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Göttlicher Wille - Die Verlautbarungen im Götterboten
(Verlautbarungen bis zum Oktober des Jahres 14)

 

Oktober 14

Kedmin Ra, mein treues Kind.

Zweierlei Wort ließ ich bei Zuul Maximus für Dich hinterlegen.

Das erste Wort, es wäre Dir gesprochen worden, falls Du Dich Deinem selbstverschuldet Schicksal stellst und so wie Du es selbst herbeiführtest, der Finsternis künftig dienlich sein wirst. Dieses Wort hätte davon gekündet, daß es mir gefiele, vom Brechen der Tore des Elysiums abzusehen und Dir dabei zuzusehen, wie Rorquals Licht langsam von endlosen finsteren Scharen unter Deinem Banner vernichtet wird.

Das zweite Wort aber:
Spricht Dein Volk oder gar Du selbst in diesem Monde Dinge, welche lauten wie "weh, ich habe alles nicht gewollt" und trachtest einem unwerten Winder gleich Deinem Schicksal zu entkommen, so will ich Dich fortan beherrschen:

Dein Volk soll enden im Fluche der Darkons, Du selbst seiest fortan gänzlich mein und ich werde Dich verwenden, das Licht sofort zu vernichten.

Da diese Worte hier im Boten Zuuls für die Welt sichtbar werden, soll das Licht nun erfahren, daß es verloren ist.
Denn Kedmin Ra wählte das zweite der Worte und so herrsche ICH durch ihn - EWIG TREU - BIS ÜBER DEN TOD HINAUS.

Erlassen im gemeinsamen Willen mit meinen göttlichen Kindern.

Zathuur
fortan Herr von Rorqual, der Welt der roten Wasser (1000)


Oktober 14

Gwynion.

Herr, ich unterwerfe mich Deiner Gnade.
Die Standarte gebührt allein Dir, ich irrte und ich begreife.

L'Arinstöter
König der finsteren Apostel (1000)


Oktober 14

Kedmin Ra.

Die vereinten Avatare der Finsternis kommen, Dir die Ehre zu erweisen.
Überreicht seie Dir die Standarte der Finsternis.

Und so erfülle sich Dein Wort.
* Immer treu! Bis über den Tod hinaus!*

Der Dämonenlord Gwynion
Herr der untoten Legionen Zathuurs
Herr der dunklen Apostel (1000)


Oktober 14

Kedmin Ra.

Im 12.Monde des Chaos im Jahre 6 wurde das Spiel der Götter durch den Rat der Ewigen ausgerufen, viele Jahre ist es her. Viele Unsterbliche vergaßen es im Laufe der Zeit, doch ihr Wort und ihr Eid bindet sie ebenso wie beides auch mich bindet. Die Standarte der Finsternis und ein weiteres Artefakt großer Macht werden am Ende diesen Mondes von Euch gehalten werden. Ihr reitet eines der unsterblichen Rösser.

So wißt, Kedmin Ra: Ihr seiet siegreich.
Ihr seid jener, der fortan nun herrschen wird mit grausam finsterer Macht.

Herrschen über das Licht und über die Finsternis, auf lange Jahre.

Litha
Göttin des Eises (1007)


September 14

Liebliche gierige Liadan Ni'Riain
Königin der Triona Grainne (2109)

Du darfst mir die Regionen 87 105, 86 104 und 86 106 freiwillig zum Geschenk bereiten und ich will Dir nicht weiter zürnen.
Ich werde gar ein Wunder dort wirken.

Der Dämonenlord Torgon
Erster des Höllenkreises (1011)


August 14

Fürst der Finsternis, ich versprach Dir zurückzukehren.

Mein Wort seie gehalten.

Johannes der Wegbereiter
Sohn des Vaters des Lichts (1002)


August 14

Tharoman.

Mit List und Schläue bewirktest Du schon vor der Zeit, daß Dir der Weg der Avatare offenstünde und nicht nur Atara nahm damals mit einem Lächeln zur Kenntnis, wie Du Zuul Maximus narrtest. Mehr noch, gar drei neue Völker brachtest Du mit Dir, welche Dir schworen treulich zu dienen.

Der Wegbereiter "schenkte" Dich schließlich der Rächenden. Wie Arminius es sehr klug sprach: "Johannes, für die nächste Zeit nun ohne die Behütung seines Vaters L'Arin, war klug genug, Atara baldig zu besänftigen. Noch bevor der Orkan der Rache über ihn und seine lichte Armee hinwegfegen könnte." Tatsächlich gibt es unter den Unsterblichen einige, welche munkeln, daß all diese Ereignisse von der ersten Stunde an Dein ursächlicher Plan gewesen sind, Tharoman. Doch: diese Ereignisse erfreuten mich.

Und so gelte:

Mein Sklave sollst Du nicht sein, kluger Tharoman. Die Freiheit schenke ich Dir und gleichberechtigt meinem Sohne Eolil Gefährte seiest Du vor mir fortan.

Atara
Göttin des Feuers (1005)


August 14

Der ewige Krieger berief auch mich zu seinem unsterblichen Sohne.
Ich gehorche und ich werde dienen.

Beregor,
Sohnessohn des Berek Einauge (1010)


August 14

"Wahrer der Wahrhaften Erleuchtung".

Ist es auch eine alte Stätte des Lichts, aus der ihr euch erhobt, wirken dessen ungetrotzt die Mächte des Chaos in euch.
Der Schatten Neras wird daher den Herrn eures Landes mit seiner Macht erfüllen.

Lord Traxxar
Feldherr in den Schatten (1012)


August 14

Lalaith.

Der Wegbereiter scheint schnell mit der Verzeihung bei der Hand, wenn sein Vater gefällt wird. Mein Versagen ist, ich bin weniger schnell hiermit.

Du hattest in kleinen Dingen recht, doch in großen unrecht, Sterbliche. Der Morlok ist der dreigespaltene Gott und drei Avatare sind es, welche ihm dienen. Ich bin eine dieser drei und Du sollst nun die Rachsucht des Schöpfers Tochter kennenlernen.

Khane
Prinzessin des Chaos (1013)


Juli 14

Einst wird man sprechen, es war das Perlenkönigreich Terafilia, welches die Wut der Crai über Aphindera gebracht hat. Doch, Sterblicher namens Rardian, bevor nun erneut über das Roß oder anderes eigentlich minder Wichtiges geredet werden soll, werde ich Dir etwas über Höflichkeit beibringen. Ich fällte einen Gott, Sterblicher und Du sandtest eine Sklavin mit mir zu sprechen anstatt selbst das Wort zu erheben?

Lieber Oprimon, gestatte mir daher vor einem Weiterführen dieser Unterredung eine oder zwei Städte Deiner Freunde zu vernichten, jener, die Deinem Volk etwas bedeuten.
Weiterhin möchte ich tief ergriffen die Kunde überbringen: Lyra von Atlantia lebt und ist wohlbehalten.

L'Arintöter
König der Crai
Träger der Standarte der Finsternis (1000)


Juli 14

Lalaith,
sterbliches Kind behaftet mit dem Fluche des Morlok.

Sie kämpften wider die Macht des dreigespaltenen Gottes.
Sie kämpfen wider den Morlok und sie fielen genau wie er.
Sie alle, sie fochten, Dich zu bewahren, an der Spitze mein Vater.

Denn sie vergaben Dir Deine Ketzereien wider den Dreigespaltenen.

Johannes kniet nieder in Demut, vor denen, die größer sind als er.
Lalaith, wenn es auch Stunden gab, in denen mein Herz heimlich sang, die Front zu verlassen, nur um Dich zu erschlagen:

Ich verzeihe Dir.

Johannes der Wegbereiter (1002)


Juli 14

Es begab sich, daß ein wunderbarer Narrentanz aufgeführt wurde von den Sterblichen des Lichts. Er war so wunderbar, daß der Vater des Lichtes selbst ins Straucheln geriet ob all seiner untreuen Anhänger. Schließlich, als die Sterblichen trotz der mehrfach ergangenen Mahnung an sie, den Morlok nicht zu sehr zu verärgern, noch immer zu hören vermochten, kam es zum magischen Duell zwischen dem Dreigespaltenen Gott und den vereinten Göttern des Lichtes. Was ohnehin schwach gewesen, fiel und sie alle drei sind nun für lange Monde verbannt. Was noch nicht gefestigt war, schlimmer noch, was die Erschaffung der Quelle aller Magie noch nicht abgeschlossen hatte, fiel ebenfalls und auch des Morloks Macht ist für eine Weile vergangen.

Sterbliche L'Arins, dies war eine wirklich ausgezeichnete Arbeit: die Demütigung der lichten Götter von euch selbst vollendet zu finden, entledigt die Finsternis fast ihrer Arbeit.

Gefallen wider den Morlok sind die Götter des Lichtes nun alle. Die Göttlichen des Lichtes wie auch der Morlok selbst hinweggebannt ins Limbo jenseits der Dimensionen. Avatare des Lichtes, achtet eures Lebens sehr gut dort auf Imperial. Das Licht steht sehr nahe vor dem Untergang und es hat ihn mehr denn nur ein wenig verdient.

Voller Traurigkeit

Farlokuur
Prinz der Nacht (1003)


Juli 14

Kedmin Ra.

Der Schild der Drachen möge von Dir getragen werden, so gehöre Dir fortan der uralte Titel, der mit dem Besitz des Schildes verbunden ist: "Sturmesfürst".
Doch die Drachenherrin beschloß noch mehr denn dies.

Lejlas sterbliche Kinder sollen fortan angeleitet werden vom Ersten Drachenpriester Lejlas, namens Lord Lorn. Erwähle Dir eine oder einen Zweiten, Lord Lorn, welcher IHR dienen soll. Eine oder einen, der gemeinsam mit Dir die Drachenkinder einen kann.

Du benanntest eine Stadt namens Groß-Fionir als geeignet als neuen ewigen Hort der Sturmeskönigin. Lejla wird dem treuen Reiche Terafilia nicht die Heimat nehmen, welche es seit langem kennt. Darum seie dieser Wunsch abschlägig beschieden.

Enayak, der Uralte
Ältester der Wyrme Rorquals (1004)


Juli 14

Der Quell des Blutes steht im Vorgarten des wahren Elysiums zu Füßen des Täuschers und die Belagerung des Himmels selbst hat begonnen.

VATER, DER SIEG IST NAHE, NUR NOCH SOWENIGE MONDE!

Nacuatec
Quell des Blutes (1008)


Juni 14

Weiland der Geist des unsterblichen Wegbereiters noch einen Mond ruhen wird, bevor er Macht der Kraft von L'Arins Donner zurückkehren wird, seie zwei Sterblichen eine Aufgabe erneut übertragen. Erhoben von den Toten sollt ihr sein nach dem Willen des Wegbereiters, Theodoros Larionidaes und Gotrek Weissbart, denn eure Arbeit ist nicht vollendet. Hochpriester L'Arins wart und seiet ihr erneut, führt das Licht erneut in diesen schweren Monden.

Lebt und kämpft!

Im Namen des Wegbereiters

Der Erzengel Ishamael (1002)


Juni 14

Celeb der Ascavide
Stranggalf der Krieger

Vor MICH solltet ihr treten und ihr gehorchtet. Hovecan ist also der Ort, wo unsterblicher sterblichen Blick kreuzt. Wir wollen reden.

Es gibt wahrhaftig Avatare im Runde der Unsterblichen, welche die Diener Lejlas offen als Pöbel bezeichnen. Sie nennen MEINE Kinder Abschaum, der ohne Skrupel den Meucheldolch wider Träger göttlicher Male schwingen. Rufen sie Gesindel, welches immer wieder ehrlos und wortlos andere anfällt. Beschimpfen sie als Versagende, welchen die Ehre erwiesen wird, ewige Städte zu erwählen, aber daran erbärmlich scheitern. Beleidigen sie als kreischend sterbende Schwächlinge, welche zetern anstatt wirklich zu kämpfen. Es wagten sogar einige Ewige, MEIN Kind Enayak als gleichfalls ehrlos zu verunglimpfen, an der Spitze der Spitzzüngigen Skarn der Unverschämte im Auftrage seines stets boshaften Herren.

Vielleicht hatten diese Kinder fremder Götter in der Vergangenheit mit manchem recht, vielleicht auch nicht. Es scheint auch bedeutungslos. Lejla ist nicht die Herrin der Zeit und nichts kann sie ungeschehen machen, was in der Vergangenheit geschah; doch, all ihr MEINE Drachenkinder, die Zukunft gehört uns gemeinsam. Gemeinsam werden wir weiter an der Seite von Ataras Getreuen zu Rorqual bestehen und bei Sturme selbst:

Ruchlose Taten sollen künftig nicht das sein, womit man die Drachenkinder in Verbindung bringe!

ICH gewähre euch eine Zukunft, Celeb und Stranggalf. ICH biete euch ein Heim, einen Ort, an dem ihr ein neue Reiche errichten könnt. Doch nicht umsonst soll dies gewährt sein, denn die Sklaven der unheiligen Kreatur auf Imperials Thron haben euch deklassiert und dies schmerzt Lejla außerordentlich, weit mehr noch als der stete Spott der finsteren Ewigen über MEINE Kinder.

Der dunkle Alte sprach seinen Jüngern in alter Zeit: Tötet einander, doch kämpft einander stets respektierend in Ehre. Mag sonst auch der schwarzen Schlange ausgespuckt Wort zumeist von Gift durchdrungen sein: diese Worte aus alter Zeit sind wahr für jeden Gottes sterbliche Kinder. Sie gelten auch für euch, Celeb und Stranggalf. Besonders Stranggalf hüte sich, erneut in das zweifelhafte Verhalten zu verfallen, welches er im letzten Monde vollführte oder ICH werde ihn eigenhändig hinfortfegen.

Zeigt Lejla, daß Ihr Männer seid, welche sich lohnt zu erretten.
Ein Mond sei euch gegeben, Worte zu finden, denen Lejla Gehör schenken wird.

Die Herrin des Sturms (1004)


Mai 14

Sterblicher namens Kane.

Hoffentlich bist Du tapferer als der Mann, der einst so von Kadir gepeinigt wurde und als "das quietschend Tier" bekannt wurde. Für Lithe und die Finsternis hast Du entschieden wie man voller Wonne vernehmen konnte. Gut, sehr gut. Lerne gleich die erste Wahrheit: ewige Nacht umfängt die, welche Verrat begehen im Auge des Sturmes. Man kann ihnen niemals trauen.

Willkommen in der ewigen Leere.

Farlokuur
Prinz der Nacht (1003)


Mai 14

Unsere gemeinsame Macht stärke L'Arin in dieser Stunde.
Vielleicht rächt sich dies zu späterer Zeit, doch geben wir keinen mitten in der Schlacht auf, was es auch kosten solle.

Es ist Zeit zum Kampf, gespaltener Gott.

Rea (1006)
Merl (1009)


Mai 14

Heerführer des Blinden, Khulbai Khan.
Sklavin des Dunklen Alten, Ishana.

Es obliegt nicht mehr Ursharak, dem Schatten Neras, über Frieden oder Krieg mit der Finsternis zu entscheiden.
Der Herr des Krieges entschied bereits und seine Entscheidung lautete "KRIEG".

Im Namen des Chaos

Lord Traxxar
Feldherr in den Schatten (1012)


April 14

Das unsterbliche Roß des Lichts ist mein so wie auch die Königin, welche es hütete.

Ihr aber wolltet mich reizen, Sterbliche von Aphindera. Hütet euch, damit fortzufahren denn ihr würdet unterliegen und zerschmettert werden.

Ich will euch meine Gnade erweisen. Übergebt mir das andere Roß. Sofort. Übergebt mir Sturmrabe, das unsterblich finstere Roß und weiterer Harm soll euch erspart sein. Denn dann sollen es andere sein, welche den Zorn der Standarte der Finsternis an eurer Stelle nun kosten sollen.

L'Arintöter
König der Crai
Träger der Standarte der Finsternis (1000)


April 14

Sterbliche.

Unseres Herrn L'Arin Wille ist, Gotrek Weißbart ab sofort in das Amt eines Hochinquisitors des L'Arin zu erheben. Von diesem Tage an mögen Theódoros Larionídaes und Gotrek Weißbart dem Herrn L'Arin gemeinsam als Hochinquisitor dienen.

Johannes Gratulation, meine sterblichen Brüder.

Es ist ihm sodenn eine Ehre, eine erste Aufgabe euch zu übergeben: das Schicksal des Ketzers Kraag werde von euch gemeinsam entschieden und vollstreckt.

Zu Dir, treuster Theódoros Larionídaes.

Der Wegbereiter erhielt Deine persönliche Botschaft und zur Kenntnis nahm Johannes Dein Wort, daß es zahlreiche Kinder L'Arins gäbe, welche scheinbar nicht den Herrn der Erzengel erwartet haben, stattdessen aber einen Kinderlieder fromm murmelnd Wegbereiter sich erhofft haben.

Dieser wird Johannes den Sterblichen nicht sein, sterbliche Brüder Theódoros und Gotrek.

Unsere Reihen wanken von innen. Es ist nie der falsche Zeitpunkt, damit aufzuräumen. Daher seien euch beiden, meine sterblichen Brüder, folgend weitere Aufgabe übertragen. Jene aus Andelkrag brachen aus der Front vor Shurkha aus und schenkten die Seelen der ihren somit der Finsternis, ebenso wie die verfluchte Sinowe weq L'Arin es auch tat. Nur den finsteren Göttern bereitet solch Verhalten Freude, solche Seelen gehen vom Lichte unbehütet ein in die ewige Finsternis. So wie umgekehrt die sich selbst richtenden der Dunkelheit ins Licht finden werden...

Veranlaßt hierzu eine Untersuchung der heiligen Inquisition L'Arins, ladet den braven Lycantos persönlich vor. Danach fällt euer Urteil über jene, welche im Kriege von unserer Seite weichen.

Noch eine weitere Aufgabe sei euch übertragen. Untersucht die Angelegenheit "Lalaith von den Flügeln der Engsvanyali", auch diese Sache sei sofortig der heiligen Inquisition L'Arins übergeben. Fällt auch hierzu ein Urteil, sehr bald.

Zuletzt hört des Ersten der Seraphim Wort zu einer das Licht verratend Hohepriesterin. Sinowe weq L'Arin tötete sich selbst. Sie schenkte ihre Seele somit in freiem Willen der Finsternis, dies dazu inmitten des Krieges. Sie, die hätte vorn stehen sollen als Halt für andere Sterbliche. Sie, welche nicht Format und Kraft einer Alia hatte, brennt nun in der Hölle. L'Arin nahm mit diesem Monde seinen Segen vom Volke der B'wanga.

Sterbliche Kinder L'Arins. Es ist Krieg und wir fechten um das nackte Überleben. Lernt also und dies sehr bald, ihr Kinder des Lichts. Der Wegbereiter würde für einen jeden von euch lachend fallen. Ist aber Verrat oder Unglaube der Sterblichen Antwort, so hat das Licht verloren und wir werden nur zu bald untergehen.

Wankt ihr im Glauben, so lernt von den Hochinquisitoren L'Arins, was sie euch geben können. Sie können euch helfend Hand oder entzündend Fackel entgegenrecken. Vermögen Gnade oder aber das Feuer geben. Wählt. Ein jeder von euch, wählt.

Wißt jedoch, Johannes hat für sich gewählt und er wählte das Licht.
Und er wählte den Weg des ersten Avatars des Lichts, den Weg des ersten Kriegers des Lichts.

Johannes, der Wegbereiter
Erster der Seraphim (1002)


April 14

Gespalten sind Lejlas Kinder. Doch alle sind sie Töchter und Söhne der Drachenkönigin.

Lorn.
Kedmin Ra.
Rardian I.
Holgarion.

Die Drachenherrin wünscht im folgenden Mond eure Worte vor der Welt zu hören. Ein jeder von euch verfügt über die Stärke, den Schild der Drachen zu tragen, Lejla sah dies. So spreche ein jeder von euch mit seinen eigen Worten. Sprecht, wer von euch sich berufen fühlt, endlich der Sturmesherrin ewig Stadt auf Rorqual zu erwählen. Sprecht über eure Eignung, den Schild zu tragen, um welche Lejla bereits weiß. Leget euer Scham und Bescheidenheit für einen Mond ab. Sprecht über das, was ihr selbst der Drachenherrin zu geben vermögt.

auf Weisung Enayaks,
Sita, die Goldene (1004)


April 14

Unsterblicher Kelte.

Um Deiner und meinetwillen bedaure ich außerordentlich den Weg, für den Atara entschied. Du bist ein äußerst ehrbarer Krieger, ein jedes Deiner Worte bewies dies. Doch das Schicksal weist uns vollkommen verschiedene Wege. Sowenig es Dich verlangt, an der Seite der "ehrlosen" Wyrme zu streiten, sowenig wird die Sturmesherrin je an Ursharaks Seite treten.

Leb wohl Skarn: eines Tages werden wir Seite an Seite Klingen ziehen.

Die Armee des Feuers und der Drachen aber verbleibe im Elysium vorerst an des Lichtes Seite, so ihre sterblichen Führer dies wünschen. Das Licht ist nicht Feind, wenn auch kein Freund.

Prinz Eolil (1005)


April 14

Lalaith, teures Kind.

Dem Wegbereiter sprachst Du also öffentlich die Ehrhaftigkeit ab und suchtest Schutz und Verständnis bei der meinig kleinen Prinzessin Khane. Meine Teure. Gern gebe ICH, was Du wünschst. Der GEWANDELTE GOTT gewährt Dir hiermit seinen Schutz. Nicht nur dies. Er gewährt den Deinen auch Wandlung, sie setze ein : JETZT.

DER GEWANDELTE GOTT (1013)


Februar 14

Sieben Gefährten, denen wir alles verdanken. Sieben, gegenüber denen der Wegbereiter zeit ihres Lebens in der Schuld steht.

Dank!

Johannes, der Wegbereiter
Erster der Seraphim (1002)


Februar 14

Theódoros Larionídaes, mein sterblicher Bruder.

L'Arin erwählte Dich und Du bist sein sterblich Hand und Mund. Doch: Alle Deine Taten wie auch all Deine Untaten fallen zurück auf Johannes, welcher Dir Fürsprecher gewesen. Sie falle auch zurück auf den Himmelsvater selbst.

Du hast es selbst erlebt. Die jüngere Vergangenheit war von grausamer Härte. Die Standarte der Finsternis wütete zunächst ungehemmt über die Welt, bis schließlich der Wegbereiter wie auch der Himmelsvater selbst ihre persönliche Kraft dareingaben, dem Licht eine Atempause zu verschaffen.

Dies kostete beinahe alles.

Du selbst hattest Entscheidungen zu treffen, die nicht leicht gewesen sind. Einige von ihnen waren gefährlich falsch, wie Du heute vielleicht erkannt hast, andere vollkommen recht. Der Wegbereiter spricht Dir hiermit seine uneingeschränkte Loyalität aus.

Siehe dieses Schwert, es trägt den Namen LARINS DONNER. Ich werde es in wenigen Stunden ziehen und sodenn als allererster gegen die Horden des Chaos, welche der Finsternis beschlossen haben dienlich zu sein, kämpfen und fallen. Tue es mir nach, mein Bruder, im Monde der Lebens. Trete an die Seite des Johannes Armee und fechte in der vorderen Reihe. Kämpfe und gehe ein in L'Arins Reich, welcher Deine Seele ins Licht geleiten wird.

