Antwort:
Die Götter und ihre irdischen Vertreter sind sehr real auf Rorqual vertreten
und nicht etwa nur kultureller Hintergrund. Als Beispiel nehme man L'Arin,
dieser ist ein Gott des Lichtes, einer der sogenannten Alten. Wer
genauer verstehen möchte, was es mit den Alten und
Jüngeren oder der Geschichte der Götter überhaupt auf
sich hat, sollte sich alte Götterboten und/oder die Legendenseiten Rorquals
zu Gemüt führen.
Antwort:
Z.B. L'Arins direkter irdischer Vertreter/Vollstrecker ist Johannes, der
Wegbereiter. Hinter einem Gott und auch hinter dessen irdischem Vertreter
stecken Spieler. Auch diese Götterparteien spielen nach festen Regeln,
allerdings sind dies andere Spielregeln, als die, die für ein normales
Reich gelten.
Die Designer spielen zwar mit, aber keiner von ihnen führt eine Götterpartei.
Antwort:
Den Göttern oder auch deren irdischen Vertretern kann man weder E-Mails
noch Herrscherbriefe schicken (dies würde z.B. bei L'Arin wohl auch
bedeuten, Papyrus-Faltflugzeuge in den Himmel zu werfen), sondern die
Kommunikation mit der göttlichen Seite erfolgt bewußt über
Rollenspiel im Götterboten.
Sich zu einem Gott zu bekennen, erfordert ja irgendwo auch ein Quentchen
Mut, ALLE Götter haben Feinde, irdische und göttliche, die kauft
man sozusagen gleich mit ein. Es ist eher unwahrscheinlich, das eine Reaktion
auf die öffentliche Bekundung der eigenen Position in der ewigen
Auseinandersetzung von Licht und Dunkel erfolgt, allerdings kann ein/e
Herrscher/in sich sehr, sehr sicher sein, DAS seine Worte gehört wurden.
Die öffentliche Bekundung zu einem Gott kann manchmal auch einen begrenzten
Schutz gegen Willkür anderer Götter gewähren.
WAS die Götter grade so treiben, wer mit wem im Streit liegt, etc.,
versteht man am ehesten durch genaue Lektüre der alten Götterboten
(oder/und der Legenden-Page auf Rorquals Webseite).
Das Wort "Wechselhaftigkeit" wird sehr häufig mißverstanden. Es bedeutet keinesfalls etwa "grau" oder "Neutralität" - es gibt definitiv keine neutralen Götter auf Rorqual. Anhänger einer wechselhaften Gottheit sollten sich darauf einstellen, das ihr/e Gott/Göttin morgen den Kurs vollständig wechselt und möglicherweise eine Zeitlang den Weg der Finsternis oder des Lichts mitgeht. Einmal geschah dies bereits, im Falle von Athos, dem Gott des Krieges, der sich der Finsternis zuwandte-und offensichtlich erwartete, das seine Anhänger das auch tun ...
Antwort:
Chaos und Finsternis sind keinesfalls identisch. Das Chaos ist der Feind
allen Lebens, auch der Feind der Dunkelheit. Zwar ist Dante, der Gott
des Chaos, einer der mächtigsten Götter, doch seine Anhänger
sind i.a. recht knapp, wer ist schon Selbstmörder, Wahnsinniger oder
Atheist? Dante ist bekannt dafür, recht zwanglos mit seinen Anhängern
zu verfahren, die er irgendwann ganz sicher zugrunde richtet, dies ist Quelle
seiner Macht.
Antwort:
Die Dunkelheit stellen natürlich die klassischen finsteren Mächte
der Fantasy-Literatur. Ihr solltet allerdings beachten, das das Ganze immer
Definitionssache ist. Z.B. die christlichen Kreuzritter stritten offiziell
für das Gute, gehörten aber zu den schlimmsten Mördern und
Brennern der irdischen Geschichte.
"Weiss" oder "Licht" bedeutet auf Rorqual keinesfalls "harmlos" oder "friedlich".
Eolil, der Sohn Ataras oder Johannes, der Wegbereiter sind Beispiele dafür.
Ebensowenig wie "Schwarz" oder "Finsternis" für Aggressivität oder
Kriegslüsternheit einstehen müssen.
