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Götter-FAQ

  1. Existieren die Götter wirklich?
  2. Wer spielt die Götter? Werden diese von den Designern gespielt?
  3. Wie kann ich mit den Göttern kommunzieren?
  4. Was bedeutet "wechselhafte" Götter?
  5. Was bedeutet Chaos auf Rorqual? Ist Chaos mit der Finsternis identisch?
  6. Was bedeuten "Licht" und "Finsternis"?
  7. Ist es meine Aufgabe, alle anderen zu meinem Glauben zu bekehren?
  8. Meine Partei glaubt nicht an die Götter. Ist dies gefährlich?
  9. Ist es möglich, das Götterparteien mich angreifen?
  10. Ich werde von Johannes (austauschbar gegen Gwynion, Eolil, usw.) angegriffen/bedroht. Habe ich eine Chance gegen Götterparteien? Kann ich diese besiegen?
  11. Haben Götterparteien und irdische Vertreter auch eine Parteinummer?
  12. Wie lauten die Parteinummern der Götterparteien?
  13. Kann ich mich mit Götterparteien alliieren?
  14. Ich brauche unbedingt Kontakt zu Gott X, kannst Du (Zuul) mir diesen vermitteln?
  15. Mein aufhörender Nachbar schenkte mir Teile seiner/seine ganze Partei und nun drohte mir ein Avatar/Gott im GB. Ich werde angegriffen/soll sogar ein Gedicht schreiben/teure Schenkungen machen/andere gemeine Dinge tun. Ist das fair?
  16. Ich wurde beschenkt, wollte/will das aber gar nicht, was nun.
  17. Sind noch Avatar- oder Götterpositionen frei, wenn ja, wo kann ich mich bewerben?
  18. Vertreter/Avatar? Was ist das?
  19. Mein Gott macht nie was, ich finde das schlecht. Wird der vom Host automatisch gespielt und ist nicht besetzt?
  20. Der Avatar meines Gottes verhält sich seltsam, als macht der seine eigenen Sachen. Was bedeutet das?
  21. Warum reagiert Avatar X einfach nicht? Ich wollte seinem und meinem Gott opfern, aber er reagiert auf einmal nicht/kaum/redet nicht mit mir.
  22. Was hab ich mit der Götterpolitik zu tun? Sollen die sich doch streiten, was interessiert es mich.
  23. Ich verstehe die Götter oft nicht. Warum sind sie nicht kommunikativer oder verständlicher? Warum manchmal so engstirnig, zum Beispiel im Fall Zion?
  24. Ich habe ein Problem mit einem Gott und/oder möchte etwas verschenken. Kannst Du (Zuul) mir einen guten Rat dazu geben? Was soll ich tun? Wieviel darf man verschenken?
  25. Das Chaos wird stark und stärker, doch durch welche Taten erhält es seine Macht?
  26. Fördert es irgendwie das Chaos, wenn Licht und Dunkel miteinander handeln?


1. Frage:
Existieren die Götter wirklich?

Antwort:
Die Götter und ihre irdischen Vertreter sind sehr real auf Rorqual vertreten und nicht etwa nur kultureller Hintergrund. Als Beispiel nehme man  L'Arin, dieser ist ein Gott des Lichtes, einer der sogenannten Alten. Wer genauer verstehen möchte, was es mit den Alten und Jüngeren oder der Geschichte der Götter überhaupt auf sich hat, sollte sich alte Götterboten und/oder die Legendenseiten Rorquals zu Gemüt führen.


2.Frage:
Wer spielt die Götter? Werden diese von den Designern gespielt?

Antwort:
Z.B. L'Arins direkter irdischer Vertreter/Vollstrecker ist Johannes, der Wegbereiter. Hinter einem Gott und auch hinter dessen irdischem Vertreter stecken Spieler. Auch diese Götterparteien spielen nach festen Regeln, allerdings sind dies andere Spielregeln, als die, die für ein normales Reich gelten.

Die Designer spielen zwar mit, aber keiner von ihnen führt eine Götterpartei.


3.Frage:
Wie kann ich mit den Göttern kommunzieren?