Johannes, der Wegbereiter
Erster der Seraphim (1002)


Februar 14

König Gotrek Weißbart.
Hohepriester Kraag.

Anklage ward erhoben wider euch, Sterbliche. Der Ketzerei seid ihr angeklagt und der Wegbereiter nimmt in dieser Stunde sein Recht wahr, zu urteilen über das, was er sah. Wie auch über das, was er hörte.

Der Prozeß wurde ausgerufen wider euch und der Wegbereiter verrichte als höchster von L'Arins Inquisitoren jene Arbeit, welche Theódoros Larionídaes nicht mehr wird vollenden wird können.

Hohepriester Kraag.

euer Prozeß begann und ist schon vorüber, euer Urteil lautet: Scheiterhaufen.

Wenn eure Stunde naht, werde ich euch holen, Kraag und ihr werdet brennen für die Schwächung, welche ihr dem Licht in kritischer Stunde zufügtet. Ihr hättet einen anderen Weg erwählen können, doch ihr entschiedet für den Begangenen.

König Gotrek Weißbart.

Du sollst nicht länger Langeweile daheim finden, Gotrek Weißbart. Noch im kommend Mond werde ich Dich und eine Armee der Deinen an die Front geleiten.

Johannes, der Wegbereiter
Erster der Seraphim (1002)


Februar 14

Atara.

Du hast getrachtet, Dich über die anderen jüngeren Götter des Lichtes zu erheben. Ebenso wie Demnogonis dies im Kreise der Finsternis trachtet. Schließlich machtest Dir Rea und Merl zu Feinden, wen soll wohl Zions Fall wirklich verwundern. Nun schließlich beleidigst Du den Vater des Lichts und forderst ihn heraus, so wie auch Deine törichte Schwester Lejla. Seid ihr tatsächlich des Glaubens, die Legenden um L'Arins Donner waren nur Fantasie, meine Töchter? Ihr solltet besser daran glauben, was man spricht.

Weicht nun von des Lichtes Seite oder bleibt. Doch sprecht niemals erneut so mit L'Arin oder er wird eine von euch erwählen, welche ihr göttlich Leben aushauchen muß.

L'Arin (1002)


Februar 14

Folge mir, Geliebter, folge mir Malkshuur. Folge mir an den Ort, der das Schicksal des gesamten Lichtes bald verändern wird.

Im Auftrage Satharas,
Septerra (1006)


Februar 14

Die Eisesgöttin verkündet am heutigen Tage den Schluß eines Bundes mit dem GEWANDELTEN GOTTE (1013).

Lithe (1007)


Februar 14

Lithes Kinder mögen erfahren, daß die Herrin der Wölfe dem Weg ihrer Hohepriester folgen wird. Ab dem heutigen Tage sei der Bund mit der Finsternis der Entscheid Lithes.

Lithe (1007)


Februar 14

Atara!

Erwähle meine Seite, teure Schwester. Ursharak ist im Eide eines Unsterblichen gebunden und er wird ihn halten. Siehe doch, das Licht verriet Athos genauso, wie es auch Dich verriet. Wer ist intriganter als die Schlange Rea? Vieles von dem was gesprochen wurde und für unüberwindbare Klüfte zwischen Athos und dem Licht sorgt, ist nur dieser Schlange Verschulden. Dich verriet sie zu Zion, so wie auch Merl, welcher vom Angriff der Finsternis Kenntnis hatte. Ergreife meine Hand, Schwester, und Frieden soll auch sein zwischen Athos und Lejla, endlich wieder, nach all diesen Jahren.

Nur einmal seie dies Angebot gemacht.

Athos, Gott des Krieges,
im Kampfe wider Licht und Dunkel (1010)

Januar 14

Das Schwert des Johannes ist dem Zugriffe des Dunkels verloren, dank der Einmischung der Ohltrudnir, für welche selbige zu gegeben Zeit bitterlich büßen werden.

Doch was hätte die Finsternis zu fürchten, führend das dunkle Banner der Vernichtung lichter Brut?

Wir bleiben und wir kämpfen.
Avatare der Finsternis, bringt herbei Sklaven aus aller Welt und sammelt auch die, die euch untertan.

Greift nun an, dunkle Krieger.

Nacuatec
Quell des Blutes
Sohn des JAWAS (1008)

L'Arinstöter
unsterblicher König der Crai
Bezwinger L'Arins
Träger der Standarte der Finsternis (1000)


Januar 14

Vater,
die Klinge ist in lichter Hand, wenn auch nicht der meinigen, dank des Zirkels der Getreuen unerschrocken Werk.
So kehre ich wiedergeboren aus ewigem Dunkel zurück, um erneut zu kämpfen.

Siehe, die gewaltigen Flotten des Lichts vor Shurkha- verloren. Sie treiben Deine Kinder vor sich her und sie nahen in gewaltiger Überlegenheit. Vor uns des Athos listige Krieger, lagernd in Shurkha vor dem Elysium, der Finsternis Armee geschickt verborgen neben uns in den Dimensionen, auf Hovecan. Des alten Chaos Armee hingegen kriegslüstern wider den Meinigen, hinter uns.

Die Lage scheint verzweifelt, doch L'Arins Donner ist mit uns.

Vater, ich glaube an Dich
und ich glaube an das Licht.

Wir werden siegen.

Johannes (1002)


Januar 14

L'Arin, Göttervater.

Die Kraftlosigkeit wird Deiner nun schnell weichen, da das Schwert endlich geborgen, was nur mit Hilfe von Ataras Dienern gelang.

Nicht nur im Zirkel, sondern auf ganzer Front waren es vor allem unsere Krieger, welche dem Licht dienlich gewesen sind, dies zu erreichen. Du verdankst Lejla und Atara somit vieles, wenn nicht alles! Zahllose Sterbliche der unsrigen, die mit dem Heerwurm des Lichtes ziehen, ebensoviele Krieger der Unsterblichen, die vielleicht erwägen, sich selbem Heerwurm noch anzuschließen.

Doch können wir nicht weiter hinnehmen, daß Du großzügig Fehler übersiehst, um das Licht in dieser Stunde nicht weiter zu schwächen. Vernichte endlich den den lästerlichen Theódoros Larionídaes wie auch sein Katastrophen schürend Reich, strafe sie mit vom Himmel herabsengend Feuer für alles Versagen! Bist Du der Herr oder ist es der vermessene Sterbliche?

Entscheide baldig, sonst werden die Drachenherrin und ich noch im kommend Monde die Streitkräfte des Feuers und der Drachen mittels geeigneter Magien zurückberufen. Brenne aus Dein eigen faulig Fleisch, L'Arin, und fühle den Schmerz.

Atara
Göttin der Rache
und des wutbrennend Feuers (1005)


Januar 14

Calderaner.

Ein Gott ist immer zu respektieren, seie es der eurige oder nicht. Diese Lektion habt meisterlich blitzeschnell ihr euch nun angeeignet. Nacuatec bleibt somit nur seine Freude über eure überaus großzügige Opferung zu Ehren des blinden Gottes auszudrücken.

Nacuatec
Quell des Blutes
Sohn des JAWAS (1008)


Januar 14

Meine sterblichen Geschwister Allanon und Alia.

Die welche den Frieden den Kampfe vorziehen, sind dennoch nicht frei davon, Freiheit und Leben mit der Waffe in der Hand zu verteidigen, wenn die Stunde hierzu naht.

Tun wir, was man von uns erwartet.

Aradwen
Hochdruidin von Ladean (1009)


Dezember 13

Valeron, Krieger.

In einem vergangen Leben standen wir uns bereits einmal gegenüber, es war auf Hovecan. Erinnert Euch: gemeinsam mit Mordin Steinherz erpresstet Ihr mich, wart nur darauf fixiert, jenen unseligen Zweikampf mit dem dunklen Paladin zuende zu bringen. Jahre gingen ins Land und sowohl Ihr wie auch ich sind nicht mehr, was wir gewesen. Doch wo Reas segnend Hand Sathara aus den Himmeln zurück zur Erde gesandt, ist es bei Euch nur der Trug der Finsternis, der Euch beseelt.

Zu Eurem Anliegen. Ihr verfasstet ein Schreiben an mich, in welchem Ihr fordert, dass Sathara selbige Nachricht an Skarn, den unsterblichen Sohn des Athos überbringen möge. Der Preis für das Überbringen dieser Nachricht seie ein Zweikampf mit Euch persönlich.

Ich gehöre nun zu den Unsterblichen, Krieger und ich feilsche nicht mit Euch. Skarn erhielt Euer Schreiben, in welchem Ihr die "Wahrheit" über die, wie nanntet ihr sie gleich... "vorgeblich so tapferen, doch aber völlig wirbellosen Hasenherzen" vom Volke der Mexicatl und aus Barak Suul sprecht. Ich gebe zu, gefallener Barbar, starke und ehrliche Worte waren es, die Euer Schreiben an Skarn enthielt.

Doch zurück zum Geschehen an der Front. Sathara sieht zum Horizont, Valeron und sie sieht drei Armeen mit drei Heerführern. Der dunkle Engel, Mordin Steinherz und ihr, jeweils riesige Armeen wider Reas Kriegerin ins Felde führend. Sagt Valeron, wünscht Ihr nur diese, Eure Krieger zu schonen oder aber wünscht Ihr zu kämpfen wie der alte Valeron: um alles oder nichts?

Falls Ihr bliebt, was Ihr wart, so kämpft mit mir um alles.

Besiegt Ihr mich, so werden die Titanen des Lichts unverrichteter Dinge aus Kiril Threndor weichen. Siegt jedoch Sathara, weichen Kiril Threndors Krieger aus jener Region, in welcher Sathara Threndor betrat, wie auch aus allem umliegenden Lande. Dies, solange ich es wünsche.

Das Licht benötigt gute Schwerter, waren dies nicht Eure Worte, Valeron?

Hier ist eines.
Kämpfen wir, Valeron.

Sathara
Kriegerin Reas (1006)


November 13

Morhlokëion.
Dein Tod soll nun vollenden, was zu Hovecan eingeläutet wurde.

Tötet ihn, ihr Wölfe zu Epala.
Schenkt dem Morlok Freiheit.

Lithe
Herrin des Eises (1007)


Oktober 13

Es seie der Welt verkündet, dass vom heutigen Tage an die roten Drachen allein der Göttin Atara untertan sein werden.

Im Namen Lejlas

Enayak
Ältester Wyrm Rorquals (1004)


Oktober 13

Verlorengegeben hatte man mich im Runde unsterblicher Recken, doch ich kehre zurück.

Versucht wurde ich von der Finsternis, sinnlos zu hassen, doch ihren Einflüsterungen widerstand ich.
Versucht wurde ich vom Lichte sinnlos zu vergeben, was nicht verzeihbar scheint. Niemals!

Meine Herrin Mutter Atara war euch gnädige Mutter, wirkte als euch Ordnung Bringende, war niemals Zurückweichende. Allein dem Licht galt ihr Wirken und nie ließ sie die anderen drei Säulen des Lichts im Stiche. Bis zu jenem Tage, da die Verschwörung zu Zion Ataras Macht in unnachahmlich heimtückisch Weise brach. Finsternis und Licht hatten zwar nicht Seite an Seite, in Summe jedoch am gleichen Werke gewoben: Atara vom Gipfelpunkte ihrer Macht zu stürzen. Als Folge dieses Trachtens geschahen Dinge, die unabänderlich sind.

Kinder Ataras. Meine Herrin und Mutter gab euch frei. Niemand wird euch zwingen, ihren weiteren Weg, welcher auch der des Eolil sein wird, mit ihr zu beschreiten.

Atara, die Herrin der Ordnung und die Göttin des Lichtes ist nicht mehr.
Die Göttin der Rache und Herrin des wutbrennend Feuers wird sie euch fortan sein, Ewige und Sterbliche.

Eolil schwört heute, dass der Atara Schicksal auch das Schicksal ihres Sohnes sei. Das Licht erstarb in mir, ich fühlte es und ich bedaure es nicht. Auch Eolils Legionen des Lichts sind vergangen. Doch jene, die Atara treu huldigten in der Stunde ihrer größten Not, gaben einst ihr Blut dahin, auf das SIE obsiege. Heute dankt Eolil euch allen in Ataras Namen, besonders jedoch den Völkern von Lilienroth und des Judikates Eridan. Eure Gaben legten den Grundstein für jene Armee, die Eolil sehr bald in die Schlacht führen wird.

Es ist nicht zuende, sondern es beginnt erst.

Im Zeichen der glutend Flamme Ataras,
Prinz Eolil (1005)


Oktober 13

Nur ein Ding will Eolil sich bewahren aus den alten Tagen, da er der Prinz der Ordnung genannt wurde.

Johannes, Sohn des L'Arin. Treue Freunde waren wir ein Leben lang und auch so heute die Zeiten andere sind als in alter Zeit, wird Eolil die Klinge nicht von sich aus wider Dich, den Wegbereiter, richten.

Prinz Eolil (1005)


Oktober 13

Im Monde der Weisheit des Jahres Dreizehn schlossen Lejla, die Göttin von Drach und Sturm
und
Atara, Göttin der Rach und Feuerswut einen Pakt.

Dein Feind sei unser Feind.
Dein Freund sei unser Freund.

Lejla, Göttin des Sturms (1004)
Atara, Göttin des Feuers (1005)


Oktober 13

Ursharak,
Schatten Neras, Titanenfürst des Chaos.

Das Wort des Krieges überbrachtet Ihr dem Lichte. So will die Göttin des Lebens und des Lichts nicht viele Worte machen.

Einige der Sterblichen handelten grundfalsch und auch, wenn dies nicht Eure Belange sind: beizeiten werden sie sich vor ihren Göttern zu verantworten haben. Doch zuvor sei gegeben, was Unsterbliches treulich Sterblichem schulde. Die Götter des Lichts übernehmen alle Verantwortung für die erfolgt Tat zu Shurkha, den versehentlich Totschlag des unbewaffnet Gesandten des alten Chaos. Unabhängig davon, was aus dem Waffengang des alten Chaos wider dem Lichte entstehe: Rea selbst erbittet Eure Vergebung für dies sinnlos vergangen Leben.

Es bleibt nur noch, eure Kampfansage zu beantworten.

Viel steht auf dem Spiele zu Shurkha, wenn nicht gar der Fortbestand des Lichts. Viel Feind, viel Ehr würde der Panther nun wohl flüstern.
Doch das Licht flüstert nicht mehr, sondern das Licht wird kämpfen.

Die Götter des Lichtes nehmen die Kampfansage Ursharaks im Monde der Weisheit des Jahres 1013 nach Imperials Fall an.

Im Namen der Götter des Lichts,

REA
Göttin des Lebens (1006)


Oktober 13

Kniefall wie auch Kuß des Ringes seien angenommen, Sauron, Herr der Erde.
Der Quell des Blutes erwartet nun Deine Wahl, mein sterblicher Bruder.

Möge der Kampf ewig währen!

Nacuatec
Quell des Blutes
Sohn des JAWAS (1008)


Oktober 13

Den Händlern zu Calderan.

Euer Wunsch ist dem Quell des Blutes Befehl.
Das Opfer seie sodenn vor Ort vollbracht.

Geht, General Seaguur. Bringt mir einige tausend Schädel der Calderaner.

Nacuatec
Quell des Blutes
Sohn des JAWAS (1008)


Oktober 13

Liadan Ni'Riain
Königin der Triona Grainne (2109)

Freut Euch, denn Torgon, der Erste des Höllenkreises wird Euch bald besuchen.
Bereitet eiligst reichlich Opfergaben vor, auf das er auch nicht unglücklich in eurem Lande seie.

Der Dämonenlord Torgon,
Erster des Höllenkreises (1011)


September 13

Krieger des Lichts.

Die Finsternis verrichtete, was sie am besten beherrscht: die Vernichtung ihrer eigenen Verräter. Wir haben alledieweil wichtigere Dinge zu verrichten. Zwei Dinge drohen der Armee des Lichts zu Shurkha: des Athos Wille, Skarn und seine Sterblichen die Konfrontation mit dem Licht suchen zu lassen. Genügend groß ist des Panthers Armee, dem Licht eine Gefahr zu sein.

Weit gefahrvoller als dies aber ist der Träger der Standarte der Finsternis, welcher bereits für sich allein bedrohlich genug sein wird. Doch wird er sich ganz sicherlich nicht allein wider Klingen und Speere des Lebens wenden, sondern ich sehe, sie werden in sehr großer Zahl kommen.

Wir brauchen den Wegbereiter mehr denn je, er ist nun beinahe substanzlos, denn der beständige Kampf wider das Wirken der aktiven Standarte der Finsternis zehrte alle seine Kräfte auf. So mag sich das Schicksal des Lichts hier erfüllen, in jenem verlorenen Winkel des Elysiums, welcher vor euch liegt. Er wurde vor Dutzenden Jahren vom Chaos überrannt und schließlich vom Lichte aufgegeben.

Zwei Dinge gibt es, die eilig zu tun sind. Ich sah. Nördlich der Stadt Chaosbrand geht und dort sucht! Etwas, welches unzweifelhaft dem Chaos entspringen muß, weilt dort. Meine Sicht durchdringt nicht des Chaos eigenartig Macht, so hütet euch vor dem, was euch erwartet, Sterbliche. Doch was auch dort ist, es ist bedeutsam für die lichte Sache.

Aradwhaen
Hochdruidin von Ladean (1009)


September 13

Der Schatten Neras ist nicht wie ihr, lichte und doch so verräterische Brut, sterblich wie unsterblich. Denn ungleich euch besitzt selbst Neras Abglanz solches wie EHRE, ein Wort muß gehalten sein.

Die Mächte des Lichtes brachen treulich und hinterlistig den Friedensvertrag mit Ursharak. Das alte Chaos wird nun erwägen, wie es diesen Vertragbruch betrachten wird.
Ob er von sterblicher Hand ergangen oder nur von lichter Seite zu verantworten sei.

Den Mächten des Lichtes gelte ohne Beachtung dieser Erwägungen:

Der Schatten Neras hat euch gewogen und ihr seid als zu leicht befunden.
Es herrsche fortan Krieg zwischen dem Licht und dem alten Chaos.

Ursharak
Der Schatten Neras (1012)


September 13

Gwaynir Centauri.

Man sagt, Du warst ein sehr wichtiger Mann von großer Macht, als Du noch der Herrin der Leere Eigentum warst. Nun, leider haben sich die Dinge etwas geändert.

So höre, mein lieber, beinahe wichtiger Vetter.

Unser gemeinsamer Herr war erfreut, die Welt nach der roten Fäule verlangen zu sehen. Ja, unseres Herren Seelengefährtin Ilian offenbarte ihm den amüsanten Sterblichen, welcher "den Maestro" Dialecticus wohl nicht sehr zu schätzen scheint. Ach, aber doch nur einmal wird er solch Fehler begehen, denn er wird ihn nach Deinen greulich Absichten sicher nicht wiederholen- und Demnogonis wird sich langweilen.

Langeweile ist solch schweres Los, daher gefiel es dem Herren der Verderbnis, nicht nur einem, sondern sogleich vielen Reichen die rote Fäule zu senden. Dies wird ihn mehr und länger unterhalten. Du aber hast nun erhalten, was Du wünschtest, denn der "Täter" ist unter den Opfern der Seuche.

Opfere nun, wie versprochen.

Recht sicher, Dich ebenso glückselig wie Torgon selbst dienen zu wissen,

Der Dämonenlord Torgon.
Erster des Höllenkreises (1011)


August 13

Lord Traxxar.

Verraten hast Du den Dunklen Alten, der Dich erhob.
Verraten hast Du Den Dunklen Alten, der Dich wandelte.
Verraten hast Du die Finsternis Rorquals.

Entsandt hat man Dich, das Schwert des Lichts zu erbeuten, den Zirkel des Lichts zu töten, doch was tatest Du? Hast die Klinge versprochen in die Hand der Diener des ewigen Kriegers und die vier Häscher zerbrachen schließlich um diese Deine Entscheidung. Die einzig Klinge, welche des Alten und mein Tod zu sein vermag, hast Du Feinden zu übergeben beabsichtigt.

Verräter! Dies allein schon würde Dein Ende bedeuten. Kaum noch scheint es erwähnenswert, das die Standarte der Finsternis Du so sehr gewünscht hast. Sie zu geben in die Hand des Chaotischen war Dein Traum gewesen, um Rorqual vernichtet zu sehen. Doch es wird nur ein Traum bleiben, Untreuer.

Traxxar, Du bist nun nutzlos und wirst allzu bald getötet werden.

Die hingegen, welche dienen dem schwarzen Dominion in der Welt der roten Wasser:
Wie auf Geächtete soll der Tod auf sie warten, wo immer ein Avatar oder treuer Diener der Finsternis ihrer angesichtig werde.

Zuletzt aber sei genommen, was erschaffen wurde. Der dunkle Alte entriß in diesem Monde der Rasse der Darkons die Kraft der Geburt. Kein neues junges Volk von der Art der Darkons soll sich jemals wieder erheben zu Rorqual.

Gwynion

Herr der Crai
Herr der Untoten (1000)


August 13

Ishana.

Dein Weg war steinig und Deine Fürsprecher äußerst bemerkenswert.

Todespriesterin des Dunklen Alten soll der Name sein, den Du fortan
tragen wirst. Erwähle keinen Zweiten oder keine Zweite. Du allein wirst
dieses Amt ausfüllen.

Nicht nur dies, sondern mein Zeichen wirst Du fortan tragen.

Der Herr allen Übels
Zathuur (1000)


August 13

Ich neige mein Haupt vor Dir,
Ritter Kolas,
Entsandter der Händler von Calderan.

Die Krieger-Händler von Calderan huldigen dem Täuscher also so sehr, das sie regen Anteil am Geschehen zu Shuuma nehmen. Jawas selbst erleuchtete Nacuatec, das dieses doch nur zwei Gründe haben kann:

Zum ersten, Du wünschst dem Täuscher von einem Opfer zu berichten, was Du ihm im kommend Mond zu bringen wünschst. 400 Zwergenopfer sind angemessen oder natürlich auch mehr, hoher Ritter. Dieses Opfer ist in Karyak zu erbringen.

Der einzig andere glaubhafte Grund mag sein, dass Du in Wahrheit kein Anhänger des Jawas bist, sondern vielmehr in seiner heiligen Stadt weilst, dem Gotte der Verheerung zu höhnen. Dies wäre wirklich sehr, sehr, sehr schlimm, Kolas. Denn ich dürfte dann nicht mehr voller Güte zu Dir sprechen, sondern müßte sehr viel Ernsteres erwägen.

Wähle.

Möge der Kampf ewig währen!

Nacuatec
Quell des Blutes
Sohn des JAWAS (1008)


August 13

Volk von Candor,
der Quell des Blutes neigt sein Haupt vor euch,
denn ihr schienet fast immer treu gewesen.

Doch nur eine einzig Untreue, ein einzig Verrat kann aufwiegen alle Treue vor den Augen eures Gottes, Candorer.

Dem Verderbten habt ihr die Seele des Landes verkauft, welche allein Jawas gehörig ist. Dies allein, um eine Armee zu erretten. Hohnlachend ist der Dämonenkönig nun seit Monden. Nun, um all dies zu besprechen, brachte Nacuatec euch einen geschickten Richter mit. Bevor jener jedoch wie zumeist sehr schnell sein Tagwerk vollbringe:

Was kann Candor vorbringen, es zu entlasten vom Vorwurfe des Verrates.