Antwort:
Es ist nicht Hauptaufgabe des Spieles, Religionseiferei zu
fördern. Es ist sehr, sehr wahrscheinlich, das die Leute eures Volkes
an ALLE Götter glauben, auch wenn es natürlich meistenortes eine
oder mehrere favorisierte Gottheit(en) geben wird. Beispiel: Auch
in einem Reich des Lichts werden die Leute durchaus an Zathuur oder Demnogonis
glauben, genauer gesagt: diese unendlich fürchten.
Antwort:
Auf einer Welt, auf der Götter aktiv mitmischen, ist es ziemlich
hartgesotten, göttliche Existenz zu leugnen.
Aussagen wie: "Meine Partei glaubt aber nicht an diesen oder jenen Gott"
sind insofern weltfremd und fordern wahrscheinlich bestimmte Götter
oder deren Vertreter regelrecht zu gegenteiliger Beweisführung auf.
Die Toleranzbegriffe der heutigen Zeit sind auf Rorqual völlig fehl
am Platz. Denkt dran, das eure Leute einen Sturm wahrscheinlich eher für
die Wut Lejlas halten werden, als für eine atmophärische Störung,
eine Seuche eher für die Strafe Demnogonis als für eine Sache,
die was mit Viren und Impfung zu tun hat, die Geburt eines Kindes für
die Gnade Reas, usw., usw.
Das wichtige aber ist: sie haben tatsächlich recht damit ...
Es gibt kein toleranzbildendes Medium wie Fernsehen , Zeitung oder Radio
oder allgemeine zugängliche Bücher auf Rorqual, wahrscheinlich
können die meisten Menschen/Kreaturen nicht lesen. Außer Krieg,
Arbeit, Krankheit, Aberglaube und Religion haben die Leute wenig,um sich
zu beschäftigen. Priester oder Schamanen werden in den meisten Völkern
wahrscheinlich die intellektuelle Schicht stellen und von den einfachen Menschen
um Rat ersucht werden.
Grundsätzlich sei jedem Reich empfohlen, sich für eine "Hauptgottheit" zu entscheiden, mittelfristig wird dieses auch in den Regeln verankert werden. Diese "Entscheidung" schliesst keinesfalls aus, kulturell weitere Götter zu verehren. Auch bei Wahl einer Gottheit sei man sich bewußt darüber, das es möglicherweise nicht ratsam ist, den Willen anderer Götter vollkommen zu ignorieren.
Antwort:
Ja, es ist durchaus möglich, das Götterparteien gegen eine Partei
vorgehen und auch bereits vorgekommen. Die Wahrscheinlichkeit, das eine
Götterpartei auf ein Reich aufmerksam wird, steigt allgemein mit der
weltlichen Macht und Einwohneranzahl dieses Reiches. Was nicht bedeutet,
das die Götter kleine Reiche etwa übersehen würden ...
Antwort:
Ja, es ist möglich, siegreich aus einem Konflikt mit einem der Vertreter
der Götter hervorzugehen. Auch diese Vertreter haben genau wie ein Spieler
begrenzte Ressourcen zur Verfügung und sind zwar sehr mächtig,
jedoch nicht allmächtig.
Antwort:
Ja, für Götterparteien und deren irdische Vertreter sind Parteinummern
grösser 1000 reserviert, hierbei haben Gott und Vertreter immer eine
identische Parteinummer. Beispielsweise ist 1006 die Parteinummer sowohl
Reas als auch ihrer Hohepriesterin Elea.
Antwort:
(siehe auch Die Reiche)
Antwort:
JA, ausdrücklich sogar. Manch Gottheit könnte sogar leicht
verärgert sein, wenn sich herausstellt, das die angeblich so frommen
Anhänger NICHT alliiert sind.
Antwort:
Nein, ganz ganz sicher niemals nicht. Im Gegenteil, die Götterspieler
würden Zuul dafür sehr zürnen und noch wollte er sich nicht
vom Boten der Götter runter zum Briefabstempler befördern lassen,
die Götterspieler spricht man im GB an oder eben nicht. Also schreibt,
lasst alle an eurem Mut teilhaben.