Antwort:
Den Göttern oder auch deren irdischen Vertretern kann man weder E-Mails noch Herrscherbriefe schicken (dies würde z.B. bei L'Arin wohl auch bedeuten, Papyrus-Faltflugzeuge in den Himmel zu werfen), sondern die Kommunikation mit der göttlichen Seite erfolgt bewußt über Rollenspiel im Götterboten.
Sich zu einem Gott zu bekennen, erfordert ja irgendwo auch ein Quentchen Mut, ALLE Götter haben Feinde, irdische und göttliche, die kauft man sozusagen gleich mit ein. Es ist eher unwahrscheinlich, das eine Reaktion auf die öffentliche Bekundung der eigenen Position in der ewigen Auseinandersetzung von Licht und Dunkel erfolgt, allerdings kann ein/e Herrscher/in sich sehr, sehr sicher sein, DAS seine Worte gehört wurden. Die öffentliche Bekundung zu einem Gott kann manchmal auch einen begrenzten Schutz gegen Willkür anderer Götter gewähren.
WAS die Götter grade so treiben, wer mit wem im Streit liegt, etc., versteht man am ehesten durch genaue Lektüre der alten Götterboten (oder/und der Legenden-Page auf Rorquals Webseite).


4.Frage:
Was bedeutet "wechselhafte" Götter?

Das Wort "Wechselhaftigkeit" wird sehr häufig mißverstanden. Es bedeutet keinesfalls etwa "grau" oder "Neutralität" - es gibt definitiv keine neutralen Götter auf Rorqual.  Anhänger einer wechselhaften Gottheit sollten sich darauf einstellen, das ihr/e Gott/Göttin morgen den  Kurs vollständig wechselt und möglicherweise eine Zeitlang den Weg der Finsternis oder des Lichts mitgeht. Einmal geschah dies bereits, im Falle von Athos, dem Gott des Krieges, der sich der Finsternis zuwandte-und offensichtlich erwartete, das seine Anhänger das auch tun ...


5.Frage:
Was bedeutet Chaos auf Rorqual? Ist Chaos mit der Finsternis identisch?

Antwort:
Chaos und Finsternis sind keinesfalls identisch. Das Chaos ist der Feind allen Lebens, auch der Feind der Dunkelheit. Zwar ist Dante, der Gott des Chaos, einer der mächtigsten Götter, doch seine Anhänger sind i.a. recht knapp, wer ist schon Selbstmörder, Wahnsinniger oder Atheist? Dante ist bekannt dafür, recht zwanglos mit seinen Anhängern zu verfahren, die er irgendwann ganz sicher zugrunde richtet, dies ist Quelle seiner Macht.


6.Frage:
Was bedeuten "Licht" und "Finsternis"?

Antwort:
Die Dunkelheit stellen natürlich die klassischen finsteren Mächte der Fantasy-Literatur. Ihr solltet allerdings beachten, das das Ganze immer Definitionssache ist. Z.B. die christlichen Kreuzritter stritten offiziell für das Gute, gehörten aber zu den schlimmsten Mördern und Brennern der irdischen Geschichte.
"Weiss" oder "Licht" bedeutet auf Rorqual keinesfalls "harmlos" oder "friedlich". Eolil, der Sohn Ataras oder Johannes, der Wegbereiter sind Beispiele dafür. Ebensowenig wie "Schwarz" oder "Finsternis" für Aggressivität oder Kriegslüsternheit einstehen müssen.


7.Frage:
Ist es meine Aufgabe, alle anderen zu meinem Glauben zu bekehren?

Antwort:
Es ist nicht Hauptaufgabe des Spieles, Religionseiferei zu fördern. Es ist sehr, sehr wahrscheinlich, das die Leute eures Volkes an ALLE Götter glauben, auch wenn es natürlich meistenortes eine oder mehrere favorisierte Gottheit(en) geben wird. Beispiel: Auch in einem Reich des Lichts werden die Leute durchaus an Zathuur oder Demnogonis glauben, genauer gesagt: diese unendlich fürchten.


8.Frage:
Meine Partei glaubt nicht an die Götter. Ist dies gefährlich?

Antwort:
Auf einer Welt, auf der Götter aktiv mitmischen, ist es ziemlich hartgesotten, göttliche Existenz zu leugnen.
Aussagen wie: "Meine Partei glaubt aber nicht an diesen oder jenen Gott" sind insofern weltfremd und fordern wahrscheinlich bestimmte Götter oder deren Vertreter regelrecht zu gegenteiliger Beweisführung auf.
Die Toleranzbegriffe der heutigen Zeit sind auf Rorqual völlig fehl am Platz. Denkt dran, das eure Leute einen Sturm wahrscheinlich eher für die Wut Lejlas halten werden, als für eine atmophärische Störung, eine Seuche eher für die Strafe Demnogonis als für eine Sache, die was mit Viren und Impfung zu tun hat, die Geburt eines Kindes für die Gnade Reas, usw., usw.
Das wichtige aber ist: sie haben tatsächlich recht damit ...
Es gibt kein toleranzbildendes Medium wie Fernsehen , Zeitung oder Radio oder allgemeine zugängliche Bücher auf Rorqual, wahrscheinlich können die meisten Menschen/Kreaturen nicht lesen. Außer Krieg, Arbeit, Krankheit, Aberglaube und Religion haben die Leute wenig,um sich zu beschäftigen. Priester oder Schamanen werden in den meisten Völkern wahrscheinlich die intellektuelle Schicht stellen und von den einfachen Menschen um Rat ersucht werden.