Nacuatec
Quell des Blutes (1008)


August 13

Eine Botschaft habe ich euch zu ueberbringen, lichte Sommerkinder zu Shurkha.

Der Gott des Donners sagt los sich vom Licht, denn nicht mehr als Spott und Hohn hatten eure Goetter in den letzten Monden fuer den Gott, der sie alle jahrelang heimlich beherrschte. In den kommend Monden wird sich weit mehr entscheiden, als nur in wessen Hand die Klinge gelange, welche nicht nur des Gwynion Tod in sich traegt.

Es beginnt, Athos Soehne um Shurkha: schaerft eure Waffen.

Skarn
Dux Bellatorum (1010)


August 13

Königin Moneta von Hyperion (528).
Deine Tat darf nicht ungestraft bleiben, Deine durch die Tat erfolgte Kampfansage wird angenommen.
Es herrsche fortan Krieg zwischen Kalimar und Hyperion.

Kalimar
Hexe aus den Weltendegebirgen der vergessenen Welt (1013)


Juli 13

Die Schicksalposaunen der Finsternis erschallen, so hört Sterbliche.

Des Herrn allen Übels Macht schwoll immer mehr an, mit jedem Tage der verstrich. Des Lichts armselige Bemühungen einer magischen Falle um die Standarte der Finsternis hat er vor der Zeit gebrochen und entrollt werde im kommend Monde das Banner aller Dunkelheit. Hinaus in die Weiten der vergessenen Welt, hinab in deren tiefste Tiefen, erschalle daher des Schwarzen Alten Sohnes Ruf:

L'Arinstöter, unterwerfe Dich und diene und bringe Deine elf Geschwister mit Dir. Kommt erneut zusammen, ihr Crai, erneut ist es Zeit zur Schlacht. Hört, euer Herr ruft euch erneut, da der Zeiten Kreise sich für Johannes und Gwynion zu schließen scheinen. Kommt, Vernichtung zu bringen den Sterblichen, beschenkt sie mit dem, was ihr zu geben habt.

Gwynion
Herr der Crai
Herr der Untoten

Im Namen des Herrn allen Übels (1000)


Juli 13

Die sterblichen Heerführer zu Planken entschieden. Ein sterblich Heer ward gerufen, die sterblich Heerführer urteilen. Mahnend jedoch seien Mherûkan Sturmfeuer wie auch Connor McConuilh daran erinnert, daß Gnade zuweilen vor Härte kommt. Persönliche Feindschaften dürfen das Bild nicht trüben und so entschlossen Eolil und Enayak in der Zeit nach eurigen damaligen Worten, in diversen Fällen ergangen Urteile abzuschwächen oder aufzuheben manch Wort der Härte.

Doch auch wenn kritische Worte nun gefunden seien, seie es ausdrücklich gesagt: Enayak war nicht nur sehr erfreut über die Leistungen McConuilhs, sondern er ist ganz besonders stolz auf Euch, Mherûkan Sturmfeuer. Euer Volk allein war es, welches ursächlich dafür verantwortlich ist, daß Ursharak zuletzt nicht triumphierte. Enayak wurde weder gewährt für Eolil zu sprechen, welcher noch immer als verschollen gilt, noch für Atara, welche im Sterben liegt.

Doch hört, all ihr Kinder Ataras, welche zu Planken kämpften. Enayak ist eine der ältesten Kreaturen Rorquals und doch sah er fast noch nie solch Mut und Entschlossenheit wie zu Planken. Lejla selbst wachte auch über euch und gesegnet sollt ihr sein in ihrem Namen.

Enayak, ältester Wyrm Rorquals (1004)

Folgende heute nun schon alte Dokumente seien durch die Übergabe an die Boten Zuuls am heutigen Tage der Unsterblichkeit zugeführt:

Lejla, meine hohe Göttin Herrin des Sturmes und der See

mit dröhnender Stimme ward mir von Enayak, dem Uralten der Wyrme, vor einigen Monden aufgetragen worden, Zeugnis abzulegen über den Einsatz der Sterblichen Völker zu Planken. Zeugnis über Heldentaten und Aufopferung aber auch über Feigheiten oder gar Ignoranz einzelner Reiche.

Doch wie unendlich schwer erscheint mir diese Aufgabe, denn fehlbar und unvollkommen ist mein Geist und nicht zu urteilen vermag ich über jene, die erschienen sind zu Planken oder jene, die dem Feldzug fernblieben, denn zu wenig sind mir die individuellen Schicksale bekannt um ein jedes Opfer gerecht beurteilen zu können. Doch wer wäre ich, mich dem Willen meiner Göttin nicht zu beugen und so mag ich versuchen, Dir Zeugnis zu geben über die von mir gehegten Erwartungen an jedes Reich, welches Dir huldigt und inwieweit meine Erwartungen übertroffen, erfüllt oder gar schmerzlich enttäuscht wurden.

Bevor ich jedoch ein vollständiges Zeugnis aller wechselhaften Reiche beginne, möchte ich Deinen Blick auf jene lenken, die sich zu Planken durch den von Ihnen gewählten Weg besonders hervorgetan haben. Zuvorderst möchte ich das Perlkönigreich Terafilia (341) nennen, welches mir durch seine unermüdliche Hilfe und Unterstützung zu jeder Stund ein treuer Freund und Vertrauter war. Ohne Terafilia hätte ich sicher nicht die Kraft gefunden einen zweiten Feldzug zu beginnen und als Heerführer siegreich zu beenden und so stehe ich tief in der Schuld dieses Volkes. Auch das Haus Arcanit (600) will ich an dieser Stelle nennen, denn kein anderes Reich hat seine Truppen derart aufopferungsvoll und bedingungsloser Demut gen Planken entsandt, während die Heimat schutzlos den herannahenden Truppen der Finsternis preisgegeben ward. Richte Deinen Blick denn auch wohlgefällig auf das Konglomerat (870), denn obwohl noch jung und unerfahren, entsandte es eine beeindruckende Streitmacht nach Planken und war mir in manch finsterer Stunde ein strahlender Lichtblick in den Reihen deiner Kinder. Und schließlich seien noch zwei Reiche der Lithe genannt, die sich in gar beeindruckender Stärke in die Reihen der Sterblichen einordneten. So will ich denn den Völker der Theokratie des gluehenden Vermaechtnisses (553) und der Moradin (720) meinen aufrichtigen Respekt aussprechen, denn sie entsandten Heerscharen, die manch andere, Dir gefällige Reiche, in ihrer Einsatzbereitschaft verblassen ließen. Helden der Wechselhaftigkeit will ich diese Fünf nennen, und es war mit Freude und Ehre zugleich an Ihrer Seite streiten zu dürfen und Sie nun Freunde nennen zu dürfen.

Doch auch Trauer und Enttäuschung mischt sich in meine Erinnerungen an Planken, denn viel Leid wäre uns erspart geblieben wenn ein jedes deiner Kinder dem flammenden Beispiel dieser fünf Reiche gefolgt wäre. Tief noch sitzt daher die Enttäuschung über Tralups Scharen (216) die Deinem Ruf nicht folge leisteten, Planken während all der Monate des Kampfes mieden und es nicht für nötig erachteten sich an unserem Feldzug zu beteiligen. Kein Wort der Entschuldigung oder Anteilnahme erreichte unsere Feldlager und es schien fast so als bliebe Planken vor den Augen Tralups gänzlich verborgen. Sehr schwer trifft mich denn auch die mangelnde Einsatzbereitschaft der Vereinten Staemme des Morgennebels (640), denn wieder und wieder forderte ich seine Unterstützung ein und führte lange fruchtlose Gespräche in denen es Minila stets mehr um das eigene Wohlergehen ihres Reiches zu gehen schien denn um unseren oft verzweifelten Kampf gegen das Chaos.

Doch nicht nur von der Vergangenheit berichten will ich, sondern auch eine Bitte im Namen aller deiner Kinder vorbringen. Sollte es Dir denn danach getrachten Deinen Kindern zu Planken eine Gnade zu gewähren, so soll diese nicht uns, sondern jenen zuteil werden, auf deren Schultern zur Stunde das Schicksal des Lichts ruht und die erfolgreich sein müssen in ihrem Streben das Schwert des Johannes zu bergen, bevor die Finsternis Besitz davon erlangen kann. Gewähre jenen Gefährten Deinen Göttlichen Schutz, oh Lejla.

in tiefer Demut Mherûkan Sturmfeuer

Mutter Atara,

Das Wort des Uralten rief mich, Zeugnis abzulegen auf Euer Geheiss, über Edelmut und Heldentum, oder Feigheit und Fahnenflucht zu Planken. Doch so sehr es mich freut, einige Eurer Diener Loben zu können auf daß sie vor Eurem göttlichen Auge Gnade finden, so schwer fällt mir, Andere zu tadeln ohne selbst die Last dieses Tadels gegenüber jenen zu vertreten, die er trifft und den Preis des Richters zu bezahlen. Denn so wie Göttliches Sterblichem schulden mag, so schuldet auch der Heerführer den Soldaten, die seinem Befehl gehorchten.

Doch ich versuchte beim Sündenfall zu Zion einmal, ein göttlich Wort zu beugen, und einmal ist genug für ein Leben. So sei Euch denn fürderhin Zeugnis abgelegt über die Kinder des Lichts zu Planken, auf daß Ihr mit den Augen eines Sterblichen sehen könnt, was meine Augen sahen. Doch Augen eines Sterblichen sind es, und fehlbar sind sie, so sehr ich mich auch bemüht haben mag, gerecht zu sein. So blicket denn mit Euren unsterblichen Augen durch die meinen, und sehet auch das, was mir verborgen geblieben sein mag, denn unfehlbar bin ich, das wisst Ihr, nicht.

Das Zeugnis findet sich am Ende dieser Botschaft im Detail, doch möchte ich Euer Augenmerk auf einige Wenige besonders lenken, die sich hervorgetan auf die eine oder andere Weise. Sehet zuerst die jüngsten Diener Eurer Wahrheit, Die Templer (2054) und die Schwesternschaft des heiligen Feuers (2028). Kaum auf dieser Welt erschienen durchschritten sie bereits Weltentore, die Eigenen oder im Falle der Schwesternschaft die der Culsur Tar, um Eurem Ruf zu folgen, obwohl sie mit Sicherheit jeden Waffenträger in ihren Reichen gebraucht hätten. Wisset auch, daß, obwohl jung und nicht übermäßig zahlreich vertreten, das Volk der Karak Ankor Grizdal (955) viele Hindernisse überwandt, um zu Planken streiten zu können. Und sehet weiterhin die Heerscharen, die das Volk von Lilienroth (271) entsandte, die jedes andere Kontingent klein erscheinen liessen. Ich lege Euch auch Savidane, den Sänger vom Orden der Sslafhasarr Skrajim (625) ans Herz, er führte die Erdgolems der Mutter des Lebens an die Seite Eurer Kinder. Ein weiterer Diener der Erdmutter sei genannt, denn die Baumeistergilde (194) durchschritt die Tore des Volkes Eurer Hochpaladina und führte, obwohl gejagt von der Finsternis, eine Tausendschaft gegen das Chaos in die Schlacht. Auch ein Diener Merls tat sich hervor, das Volk des Zweimalgeborenen, Aavenie, die ewig Suchenden (569), entsandten die Baumgeister Merls um Euch zu dienen. Diese sieben sind es, die ich die lichten Helden von Planken zu nennen geneigt bin, und die mein Herz mit Freude erfüllten und mit Stolz, an ihrer Seite kämpfen zu dürfen.

Enttäuscht hat mich dagegen das Judikat Eridan (572), eines der größten und mächtigsten Völker dieser Welt, und doch weniger zahlreich auf Planken vertreten als die meisten weit kleineren Reiche. Die Hochpaladina legte Fürbitte ein für das Judikat, doch so sehr ich die Flammende liebe, hier finde ich nur Bitterkeit in meinem Herzen. Zwar mangelte es dem Judikat an Magiern, doch dies war kein Hindernis für viele andere Reiche, und zu viele Ausflüchte hörte ich von den Herren des Judikats. Fürderhin enttäuschte mich die Schwesternschaft von Twynn (327), die zwar einige der Truppen, die sie einst an Trantor gegeben hatte, in die Schlacht führt, doch keinesfalls so viel, wie sie es vermocht hätte und wie ihr mit der Unterstützung Trantors zuzutrauen gewesen wäre.

Doch mehr zu tun als nur Zeugnis abzulegen wünschte ich, und so sprach ich mit den Kindern des Lichts zu Planken, und in ihrem Namen gestattet mir, Fürsprecher zu sein und eine Bitte vorzutragen, selbst wenn es vermessen sein mag. Eine Bitte Eurer Kinder und der Kinder des Lichts, die zu Planken Eurem Willen Wahrheit verliehen. Mutter Atara, ich bitte Euch demütig, im Namen der Kinder des Lichts, so es eine Gnade geben sollte, die wir für uns zu Planken erwirkt haben, gewährt sie jenen, auf deren Schultern das Schicksal der Welt ruht, deren Queste nicht scheitern darf. Es ist unser gemeinsamer Wunsch und unsere Hoffnung, daß den sieben Getreuen und ihren Begleitern auf der Suche nach dem Schwert des Lichts Euer Segen an unser Statt zuteil werde. Und so es Strafe sein sollte, die einige unter uns zu Planken erwirkt haben, so sind wir gerne bereit, sie doppelt auf uns zu nehmen, wenn dadurch den Sieben geholfen werden kann. Dies ist der Wunsch und die Bitte der Kinder des Lichts zu Planken, und ich bin ihr Überbringer. Angeschlossen haben sich dieser Bitte auch einige Kinder der Wechselhaftigkeit: Die Nachfahren Andors (338), Die Erben Hasturs (330), Iranistan (337), Perlenkoenigreich Terafilia (341), Ekiem Alusru (60), Bryn Myrddin (628), Naugrim a Khadrin (773), Chimera (420) und Das Konglomerat (870) wünschen, daß den Getreuen auch der Segen der Sturmherrin zuteil werde auf ihrer Queste. Mherûkan Sturmfeuer wird der Überbringer dieser Bitte an Eure göttliche Schwester sein.

In Demut Euer Knecht,
Connor McConuilh

Überbracht den Boten des alten Eselreiters von Sita der Goldenen (1004)


Juli 13

Hovecan, die alte Welt der Drachen, habt ihr betreten, Sterbliche.

Erinnert euch an das Gebot des Morlok, welches niemals aufgehoben wurde. Haltet Frieden im Lande des Zwiegespaltenen, respektiert den Willen des Schöpfers, den ihr in sterblich Leib zurückkehren ließet, eurer Welt Erneuerung zu bringen. Ihr, Sterbliche, habt es zu verantworten, daß kein Gott Rorquals mit der Hilfe des Morlok Macht den Pantheon neu ordnen konnte. Ihr habt es auch zu verantworten, das er zwiegespalten ist, wider jede Vorhersage. Zuletzt aber habt es zu verantworten, das Bande aus Lilienroth und Yakuzama die Sterblichen an den Morlok gekettet ebenso wie der Morlok an die Sterblichen gekettet ist.

Bei allen Dämonen, haltet Frieden!

Kalimar
Hexe aus den Weltendegebirgen Shiraseis,
der vergessenen Welt (1013)


Juni 13

Herr der Xantrudnir zu Wolfsheim,
verharrend im Leibe der Hure Ascalions.

Die Mächte Ascalions hätten nach Rorqual greifen können, wie es ihnen gelüstet.
Anstattdessen erdreistet Ihr euch, des Dartayeon Rache zu rauben.
Rüstet euch, denn ihr gewannet einen Feind, wo keiner gewesen.

Dartayeon
einst bekannt als Bannertraeger des Chaos (1001)


Juni 13

Der Finsternis zu Gehoer.

Ihr habt es begonnen.
Ein Dutzend Jahre schwieg die Goettin des Lebens,
waehrend ihr Blut wie auch das ihrer Kinder sich
aus hundert kleinen und grossen Wunden ergoss.

Man schickte mich zurueck aus dem Totenreich, euch
zu strafen und bei Reas Blute: dies werde ich.

Der Worte nun genug fuer lange Zeit.

Sathara
Kriegerin der Mittagssonne (1006)


Mai 13

Ataras Plan, Zion mit all ihrer Macht heimlich erneut zur ewigen Stadt zu weihen war lange ein Erfolg.
Gewaltig und übermächtig war ihre Macht. Doch nun liegt die Gerechte in einem langsamen Sterben.

Eolil.
Es gab Stimmen, die Dir misstrauen.
Es gibt sie noch. Stimmen die sprechen, Jawas hätte Dich gebrochen.

ICH weiss es, Du bist rein. ICH glaube an Dich, an Deine Treue und an Dein Wort. ICH werde Dir Heimat, Vater und Obhut sein, stirbt meine Tochter.

Fechte mit all Deiner Reinheit wider den Plan, den der Täuscher in Dir zu säen beabsichtigt. Er will, dass Du Deinen Plan zur Tat werden lässt. Es ist eine List und sie soll Dich verderben auf alle Zeit. Es ist kein reiner Plan, es ist keine Rache, sondern es kann nur in Jawas' Triumpf und in Eolils vollkommen Niederlage enden.

Glaube, Sohn Ataras.
Kämpfe an wider des blinden Spitzzüngigen Verführung.
Wir sind nicht unterlegen, wir sind auch nicht geschlagen.

GLAUBE!

L'Arin (1002)


Mai 13

Fast ist ihr Triumpf perfekt.
Fast.

Sammelt euch um Enayak, geschuppte Alte.
Es beginnt, wir fliegen los.

Enayak, der Uralte (1004)


Mai 13

Lejla, meine Schwester.
Ich verzeihe.

Schicken wir uns nun an, das Zuviel an Selbstgefälligkeit zu vertreiben. Längst ist es Zeit hierfür.

kalt und klar bis ins unsterblich Mark
Lithe (1007)


Mai 13

Ich neige mein Haupt vor Euch, Sauron, Herr des finsteren Landes Mordor.
Wie Ihr diente ich als Sterblicher dem Täuscher und wie die Eure war meine Flamme glutenheiss.

Dieses achte ich.

Doch was sterblich Ohr überhört, hört unsterbliches. Vielerlei Wort munkelt man in der vergessenen Welt von Euch, Sauron. Ihr habet all die Zeit getrachtet, das Netz des Kadir zu zerreissen und mit den Resten die Hand hernach zu erdrosseln. Wäre dies wahr, Sauron, dies würde ich nicht achten und sähe mich veranlaßt, jadene Wut wider Barad Dur zu entfachen.

Ihr erhaltet heute eine einzige Gelegenheit, Eure Position darzulegen
und diese Eure Erkenntnisse zu Eurer Position dem Quell des Blutes äusserst glaubhaft zu machen.

Ich bin Nacuatec.
Ich bin der Quell des Blutes.
Ich bin der Herr des schwarzen Sturms.

Ich bin der Sohn des Jawas.
Ich bin Sein Wille - Seine Faust - die zerschmettert oder liebkost.

Du aber, Sauron, wirst im übernächsten Monde niederknien und meinen Ring in Treue küssen.
Du wirst Deine Treue geloben mir, Deinem unsterblichen Bruder.

Es gibt keine Ausflucht, keinen Respekt und keine Gnade für jene, die sich wider Jawas Kriegsherren zu erheben wünschen.

Knie nieder und küsse den Ring.
Diene - oder vergehe.

Nacuatec
Quell des Blutes.
der Herr des schwarzen Sturms (1008)


Mai 13

Dein Volk hat nicht versagt, junger Beregor.
Es war tapferer als die meisten anderen.
Es war selbstloser als die meisten anderen.
Es war ein Volk von Kriegern und sie fielen
als solche.

Skarn,
Kelte (1010)


April 13

Es seie der Welt verkündet am heutigen Tage, dass die Herrin des Sturms ihrer Schwester Lithe die Hand reicht.
Lithe, alter Streit sei vergessen, verzeihe Lejla alten Neid wie auch die Glut ihres Zorns.

Lejla (1004)


April 13

Kleiner, näselnder, verblendeter Mann!

Eolil, war es denn tatsächlich Deine Annahme, mein Sohn wäre dumm genug, Dich mit seinem Tode FÜR NICHTS zu erfreuen? Was Ilian und der Täuscher planten, gelang. Denn Du, oh lichternder Prinz, warst der einzige, welcher Zions Fall hätte verhindern können und um Dich zu führen ins Leere, sprach JAWAS sein Urteil über Seinen missraten Sohn Kadir. Er hatte wieder und wieder versagt und Jawas kennt nur ein Urteil für Versagen.

So wurde die Hand ohne die Gabe der Unsterblichkeit gen Zion gesandt: zu fallen wider Dich, doch aber fortzulocken Dich vom Orte des Kampfes. Leide, missratener Prinz, Sklave meiner Schwester und fühle die Macht des abgrundtiefen Hasses und der unbeherrschten Wut in Dir. Der Kampf wider MICH lohnt nicht, Lichtprinz, denn Du kannst nicht siegen. Schliesse Dich mir an! Seite an Seite mit jenem, welcher Jawas neuer Kriegsherr bereits seit Monden ist, werdet ihr beide herrschen, in MEINEM Namen. SIE aber kann Dir gar nichts geben, ihre Macht ist fast zerbrochen mit Alt-Zions Fall.

Erwäge es, hasserfüllter Prinz.
Macht statt Machtlosigkeit.
Rache an jenen, die Dich schmähten.

Jawas (1008)


April 13

Gerichtet an das Volk von Sveirun Arvanulf, in Ermangelung der tatsächlichen Existenz eines "Anarchen" Philparzer.

Mein Herr und Gott gibt heute euer Volk frei, so wählt nun, wohin ihr zu gehen erwünscht. Es sei euch zurück in die Reihen von Merls Kindern der Weg gewährt, wenn es euch gelingt, euren Frieden mit Bruder Aronus zu machen. Allein, wie ich den euren in unserem zweisamen Gespräch schon sagte, ein Fluch lastet auf eurem Volke, bisher nur aufgehalten durch der Hochdruidin Macht. Ich vermag nicht mehr zu halten, was gesprochen im Willen, dem Hohne am Erwählten Merls Einhalt zu gewähren. Doch auch hier gilt: mögt ihr euren Frieden mit Bruder Aronus machen, den Fluch zu enden.

Zuletzt, Volk der Sveirun Arvanulf.
Lange schon beobachte ich euch, viel länger nur als die wenigen Monde der letzten Zeit.
Seid gewarnt. Mächte greifen nach euch, derer Spielball ihr allein nur sein könnt, statt gehört zu werden wie im Runde der Diener Merls.

Verfaßt in der vergessenen Welt, Aradwhaen, Hochdruidin (1009)


April 13

Aronus, mein Sohn.

Du bist nicht fehlerlos, das wissen wir beide. Doch Du hast mir gut gedient, gut und treu. Dein Volk verging im Kriege, Deine Heimat ging verloren, doch aber gab man Dir einen Platz an dem Orte, an dem sich die meiste meiner Präsenz zu Rorqual manifestiert, Ladean. Das ist nicht genug, mein Kind. Dein Volk brachte Feldherrn für Merl hervor und so soll es wieder sein. Diese Jahre sind eine schlimme Zeit und nicht immer löst weises Wort alle Probleme. Ab dem folgend Mond sollst Du daher geheißen sein, Feldherr von Ladean Dich zu heißen. Übergib Dein Hohepriesteramt einem vom Volke der Lunatari, es seie jedoch nicht Lurond. Zuletzt aber wisse, daß, ob weltlich Stimme des Herrn des Waldes oder aber Schwert Merls, die Lösung der Frage Arvanulf bleibe allein weiter in Deiner Hand.