Antwort:
Es ist mehr als gerecht. Denn sich eine Partei schenken zu lassen, ist unfair
gegenüber den anderen Nachbarn. Früher war es etwas, was uns
überlegen liess, den GIB EINHEIT Befehl aus dem Host zu entfernen und
diese spezielle Art von Schenkungen offiziell zu unterbinden. Es wurde jedoch
am Ende nicht getan, um nicht viele für die Mauschelei von wenigen zu
bestrafen. Derlei unfaire Aktivitäten umfassen jede Art von grossangelegter
Schenkung, egal ob schleppend oder verkappt in letzter grosser Schlacht oder
verstrickte Verschenkungswege über Dritte. Es besteht eine sehr hohe
Wahrscheinlichkeit, das die Götter es sehen und bisher betrachteten
sie es zumeist als verbotene Völkerversklavung. In den meisten Fällen
wurden sie auch recht schnell hellwach und griffen ein. Man betrachte
dies als Rorquals besondere Art, mit dieser Form von Mauschelei umzugehen.
Wir, die Designer, haben inzwischen keinerlei Anteil mehr an dieser ganz
speziellen kleinen Nebenaktivität der Götterparteien, noch wollen
wir das.
Antwort:
Zuuls Rat:
Sofort den Befehl GIB 0 für den ganzen Schenk-Krempel geben, möglichst
schnell weg damit. Fast immer haben die Götter zunächst gewartet,
was der "Beschenkte" mit seinem neuen Eigentum wohl beginnen mag.
Antwort:
Nirgendwo. Zum einen sind alle 24 Positionen besetzt, zum zweiten kann man
sich nicht bewerben, sondern Avatarspieler und auch die Götterspieler
werden handverlesen rausgepickt.
Antwort:
Ein Gott hat immer einen irdischen Vertreter, oft auch Avatar genannt. Der
Avatar ist ein eigener Spieler, der eigene Einheiten besitzt und zuweilen
sicher auch eigene Interessen verfolgt. Man beachte, das Götterparteien
immer von zwei Personen gespielt werden, wobei diese beiden Personen
natürlich ab und zu getrennte Interessen verfolgen.
Antwort:
Du liegst falsch, welchen Gott Du damit auch meinen magst. Die Götter
sind die ganze Zeit sehr aktiv. Zuul möchte mal die Freiheit des Boten
der Götter für mich in Anspruch nehmen und ketzerisch sagen, das
sie stark damit beschäftigt sind, einander in die Suppe zu spucken hinter
den Kulissen. Man stelle es sich so vor, das es ist wie bei den alten Griechen.
Die Götter hocken auf ihrem Olymp und haben nichts besseres zu tun,
als sich vorzugsweise gegenseitig Scherereien zu machen. Gleichzeitig aber
wachen sie oft eifersüchtig über ihre sie verehrenden Schäflein,
besonders dadrüber, das kein anderer Gott nach denen hinlangt.
Oder belästigen gern mal die Schäfchen einer anderen Gottheit, die sie nicht leiden können. Nicht jedes Ding, das ihr vielleicht für ein Zufallsereignis haltet, ist auch eines. Nicht alles, was sie tun, ist direkt oder sofort in der AW erkenntlich, noch solls das sein. Sehr dramatische Geschehnisse wie die grossen Avatarkriege auf Rorqual, wie die heldenhaften Schlachten von Avataren Seite an Seite mit Sterblichen um ewige Städte oder das theatralische Ereignis, die Mordgeschichte in Zion, sowas ist eigentlich eher nur die Spitze des Eisbergs.
Antwort:
Die Legende sagt, sie versuchen den Willen der Götter zu vollstrecken.
Ob ihnen das immer gelingt, steht auf einem anderen Blatt, man erinnere sich
an den widerborstigen Herkules. Wie oft hatte der Zoff mit Papa Zeus, wenn
er mal wieder seinen Kopf durchsetzen musste.