Grundsätzlich sei jedem Reich empfohlen, sich für eine "Hauptgottheit" zu entscheiden, mittelfristig wird dieses auch in den Regeln verankert werden. Diese "Entscheidung" schliesst keinesfalls aus, kulturell weitere Götter zu verehren. Auch bei Wahl einer Gottheit sei man sich bewußt darüber, das es möglicherweise nicht ratsam ist, den Willen anderer Götter vollkommen zu ignorieren.


9.Frage:
Ist es möglich, das Götterparteien mich angreifen?

Antwort:
Ja, es ist durchaus möglich, das Götterparteien gegen eine Partei vorgehen und auch bereits vorgekommen. Die Wahrscheinlichkeit, das eine Götterpartei auf ein Reich aufmerksam wird, steigt allgemein mit der weltlichen Macht und Einwohneranzahl dieses Reiches. Was nicht bedeutet, das die Götter kleine Reiche etwa übersehen würden ...


10.Frage:
Ich werde von Johannes (austauschbar gegen Gwynion, Eolil, usw.) angegriffen/bedroht. Habe ich eine Chance gegen Götterparteien? Kann ich diese besiegen?

Antwort:
Ja, es ist möglich, siegreich aus einem Konflikt mit einem der Vertreter der Götter hervorzugehen. Auch diese Vertreter haben genau wie ein Spieler begrenzte Ressourcen zur Verfügung und sind zwar sehr mächtig, jedoch nicht allmächtig.


11.Frage:
Haben Götterparteien und irdische Vertreter auch eine Parteinummer?

Antwort:
Ja, für Götterparteien und deren irdische Vertreter sind Parteinummern grösser 1000 reserviert, hierbei haben Gott und Vertreter immer eine identische Parteinummer. Beispielsweise ist 1006 die Parteinummer sowohl Reas als auch ihrer Hohepriesterin Elea.


12. Frage:
Wie lauten die Parteinummern der Götterparteien?

Antwort:

(siehe auch Die Reiche)


13.Frage:
Kann ich mich mit Götterparteien alliieren? Kann man diese auch auf unfreundlich oder feindlich setzen?

Antwort:
JA, ausdrücklich sogar. Manch Gottheit könnte sogar leicht verärgert sein, wenn sich herausstellt, das die angeblich so frommen Anhänger NICHT alliiert sind.


14.Frage:
Ich brauche unbedingt Kontakt zu Gott X, kannst Du (Zuul) mir diesen vermitteln?

Antwort:
Nein, ganz ganz sicher niemals nicht. Im Gegenteil, die Götterspieler würden Zuul dafür sehr zürnen und noch wollte er sich nicht vom Boten der Götter runter zum Briefabstempler befördern lassen, die Götterspieler spricht man im GB an oder eben nicht. Also schreibt, lasst alle an eurem Mut teilhaben.


15.Frage:
Mein aufhörender Nachbar schenkte mir Teile seiner/seine ganze Partei und nun drohte mir ein Avatar/Gott im GB. Ich werde angegriffen/soll sogar ein Gedicht schreiben/teure Schenkungen machen/andere gemeine Dinge tun. Ist das fair?

Antwort:
Es ist mehr als gerecht. Denn sich eine Partei schenken zu lassen, ist unfair gegenüber den anderen Nachbarn. Früher war es etwas, was uns überlegen liess, den GIB EINHEIT Befehl aus dem Host zu entfernen und diese spezielle Art von Schenkungen offiziell zu unterbinden. Es wurde jedoch am Ende nicht getan, um nicht viele für die Mauschelei von wenigen zu bestrafen. Derlei unfaire Aktivitäten umfassen jede Art von grossangelegter Schenkung, egal ob schleppend oder verkappt in letzter grosser Schlacht oder verstrickte Verschenkungswege über Dritte. Es besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, das die Götter es sehen und bisher betrachteten sie es zumeist als verbotene Völkerversklavung. In den meisten Fällen wurden sie auch recht schnell hellwach und griffen ein. Man betrachte dies als Rorquals besondere Art, mit dieser Form von Mauschelei umzugehen. Wir, die Designer, haben inzwischen keinerlei Anteil mehr an dieser ganz speziellen kleinen Nebenaktivität der Götterparteien, noch wollen wir das.