Merl (1009)


April 13

Bildr, Ältester und vor allem natürlich:
Kili, bester Kämpfer der Wölfin.

Ich werde von mir aus nicht das Schwert wider das Blut erheben,
welches in mir fliesst. Doch alle anderen, welche der kalten Königin dienen, mögen sich hüten.

Der Weg ist gewählt und es gibt kein Zurück.

Skarn
Kelte (1010)


März 13

Die Hand ist gefallen, der Avatar des Täuschers erschlagen.
Noch drei übrig an der Zahl.

Eolil
Prinz der Ordnung (1005)


März 13

Enayak.

Du warst schon immer grausam, genau so wie es Deine Herrin auch ist, Reptil.
Doch den Töchtern und Söhnen Merls ist Gnade gegeben und auch Geduld.

Einen letzten Mond hört Aradwhaen der Worte, die beide Seiten sprechen.

Aradwhaen
Hochdruidin von Ladean (1009)


März 13

Ilian, falsche Schlange.

Mein Horn habt ihr stehlen lassen von den finsteren Lakaien. Und gleich hernach bietest Du es der Hand des ewigen Kriegers zum Geschenke, falls er bis zum Ende dieses Jahres die Seite der Dunkelheit erwählte?

HA!

Nicht einmal einen Gedanken ist dieses Angebot wert, ich erlange das Horn so oder so zurück. Denn ihr werdet unterliegen, verdorbenes Weib.

Athos (1010)


März 13

Zum Wissen von Nydaycan,
letzter Heerführer der Streitkräfte der Omnia Nihila.

Deinesgleichen erlernt es niemals, nicht wahr.

Farlokuur forderte die Andelorner heraus, um den ewigen Krieger von den heimlichen Vorbereitungen der Finsternis zum Überfall auf Zion abzulenken und die List der Herrin der Leere gelang. Zudem, die Andelorner führten keinen Vernichtungskrieg wider Dich, sondern ihr göttlich Auftrag war seit jeher, ehrlose Brut wie die Deinen zu finden, zu schlagen und für ihre Taten büßen zu lassen. Im Angesichte des Geschehens nahe zu Imperial muß allerdings erwartet werden, dass sie dieser Aufgabe in Deinem Falle vorerst nicht weiter nachkommen können.

Doch Skarn kann es. Hörst Du den kalten Wind singen, Sommerkind? Lausche ihm, denn bald wird er vom Erschallen der Kriegsposaunen und vom Klirren der Waffen künden.

SKARN
Dux bellatorum
Führer der Krieger des Athos (1010)


Februar 13

Sie wollen nun das Horn der Welten aus Zion stehlen und wir vermögen es nicht zu hindern.

Ihnen ist der Mord, Tücke und brutale Gewalt.
Doch unser ist der Mut und der Willen zu siegen.

Gebt nicht auf, Kinder des Lichts.
Gib auch Du nicht auf, Eolil, mein Bruder - siehe Ataras Kinder sind erfüllt von reinstem Glauben.

Die Getreuen werden Erfolg haben und ich werde zurückkehren in des Wegbereiters wahrer Gestalt.
Und wenn dieser Tag naht, soll das Böse spüren, was Furcht ist.
Nicht allein zu Imperial, sondern auf ganz Rorqual.

Johannes, der Wegbereiter
Sohn des L'Arin
Bezwinger Gwynions (1002)


Februar 13

Nicht lächerlichen Fluches bedenken, sondern vernichten sollte die Tochter Merls oder der Hohepriester Merls solch Gottlose, denn diese Sterblichen verspotten die Ewige wie den Waldvater selbst. Der Drachen Unverständnis Eurer beider Haltung, Aradwhaen und Aronus, für solch Schwäche.

Enayak, der Uralte (1004)


Februar 13

Im kommend Mond soll gegeben werden, was verdient ward zu Planken.
Doch noch von einem weiteren Schatz wurde im November des zehnten Jahres gekündet.

Dem Chrestoyal galt dieses Wort, dem äonenalten hovecanischen Drachenschilde.

In einer Zeit, da Rorquals Blut darselbst von Dunkel bedroht ist, soll diese Waffe nun rückgegeben sein in sterblich Hand. Geht, Sterbliche und sucht auf der Insel der Verlorenen. In den Aussenbezirken der Stadt, welche dort zu finden, rufet die Herrin der Drachen an.

Und sie wird einem wahren Diener der Herrin des Sturms offenbaren, was einst als verloren galt.

Enayak, der Uralte (1004)


Februar 13

Krashtyn.

Eine wirklich sehr gute Wahl, mein Kind, Leitwolf zu Epala. Doch nun seie sie vervollständigt. Die zweite sterblich Stimme der ewigen Jägerin, gleichauf mit Yarl Koras, gehöre fortan einer Gesegneten des Morlok.

Agorna, Schwester der Alova.
Kriegerin zu Hovecan und Jägerin zu Epala,
Ehre sei Dir erwiesen. Seite an Seite leite fortan mit Yarl Koras, dem Obersten Schamanen Lithes, gemeinsam meine Kinder als hohe Eisespriesterin.

Lithe (1007)


Februar 13

Unsterblichen und Sterblichen sei das Wort des ewigen Kriegers verkündet.

Die Heerscharen des ewigen Kriegers zu Ishtar haben mit diesem Tage einen neuen Führer. Unsterblichkeit hauchte ich ihm ein, verlieh sie ihm, der niemals Feigheit kannte. Ich will ihn lieben und respektieren, als wenn er meinig Sohn wäre und so soll er umgekehrt mich als seinen Vater und Herrn achten. Er soll fortan all jene führen, welche an Athos Tafel speisen und seinen Name wird man fortan besingen, denn er ist

SKARN
Dux bellatores, Führer der Krieger des Athos,
Herr von Hoor, der fliegenden Stadt,
Pantherkrieger des Athos.

Skarn wird es sein, der euch Schmerz schenken soll, finstere Brut, denn des Kriegsgottes Gunst gelte fortan dem Lichte.
Doch zuallermeist sei mein Sohn Skarn der Feind, den die Deinen fürchten müssen, Eiseshündin.

Athos
In Vorfreude auf die Dinge die alsbald geschehen werden (1010)


Februar 13

Niemals kann der von Lyx verdammte Ehenarr der Finsternis die Entschlossenheit haben, das Blut einer Insel des Lichts genüßlich zu verspritzen. Ich nehme also die Wette um seine Seele an, Sohn der Nacht und seie gewiß: mein sterblicher Bruder wird ihn schlachten in den Jahren derer zweie, wenn der Fellene versagt hat.

Torgon
Erster des Höllenkreises (1011)


Februar 13

Manjathur, ehrenwerter Ordenshüter.

Die Göttin des Lebens und der Liebe wünschte, daß ich Euch eine Botschaft überbringe. Zweiter ihrer Priester des Lebens sollt Ihr fortan sein, zu führen und zu behüten der Rea Kinder. Ergänzend zu dieser Ehre seie Euch die Aufgabe zugewiesen, Reas Hochpriesterin zu benennen, welche alsbald nicht nur der Rea erste Stimme zu Rorqual sein wird, sondern welche auch die Rückeroberung Torgards leiten wird.

Im Namen Reas,
Septerra, sterbliche Tochter des Lurond (1006)


Dezember 12

Sterbliche.

Untote Horden bestürmen die Welt und so manche Reihe des Lichts wankt, besonders jene der jungen Völker. Verzagt nicht, Kinder des Lichts! L'Arin wird ab dem kommend Mond beginnen, seine göttlich Lebenskraft der stetig wachsend Macht der Dunkelheit und dem verderblich Flüstern der Standarte der Finsternis entgegenzusetzen.

Es wird die Auswirkungen für eine Zeitlang mindern.

L'Arin
Vater des Lichts (1002)


Dezember 12

Kili!

Du bist jener, den Dein Volk erwählte, für mich zu Epala zu streiten.
Dein Volk wiederum ward erwählt, die Gabe des Wandels zu erfahren.
Und die Art des Wandels sei so von Lithe erwählt, daß sie den Deinen am besten gerecht werde.

Fortan sollst Du sein, was Du warst. Ein Krieger.
Fortan sollst Du sein, was Du bist. Ein Jäger.
Fortan sollst Du sein, was Du wirst. Wechselbalg.

Geschaffen, die Härte des Winters zu lehren,'
geschaffen zu jagen und zu töten,
geschaffen, Lithe Waffe zu sein.

Krashtyn!

Dreierlei seie Dir gegeben.

Zum einen Lithes Dank.
Zum zweiten sei der Ehre, welche Deine sterblich Gefährten Dir zu Epala erwiesen, Rechnung getragen.

Wisse, daß Lithe eine Wahl treffen wird, bald sogar. Vielleicht die des Dunkels, vielleicht auch jene des Lichts.
Daher erwähle eine oder einen, die oder der geeignet scheint, fortan Hohepriester Lithes zu sein. Wähle allein Deinem Gewissen verpflichtet.

Zuletzt. Eine besondere Macht seie Dir gegeben, Krashtyn, die Macht des Wortes über das Volk der Procurae Celtae. Das Volk namens Procurae Celtae wird die Gabe der Veränderung erhalten, genauso wie Lithes Söhne und Töchter es wünschten. Doch Dir, Krashtyn, seie der Ruf des Leitwolfes gegeben, welcher Dir jedoch nur ein einzigmal gestattet sei, zu verwenden.

Rufe die Procurae Celtae ein einzigmal, Dir in einer Angelegenheit zu dienen. Seie gewiß, sie werden gehorchen müssen oder aber Lithes Fluch wird sie vernichten. Doch seie gewarnt, Krashtyn. Nutze diese Gabe ausschließlich im Sinne der Jägerin oder aber Dein Volk wird es sein müssen, welches Lithes Zorn kennenlernen wird.

Lithe (1007)


Dezember 12

Atara

Deiner Sterblichen gehörte das Schlachtenglück,
doch es waren die Meinen, die in Wahrheit triumphierten.

So ist am Ende doch Mein der Sieg.

Athos (1010)


Dezember 12

Shannera Schattenklaue und Aronus.

Versöhnlicher soll mein Wort diesen Mondes sein, denn ihr handelt stolz und gottestreu, wie Kalimar es eigentlich nicht erwartet. So trafen Merl wie Ilian wohl gute Wahl. Wahrheit war besonders in Shanneras Wort, guter Wille in jenen des Aronus. Doch auch in der Rede des Königreichs Malville und der Sveirun Arvanulf war Wahrheit enthalten. Ich war es, welche irrte, nehmt daher meine Untröstlichkeit ob dieses Faktums zur Kenntnis.

Gutes Wort soll übles Wort aufwiegen. Die alte Welt der Drachen soll alsbald den Sterblichen Rorquals geöffnet werden.
Lediglich das Königreich Malville und die Sveirun Arvanulf seien von dort verwiesen und zurück gen Rorqual gesandt,
denn die Prüfung dieser Völker durch ihre Hohepriester scheint nicht beendet.

Kalimar
Hexe aus den Weltendegebirgen Shiraseis, der vergessenen Welt
Herrin von Hovecan (1013)


November 12

Die Macht der Standarte der Finsternis ist am Erwachen.

Spürt ihr es, wimmelnde lichte Brut? Spürt ihr, wie es beginnt?
Die Toten erheben sich.
Die Toten wandeln.

Zuerst nur so wenige, doch es werden immer mehr.
Welch Genuß wird es sein, euren Untergang zu schauen.

Der Dämonenlord Gwynion (1000)
Herr der Crai
Herr der Untoten


November 12

Kadir,

Du erfrechst Dich tatsächlich erneut, Zion zu bestürmen.
Es gibt wenig nur zu sagen.
Entscheidet es nicht das Schwert, möge es Duellmagie entscheiden.

Eolil
Prinz der Ordnung (1005)


November 12

Kalimar.

Du überstrapaziert die Geduld Lithes außerordentlich, Weib. Hovecan mag Deine Wiese des Spieles sein, doch Rorqual ist es nicht.

Du wünschst also den Boten der Götter zu töten, um das in ihm verborgen Geheimnis an Dich zu reißen.
Schande über Dich, Kalimar, er ist Dein eigen Fleisch und Blut.

Er weiß nicht um seine Bestimmung, doch die Unsterblichen wissen und auch Lithe weiß somit, was Du begehrst.
Kaum das Dein Herr fort, gierst Du über jedes Maß hinaus nach Macht, die Dir nie bestimmt war. Zuul Maximus muß leben, bis der Demiurgon seine zweite Aufgabe erfüllt, deretwegen der Morlok in sterblich Gestalt wiedergeboren wurde.

Berühre ihn und ich nehme Dein Leben.

Gehe jetzt, denn Deine Präsenz reizt mich und ich zürne Dir. Gehe, bevor jemand entschiede, Deine Anwesenheit in der Welt der roten Wasser sei mehr als nur überflüssig.

Lithe
Herrin des Eises (1007)


November 12

Torgon, Prinz und Freund.
Gehört Zion erst der Finsternis, schenke ich Dir jenen Sterblichen namens Connor McConuilh.
Er ist nicht wichtig.

Kadir, die Hand (1008)


November 12

Lithe, meine Teure.

Athos übersendet Dir diese Nachricht aus einem Heerlager südlich der Stadt Harad Nor.
Es ist köstlich. Vom Atem des Krieges ist dieser Ort beseelt und ich fühle, wie die Lebensfreude in mich zurückkehrt.

Doch sprechen wir über Dich.
Ich bat Dich ein einzigmal um Hilfe. Allein, es half nicht, Du lehntest ab,
verwiesest darauf, dies würdest Du allein tun, wenn man Dich zwänge.

So geschehe dies, denn es reicht nun.
Athos wird jetzt den Weg verändern, welchen das Schicksal nehmen wird.

Erinnere Dich:

Es war Athos, der Dir all die Jahre zur Seite stand.
War er nicht Dein treuester Freund, manchmal gar Dein Mann?
War er es nicht, der dafür sorgte, daß der Rat der Elf von Dir geleitet würde?
War es nicht Athos, der gemeinsam mit Dir heimlich den Rat der Götter beherrschte?

Du weißt, wie dringlich es mir galt, eine Not zu lindern, die mich und die Mir Getreuen peinigt.

Athos bittet nun nicht mehr, er fordert.
Drei Dinge sind es, die gefordert seien.

- Skarn. Gib ihn mir.
- Gib mir Hoor, die Stadt im Eis. Sie soll wieder fliegen.
- Zuletzt tue, was Du geschworen hast zu tun, wenn Athos es je fordern sollte.
  Lege die Leitung des Rates der Elf nieder.

Athos (1010)


November 12

Lyx,
geheimnisvoller, mächtiger Magus,
erlaube einer alten Frau Dir einen Rat zu geben.

Gib acht, eine Göttin wie Rea ist besser nicht zu erzürnen. Heiß ist
der Lebensgöttin Blut und mit Gewalt von Septerra zu nehmen, was
freiwillig allein nur Gabe sein sollte, kann Dir äußerst geschwinder
Verderb sein.

Aradwhaen schätzt Dein Trachten wider jene seltsamen Mörder, die
Xantrudnir geheißen sind. Sie gehören nicht hierher, sondern entstammen
Ascalion, der einen Welt hinter den Welten.

Doch dennoch muß ich Dich fragen, Lyx: Wer bist Du wirklich?

Wie ich höre galt bereits vor 50 Jahren Deine magische Macht als
urgewaltig und seitdem scheint sie nicht geschwunden, sondern eher gewachsen.

Man munkelt in der vergessenen Welt, daß Du gar Gwynions oder Johannes'
Macht zu Shirasei übertroffen habest, ihnen aber wenigstens gewachsen
gewesen seiest.

Wer oder was verbirgt sich hinter dem "Grauen", unter der Maske des
Meistermagiers von nahezu gottgleicher Macht? Der soviel Moral hat und
doch solch ein Schuft sein kann.

Antworte, Lyx.

So spricht Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


Oktober 12

Sterbliche aus Omnia Nihila.

Eingangs wißt, daß einem jedem Kinde der Herrin Ilian bis zuletzt die Geduld des Prinzen der Nacht wie auch der Hochpriesterin der Leere gelten muß.
Bis zuletzt, wenn alle Hoffnung sich als vergebens erwies.

Andere Sterbliche klagten sehr viel über die Schande, die ihr eurer Göttin machtet, Sterbliche aus Omnia Nihila. Es klagten nicht nur etliche eurer Glaubensbrüder, sondern auch andere dunkle Reiche, gar Avatare der Finsternis.

Da die Stunde für Farlokuur zu kommen droht, sich für euch zu rechtfertigen, ist es nun Zeit, euch zu befragen, Volk der Omnia Nihila. Ob ihr wahrlich der Herrin der Leere dient oder aber ob es allein Schande ist, die ihr über sie bringt. Seid ihr bereit, Sterbliche aus Omnia Nihila, die an euch gestellten Fragen wahrheitlich zu beantworten. Seit ihr in Folge dazu bereit, Wunsch und Willen der Hochpriesterin der Göttin der Leere wie auch des Prinzen der Nacht zu vernehmen und bedingungslos auszuführen?

Antwortet.

Farlokuur
Prinz der Nacht (1003)


Oktober 12

Ihr alle, die ihr gen Epala kamt, seid Helden, seid jene Sterblichen, welche zum Ruhme Lithes den elenden Ahz'Gor zerschmettert habt.
Man wird euch hierfür besingen.

Ihr erbatet die Mysterien der Eisesgöttin als Lohn des Siegers und erbatet somit eine der größten Gaben, welche Lithe zu geben befähigt ist. Eine oder einer mit solcher Gabe würde das Antlitz der Welt verändern.

Um einen würdigen Empfänger für eine solche Gabe zu finden, war eine Aufgabe euch gestellt worden. Findet den Leitwolf zu Epala, hieß es. Ihr wähltet euren Leitwolf Krashtyn und die Großmarken von Bondai erfuhren somit allergrößte Ehre.

Allein, eure Aufgabe war es nicht nur, die oder den Stärksten unter euch zu finden, denn eine Jede und ein Jeder von euch verfügt über große eigene, verschiedene Stärken. Es war auch nicht eure Aufgabe, möglichst viele oder keinen eurer Glaubensbrüder zu töten. Auch nicht, Kriege zu Epala vom Zaune zu brechen oder dem von allen anderen erwählten Leitwolf das Gefolge zu versagen und somit die Uneinigkeit des Rudels zu demonstrieren.

Es war allein eure Aufgabe zu zeigen, welch Geistes ihr seid. Am Ende hierzu eine Entscheidung zu treffen war der Jägerin keine leichte Tat, denn ihr alle seid ihre erwiesen treuen Kinder.

Schließlich aber können nur vier von euch verbleiben, auf denen der Blick der Herrin des Eises eindringlicher ruht. Vier, die vielleicht geeignet erscheinen, VERÄNDERUNG zu erfahren und somit die vom Rudel erbeten Macht entgegenzunehmen. Ob solche Macht Segen oder jedoch schrecklich Fluch sei, möge am Ende dann das Volk entscheiden, welches erwählt werde.

Im Namen Lithes,
Ascan,
Herr der Wölfe (1007)


Oktober 12

Hört, all ihr Völker welche zu Rorqual der Jägerin dienen.

Vier tapfere, altgediente Völker der Eisesgöttin, doch nur einem einzigen von ihnen wird die Jägerin Macht zu geben. Welches Volk soll Fluch und Segen denn also finden:

Die Großmarken von Bondai,
die Procurae Celtae,
die vereinten Stämme von Ascan oder aber
die Theokratie des gluehenden Vermächtnisses

Wählt ihr eines dieser vier Völker, sprecht ihr ihm hiermit Fluch und Segen.
Erhebt nun eure Stimmen im kommend Boten des Zuul, zu künden der Herrin des Eises von eurem Willen.

Im Namen Lithes,
Ascan,
Herr der Wölfe (1007)


Oktober 12

Der Quell des Blutes wurde hinfort berufen aus der Welt der Sterblichen, fortan Wächter der
schlafend Sturmarmee des Täuschers zu sein.
Es gefiel Mir, die Unsterblichkeit jenem zu geben, welcher Jawas wie kein Zweiter diente.

Mein Sohn Kadir hingegen steht in dieser Stunde vor den Toren Zions. Rache ist zu bringen
und sie wird nun endlich vollstreckt werden. Soviel Haß sovieler, der sich heute wider Dich
wendet, meine treulose Schwester Atara.

Jawas (1008)


September 12

Hiermit sei der Welt zur Kunde gebracht, daß gülden Drachenklaue hiermit die arcanische Herausforderung des Mai Zwölf an das Schwarze Dominion erneuert.

Ehrlose Darkonbrut des schwarzen Dominions.
Stellt euch Arcanit und den Drachen zum Kampf vor Elsontar (55,43), vor den Toren der arcanischen Stadt Ungash.

Die Herausforderung wurde gesprochen.

Sita, die Goldene (1004)


September 12

Man sandte mich, Euch ein Wort der Mahnung zu erübrigen, Magister Lyx.

Es ist ein sehr riskantes Spiel, das Ihr begannt, Herr Meistermagier. Als äußerst gefahrvoll ist der von Euch beabsichtigte Zauber bekannt. Und Fellowars Erben, denen er gilt, zählen zu Reas Kindern.
Daher seid hiermit gewarnt. Sollte aus Eurem überaus gewagten Plane schlußendlich die Vernichtung dieses unschuldigen Volkes resultieren, wird die Herrin des Lebens Euch dies nicht verzeihen.

Im Namen REAs

Septerra
sterbliche Tochter des Lurond (1006)


September 12

Sterbliche Hochpaladina Ataras,der Gerechten!

Als rächende Kriegerin kamst Du zu meinen reuigen Söhnen. Überdies eine Schlacht bringst Du ihnen.

Es geschehe, wie könnten Athos und seine Kinder denn eine gute Schlacht ablehnen.
Der Herr des Krieges nahm diesen Mondes an sterblichen Kriegers Leib und er wird an Barak Suuls Seite wider Dich streiten, sterbliche Hochpaladina.

Eine Schlacht ist zu schlagen, laßt uns beginnen.

Athos (1010)


September 12

Ah das Königreich Malville, getreue Diener Ilians.
Oho und die Sveirun Arvanulf, getreue Diener Merls.

Wie gegensätzlich und doch : wie gleich.

Einst zogen zigzehntausende Krieger von Licht und Dunkel in die Welt der Drachen, sie vom Chaos zu reinigen und am Ende des Morloks Macht wider das Chaos Dantes zu entfesseln. Es gelang am Ende. Sterbliches erreichte zu Hovecan, was Unsterbliches nicht vermocht hatte. Als alles vorbei war, blieb die alte Welt der Drachen dem Morlok als Eigen. Fremdes, Göttliches wie Sterbliches verließ Hovecan kurz darauf.