Antwort:
Eine weitere kleine Feinheit, die für Spieler vielleicht interessant
zu beachten ist: Vertreter HABEN manchmal einen sturen eigenen Willen und
mischen in der Götterpolitik kräftig mit, mit anderen Worten, im
Olymp (Zuul nennt das hier nur zum besseren Verständnis so) gehts im
allgemeinen ziemlich rund. Es sei an einem völlig fiktiven Beispiel
erklärt:
Angenommen der (fiktive) Avatar namens Farlozack würde ein (fiktives)
Reich namens Jünger der Völle fördern wollen. Nun nehme man
spassenshalber an, der Avatar Enajuck wiederum kriegt das mit, der aber mag
die Jünger der Völle kein Stück, übt also Druck auf Farlozack
aus. Für die Jünger der Völle bleibt, das es aussieht, als
hätte ihr Avatar sie hängen gelassen, in Wahrheit knirscht es wegen
ihnen hinter den Kulissen gerade ganz mächtig im Gebälk des
Götterhimmels ...
Antwort:
Das ist wohl die Philosophie, die die Griechen Stoia nannten, bei Moslems
Fatalismus genannt wird .
Avatare und Götter lieben, hassen oder fürchten einander, genau wie Spieler es untereinander tun, es gibt Nette, weniger Nette und auch recht Boshaftige. Eines aber haben sie alle gemeinsam. Hinter den Kulissen und manchmal auch ganz offen führen sie zugunsten ihrer Anhänger harte Worte gegeneinander- ab und zu auch echte Gefechte um euch, die "Sterblichen". Manchesmal wird das sichtbar auf Rorqual, manchmal nicht. Durch einfache Stilmittel wiederum könnt ihr beeinflussen, wohin der Kurs der Götter führt und das in nicht gerade geringem Masse. Es ist ein ewiger Kreislauf ... Man kann sich ausschliessen, aber es ist selten von Vorteil passiv sein Unheil zu erwarten.
Antwort:
Götter sind Götter. Ihre Aufgabe ist es nicht, durchschaubar zu
sein, sondern göttlich zu sein, soweit das im Rahmen eines Spiels
möglich ist. Was Zion angeht, möchte Zuul nicht viel dazu sagen,
er könnte sich sonst sehr unbeliebt machen. Bedenkt aber bitte, das
Götter auch nach Regeln existieren, nach auch für sie
unverbrüchlichen Gesetzen. Bedenkt auch, wie ein Gott reagieren muss,
wenn er sieht, das seine Schafe die auch für ihn gültigen Gesetze
einfach brechen.
Antwort:
Zuul ist nur der Götterbote und keine wandelnde Auskunft, welche mit
aktivem Rat in das Geschehen eingreift. Leider kann er also keinen
Rat zu solchen Problemen geben. Man wende sich an alte und erfahrene
Völker, welche sicher viele Weisheiten dazu parat haben. Und vertraue
auf das eigene gute Gefühl, was es bedeutet, so zu herrschen, das man
aus eigener Kraft sein Reich erblühen lässt.
Antwort:
Unglaube ist die Antwort, Unglaube und das Handeln wider dem göttlichen
Willen.
Wenn der Götter Ruf erschallt, doch die Sterblichen ihre weltlichen
Belangen als wichtiger ansehen als den Willen der Unsterblichen; wenn sie,
offen oder gar verdeckt, unheilige Allianzen schmieden; sich in ihrem sterblich
Dünkel weiser denn die Götter glauben; ja mancher sich gar den
Göttern der Wankelmütigkeit und deren Wahl verweigert, dann helfen
sie dem Muttermörder sodenn mit ganzer Kraft.
Antwort:
Nein, tat es nie und wird es auch nicht. Wir würden mit solchen
Regeln der Spielerschaft entscheidende Möglichkeiten der Interaktion
rauben, was wir für sehr schadhaft halten. Vereinsamung und das Aufgeben
so einiger Reiche wäre in letzter Instanz die Folge.
Zuletzt, Sterbliche, bedenkt und dies ist das Allerwichtigste:
Dies ist Rorqual, kein Schach. Mit schlechtem Rollenspiel, gutem Rollenspiel aber falsch gewähltem Text oder auch einfach mit mangelndem Spielgefühl in einer kritischen Situation kann man sich hier einfach nur durch Worte wirklich sehr, sehr wehtun oder umgekehrt auch sehr, sehr machtvoll werden. Dies impliziere nicht, das Schweigen oder Vogelstrauß-Politik sicherheitshalber gesünder wäre, denn das ist es ganz sicher nicht!
gez.
Zuul Maximus - Bote der Götter