16.Frage:
Ich wurde beschenkt, wollte/will das aber gar nicht, was nun.

Antwort:
Zuuls Rat:
Sofort den Befehl GIB 0 für den ganzen Schenk-Krempel geben, möglichst schnell weg damit. Fast immer haben die Götter zunächst gewartet, was der "Beschenkte" mit seinem neuen Eigentum wohl beginnen mag.


17.Frage:
Sind noch Avatar- oder Götterpositionen frei, wenn ja, wo kann ich mich bewerben?

Antwort:
Nirgendwo. Zum einen sind alle 24 Positionen besetzt, zum zweiten kann man sich nicht bewerben, sondern Avatarspieler und auch die Götterspieler werden handverlesen rausgepickt.


18.Frage:
Vertreter/Avatar? Was ist das?

Antwort:
Ein Gott hat immer einen irdischen Vertreter, oft auch Avatar genannt. Der Avatar ist ein eigener Spieler, der eigene Einheiten besitzt und zuweilen sicher auch eigene Interessen verfolgt. Man beachte, das Götterparteien immer von zwei Personen gespielt werden, wobei diese beiden Personen natürlich ab und zu getrennte Interessen verfolgen.


19.Frage:
Mein Gott macht nie was, ich finde das schlecht. Wird der vom Host automatisch gespielt und ist nicht besetzt?

Antwort:
Du liegst falsch, welchen Gott Du damit auch meinen magst. Die Götter sind die ganze Zeit sehr aktiv. Zuul möchte mal die Freiheit des Boten der Götter für mich in Anspruch nehmen und ketzerisch sagen, das sie stark damit beschäftigt sind, einander in die Suppe zu spucken hinter den Kulissen. Man stelle es sich so vor, das es ist wie bei den alten Griechen. Die Götter hocken auf ihrem Olymp und haben nichts besseres zu tun, als sich vorzugsweise gegenseitig Scherereien zu machen. Gleichzeitig aber wachen sie oft eifersüchtig über ihre sie verehrenden Schäflein, besonders dadrüber, das kein anderer Gott nach denen hinlangt.

Oder belästigen gern mal die Schäfchen einer anderen Gottheit, die sie nicht leiden können. Nicht jedes Ding, das ihr vielleicht für ein Zufallsereignis haltet, ist auch eines. Nicht alles, was sie tun, ist direkt oder sofort in der AW erkenntlich, noch solls das sein. Sehr dramatische Geschehnisse wie die grossen Avatarkriege auf Rorqual, wie die heldenhaften Schlachten von Avataren Seite an Seite mit Sterblichen um ewige Städte oder das theatralische Ereignis, die Mordgeschichte in Zion, sowas ist eigentlich eher nur die Spitze des Eisbergs.


20.Frage:
Der Avatar meines Gottes verhält sich seltsam, als macht der seine eigenen Sachen. Was bedeutet das?

Antwort:
Die Legende sagt, sie versuchen den Willen der Götter zu vollstrecken. Ob ihnen das immer gelingt, steht auf einem anderen Blatt, man erinnere sich an den widerborstigen Herkules. Wie oft hatte der Zoff mit Papa Zeus, wenn er mal wieder seinen Kopf durchsetzen musste.


21.Frage:
Warum reagiert Avatar X einfach nicht? Ich wollte seinem und meinem Gott opfern, aber er reagiert auf einmal nicht/kaum/redet nicht mit mir.

Antwort:
Eine weitere kleine Feinheit, die für Spieler vielleicht interessant zu beachten ist: Vertreter HABEN manchmal einen sturen eigenen Willen und mischen in der Götterpolitik kräftig mit, mit anderen Worten, im Olymp (Zuul nennt das hier nur zum besseren Verständnis so) gehts im allgemeinen ziemlich rund. Es sei an einem völlig fiktiven Beispiel erklärt:
Angenommen der (fiktive) Avatar namens Farlozack würde ein (fiktives) Reich namens Jünger der Völle fördern wollen. Nun nehme man spassenshalber an, der Avatar Enajuck wiederum kriegt das mit, der aber mag die Jünger der Völle kein Stück, übt also Druck auf Farlozack aus. Für die Jünger der Völle bleibt, das es aussieht, als hätte ihr Avatar sie hängen gelassen, in Wahrheit knirscht es wegen ihnen hinter den Kulissen gerade ganz mächtig im Gebälk des Götterhimmels ...