Doch nicht nur auf Hovecan währte der Kampf, auch auf Rorqual folgten die Elf dem Wege des Morlok und es begann dort ebenfalls ein gewaltiger Krieg gegen das Chaos. Ein Krieg, wie ihn die Welt niemals gesehen hatte. Und wieder trat der Morlok hervor, Kalimar eilte als seine Entsandte gen Planken und focht an der Sterblichen Seite. Der Preis, welcher den Unsterblichen Elf wie auch den Sterblichen Rorquals hierfür schließlich vor kurzem zufiel, war eine Welt ohne das Chaos. Weder altes Chaos noch Dantes Sklaven haben noch nennenswerte Macht auf der Welt der roten Wasser. Das Chaos ist gebrochen und auf viele Jahre hinaus wird es gebunden sein.

Kommen wir nun zu euch, Sterbliche aus dem Königreich Malville wie von den Sveirun Arvanulf.

Ihr scheint nicht respektieren zu können, was ein jeder andere respektierte, egal ob sterblich oder unsterblich.
Hovecan ist des Morloks Reich und die Sterblichen wurden aus ihm verbannt, wie ihr genau wißt.

Beide nun habt ihr eure Schergen heimlich eingedringen lassen nach Hovecan, in die Welt, die nicht die eurige ist.

So wird Kalimar handeln.
Sie ist die Hüterin des Reiches des Morlok, welcher klares Wort für diesen Fall erließ, bevor er vor langen Monden auf der Suche nach dem Quell aller Magie verschwand.

Erfragt seien hiermit die Willensbekundungen von
Aronus, dem Hohepriester Merls,
sowie von
Shannera Schattenklaue, der Hochpriesterin Ilians

was mit den Völkern der Übeltäter geschehen möge.

Es ist wahrlich nicht nur bequemlich Macht, sondern auch Verantwortung, die euer Amt bringt. Daher sprecht rasch und gut oder aber verantwortet selbst, was eure Schutzbefohlenen taten.
Was ist es, was geschehen soll?

Soll es vielleicht Kalimars Spezialität sein, ein übelbringender Fluch, der ihre Völker treffen und lehren möge?
Es könnten auch Heerscharen hungriger Bestien gerufen sein, ihre Kinder zu verschlingen?

Entscheidet, ob es dies oder anderes sein soll, Hohepriester von Weisheit und Leere.
Doch wartet nicht zu lange mit der Antwort.

Kalimar
Hexe aus den Weltendegebirgen der vergessenen Welt
Hüterin von Hovecan, dem Land des Morlok (1013)


August 12

Sterblicher namens Berek Einauge.

Das Recht des Prinzen der Nacht auf die Seelen der Omnia Nihila ist weit älter das Eurige und allzubald werden diese für Wort und Tat Rechenschaft ablegen müssen.
Nun hinfort vom Boden der Omnia Nihila, Andelorner, oder die Welt wird in allerkürzester Zeit den Tod Deiner vier Clans sehen.

Farlokuur
der Prinz der Nacht (1003)


August 12

Der Wettstreit zu Epala offenbart gar manches.
Besonders aber Heldenmut und Schwäche.

Athos
Herr der Helden (1010)


August 12

Hört, ihr Sterblichen aus dem Königreiche Holbras.

Einst hattet ihr hervorgerufen den Groll des Herrn der Helden und die Verbannung wurde über die euren gesprochen.
Seit langer Zeit beobachtet der Herr der Helden euch nun.

Ihr wünscht also eine zweite Chance? Es möge sein.

In dieser Stunde rücken der Hochpaladina Ataras Scharen aus wider den Krieger aus Barak Suul. Das Wort dessen Eingeständnis eigen Versagens verhallte ungehört, so ist eine Schlacht also zu schlagen. So ihr eurem Gotte wirklich zu dienen wünscht, Sterbliche, entsendet Armeen an des Kriegers aus Barak Suul Seite. Übersendet dem Herrn des Krieges Kunde, ob ihr dieses wünscht, Zuul Maximus selbst soll euren Boten hierzu leiten.

Athos
Gott der Krieger (1010)


Juli 12

Was wißt Ihr schon von der Verachtung der göttlichen Jägerin, Kili.
Nichts.
Doch die Tat Eures Bruders: sie war sehr gut getan und stolz bin ich
auf die Meinen.

Skarn
Herr von Hoor, der Stadt im Eis (1007)


Juni 12

Sterbliche

höret den Willen der Herrin der Nacht.

Zum letztlich Monde der Leere erwählte die Göttin der Leere eine, welche all ihre Sterblichen fortan leiten möge. Ihr Name war Shannera Rongvild und fortan solle sie bekannt sein als Shannera Schattenklaue, sterbliche Schwester des Farlokuur, Hochpriesterin der Nacht, Hochpriesterin Ilians.

Shannera Schattenklaue, erwähle Dir nun eine Schwester, welche Dir rechte Hand sei, doch erfahre, daß sie nicht vom Volke der Jünger der Leere sein darf, mit welchen die Herrin der Nacht andere Pläne hat. Leite mit dieser Schwester die uns anbefohlenen Diener Ilians, lohne sie, so sie Treue erweisen oder aber richte sie, so sie vom Wege abirren.

Farlokuur
Sohn der Nacht (1003)


Mai 12

Nichtwelt geisterhaft entstiegen Chaosblut greift also nach jenen, die allein meine Sklaven sind.
Was für ein hoffnungsloses Trachten im Streben, den Fall der Welt in Dunkelheit aufzuhalten oder zu enden.

Während aber das Chaos in hilflose Intrigen sich versteigt, peitschet mein Widersacher die Seinen zum höchsten Mute. Wohl, so seie es. Schreiten wir gemeinsam entlang den Weg in die endlose Schwärze, mein verhaßter Bruder.

Was die Macht des Chaos einst verborgen, vermag sich nicht verbergen vor des dunklen Alten Macht. Gewirkt sei nun der übelbringend Zauber, welche das alte Schwert den suchend Augen der Finsternis im Mond des Todes des Jahres 13 enthüllen wird. Die vier Häscher der Dunkelheit mögen ihrer Stunde sodenn harren und sich vorbereiten, denn zur gleichen Zeit wird der dunkle Alte die Macht erlangt haben, den auf der Standarte der Finsternis ruhend Bann des Lichts zu brechen und sie in eines würdig Feldherrn Hand zu legen.

Wenige Monde nur haltet aus, wenn das Schwert erst sterblich Auge offenbart und hindert hernach lang genug sein Fallen in lichte Hand. Und das Licht muß vergehen durch der Standarte Kraft.

Zathuur (1000)


Mai 12

Sterbliche zu Epala.

Allzu kühn begehrt ihr vieles an Macht allein um eines gewonnen Feldzuges wider chaotisches Geschmeiß. Vielleicht auch viel mehr, denn gut für sterblich Hand.
Mit Gewißlichkeit aber viel zuviel für derer Hände acht.

Zu Epala herrscht ewig harter Winter. Ist der Winter aber gekommen und währt, so hungert das Rudel, bis die Schwachen unter ihnen ihr Fleisch den Starken geben.

So wird die Herrin der Leere einer oder einem von euch geben, was verlangt, wenn sich in einer oder einem von euch der Geist der Wildnis offenbart. Schlaget scharfe Zähn' in dampfend Blut des Schwachen oder wählet auch den Weg des Plapperns. Einerlei sei es. Doch nur eine oder einer kann erhalten, was ihr alle begehrtet.

Krieger zu Epala, findet heraus, welcher wahrer Leitwolf von Lithes Rudel zu Epala. Gelinge euch dies aber nicht, so kehre sich um die Jagd. Ascans Wölfe sollen jagen all die Schwachen und allein, wer zuletzt gerissen Wild sei: der möge vielleicht kosten von jener Macht, welche bisher niemals in sterblich Hand gegeben zu Rorqual.

Litha
Herrin der ewigen Kälte
Göttin der wilden Jagd (1007)


April 12

Tapfer und unerschütterlich focht der Zirkel des Lichts um die verloren Waffe, welche den dräuend Sturm der Finsternis abzuwehren vermag. Gesegnet seiet ihr, an Zahl derer sieben Getreue.
Es erfüllte sich einmal mehr eine der alten Prophezeiungen, welche da sprach:

Ein Preys wird entrichtet seyn im Ringen von erst und zweyterer Prophezeyung. Und da diese Stunde nahe, wird das Heyl des Lichts auch das Heyl des fast geschlagen mytterlich Mordbringers seyn muessen. Furcht und Sorge des Chaos wyrd gelten selbig Waffe, ebenso wie die vereynten Bestrebungen lichter Helden. Denn auf eyner Welt des scheynbar vollkommenen Dunkels wyrd keyn Platz verbleyben für jene, die dem Chaos entstammen....

Des Verbannten überaus verzweiflt Hilfsgebote sind nichts, was das Licht willens anzunehmen. Allein werden wir siegen oder vergehen, denn anzunehmen der Armeen des Verbannten Hilfe würde allein die Freiheit für den Muttermörder zur Folge haben. Eher möge das Licht zu Rorqual auf Hunderte Jahre erlöschen, als das solch Wahl des Vaters des Lichts getroffen sei.

Wankt und weichet nicht, ihr sieben Kinder des Lichtes,
denn L'Arins Segen ist mit euch.

L'Arin
Vater des Lichts
Vernichter des Übels (1002)


April 12

Sterbliche namens Connor McConuilh und Mherûkan Sturmfeuer.

Einst ward gesprochen:

Sterbliches schuldet Göttlichem und Göttliches schuldet Sterblichem.

Dies waren überaus wahre Worte.

Höret, die Herrin von Rache und Ordnung wie auch die Sturmesherrin trafen eine Entscheidung. Was zu Hovecan vermieden, soll auf Planken nun geschehen. Unlängst geschahs, daß der Ruf zweier Götter erging an ihre Sterblichen. Viele, gar auch Kinder anderer Göttlicher, erwiesen ihre Treue und bezeugten, daß nicht leer und schal die zuvor ergangen Glaubensbekenntnisse gewesen. Manch kleines Volk gab weit mehr, denn gut für die eigen Existenz gewesen. Andere aber schwiegen, ignorierten den Willen der Götter. Wieder andere, in Wahrheit verfügend über gewaltig weltlich oder magisch Macht, entsandten jedoch Häuflein, wo Heerscharen erwartet.

So ergehe folgend Willen Lejlas wie Ataras:

Eine Botschaft soll von den Boten Zuuls binnen zehn Sonnenaufgängen an die sterblich Heerführer von Ordnung und Sturm überbracht werden. Welche sie heißen wird, ihren Göttern zu benennen ergangen Heuchelei, Fehl und auch völlig Ignoranz von göttlich Willen. Eine Botschaft, welche die Kriegsherren umgekehrt ebenso weisen wird, gutes Wort zu erweisen jenen, deren Worte auch angemessen stolze Taten folgten.

Hernach aber geschehe es, daß göttlich Schuld getilgt werde.
Auf die eine oder die andere Weise.

Enayak,
ältester Wyrm der Welt der roten Wasser (1004)

Die Hexe Kalimar (1013)


März 12

Den Geist erweckt aus der Stasis der Pein dank der Sterblichen des Lichts und am Ende befreit durch meinen treuesten Gefolgsmann Ahz'Gor!
So danke ich meinen acht Rettern.

Doch kein Zögern sei angebracht, es erfahre die dritte Prophezeiung weitere Erfüllung.

Es werde errettet und gesandt durch die Dimensionen der Wurmzirkel des Lichts, zu eilen dorthin, wohin der Bannerträger ihn gewünscht.
Weitab ins Leere entsandt dagegen die Jäger.

Ja eilt euch nur, denn streiten muß der Wurmzirkel, auch führen das Heer, welches auszuheben dringlich gilt. Nein, danket dem Bannerträger nicht zu früh auf den Knien, Gefährten des Wurmzirkels. Erfechtet das heilige Schwert, noch bevor Zathuur gelingen mag, den auf der Standarte des Bösen ruhend Bannspruch L'Arins zu brechen, dessen Existenz vom Lichte so gut geheimgehalten.

Denn es wäre allen Lichtes absehbares Ende, wenn dem Dunklen Alten zu früh Erfolg beschieden seie und endlose Scharen an Toten sich überall auf der Welt aus ihren Gräbern erhöben.

Nun gehet, nutzet mir.

Dartayeon
Bannerträger des Chaos (1001)


März 12

Einer erweckte eine Erinnerung in mir, die fast verloren.
Die Erinnerung an den Geist der ewigen Städte zu Rorqual.

Zadrak.
Laienpriester heißt Du Dich, doch weit Größeres hält Dein Schicksal für Dich bereit.

Finde einen Ort, der dem zu errichtenden heiligen Sanktum der Drachenherrin gerecht werden kann, denn die alte Hauptstadt der Welt ist es nimmermehr. Finde den Ort, dem es gebühre erhoben zu werden, vor allen anderen Orten vor Lejlas Angesicht. Lasse nicht leiten Dich von mächtigen Völkern, großen Worten, nicht von Selbstsüchtigkeit oder Drohung oder Bitte. Wähle allein nach Deinem Gewissen.

Enayak
ältester der Wyrme Rorquals (1004)


März 12

Sterbliche, die ihr an unserer Seite auf Planken fochtet.

Bedankt seied ihr alle. Bedankt von ganzem Herzen.
Es ist Friede, wenn denn ein lange fünf Jahre während Waffenstillstand so heißen mag. Auch ist es nun Zeit heimzukehren.
Nicht mit ungelohnt werdet ihr heimkehren, sondern mit dem Dank der Götter die euch riefen, in den Händen.

Alle jene, welche zu Planken weilen und solches wünschen, werden von der Herrin Atara und Lejla im kommend Mond heimgeleitet werden.
Nicht nur die Kinder der Drachenherrin und der Gerechten, sondern auch all jene anderen Tapferen, welche nicht zauderten, sondern zogen gen Planken und dort fochten.
Sprecht dazu jeder eurer Armeen zu Planken im kommend Monde den Befehl

@;HEIMWAERTS

und die Euren werden heimgeleitet werden in eine der eurigen Ansiedlungen.

gez.
Eolil, Prinz der Ordnung (1005)
gez.
Enayak, ältester Wyrm Rorquals (1004)


März 12

Anwaestel.

Fast ist die Sühne vollendet.
Bereite Dich nun darauf vor, die Ewigkeit zu schauen.

Atara, die Rächende (1005)


März 12

Sterbliche, vernehmt der Eisgöttin Stimme,
es solle die Geschichte einer ergangen Prüfung vor den Ohren der Welt erklingen.

Einst geschah es im Streite um die heilige Tempelstadt zu Ishtar, daß Thorin, der aufrechte Sohn des Gottes der Helden und Elea, die stolze Hohepriesterin der Göttin des Lebens einander mit der Waffe in der Hand an der Spitze ihrer Heere gegenüberstanden. Doch jenentags ward keine Schlacht der Waffen geschlagen, sondern ein Kampf der Geister. Wißt, der Sohn des Krieges unterlag und siegte zugleich in dieser Schlacht. Er unterlag den mit meisterhafter Hand geführten uralten Waffen des Weibes und er siegte zugleich, als er errang, was er ein Jahrtausend zuvor verloren: die Liebe einer Unsterblichen.

Weiland in der vergessenen Welt eine junge Liebe sich Bahn brach ungeachtet aller Traditionen im Kreise der Unsterblichen, geschah vieles von Bedeutung in der Welt der roten Wasser. Der Demiurgon suchte Mordor heim und zugleich fiel der Schatten großer Kriege über den Westen der Welt. Und noch während zu Nor Merrin der große Krieg um Glaube und Ideale ausbrach, ergoßen sich wider Ostimperial die Fluten der Heerscharen Acairs, des Feldherren des alten Chaos. Ein großmächtiges Reich der Sterblichen war entstanden auf der Welt aller Magie, welches nur allzu verblüffende Ähnlichkeit mit dem einstigen Imperium Malechs hatte. Während es die Welt mit mal beherrschter, mal unbeherrschter Hand veränderte, ruhten Augen und Ohren der Götter aufmerksamer auf dem Westen der Welt, als je zuvor.

Aber noch schwiegen sowohl jene der Unsterblichen, welche Imperials Verderben wünschten, wie auch jene, die es zu bewahren wünschten. Doch als schließlich dem Morlok Respektlosigkeit entgegengebracht, als dem Heerführer der Verheerung zum wiederholten Male dreiste Geringschätzung aus Mordor entgegenbrandete und als es zum Eklat kam zwischen dem Dämonenlord Gwynion und den Sterblichen aus Kiril Threndor, da erhob die Herrin der Drachen das Wort:

Vielleicht muß auch dieses Imperium vernichtet werden, denn es scheint mangelnd Respekt den Göttlichen zu zollen. Sie sind darob zu prüfen. Versagen sie, so mag der Gott der Helden wie schon einmal dafür Sorge tragen, daß Imperial vergehe, dieses Mal auf alle Zeit. Hört der Lejla Wort. Ein Avatar soll gegen sie zu Felde ziehen und er geheißen sein, sodann in vorgetäuscht Niederlage zu weichen. In der Stunde des vollkommenen Triumphes der Sterblichen aber wird sich zeigen, wie weit ihre Anmaßung reichen wird. Ob schiere Anmaßung sie leite oder allein verzeihbar sterblich Makel sehr großen Stolzes. Ist es aber Anmaßung, mögen sie und ihre Macht zerbrochen werden.

Darauf war es die Liebliche, die Göttin des Lebens, die vortrat und erzürnt sprach:

Oh nein. Allein mein ist das Vorrecht der Prüfung.
Nicht ob meines getöteten Kindes, welches ehrenhaft und aus eigenem Willen für des Lichtes Wohl fiel, doch aber um der schamlosen Schändung meines Landes zu Nor Merrin.
Ich will sie prüfen, Rea allein muß dieses verrichten und niemand sonst.

Gestützt auf den Willen des Rates der Elf befahl die Herrin des Eises daher, daß es wahr werde.

Kurze Zeit darauf ward gewoben mit weiblich kundig List die Prüfung von Aarnak, welche der Sterblichen Herz offenbare sollte. Vorgeblich um den Tod der Kinder der Rea und des Athos zu sühnen, wurde Imperial in harscher Weise geheißen, einen Preis der Sühne zu finden oder aber seine vollkommene Vernichtung zu finden. Listig ließ die Herrin des Lebens den geprüften Sterblichen hierbei große Ungerechtigkeit widerfahren, denn unbeachtet blieb in der drängend Forderung nach Sühne sowohl der freie Willen zum Kampfe des Thorin wie auch der Elea wie auch der seitens der Sterblichen ehrbar geführte Kampf zu Aarnak. Alsdann wartete der Rat. Ob der Entscheidungen der Sterblichen.

Heute nun sei der Tag angebrochen, das Ende der Prüfung Imperials zu verkünden.
Der Rat fand Antworten auf seine Fragen.

Das drohend Wort, welches die Dunklen Vier Mond des Panthers des Jahres sechs ihren Kindern sprachen, es gelte in ähnlicher Form den Kindern aller Götter. Denn Stolz, Ehre und Aufrichtigkeit besonders im Kriege, wie auch der Respekt vor den Göttlichen, die euch schützen und bewahren-dies erwarten nicht nur die dunklen Götter von ihren Töchtern und Söhnen. Dem Willen der Götter folget ihr Sterblichen aus Imperial also in der Tat, geleitet wart ihr von Stolz und Ehre, als ihr Antwort gabet und wohlgeboten Sühne glaubenswert darbotet.

Den Göttern hat ihr die angemessene Demut bezeugt, selbst der Herrin des Lebens, welche euch alles andere als wohlgesonnen. Solches ist mehr denn wohlverrichtet und fand den Gefallen des Rates. Auf die zielgerichtet Ungerechtigkeit der auferlegten Sühne aber antwortetet ihr mit aufrechtem Verhalten und keinerlei Klage. Es sei euch mitgeteilt, daß dieses besonders den Stolz all derer Gottheiten wirkte, die euch leiten und schützen. Ihr wolltet eher alle zu Imperial von Athos' Hand fallen, als von der Ehre abzulassen.

So hört das letztlich Urteil des Rates.

Imperial als Ganzes sei bewahrt und weitere Tausend Jahre mögen vergehen, ehe es erneut auf solch Weise geprüft sei.

LITHE
Herrin der Jagd
Göttin des Eises
Vorsitzende des Rates der Elf (1007)


März 12

Ungeachtet der erfolgt Prüfung des Rates hat die Herrin des Eises an einige Sterblichen das Wort zu richten.

Sowohl an jene, die Kiril Threndor und Mordor entstammen, wie auch an jene, aus dem Reich des ewigen Feuers und aus dem Orden der Sslafhasarr Skrajim gebürtig sind.

Sterbliche aus dem Reich des ewigen Feuers und aus dem Orden der Sslafhasarr Skrajim.

Ein einziges Mal in den letzten zwölf Jahren wurde einem Sterblichen die Gabe der Unsterblichkeit geboten, welcher er jedoch vor den Augen der Welt entsagte. Dieses geschah im April, dem Mond der Stürme im Jahre Sieben und der Name dieses Sterblichen war Valeron. Weder sein damaliges Schicksal noch sein heutiges können diese seine Worte je vor dem Rat der Elf ungeschehen machen. Trotzdem scheint ihr willens, daß man diesen totgeglaubten Helden, der zum Sklaven wurde, zwingen sollte, die Wege der Unsterblichen zu begehen, denn vom Sklaven der Sterblichen aus Imperial sei er erhöht zum Knechte der Göttlichen entgegen seines Willens. Solch' Tat würd wohl eines finstereren Gottes Antlitz in der Tat mit Freudenschimmer erglänzen lassen, doch aber wie kann es sein, daß Reas Gezeichnete solch Worte finden?

Weiter waren Eure Worte derart gewählt, dem Gotte der Helden sichtbar zu machen, welch unsäglich sterblichen Kreis von Versagenden er um sich geschart halte.
So seid ihr selbst wohl stattlicher als alle jene Versagenden? Sterbliche, ihr trafet hier Urteile, welche euch in keiner Weise zustehen.

Hört, Sterbliche namens Rynia Iaethyra und Manjathur. Eure Herrin erwies sehr große Klugheit und sie traf zu eurig Entgleisungen eine schnelle Entscheidung vor dem Rate der Elf.
Bevor weit dunklere Gottheiten als die Herrin des Lebens vielleicht nach mehr als nur dem Hinfortnehmen eurer Gotteszeichen verlangen könnten.

Hört Reas Willen.

Eure Lande werden Sühne tragen, dies mit mehr als nur eurem Leben, falls ihr versagen solltet. Erfahret denn nun von eurer Aufgabe.

Sucht die Hinterbliebenen von Nor Merrin aus dem Clan da Heela, aber jedoch geht und findet ihnen eine neue Heimat.
Gebt ihnen eure Freundschaft.
Berichtet von euren Fortschritten hierzu im kommenden Monde des Panthers in den Boten des Zuul.

Gegeben seie diese Tat zur Bezwingung des eigen Schattens zur Sühne an Rea wie an Athos.

Sterbliche aus Mordor und aus Kiril Threndor.

Vergeßt niemals, was dem alten Imperium zustieß, als dessen Herrscher es wagte, sich für nahezu gottgleich zu halten. Es gibt nur ein Ende eines solchen Trachtens und die Geschichte lehrt, welches dies ist. Die Grat zwischen gewaltigem Stolze und zwischen nackter Anmaßung ist sehr schmal und ein Überschreiten selben Grates allzu leicht. Daher achtet sehr genau darauf, daß ihr ihm niemals erneut auch nur nahe gelangt, es wird keinerlei Warnung hierzu mehr ergehen vom Rate der Elf.

Den Sterblichen namens Septerra und Valeron sind sofort die Freiheit zu geben, die Herrin des Eises wird beide mit sich von Aarnak hinfort nehmen.

LITHE
Herrin der Jagd
Göttin des Eises
Vorsitzende des Rates der Elf (1007)


März 12

Daemonika.

Mein liebes treues Kind. Gewürze, Perlen, Statuen. Wirklich, schon ein guter Anfang.
Doch nun gib mir LEBEN! Mindestens fünfhundert zum Monde der Verderbnis.

Demnogonis (1011),
vorerst satt an Getreide


März 12

Kalimar.

Wer schon bist Du, von einem geboren Unsterblichen wie Alaron Gehorsam zu fordern. Welcher Jahrhunderttausende älter denn Du, Heerführerin von Ungeziefer.

Nur ein gewöhnliche Sterbliche bist Du, welcher zufällig die Unsterblichkeit vom inzwischen machtlosen Schöpfer geschenkt ward. Deine einzig herausragend Tat war das Gebären des lebend magisch Schlüssels namens Zuul Maximus, welchen Du Närrin jedoch im Zorne von Dir stießest und mit jenem schrecklichen Fluch belegtest, ob dessen Befreiung er noch heute wie ein Narr über Rorqual irrt.

Dein Urteil sei gefällt. Fünf Jahre, die Dein Leben noch währt. Enden sie, ende Deine Existenz als erste.

Ursharak, der erwachte Schatten Nera
Titanenfürst des alten Chaos (1012)


Februar 12

Zusammensinkend brach er in die Knie, umklammerte den Zauberstab, bereift von eisigem Frost. In der Ferne klirrte Metall, die Häscher der Lithe, sie kamen schnellen Schrittes näher. Er erinnerte sich, wie er noch vor kurzem den sie vernichtenden Zauber vorbereitet hatte, als er plötzlich den Ruf vernommen. Die Stimme seines Herren Dartayeon, zutiefst geschwächt, doch am Leben. Kunde hatte er ihm gesandt von seinem Schicksale. Wie der Verheerer selbst den Bannerträger auf Tenaria achtlos zerschmettert und in die Tiefen des Abgrunds geworfen hatte. Wie Demnogonis aus den Tiefen der Höllen sich des besiegt Dartayeon bemächtigt, ihn mit ewigen Qualen bedacht hatte. Es waren Bilder von ewiger Pein, Bilder von Demnogonis' Ratten, welche sich vom herabhängend und nachwachsend Gedärme des unsterblich Dartayeon nährten.

Schließlich, der Zirkel des Lichts war genaht, seinen vor Pein nahezu irrsinnigen Herren zu klarem Gedanken erweckend. Sie waren gekommen, Kunde begehrend um des heiligen lichten Schwertes. Jenes, welches vom Muttermörder selbst verborgen, um zur rechten Zeit enthüllt zu werden den Sterblichen. Bald würden sie aufbrechen, um um das Schwert zu kämpfen, welches nur sie bergen konnten. Sie würden eine Armee anderer sterblicher Würmer hierfür benötigen und gejagt werden von Gwynions Häschern, bis sie erfolgreich oder tot. Es war am Ende also alles gekommen, wie es die dritte Prophezeiung gekündet hatte. Ohne zu wissen, würden sie nutzen dem Herrn des Chaos, ob sie wollten oder nicht.

Er sah in die eiseskalte Dunkelheit hinaus, erblickte, wie mehr und mehr Krieger seines führungslosen Heeres hingeschlachtet wurden von Ascan und den Sterblichen, welche Lithe entsandt hatte ihn endlich zu töten. Schweigend sammelte er seine Kräfte erneut. Kein Zauber mehr, keine Verstärkungen, die zu rufen waren. Und mit einem Bersten brach all seine Macht aus ihm heraus, überbrückte die Distanz in die lichtlose Welt des Abgrundes und erfüllte seinen Herrn mit neuer Kraft.

Als der Erzmagier des Chaos starb, lächelte er.

Die letzte Kunde von Ahz'Gor
Erzmagier des Chaos (1001)


Februar 12

Hohe Herrin Atara.
Lejla, Meisterin der Drachen.

Der Wegbereiter erhielt Nachricht, daß Eolil seiner göttlich Mutter Willen verweigert, die Waffen ruhen zu lassen wider dem Chaostitanen Alaron. Dies, weiland Enayak sich dem Willen Lejlas widersetzte, den Sterblichen zu Planken vom Einhalt der Waffen zu künden. Seite an Seite mit Kalimar, der Hexe aus den Weltendegebirgen der vergessenen Welt sind sie ausgezogen, Alaron zu erschlagen, seis das sie die Hilfe der Sterblichen erhalten oder nicht.

Stolz und Ehre ist nicht allein der Finsternis zu Rorqual gegeben, seis auch noch so häufig gesprochen, es ist unwahr.

Der Erbärmliche namens Alaron muß gerichtet werden, er entehrte eure sterblich und unsterblich streitenden Kinder auf Planken und es ist ihre Pflicht, solches zu rächen. Es seie gestanden, auch Aradwhaen und ich fühlen mit den beiden Untreuen. Doch wir bitten dennoch demütig, aus ganzem Herze: Strafet nicht eurig Kinder ob ihres Ungehorsams, wir bitten für sie um Verzeihung. Sie dienen euch treu, wenn auch die Wahl ihrer Waffen nicht allezeit die der eurigen zu sein vermag und sie wie auch Johannes und Aradwhaen nicht frei sind von sterblichen Makeln wie Stolz und Ehrbewußtsein.

Immer dem Lichte treu.

Johannes, der Wegbereiter (1002)
unsterblicher Sohn des L'Arin


Februar 12

Hört, unsere unsterblichen wie auch unsere sterblichen Kinder.

Einst da Nera starb, begab es sich, daß ein Teil ihrer geraubt Macht vom Muttermörder verschlungen ward. Dem weitaus größeren Teil ihrer Essenz aber geschah es, daß er rückstürzte ins alte Chaos, welches die Welten umgäbe. So auch große Teile der geraubten Macht der Quelle aller Magie, ein blendend Funke des überirdisch Demiurgons Schaffenskraft, welches Leben im Chaos schuf.

Aus dem Falle der mächtigsten Gottheit, welche außer dem Schöpfer je gewesen, entstand so vor Äonen der schlafende Schatten. Die Prophezeiungen sprachen, daß jener erwachen würde, wenn das Blut Unsterblicher im Norden, Osten, Westen und Süden von Rorqual vergossen seie und er alsdann in einem Tempel Neras gerufen würde. Ja, die Prophezeiungen sprachen wahr, der Schatten Neras ist nunmehr und zum Grabe der gefallen Göttin darf er niemals gelangen. Der Feind hat nun ein Gesicht.

Als jene Kunde letzten Mondes die vergessene Welt erreichte, uneins war der Rat der Elf, wie dieser dräuend Gefahr zu begegnen seie. Unentdeckt ist Ilians verfluchter Kristall namens Seelenzwinger, verborgen auch Merls Weltenstab Edariel, jene Waffen, den prophezeiten und doch noch nicht erwarteten Schatten Neras leichtens zu bezwingen. Nicht gering ist die Macht des einen Fürsten des alten Chaos, sondern urmächtig. Größer sicherlich als auch jene jedes der jüngeren Götter für sich allein. Daher ward eine Entscheidung gefällt, den Fluß des Schicksals in ein Bett zu lenken, welcher bestgewählt für die Welt der roten Wasser.

Ursharak.
Gehört wurde Dein Wort.

Ungekannt wars seit des Chaostitanen Joras Zeiten vor dem Rate der Elf, daß einer des alten Chaos von Ehre und Wortgetreulichkeit die Rede hub. Überraschend auch, daß glaubenswert erschien, was ein solcher sprach. Den Frieden mit dem alten Chaos botest Du den Elf für fünf ganze Jahre, der Preis der Ablehnung aber seie die sofortige Zerschmetterung Plankens und aller Lande groß wie klein, die nahebei gelegen.

Als Feind erkennen wir Dich, denn Dein Ziel ist unvereinbar mit allem, wofür die Elf einstehen. Nicht möglich ists Dir, von Planken zu entweichen, wohl aber alles zu vernichten, was Herz und Treu der Lejla und Atara erwies. Doch auch Dein Ende wärs, des kalten Pressers Tod. Denn wärens auch Kontinente, die bersten müßten nahbei von einer solch Schlacht der Göttlichen: Dein folgend Tod wäre gewißlicher wie alle anderen Dinge.

Doch eine Entscheidung ward vom Rate gefällt und so höre darob unser Wort, Ursharak.
Gehe.

Im Namen des Rates der Elf seie erklärt von der Herrin der Drachen und der Göttin der Ordnung:

Es sei ab dem kommend Monde Frieden zwischen dem Alten Chaos und den unsrigen.
Fünf Jahre seien es, die er währe.
Fünf Jahre, welche Du nutzen mögest, Deine Macht erstarken zu lassen im Verborgenen, zurückzukehren als Gefahr für die Welt der roten Wasser.
Jedoch sinds auch fünf Jahre Zeit für sterblich und unsterblich Kinder und Kindeskinder des Demiurgon.
Zu finden, was verlorenging und so Dein Ende zu besiegeln am Tage Deiner Wiederkehr.

Es sei Frieden.

Im Namen des Rates der Elf
Atara (1005) und Lejla (1004)


Februar 12

Sterbliche aus Ardia Merl.

Edelmut ist ein seltenes Gut.
Es geschehe.

Merl, der Gott der Weisheit (1009)


Februar 12

Sterbliche.

Seid erinnert, was ausmacht den Glanz eines Reich vor dem Auge des ewigen Kriegers.

Selbst erwirkt sei die Macht eures Landes.
Selbst erkämpft eure Lande, ob derer ihr stolz.
Nicht aber ist es die Versklavung fremder Völker, welche dergestalt Glanz erwirke.

Es gibt welche, welche glauben zu scheinen Athos seie blind, ob seiner Kinder oder auch seiner Feinde.
Oder um seiner Verstoßenen, wovon einige treulich um Rückkehr streben.
Oder um jener, welche eigen ehrlos Tat wie Mord oder Raub im Namen des Kriegsgottes als Wohlgelungenes darzustellen trachten.

Athos (1010)


Februar 12

Alaron.

Höre das vom Demiurgon überbrachte Wort, höre mich, die Hexe Kalimar.

Von Frieden mit Deinem Herren sprachen die Elf und es ist gut, denn Frieden mit dem alten Chaos und vor allem Zeit seis, die Rorqual bitter ersehne. Auch Zeit seis, die der Demiurgon dringlich brauche, sich vorzubereiten auf den Tage, da Deinem Herrn wie auch Dartayeon entrissen werden möge, was in ihm und gestohlen aus der Quelle aller Magie. Doch die Elf sind nicht die Götter Kalimars. Zwar ist ihr nicht gegeben, Deines fürstlich Herren Weg oder Tat zu verändern. Doch es ist ihr Macht gegeben, daß Du nirgendwohin entweichen wirst.

Stirb nun, ungetreue Brut, die ihrem Herrn und Schöpfer noch eben den Gehorsam verweigert.
Der Kreis schließt sich.

Die Hexe Kalimar (1013)


Januar 12

Hiermit sei gesprochen den Sterblichen zur Kund und zu Wissen:

Der Finsternis wollt ihr dienlich sein und beraubt doch die Welt des Abgrundes um seine Schätze, welche allein dem Könige des Abgrundes gehörig sind?
Wohlan, Gäste meines dunklen Reiches.

Morkaan der Grausame seie fortan der Herr der Jäger des Verderbten im Abgrunde, zu befreien die Welt des Abyss von allzu gieriger sterblicher Hand.
Gestorben im Abgrunde in Qual und Pein, den Höllen entstiegen als Geläuterter trage er nunmehr den Titel Jäger der Hölle.

Willkommen im Abgrunde, Sterbliche.

Demnogonis (1011)


Januar 12

Unsterbliche.

Von Alaron erweckt, erhebe ich mich zu Planken im Tempel Neras nun vollends aus dem Schlafe. Der Fürst der Titanen ist erwacht, Unsterbliche.

Vier meiner niederen Gefährten erschluget ihr im Kriege wider des Chaos und das Erwecken der Einen Göttin des alten Chaos scheine vorerst gescheitert.

Der Krieg möge daher nun enden, das alte Chaos wird von Rorqual weichen: vorerst. Es sei ein Handel geboten, Rat der Elf. Der Fürst der Chaostitanen wünscht freies Geleit. Er wird hierfür Leben gewähren euren Kindern Eolil, eurem Kinde Enayak, eurer Dienerin Kalimar. Er wird auch verschonen alle die kläglichen Sterblichen, welche zahlreich wie Ameisen über Planken kriechen. Denn sie alle sind in meiner Hand.

Wählt Unsterbliche.
Oder fühlt den Tod eurer Kinder.

Im Namen der Einen Göttin des alten Chaos,

Ursharak
Fürst der Titanen des alten Chaos (1012)


Dezember 11

Lara,
höre mein sterbliches Kind.

Stolz bist Du und doch seis jungem Volke weises Geheiß, seines Lebens Weg in Muße zu beginnen. Dein Feuer entzündete sich und es erlosch, als Du letztendlich Frieden erbotest der Hexenkönigin, Deine Fehler eingestehend. Merls Lehre spricht nicht den schuldig, welcher allzu ungestüm einen Fehler beging und um Verzeihung heischt. Doch sie schilt jenen, der rechtschaffen und glaubenswert um Verzeihung gebeten, Gnade nicht bezeigen kann oder will. Besonders der Ungnade, bewiesen gegenüber einem jungen Volke gelte diese Schelte.

Weiland Deine Herrin und Göttin gebunden, all ihre Magie aufbietend, den Ausbruch des Chaostitanen Ybals zu Planken zu hindern, während gleicher Zeit ihr lichter Prinz Eolil dort auf dem Schlachtfelde streitet, vergießen Dunkle Mächte auf Terra Luciae das Blut von Ataras jungen Kindern in Sichtweite von Zion. Solchen Grundes entsandte Aradwhaen heute einige ihrer Druiden nach Terra Luciae. Denn ich will Dich schützen vor solcher Unbill, Lara, mein sterbliches Kind. Vergelte es mir, indem Du gnädiger seist als jene, die Dir Übles wollen. Verzeihe ihnen!

Aradwhaen ist beinah vollkommen sicher, daß umgekehrt auch die Hexenkönigin bereits im nächsten Mond solch Verzeihung Dir zu bieten bereit sein wird, jedenfalls sei ihr dies höflich von Aradwhaen anempfohlen. Aber letztlich folgt die Hexenkönigin der wahnsinnigen Göttin und so kann auch ein altes Weib wie Aradwhaen nicht sicher sein, ob sie eine Entscheidung in Weisheit zu treffen vermag.

Daher bittet Aradwhaen ihren sterblichen Bruder Aronus sich bereitzuhalten, falls es notwendig sein sollte, Weisheit in Arghis Kaluur zu predigen.

So spricht Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


November 11

Cogline.

Ich sehe Deinen Glauben ungebrochen, mein Kind aus Zor. Wie ich auch das unentfernbare Brandmal der Hölle in Deiner Aura erblicke, ein Fluch mit des Demnogonis ganzer Macht gewirkt, durch tausenderlei vernichtete Leben gestärkt. Noch gebannt ist dies Dunkel in Dir durch die Macht von Merls Stern zu Rorqual, Alt-Ladean, gebannt auch durch die Kräfte all der gottesberührten Sterblichen dort.

Doch derweil zu Alt-Ladean in vorbildlich Weise dem Herr des Waldes gehuldigt wird, vergehen im Westen die ältesten der heiligen Wälder Merls in Finsternis. Dunkles Volk tötet allein um des Kampfes wegen, wagen nun gar mit Blutesopfern der ohnehin schon zürnenden Herrin der Ordnung zu höhnen.

Der Zorn des Herrn des Waldes schwelt darum ebenso wie um die Perfidie des alten Fluches, welcher schicksalsschwer auf Dir lastet. So höre also von Deiner Aufgabe, mein sterbliches Kind. Verleihen will ich Dir magische Flügel, zu eilen schnellen Schrittes zurück gen Zor, wo der Glaube fest und heute wie einst die alten Bäume über das Land wachen.

Nimm jene, die Dir am treusten und eile dem Feind entgegen. Nicht schrecken soll Dich der Tod, tue was getan sein muß und allein vom Lichte lasse Dich leiten.

Zuletzt sei erinnert, Cogline:
In der Stunde des Todes wird ein Immertreuer vor der Himmels Pforten Abweisung nicht erfahren.

Merl (1009)


Oktober 11

Der Pakt sei geschlossen, Sterblicher.

Die Legionen der Hölle sind aufgebrochen, der lichten Geschwätzigkeit zu Ladean die Schranken zu weisen, sollte sie es wagen, die Verschlagenen der Dunkelheit anzurühren. Sollte dies nicht genügen, der schwarze Tod wartet nahebei, als Lehre für Unbelehrbare.

Baron Ternotap.

Verpfändet sei mit diesem Tage die Seele Deines Landes.

Die Hölle wird die Deinen heimgeleiten.

Doch vergiß von heute an niemals, daß ein Preis zu zahlen sein wird.
Wenn die Stunde kommt, da die Hölle sich Deiner erinnert, wird sie ihn einfordern.

Balaghur und Thoroghul
niedere Diener des Dämonenprinzen Torgon (1011)


September 11

Der Tag ist gekommen, zu wenden das Blatt.

Krieger des Lichts, mutig und tapfer kämpftet ihr auf Planken und vertriebt all die Schergen des Chaos, die sich nicht verbargen. So zeigte die Macht des Lichts, sie hat keine Finsternis und kein Chaos zu fürchten, wenn sie denn eins ist. Nicht Keswick, noch das Eiland vor Aphindera und erst recht nicht Planken sei Schutz und Versteck für das kriechende Chaos. Wo es sich auch erhebt, wird das Licht es niederwerfen. Es werde nicht vertraut auf die Mächte der Dunkelheit zu Keswick noch auf Athos entsandte Krieger, das Licht vermag auch diese Gefahren allein zu überwinden, sollte dies nötig sein.

Seht, eine gigantische Armee sammelte schierer sterblicher Glaube. Schier berstend in dieser Stunde denn auch die Kraft Ataras und Lejlas und so soll all diese euch nun gegeben werden.

Im Namen von Ordnung und Licht, im Namen des Sturms und im Zeichen der Drachen, nehmt hin unseren Segen, Krieger Lejlas und Krieger Ataras. Möge er euch schützen in der blutigen Schlacht, welche ihr nun zu schlagen habt. Nehmt hin mächtige Schutzmagien vor dem Übel des Chaos, nehmt hin auch die Wut der Gerechtigkeit und die Wildheit des Sturms. All dies mit euch, unsere Kinder.

Merl, brich nun, wie Du gelobt, alle sinnestäuschend Macht der chaotischen Titanenmagie, enthülle mit der Macht des Lichts, was den Augen noch verborgen.

IM NAMEN DER ORDNUNG
IM ZEICHEN DER DRACHEN

Atara (1005)           Lejla (1004)


September 11

Aradwhaen sei Dank wurde ein Frevel offenbar.

Ihr scheint euch für berechtigt zu halten, den Namen der Herrin Atara zu mißbrauchen, Sterbliche aus Barak Suul.
Sollte nicht Planken mein Ende sein, erwartet die Hochpaladina und ihre Krieger des Lichts, Seite an Seite mit den Legionären des Lichts, Rache zu bringen den Frevlern.
Niemand maßt sich ungestraft an, was ihr getan.

Eolil
Prinz der Ordnung (1005)


August 11

Zirkel der Dunkelheit.

Die Crai stehen dem Dämonenlord der untoten Horden des Dunklen Alten zu Gebote, seit Jahrtausenden, dies ist unverändert. Euer Tun darob ist vergebens, doch aber nutzlos werdet ihr der Finsternis dennoch nicht sein, Sterbliche. Tod oder Ehre, Gwynion wird euch das Gewünschte geben.

Jene vier werden streiten, deren Namen genannt wurde.
Ob dem Zirkel des Lichts, jagt diese Brut.
Noch bevor sie den Wächter erreicht, den Ilian in ihren dunklen Träumen sah.

Vier Herrscher vierer Völker wurden heute erkoren, die Sieben des Lichts zu vernichten.

Der Dämonenlord Gwynion (1000)
Herr der Crai
Herr der Untoten


August 11

Dantes willenloser Sklave Dartayeon wurde vom Gott der
Verheerung selbst gerichtet. Fast ist nun vertrieben
des Chaos Macht von Rorqual, nur noch Ahz'Gor bleibt,
gefangen im Bann des Frostes auf Epala.

Ihr sieben, die acht hätten sein sollen, verrichtet eilends
Lithes Werk auf Epala, bevor der Erzmagier des Chaos
entfleuche. Ascan wird euch Hilfe sein, wenn die letzte
Schlacht kommt.

Ascan,
Leitwolf der Rudel Lithes (1007)


August 11

Sauron.

Dem Kind, was zum zwiegespaltenen Mann geworden ist, hast Du Ehre und Respekt erwiesen.

Wie alle Sterblichen bist Du Fleisch von meinem Fleisch, Blut von meinem Blut und Geist von meinem Geist. So wundere ich mich. Blieb sowenig über vom Vermächtnisse meines Kindeskindes Jawas an die Sterblichen? Gar so schnell und viel zu leicht nimmst Du das Wort niemals in den Mund.

Ewig und Niemals sind vom Schöpfer der Dinge nicht zu trennen voneinander, sie liegen so nahe beieinander. Doch es gelüstet mich nicht, Dir zu weisen, daß Deine Vorstellung von Niemals mit einem Winke eines alten Stockes geschwinde zu Einmal würde. Denn wozu sollte ich Deinen schwellenden Stolz brechen? Oder den des Übels aus Kiril Threndor? Gern wandert ihr doch nahe am Grate, allein Deine Worte an den General des ewigen Kadir beweisen es.

Abseits dem gefiel es mir außerordentlich in Barad Dur.
Solchermaßen, daß dieser Stadt auf Ewig des Morloks Brandzeichen eingeprägt werden möge, Sauron.
Niemals möge sich dies ändern, bis der Kreis dieser Welt sich erneut schließe.

Es geschehe im kommenden Mond.
Es sei Lohn für Respekt und das Tragen von Verantwortung.
Es sei Strafe für jenen, der es als solche sehe.

Morlok (1013)


Juli 11

Mein Plan schlug also fehl. Doch Du kannst mich nicht vernichten, nur mich töten, Jawas, falscher Gott.

Siehe in die Welt. Jene, die ihr beschützt, sie waren es nie wert. Heute mögen vielleicht viele endlich begriffen haben, doch, sie sind STERBLICH. Morgen werden andere an ihrer Stelle nachkommen und erneut des HERRN DES CHAOS Macht mehren. Rorqual höre am Tage, da mein Tod bevorstehe, des Dartayeon Prophezeiung.

Das Chaos wird zurückkehren, den Morlok und somit auch gar die Welt zu wandeln.

Schufen die widerlichen Sterblichen nicht, was ihr nun selbst nicht kontrollieren könnt, falscher Gott? Ihr habt versagt, ihr alle. Der Morlok ist nun nicht die Waffe mit der Licht oder Dunkel vollkommen über die Welt triumphieren zu vermag. Der leichte Sieg über jeden Feind, auch das Chaos, hätte Licht oder Finsternis allein gehören können. Wenn es bloß nur eine Seite vermocht hätte, zuerst zur mächtigsten aller Waffen zu gelangen. Zum prophezeiten Kinde.