22.Frage:
Was hab ich mit der Götterpolitik zu tun? Sollen die sich doch streiten, was interessiert es mich.

Antwort:
Das ist wohl die Philosophie, die die Griechen Stoia nannten, bei Moslems Fatalismus genannt wird .

Avatare und Götter lieben, hassen oder fürchten einander, genau wie Spieler es untereinander tun, es gibt Nette, weniger Nette und auch recht Boshaftige. Eines aber haben sie alle gemeinsam. Hinter den Kulissen und manchmal auch ganz offen führen sie zugunsten ihrer Anhänger harte Worte gegeneinander- ab und zu auch echte Gefechte um euch, die "Sterblichen". Manchesmal wird das sichtbar auf Rorqual, manchmal nicht. Durch einfache Stilmittel wiederum könnt ihr beeinflussen, wohin der Kurs der Götter führt und das in nicht gerade geringem Masse. Es ist ein ewiger Kreislauf ... Man kann sich ausschliessen, aber es ist selten von Vorteil passiv sein Unheil zu erwarten.


23.Frage:
Ich verstehe die Götter oft nicht. Warum sind sie nicht kommunikativer oder verständlicher? Warum manchmal so engstirnig, zum Beispiel im Fall Zion?

Antwort:
Götter sind Götter. Ihre Aufgabe ist es nicht, durchschaubar zu sein, sondern göttlich zu sein, soweit das im Rahmen eines Spiels möglich ist. Was Zion angeht, möchte Zuul nicht viel dazu sagen, er könnte sich sonst sehr unbeliebt machen. Bedenkt aber bitte, das Götter auch nach Regeln existieren, nach auch für sie unverbrüchlichen Gesetzen. Bedenkt auch, wie ein Gott reagieren muss, wenn er sieht, das seine Schafe die auch für ihn gültigen Gesetze einfach brechen.


24.Frage:
Ich habe ein Problem mit einem Gott und/oder möchte etwas verschenken. Kannst Du (Zuul) mir einen guten Rat dazu geben? Was soll ich tun? Wieviel darf man verschenken?

Antwort:
Zuul ist nur der Götterbote und keine wandelnde Auskunft, welche mit aktivem Rat in das Geschehen eingreift. Leider kann er also keinen Rat zu solchen Problemen geben. Man wende sich an alte und erfahrene Völker, welche sicher viele Weisheiten dazu parat haben. Und vertraue auf das eigene gute Gefühl, was es bedeutet, so zu herrschen, das man aus eigener Kraft sein Reich erblühen lässt.


25.Frage:
Das Chaos wird stark und stärker, doch durch welche Taten erhält es seine Macht?

Antwort:
Unglaube ist die Antwort, Unglaube und das Handeln wider dem göttlichen Willen.
Wenn der Götter Ruf erschallt, doch die Sterblichen ihre weltlichen Belangen als wichtiger ansehen als den Willen der Unsterblichen; wenn sie, offen oder gar verdeckt, unheilige Allianzen schmieden; sich in ihrem sterblich Dünkel weiser denn die Götter glauben; ja mancher sich gar den Göttern der Wankelmütigkeit und deren Wahl verweigert, dann helfen sie dem Muttermörder sodenn mit ganzer Kraft.


26.Frage:
Fördert es irgendwie das Chaos, wenn Licht und Dunkel miteinander handeln?

Antwort:
Nein, tat es nie und wird es auch nicht. Wir würden mit solchen Regeln der Spielerschaft entscheidende Möglichkeiten der Interaktion rauben, was wir für sehr schadhaft halten. Vereinsamung und das Aufgeben so einiger Reiche wäre in letzter Instanz die Folge.


Zuletzt, Sterbliche, bedenkt und dies ist das Allerwichtigste:

Dies ist Rorqual, kein Schach. Mit schlechtem Rollenspiel, gutem Rollenspiel aber falsch gewähltem Text oder auch einfach mit mangelndem Spielgefühl in einer kritischen Situation kann man sich hier einfach nur durch Worte wirklich sehr, sehr wehtun oder umgekehrt auch sehr, sehr machtvoll werden. Dies impliziere nicht, das Schweigen oder Vogelstrauß-Politik sicherheitshalber gesünder wäre, denn das ist es ganz sicher nicht!

gez.
    Zuul Maximus - Bote der Götter

 

Version 1.5



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