Doch nun ist die machtvollste aller Wesenheiten erneut das, was sie zu Anbeginn der Zeit gewesen war. Nicht Licht noch Dunkel und doch Licht und Dunkel in einem einzigen Ich. Ein Gott im schwachen Leibe eines Sterblichen, zerbrechlich wie jeder dieser Art Gewürm. Seine urgewaltige Macht aber wich unwiderbringlich dahin, als er sie viel zu früh einsetzte, meinen HERRN zu bannen nach Nichtwelt.

So könnt ihr am Ende nicht siegen. Töte mich nur, falscher Gott. Doch wenn mein Herr sich erneut erhebt, den Morlok zu vernichten und mit dem Stabe des Gesetzes in der Faust Rorqual wandeln wird, werde auch ich zurückkehren. Der Stab, welcher sich allein in der vergangenen Nera, in des Morlok oder aber meines MEISTERS Hand fügen wird, er wird euer Untergang sein. Hütet ihn, obwohl: es wird nichts nutzen, Falscher.

Jawas, mächtiger Gott der Verheerung. Ich habe am heutigen Tag nichts, Dich daran zu hindern, meine Existenz zu beenden. Doch es wird der Tag kommen, an dem Dartayeon über nicht weniger Macht als der "Herr der Verheerung" verfügen wird. Dann, Jawas, werde ich Dich Winseln lehren.

IM NAMEN DES CHAOS!

Dartayeon
Bannerträger des Chaos (1001)


Juli 11

Nichtwelt, Hallen der Läuterung. Inmitten der Nacht spricht eine tief verschleierte Frau, Worte, die nicht mit dem Ohre zu hören. Flüchtig wie ein Geist ist sie und unruhig wälzen die Gefährten der Sieben sich in der nächtlichen Ruhe, im Traume ihre Worte vernehmend.

Von Gefahr ist es für Euch, mich zu rufen, solange her, daß ein Wort über meine Lippen kam. Doch Kunde um Wichtiges für die Welt wird von Euch begehrt, um das eine Schwert des Lichts.

Ich werde euch führen an einen Ort, wie er schauerlicher nicht sein könnte, bereits im kommenden Monde. Gürtet eure Waffen, sammelt eure Gefährten. Denn es ist die Welt des Abgrunds, in der ein fürchterlicher Krieg tobt. Doch hütet euch, Gefährten.

Überaus Mächtigem, Schlafendem, in finstere Träume gehüllt, werdet ihr begegnen. Ein respektvolles Wort mag bezwingen, wozu das Schwert niemals imstande. Ihr werdet wissen, was zu tun ist, wenn es soweit ist.

Ein Traum in der Nacht (1004)


Juni 11

Sterbliche.

Ein Träger eines göttlichen Males wurde von Mörderhand niedergestreckt, dem Willen der Elf hohnlachend vollübte das sterblich Vieh zu Arcanit jene Tat.

So sei mit dem Tode des sterblich Leibs von Lord Traxxar auch denn Mein Fluch befreit. Niederfahren soll er auf das Volk der Geschuppten, auf das Geschlecht der Drakons in all seiner Verdorbenheit, in aller Welt, für alle Zeit, die kommt. Traxxars Seele jedoch steige erneut auf aus den Tiefen der Hölle und fahre in den Körper eines Erwählten aus Arcanit. Wandeln soll sich dessen Leib, erfaßt werden der Besessene durch den Drakonfluch.

Gegeben ward mein Mal und nicht genommen sei es, denn Du, Lord Traxxar, Malträger des dunklen Alten, dientest Mir getreu. Treu in der Qual der Ghoulverdammnis, welche Dein Volk erfaßte. Treu im Tode, fortan nun treu als Besessener. Gelohnt werden sollst Du im kommenden Monde.

Dem sterblich Vieh zu Arcanit sei folgend Wort zuletzt gesprochen. Leben soll Dein Volk und nicht vergehen. Nicht ob der stets von Weibesuntugenden geplagten Sturmhexe läppisch Drohung, denn standzuhalten vermöchte sie dem dunklen Alten niemals im direkten Zwiste.

Doch sehen sollst Du, was Deine Tat verrichtete.
Sehen und erleben, wie allerorten zu Rorqual nun verdorben Drakonblut sich erhebt, die Welt mit Bösem zu überziehen.
Leben sollst Du auch, an der Rache Lord Traxxars Dich zu erfreuen.

ZATHUUR (1000)


Juni 11

Dartayeon, Vermessener.

Wie Du siehst, kam der Verheerer darselbst gen Tenaria, Dich zu sich zu holen. Jedoch, es sei Dir gewährt, Dich zu erretten zu versuchen, Abbitte zu leisten. Für alles, was Du Jawas fleischgeworden sterblich Willen Uigur Tairach angetan. Für Deinen "Plane" der Kriegesstiftung zwischen denen der Jägerin und denen des Täuschers.

So winsele laut und winsele gut, und vielleicht-vielleicht sei es Dir gewährt, Leib und Leben zu behalten.

Jawas (1008)


Juni 11

Sterbliche zu Aarnak.

Mein Sohn und der Rea Tochter fielen zu Aarnak.

Herabsteigen zur Erde werden Athos und Rea im kommenden Monde, ihre Kinder heimzuholen. Verlaßt Aarnak, ihr alle, sofort.
Göttlich Trauer ist nicht für sterblich Augen bestimmt.

Rea, Göttin des Lebens (1006)

Athos, Gott des Krieges (1010)


Juni 11

Sauron.

Gesprochen ward Dir im September Zehn des Demiurgon Wille und aus Mordor erklang in Folge das Wort im Oktober Zehn, selbigen erfüllen zu wollen. Ich wartete und doch, Du erfülltest meinen Willen nicht. Mag sein, daß der Demiurgon des Jawas Humor nicht teile, was unerfüllte Versprechen aus Mordor betrifft. Denn auch wenn geopfert ward, was zu opfern war, war es doch letztendlich Sauron selbst, welcher in Imperial erwartet ward.

Des im sterblichen Leibe gefangenen Schöpfers Macht ist noch immer gering nach der magischen Schlacht wider Dante, den Mörder meines Weibes. Ebenso gering wie der Fluß aus der noch immer ungefundenen Quelle aller Magie, welche nahezu versiegt scheint. Doch aber nicht gering genug, bußfertig die Beleidigung aus Mordor zu erdulden.

In lichter Herzlichkeit nahte ich, bereit Dir Gnade zu beweisen und Großes zu gewähren, falls Du denn Deinen Respekt erweist. Doch wie Du wünschst, auch Grausamkeit kann großzügig erwiesen werden. Mache Dich bereit, dem Schöpfer zu begegnen, Sauron.

Morlok (1013)


Mai 11

Finsterer Fürst aus Hades.

Johannes zeigt sich beeindruckt und gleichzeitig erfreut über die unerwartete Wendung. Kiril Threndor erwies zwar dem dunklen Alten die Treue, doch stellte sich gleichzeitig indirekt gegen meinen uralten Feind Gwynion. Auch wenn Eures vorgeschickten Sklaven Steinherz' Worte vordergründig scheinbar anders erwählt waren: zutiefst gedemütigt wurde der Dämonenlord, der so sehr ersehnt hatte, die Standarte endlich von Euch überreicht zu erhalten. Solcherlei Tat findet immer die eine oder andere Antwort, Sklave des Herrn allen Übels! Gebt acht, Gwynion wird Euer Wohltäter alsbald nimmermehr sein und ein harscher ewiger Feind ist er, wie Johannes nur zu gut weiß.

Ach und ohngleichen erklang Euer Hohn wider den in Aarnak durch die Standarte gebannten Wegbereiter. Doch der Bann endete letzten Mond und so komme nun bald des Johannes Stunde. Sich beugend dem letzten Willen der Elea und des Thorin eilt der Sohn der Himmel nun hinfort. Hütet Euch vor seiner Rückkehr in seiner wahren Gestalt, seiner Wiederkehr in Licht und Glorie, verdorbene Brut aus Kiril Threndor. Ihr wolltet kämpfen und wir werden kämpfen, es sei heute versprochen, bei meinem Leben.

Johannes der Wegbereiter
unsterblicher Sohn L'Arins (1002)


Mai 11

Der Wegbereiter trauert.

Der Bann der Standarte über Aarnak ist gebrochen, ihr Zwang fort. So wären die Avatare des Lichts, die Armeen des Thorin wie auch die Krieger des aufrechten Herzogs Karandil nunmehr endlich wieder in der Lage, die kriegsverwüstete Stadt zu verlassen. Doch es soll anders kommen. Das liebende Paar Elea und Thorin kündigte seinen Willen an, den letzten Kampf in Aarnak allein zu führen. Bedeutungsschwanger im Raume stehend auch ihre Drohung, mit der Macht ihrer Magie den Wegbereiter aus Aarnak notfalls hinfort zu zwingen. Ihn fortzusenden, damit er den Kampf an anderer Stelle fortführe. Auf das am Ende nicht aller sterblich und unsterblicher Tod zu Aarnak vergeblich gewesen sein darf.

Drei Tränen. Eine für jedes so unsterblich tapfere Herz. Eine für jene tapferen der Herren des Donnerhalls, welche mitvergehen werden.

Hört mich, unsterbliche Liebende. Ich respektiere eure Entscheidung zutiefst und ich, der sich niemals beugte, werde heute weichen. Johannes geht, doch ich schwöre heute, ich kehre zurück. Und die Rache wird mein sein.

Johannes der Wegbereiter
unsterblicher Sohn L'Arins (1002)


Mai 11

Jawas, Herr des Kriegers,
Meistertäuscher zu Shuuma, in Demut seiet gegrüßt.

Kadir, die Hand, ehemaliger Freund,
heute manchentags Rivale, manchentags gar Feind gewesen, Farlokuur grüßt Dich.

Der Prinz der Nacht reicht dem Sohn des Verheerers in dieser Nacht die Hand. Vergessen sei aller alte Groll wider Kadir, den Herrn der Heerscharen des einen Blinden. Möge Imperial der Ort sein, da zum ersten Mal seit Jahrtausenden Farlokuur erneut an der Spitze einer Armee in die Schlacht reite. An Deiner Seite, Kadir, mein dunkler Bruder.

Zu groß die Aufgabe für die Sterblichen zu Imperial allein. Wiewohl sie große Macht aufgeboten, müssen sie an der Tücke des Chaos letztlich scheitern und fallen, sobald der Plan der Titanen seine wahre Perfidie entfalten wird.

Im Namen der Herrin der Leere,
Farlokuur, Prinz der Nacht (1003)


Mai 11

Dunkler Alter,
erneut betratest Du die Arena Mythagon und erneut forderst Du mich heraus.

Niemals zweifelte Lejla noch ihr Kind Enayak, daß den Trägern der ewigen Zeichen allein bestimmt sei, im offenen Kampfe für ihre Götter zu streiten und zu fallen. Ja, mein sterblich Kind aus Arcanit beging ein Fehl, es ließ den Respekt gegenüber dem Zeichen der Ewigen missen. Ja, ja, und die Rache wird Dein sein, die Sturmherrin weiß schon um die Litanei der Wut, noch bevor sie erklang. Doch bedenke Dein Tun, Gehaßter und verliere in Deinem Groll nicht jedes Maß. Denn man kündete Lejla von Deinem furchtbaren Plan, ganz Arcanit in die Fluten zu stoßen.

Nie werde ich dies einfach hinnehmen, dunkler Alter, niemals! Vernichte jenen völlig, der mir treu-Lejlas Wort, daß die Drachin alsdann auf Rorqual herniedersteigen und in gleicher Art einen der Deinen hinfortwischen wird.

Lejla
Gebieterin der Drachen
Schutzherrin der Wege
Göttin von Sturm und See (1004)


Mai 11

Mit dem heutigen Tage ergehe Wort und Willen der Herrin der Ordnung an die Welt.

Ein Volk machte sich verdient durch tiefen Glauben. Durch tiefe Treue. Durch Tapferkeit und zuweilen auch rechtschaffenen Zorn. Dieses Volk sei erhoben vor allen anderen Völkern, welche unter dem Zeichen von Schwert und Schlange dienen. Dieses Volk sei erwählt und berufen, jene zu stellen, die man Ataras Hochpaladin zu Erden rufen wird, ihre Stimme zu Rorqual, der Welt der roten Wasser.

Ataras Wahl fiel auf Xalanthara Kessai aus dem Volke der Chrako Driszim. Empfange die Weihe Deiner Herrin und Göttin und diene allen Kindern Ataras nun, wie Du einst Deinem Lande gedient. Darob hinaus sei es Deine erste Tat, Hochpaladin, zu erheben Deine Stimme im Willen der Göttin. Tue der Welt kund, welches von Ataras Kindern erhoben werde in den Rang des zweiten Hochpaladins in der Welt der roten Meere, Deine rechte Hand. Ebengleich Deiner Ataras fleischgeworden sterblich Wille zu sein.

Eolil
Prinz der Ordnung
Heerführer der Legionen des Lichts (1005)


Mai 11

Der Elea und des Thorin gemeinsamer Willen sei bekundet.

Keine Gnade erwies uns elterlicher Starrsinn, doch wir behielten unsere Liebe. Und wir kämpften, wofür wir leben und lieben. Für Rorqual. Die Finsternis bezwang uns leichtens zu Aarnak, unerbittlich wurden unsere Heere geschwächt durch die unglaubliche Macht der dunklen Standarte. Keine Hoffnung gibt es auch für das Licht, so der Wegbereiter zu früh fällt. So mußten wir eine Entscheidung fällen. Die Entscheidung in Aarnak auszuharren und zu fechten, den letzten Kampf. Und den Wegbereiter zur Flucht zu bitten, auch zu zwingen, falls notwendig.

Eleas letztes Wort gelte Dir, mein Nor Merrin und euch sterblich Gläubigen dort. Ihr tatet ach so vieles, was mir zuweilen gar wie Verrat an des Lebens Mutter erschien. Doch zuletzt, ganz zuletzt wandelte sich eine, die heute von Eleas tiefer und ehrlicher Hoffnung begleitet wird. Ich spreche von Elira Seldorin, welche nun einen neuen, für sie sehr schwierigen, noch so fremden Weg beschreitet. Doch sie ist auf dem rechten Wege, auch ein Straucheln hie und da vermag nicht darüber hinwegzutäuschen.

Sterbliche Nor Merrins, Rea ist so vieles, große Mutter, Schutzherrin, auch zuweilen von Ränkekunst umkränzt waren ihre Taten. Doch vor allem anderen ist sie die mächtige Göttin des Lichts, der Liebe und des Lebens. Immer stand hierbei das Licht über allen anderen Facetten. Ich will in dieser letzten Stunde vor der Schlacht nicht über mißverstandenen oder irregeleiteten Glauben sprechen. Ich will allein sagen, ich verzeihe euch jedwedes Fehl von ganzem Herzen und ich sah immer auch eurig Willen. Allein, der rechte Weg ist immer noch zu suchen und zu finden. Nehmt denn hin meinen Segen und folgt dem Wege Elira Seldorins, Kinder Reas auf Nor Merrin. Bewältigt sie ihren Weg, mag sie einigen von euch Rettung sein. Scheitert sie, werden viel mehr als nur Reas Kinder Schlimmes erleiden müssen.

Merkt auf, Krieger des Lichts und des Dunkels zu Rorqual und hört die Worte Thorins, des Streiter des Athos. Eine wahrhaft große Schlacht ward in Ehre geschlagen zu Nor Merrin und die Dunkelheit obsiegte wider uns. Doch, Thorin kannte den Preis und er wird ihn nun bezahlen. Einer aber muß errettet werden, einer, den Thorin zutiefst achtet: Johannes der Wegbereiter darf nicht fallen im Hexenkessel von Aarnak, er muß streiten, das fast verloren Gleichgewicht zu bewahren.

Bevor ich mich nun rüste, die letzte Schlacht zu schlagen wider sterblich und unsterblichem Heer der dunklen Flut, sei ein Volk besonders geehrt. Krieger der Herren des Donnerhalls. Vorbild wart ihr für alle Sterblichen zu Rorqual und niemals soll euch je vergessen sein, das ihr Gottestreulichkeit vor sterblich Eid stelltet. Euer Opfer wird niemals vergessen werden.

gez.

Thorin,
Sohn des Athos (1010)

und

Elea,
Hohepriesterin der Göttin des Lebens (1006)


Mai 11

Ahz'Gor.

Einst bannte ich Dich und Deine verrottete Armee ins Eise in der Senke zu Ahe, dort auf Imperial. Ich verschonte Dein erbärmliches Leben, eine Chance zur Umkehr für Dich.

Doch was Aberwitziges tatest Du am Ende. Deine widerwärtige Chaosmagie nutztest Du der ewigen Jägerin vorzugaukeln, daß das Volk der "Draco of Chaos" einen Tempel Ihr errichtet hätte und Ihr inbrünstig huldigte. Suchtest vorzugaukeln, Jawas zweiter Kriegspriester trüge große Schuld an alle dem, was geschah. Gar Jawas und Lithe wolltest Du gegeneinander ausspielen, so wie auch ihre Sterblichen gegeneinader aufbringen. Des Täuschers Wut wird sich bald um Deinen Herrn Dartayeon bekümmern. Doch Du - Du, Ahz'Gor, seist nun MEIN. Du wirst nun büßen, schäbige Kreatur, niemand entweihte jemals die Heiligkeit eines Anrufs an die Herrin der Jagd ungestraft.

So seien gerufen die ältesten und mächtigsten meiner Kinder, sie werden Dich nun zur Strecke bringen. Gerufen seien

die Atani Vinyabareva,
die Großmarken von Bondai,
das Eisreich Tikunador,
die Procurae Celtae,
Hini Caleon,
die vereinten Stämme von Ascan,
der siridische Schattenorden und
die Theokratie des gluehenden Vermächtnisses.

Bezeichnet jeweils maximal drei eurer Kriegereinheiten mit dem Symbole der Jagd auf Ahz'Gor *. Lithes eigen göttlich Macht wird diese Jäger in das Versteck Ahz'Gors entsenden. Dann:tötet ihn - ohne alle Gnade und Erbarmen. Des Eises Bann wurde über jenes verkommene Eiland gesprochen, er kann und wird nicht entkommen.

Lithe
Herrin des Eises und der Jagd (1007)

*= Symbol der Jagd :
@;JAGD AHZGOR


Mai 11

Dank, Nacuatec, Sterblicher.
Dank, Farlokuur, Ewiger.
Ascan wird nicht vergessen, was geschah. Er steht in euer Schuld.

Ascan,
Leitwolf der Rudel Lithas (1007)


Mai 11

Der Tag der Rache ist da.

Zwei Titanen zu Planken, schwer bedrängt durch des Lichtes Macht, Ybal, Alaron.

Ein Titan verborgen vor den Ufern von Aphindera, durch Athos den Andelornern offenbart und nun fast besiegt, Yawin.

Ein Titan verborgen auf Imperial seine Macht sammelnd, weiland Lord Acair Chaosbringer die Sterblichen erfolgreich ablenkt, Hiol.

Laßt sie uns nun vernichten, alle zugleich. Laßt uns richten, was fortfährt, sich wider alles zu wenden, was die Finsternis je erstrebte. Laßt uns töten und Grauen schenken, ebenso wie es zuvor der Welt durch die Titanen überbracht. Allemal ist die Finsternis meisterlicher darin denn das Chaos.

Die Zeit ist gekommen, um auf der ganzen Welt wider das alte Chaos zu ringen und es auf lange, lange Jahre in die völlige Bedeutungslosigkeit zurückzusenden. Die Finsternis wird nicht zurückstehen in diesem Krieg, sie wird ebenso fechten wie das Licht wider das Erwachen Neras. Und sollte das Licht zu Planken oder Athos Krieger vor Aphindera versagen, so wird das Dunkel auch diese Schlachten führen und siegen.

Kadir, mein Sohn, nimm Deine Streitkräfte und eile gen Imperial, es gibt Arbeit für die Verheerung. Forme einen Heeresbann, wie ihn die Welt der roten Wasser lange Jahre nicht gesehen. Dann vereine Dich mit den Kriegern der ewigen Nacht, mit Ilians Dienern, sie werden Jawas Ruf folgen und zu uns stoßen, so Du Dich nur mit Farlokuur zu versöhnen vermagst.

Nacuatec, mein Verkünder. Ich selbst holte Dich fort von anderem, unwichtigerem Tun, dorthin, wo Du mehr gebraucht wirst als je zuvor. Treuer Sklave zu Mordor, vereine gemeinsam mit meinem Verkünder die Krieger der Sterblichen mit jenen der Unsterblichen in Keswick. Ignorieret Lord Acair, seine Aufgabe war allein, die sterblich Diener des Dunkels über die wahren Vorgänge zu täuschen. In Keswick befindet sich der Eingang zum noch immer versiegelten Grabe Neras, beschützt von einer verborgenen riesigen Armee Hiols. Geht, sammelt euch vor den Toren des Grabes, zu Keswick. Jawas wird sie öffnen, wenn die Zeit gekommen ist. Dann - töten wir.

JAWAS (1008)


Mai 11

Die Halle der Läuterung sollte Prüfung für euch sein, Getreue.

Doch das Wort der Lichten Vier sprach euch vollstes Vertrauen aus,
so ists nicht notwendig, daß eine oder einer von euch denn in den
Prüfungen vielleicht stürbe. Gewappnet und gewehrt sollet ihr nun
werden, auf das ihr eure Aufgabe zu erfüllen vermögt.

So spricht zu Ladean, der heiligen Stadt Merls
Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


Mai 11

Das Wort des Morlok sei heute eingelöst, Merl, dem Licht zu Planken Hilfe gewährt.

Der Demiurgon (1013)


April 11

Enayak.

Im August des Jahres sechs sprach der dunkle Alte im Namen der dunklen Vier die Worte, die fortan die Taten der sterblichen Finsternis entscheidend bestimmten. Sie fochten, starben und machten der Dunkelheit Ehre, so wie es die dunklen Götter befohlen hatten. Für das Licht scheint es solcherlei Gesetz nicht zu gelten, Drachenfürst.

Der Prinz der Nacht sah, was zu Mythagon geschah. Ein Meuchelmörder der Seite des Lichts ermordete einen Herrscher, der zugleich Träger von des Dunklen Alten Zeichen gewesen ist. Dies ist ungeheuerlich und solches darf niemals geduldet werden, Enayak. Wisse, in dieser Angelegenheit stehen fast alle anderen Avatare wider Dich, selbst fast alle des Lichtes. Hüte Dich also einzugreifen, es wird nun unabwendbar geschehen, was nach einer solchen Tat geschehen muß.

Zathuur allein wird entscheiden, was mit dem Übeltäter geschehe. Oder gar mit ganz Mythagon.

Farlokuur
Prinz der Nacht (1003)


März 11

Der Wegbereiter des L'Arin erhebt das Wort.

Höre mich, Fürst der Finsternis aus Threndor.

Die Botschaft des abtrünnigen Engels zu Aarnak und dessen Worte im Boten Zuuls brachten den Herrn der Erzengel zum Lachen. Denn er besitzt nicht die Macht, mich zu töten, kleiner Sklave Gwynions.

In der Hand Deines Lakaien Azrael ist die Standarte nicht mehr denn ein kleineres Artefakt, solange mein Erzfeind, der Dämonenlord, denn bestehe. Die lichten Avatare bemerkten des Dämonenlords Schweigen mit großer Freude. Ich fühle es, ich spüre des Gwynion ständig steigende Nervosität regelrecht, da er "seine" Standarte noch immer nicht von Dir geboten erhielt. Wirst Du es am Ende wagen? Wirst Du Dich erheben wider Deinen Herren und Meister Gwynion? So sehr gierst Du doch nach Macht, wie alle jene, welche der lebend Verblendung namens Imperator folgen. Du begehrst doch nach der ganzen Macht der Standarte, nicht wahr, Fürst?

Wisse denn, unsterbliche Macht liegt in Deiner Reichweite. Erhebe Dich, töte Gwynion, nimm ein seinen Platz und kämpfe wider mich! Siegst Du, wird Torgon sich in seiner Gier nach der Standarte Dir niemals stellen, denn inzwischen geschwächt durch Eleas Lebensmagie vermag ers allein nicht, wider Dich Bestand zu haben.

Des Thorin und der Elea Armeen aber mögen zurückweichen, wenn der Wegbereiter anträte, den Kampf mit Dir aufnehmen, die sei Johannes ausdrücklicher Wunsch.

Wisse, Du würdest um alles ringen, Sklave des Bösen. Eine Niederlage wider Gwynion bedeutete die Vernichtung Deines kläglichen Reiches durch diesen. Doch besiegst Du ihn, ist dies noch lange nicht der Triumph, den Du so wünschst wider des Lichtes Macht.

Wisse, die Siegeschancen der Finsternis stünden am Ende weit besser, wenn Du Gwynion die Standarte als der treue Sklave überreichen läßt, der Du immer vorgabst zu sein. Es wäre am Ende des Johannes Tod-und Du wärest weiter ein Nichts.

Der Wegbereiter erwartet Threndors Entscheidung und Antwort.

Johannes der Wegbereiter
unsterblicher Sohn L'Arins (1002)


März 11

Thorin, Geliebter.
Du zürnst mir noch immer wegen jener Blendmagie, welche ich auf Deine Armee gewirkt, auf das sie zahlreicher erscheine, als sie sei. Alles was Elea wünschte, war es doch nur, das größte Blutvergießen der neuen Zeit zu meiden. Es war mein die Hoffnung, daß die Finsternis weicht vor dem Anblick von 180.000 Deiner Krieger.

Verzeihe mir, ich verletzte Deinen Stolz und ich beging einen Fehler.

Elea (1006)


März 11

Uigar Tairach, des hohen Kriegspriesters Jawas' Schwert und Schild.

Sterblicher, ein gläubiges Drakonkind triebst Du in den Untergang, nur weil Deine Fragen unbeantwortet geblieben? Das dortige Volk war wechselhaften Glaubens, Sterblicher, und es huldigte Deiner Seite, der dunklen Seite.

Siehe, was weiter geschah. Am Ende warst Du es, der das junge Volk tatsächlich in des Chaos Arme geführt, in denen es zuvor noch nie gelegen. Namen vermögen zu täuschen, scheint es.

Göttliches Banngebiet wünschst Du auch herbei, so sprachst Du. Weiter wünschst Du, daß die Götter zu Tenaria einem neuen Volke Leben und Sein schenken. Dies, nachdem Du zuvor entschieden, daß das dortig bereits lebende junge Volk untergehen muß. Weil es sich Dir nicht zu erklären wünschte. Nimm als Troste, Lithe sprach, bald soll Dir gegeben werden, was Du wünschst, Uigur Tairach, ein göttlicher Bann zu Tenaria. Auf dem Lande des jungen vernichteten Volkes, doch nicht nur dort.....

Im Namen der Herrin des Eises sei hiermit die Jagd auf all die Deinen zu Teneria ausgerufen, sie seien Ascans Ziel ebenso wie des Dartayeon Heere, gerissen werden sollen sie.

Ascan
Herr der Wölfe (1007)


März 11

Kadir, die Hand.

Ascan vernahm Eure Drohung aufgrund der Ereignisse um Tenaria und er fürchtet Euch nicht. So wie er weiß, daß Ihr insgeheim Ascan letztlich recht gebt, weiß er ebenso, daß Ihr nach außen nicht handeln könnt. Hört, einer jener zwei Sterblichen, welche das Wort des Verheerers zu Rorqual künden, fehlte. Ein junges Volk verging im Odem des Krieges und das Chaos triumphierte am Ende. Im Namen der Herrin des Eises fordert Ascan daher von Euch die der Lage angemessene Zurückhaltung. Hütet Euch, Euch einzumischen, wenn Ihr keine Entwicklung zu provozieren wünscht, die nicht im Interesse eures göttlich Vaters und Herren sein kann.

Ascan
Herr der Wölfe (1007)


März 11

Herr von Zor.
Zuletzt folgst Du also der Weisung des von Merl erwählten Priesters. Aradwhaens Herz jubelt darum, denn Trauer wäre die ihre gewesen, wenn sie dessen Willen hätte unterstreichen müssen.

So spricht zu Ladean, der heiligen Stadt Merls,
Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


März 11

Aradwhaen löst ihr Wort ein.
Der magische Zirkel der Sieben erhalte seine Chance.
Hört der Hochdruidin Vision.

Versagt das Rund der Sieben, so wird Rorqual schon in wenigen Jahren für viele Jahrzehnte in Dunkelheit versinken.
Doch noch gibt es Hoffnung, so verzagt nicht wider die überheblich und übermächtig werdende Finsternis.

So spricht zu Ladean, der heiligen Stadt Merls,
Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


Februar 11

Kleines Reservepriesterchen des Jawas.

An einem jungen Volk, welches wie so viele mit der Macht des Chaos liebäugelte, vergingst Du Dich.
Dartayeon hofft, Du hattest Freude daran, es ist nicht schade um diese.
Auch danke ich Dir dafür, mir mit Deinen Taten Zugriff auf jenes junge Volk gegeben zu haben, was nunmehr Chaos' Macht mehren wird.

So kehrt das Chaos aus seinem Versteck zurück, zu wandeln genug um IHN zurückzuholen.

Dartayeon
Bannerträger des Chaos (1001)


Februar 11

Thorin traf seine Entscheidung.

Nicht an der Seite der Finsternis wird er streiten, sondern an der Seite der Avatare des Lichts.

Die Sterblichen des Lichts zu Nor Merrin zwar, nicht verdient hatten sie ein Eingreifen des Thorin in ihrer zürnenswerten Duldung der Taten des Bergkönigreichs Holbras und des Volkes von Helgedad. Doch die Avatare des Lichtes sind ganz anderen Maßes zu messen. Vermag nicht die Tapferkeit des Johannes jedem Krieger des Athos Vorbild zu sein?

Thorin wird nun antreten eine Schlacht zu schlagen, welche nur schwer zu gewinnen sein möchte. Die Schlacht gegen die Finsternis in Aarnak.

Um der Ehre willen wird Thorin auf der Seite der Unterlegenen fechten, eine gute Schlacht sei das höchste Glück, was einem Krieger gegeben.
Letztlich, sollten es des Athos Krieger sein, sterblich oder unsterblich, welche die Standarte am Ende halten, wird des Panthers Macht wachsen.

Thorin, Sohn des Athos (1010)


Januar 11

Anwaestel.

Dein Tag ist gekommen, denn Lithe gab der Herrin der Ordnung, was sie versprach.

Du dientest einst als schlechtes Beispiel. Du warst der Erste der neuen Zeit, welcher dem Muttermörder Macht schenkte. Du warst der Inbegriff des Unglaubens und Schuld jenseits jedes Ermessens für all die Toten zu Imperial lastet auf Dir. Sie lastet auch auf Dir für Dein einstiges Versagen, Deine Schuld anzunehmen und einen Unschuldigen an Deiner Statt sterben zu lassen. Im Trachten, Atara zu täuschen über den Tod Anwaestels.

Höre nun das Urteil Deiner Richterin, Anwaestel von den Atani Vinyabareva.

Dein Schicksal sei zu sühnen mit Leib und Leben. Die Herrin des Eises befreite diesen Mond allein Dich vom Zwange Licht und Dunkel zu erwählen, Du allein seist frei, an wessen Seite Du ringen wirst. Deine Herrin und Göttin Lithe beschied, diesen Preis tragen müssen, ihre eigene Macht wird nun schrumpfen, dem Chaos mit Dir kein Geschenke zu bereiten.

Als niederster Sklave der Diener Lejlas und Ataras wirst Du solcherart befreit nun auf Planken fechten. Und Du wirst am Ende dort sterben, entweder durch der Titanen unerbittlichen Zerstörungswillen oder durch der Rächenden Hand.

Atara (1005)
Göttin der Rache
Herrin der Ordnung


Januar 11

Sterbliches Gewürm.

Ihr kriecht durch des Höllenherren Kavernen, als gehörten sie euch. Und nur Gier treibt euch, kaum Demut. Ihr plündert die Schätze des Abgrunds. Ihr habt gewagt, Reichsbanner in der dunklen Welt aufzuplanzen und ihr brachtet lichte und andere widerwärtige Kreaturen in die Unterwelt. Nun. Ihr werdet dafür leiden und euch wird genommen werden, was ihr so gierig beansprucht. Der Herr der Höllen beschloß nicht abzuwenden, was durch den Kampf des Morlok mit dem Muttermörder seinen Anfang nahm. Ersaufen wie Ratten sollt ihr dort, sterbliches Pack, und jene, die überleben, sollen uns Spielzeug und Nahrung sein.

Nur jene, die wahrhafte und besonders treue Diener der Verderbnis sind, werden einst die Höllen unter dem Abgrunde betreten dürfen, sprach unser Herr und Meister.
Die Jagd ist nun eröffnet, leidet, sterbliche Brut.

Balaghur und Thoroghul,
niedere Diener des Dämonenprinzen Torgon (1011)


Januar 11

Yakuzama Akiro, der Erwählte.
Nehmed, dessen Seele mein Sohn verschlang und den Seelenlosen wieder freigab:

Ihr beide soll fortan tragen den Titel hoher Priester der Hölle, gleichberechtigt.
Allein nur MIR seid verantwortlich in Gewissen, Wort und Tat.
Zögert niemals, den jeweils anderen zu beschuldigen, wenn er vom Wege abirre.
Vor allem aber, wagt nicht zu versagen!

Demnogonis
Herr des dunklen Welt
Gott der Verderbnis (1011)


Dezember 10

Nacuatec, sterblicher Bruder.

Kadir vernahm Deinen Ruf an die Herrin der Nacht, er vernahm auch Deinen Ruf an den Herrn der Verheerung. Wisse, daß auf Nor Merrin das Auge des Herrn aller Übel wie auch das Auge des Herrn der Himmel ruhen. Beide werden nicht dulden, daß weitere Unsterbliche in den Kampf eingreifen, werden solches verhindern mit aller Macht.

Solange Du auf des Verheerers Weg so treu wie bisher weiter wandelst, soll Kadirs Hilfe Dir nie versagt sein. Doch, der Verheerer selbst sprach, er wünscht in dieser Stunde keinen Zwist mit dem dunklen Alten.

Im Zeichen der Verheerung

Kadir, die Hand (1008)
Sohn des Kriegsherrn der Finsternis


Dezember 10

Hört Sterbliche.

Der Ewige Krieger wendet sich an diesem Tage von der Finsternis ab und wird derer Schlachten nicht mehr segnend behelfen. Die Waage neigt sich und so sei es des Gottes des Helden Tat, die sie erneut ausrichte.

Gleichwohl, letztes Wort und letzte Tat vor dem Weichen von der Seite der Dunkelheit ergehe zuvor.

Folgende Sterbliche seien ab dem kommenden Monde aus dem Schutze des ewigen Kriegers entlassen und für immer aus dem Kreise von Athos Kindern verstoßen:

Das Bergkönigreich Holbras für fortgesetzte Untreue und Doppelmoral, welche dem Chaos dienlich gewesen.
Das Volk von Helgedad für fortgesetzte Untreue und Doppelmoral, welche dem Chaos dienlich gewesen.
Das Volk der Tiraner für Ignoranz jeden Willens, welcher seitens Athos erging.

Ihr habt Athos Schande bereitet und der Rat der Elf spottet Meiner darob seit Jahren, dies finde nun ein Ende. Auf eine Strafung eurer Völker werde verzichtet, eure Taten finden derzeit ihren Lohn in sich selbst. Erbarme sich eurer kein anderer der Ewigen, möget ihr fortan als gottlos gelten und nur noch denen dienen, die an nichts glauben, denn an die Mutter des Chaos.

Nun zum Volk der Caladaner. Ihr sprachet vollmundige Worte, was ihr zu Hovecan leisten wolltet. Ihr sprachet Worte von Treue und Gefolgschaft und hinterginget doch den ewigen Krieger, schlosset eine Allianz mit den Verrätern aus den Reihen der Diener der See. Der zweiköpfige Oger, Melchom, genoß des Athos Gunst, er war sein Ehrenstreiter und wie zu Caladan bekannt, wurde ihm sein Titel noch vor seinem Tode auf Hovecan wieder genommen. Denn er war zu Unrecht gegeben.

Wißt, Caladaner, Athos achtet eures Tuns in der weiteren Zukunft. Bereitet ihm nur noch ein einziges weiteres Mal Schande und ihr sollt wissen, was es bedeutet in Ehre zu streiten, mit allem Einsatze. Wider den Meinen Sohn Thorin und seine Legionen.

Athos verläßt denn nun mit diesen Worten die Seite der dunklen Vier. Doch wird er auch nicht an die Seite des Lichtes treten, bevor sich nicht vieles ändere in den Rängen der lichten Vierer Kinder. So mögen wie Lithes Söhne und Töchter auch die verbliebenen Kinder des Athos nun wählen, ein jeder für sich, an welcher Seite sie stehen, der des Lichtes oder der des Dunkels.

Bis der Gott des Krieges erneut Anlaß finde, einer Seite seine Gunst zu schenken.

Zuletzt ergehe ein Wort an meinen unsterblichen Sohn, an Thorin, den die Sterblichen den Älteren nennen.
Athos sah. Er sah, wie Du Wille gezeigt, Deinem Herrn und Vater trotz jener verbotenen Liebe so treu als möglich weiter zu dienen. Man hinterbrachte Mir, daß Du trotzdem um die Deine wie um die Vernichtung Deiner Legionen durch meinen Zorn fürchtest. Dies ist eine verfrühte und somit unnütze Sorge. Gehe Deinen Weg fort, mein Sohn. Athos wünscht, daß Du allein entscheiden magst zu Nor Merrin, wo Du wohl stehen wirst am Ende.

Danach erst wird Dein Vater über Dich urteilen.

Athos (1010)


November 10

Sturmestänzer.

Ihr starbt verzweifelt zu Planken, Lejlas Namen in Mund und Herz. Ihr trachtet, es erneut zu versuchen und die Herrin des Sturm hat beschlossen, das Ihrige aufzubieten, euch eure Opferbereitschaft zu vergelten.

Weg durch Raum und Zeit werde Lejlas Kindern gegeben, verwendet das magische Wort PLANKEN, euer Ziel zu erreichen. Vereint euch dort mit den Streitkräften des Prinzen der Ordnung und jagt das alte Chaos hinfort, zerstört besonders den verborgenen Tempel das alten Chaos dort. Aradwhaen versprach, sie wird es weisen, wo er durch Magie dem Auge entzogen, wenn die Schlacht geschlagen.

Ist der Erfolg der eure, wird Enayak euch offenbaren lassen, um was ihr trachtet. Den letzten bekannten Ort, wo der Chrestoyal verborgen sein mag, das äonenalte hovecanische Drachenschild. Eine Waffe, welche die Finsternis ebenso fürchten wird, wie das Chaos. Eine Waffe, Lejlas Kinder zu beschirmen in diesen Zeiten der Dunkelheit über Rorqual.

Enayak der Uralte (1004)


November 10

Unsterbliche wie auch sterbliche Krieger allein erwiesen sich als nicht machtvoll genug, Plankens Macht zu brechen. Die Andelorner mußten aufgeben, mit Chaosmagie gebannt, die Sturmeskinder starben und auch meines Sohnes Eolil entsandte Paladine werden gegen die Übermacht brechen.

In dieser schweren Stunde für das Licht, da die Finsternis das Grab des Wächters zu Aarnak erstürmt, weiland das alte Chaos immer schneller wächst und gedeiht, dräut großes Übel dem Lichte von allen Seiten, wenn nicht bald gehandelt werde.

Wißt, Ataras Sohn, der Prinz der Ordnung, rief seine Mutter um Hilfe an, um die unsagbare Ehrlosigkeit zu Planken zu rächen. Hört, Krieger und Priester Ataras, die Rächende hat beschieden, nun all ihre göttliche Macht dareinzugeben, das Ungeheuernis zu Planken zu vergelten.

Die Titanen des alten Chaos kennen keinerlei Maß mehr, keine Gnade und keine Ehre. Was in uralter Zeit den Glanz ihres Geschlechtes ausmachte, da sie einst Nera dienten, ist verloren und vergessen. Sie sind als verloren zu betrachten und so wird ihr Urteil heute gefällt.

Kinder Ataras. Tore durch Zeit und Raum seien euch heute gegeben, Planken zu erstürmen an der Seite Eolils. Verwendet die euch gegebene Gelegenheit und nutzt das magische Wort PLANKEN, zu erreichen euer Ziel. Prinz Eolil wird euch am Ziele erwarten.

Atara
die Herrin der Ordnung (1005)


November 10

Elira Seldorin.

Du hast etwas erlernt und Elea ist stolz darob. Sie hörte und sie bezeigt sich ebenfalls als gar erfreut über das Maß an Ehrlichkeit in Dir. Sie wird daher Wort einlegen um Deinetwillen bei ihrer Mutter. Bleibe Deinem Wege treu, sterbliche Dienerin Reas und irre nicht erneut ab.

Elea wird wachen über Deinen Weg.

Elea, Tochter der Erde (1006)


November 10

Ich grüße Dich, Morlok Weltenschöpfer.

Nun da das Band gefestigt, was Du im letzten Mond geschlossen, nun da Dir auch Merl zur Seite steht, Deine Queste zu erfüllen, ist es umgekehrt Zeit, auch Dein Wort einzufordern.

Im Namen des Gottes der Weisheit bittet Aradwhaen Dich, den Kindern der Ordnung und den Sturmeskindern nun beizustehen wider den Titanen des alten Chaos.

So spricht zu Ladean, der heiligen Stadt Merls,
Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


Oktober 10

Sklave aus Threndor.

Dein Opfer wird angenommen, siebentausendzweihundertundelf.

Dein anderes Begehren kann nicht erfüllt werden Sklave. Nicht von mir, doch meinem unsterblichen fleischgewordenen Willen bestehen diese Schranken nicht.
Er soll Dich leiten.

Hast Du Erfolg, werde ich Dein Begehren das kränkliche Nor Merrin betreffend erfüllen.

ZATHUUR (1000)

Herr allen Übels
Gott des ewigen Dunkels
Meister der dunklen Apostel


Oktober 10

Eolil, mein Bruder.

Des Wegbereiters Armee steht längstens marschbereit. Doch aber sie gen Planken zu entsenden, wie verhängnisvoll falsch wäre es in dieser sorgenvollen Stunde. Denn erkenne, was so nahe Malechs alter Hauptstadt geschieht.

Das Siegel der letzten Ruhestätte des Hüters Orwyn, des ewiglichen Wächters der Standarte des Bösen, wurde zur Hälfte zerstört durch die Tat Gwynions, des Verderbten. Aus sicherer Entfernung brach er von Imperial aus mittels finsterer Magie alle des Wegbereiters uralte Bannsprüche sterblichen Zugriff betreffend. Noch immer vermag bis zu dieser Stunde nichts Unsterbliches zum Grabe des Orwyn vorzudringen. Doch sterbliche Hand wird ab dem kommenden Monde die mächtigste Waffe der Finsternis berühren können, wenn sie denn nur den eternenen Wächter zu bezwingen vermag.

So ist das Grab unter Aarnak fortan kein sicherer Ort mehr für die Standarte, seine Lage dem Dämonenlord darüber hinaus nun wohlbekannt. Und schon rotten sich die sterblichen Sklaven der Dunkelheit unweit zusammen, bedrohen nicht nur die sterblichen Heere des Lichts, sondern drohen auch des Orwyns Ruhestätte zu erstürmen.

Des Wegbereiters direktes und sofortiges Eingreifen aber verwehrt die machtvoll selbstwirkend Magie des Spieles der Ewigen. Wenig kann ich nun mehr anderes tun, als die gewaltigen Armeen der Hüter des Lichts jederzeit bereitzuhalten für den Fall, daß die Standarte in die Hand Gwynions gerate. So wie Dir gewiß sein kann, daß ebenso des Dämonenlords seelenlos verfluchte Scharen bereitstehen, unter der Standarte die Welt der roten Wasser ebenso gnadenlos wie einst Shirasei zu bestürmen.

Doch: ich wache in dieser Stunde nicht allein. Auch der Tochter Reas gewaltige Heere des Lichts haben sich gesammelt das Schlimmste zu mindern, sollte sich entscheiden, daß die Finsternis triumphiere um die Standarte. Doch wo der Elea lichter Schein, da auch des Torgon verfluchtes Wirken dräut. Nicht allein deshalb, da er Nor Merrins Sterblichen in abgrundtiefem Hasse und Verachtung zugetan. Auch Torgon wartet, was die Lage verschärft.

Zuletzt noch zu des Thorins dräuend Einmischung. Niemand vermag sicher zu sein, auf welcher Seite der Sohn des Gottes der Helden fechten wird. Einerseits sein von Athos zutiefst mißbilligter, erplanter Bund mit Elea und seine der Finsternis mißliebige respektvolle Zuneigung zum Wegbereiter selbst wie auch zu Dir. Zum anderen aber des Thorin maßlos Zorn über das Tun des Lichtes zu Nor Merrin und besonders über des Athos' ureigen Kinder dort. Denn gaben selbige nicht all den Kindern Neras so lange Zeit Macht über jedes Maß hinaus? Niemand vermag zu sagen, wie er reagieren mag, vielleicht wird er das Zünglein der Waage sein.

Am Ende, wisse, mein alter Freund, was auch geschieht, der Wegbereiter bleibt Dein Dir verbunden Bruder. Doch ich kann nicht nach Planken eilen, denn zuviel, viel zuviel steht in dieser schwarzen Stunde auf dem Spiele. Das heilige Schwert des Vaters des Lichts ist noch immer verloren, sein Verbleib unbekannt. Die Standarte des Bösen aber unweit der Hand der Finsternis. Der Wegbereiter hat der erste zu sein, der sich zum Kampfe gürtet, sollte dies geschehen. Auch wenn ich wider Gwynion unterliegen muß ohne L'Arins Donner in der Faust, verbleibt keinerlei Wahl. Der Sterblichen Hoffen und Vertrauen in die Ewigen, es darf nicht vergebens sein. So werden es also Elea und Johannes sein, die dem Lichte Zeit erkaufen werden, sollte der schlimmste mögliche Fall eintreten und des Gwynion Macht wiederhergestellt werden.

So schließe ich an diesem Tag. All der Tücke des alten Chaos widerstehe denn wohl und beschütze der Lejla Kinder auf Planken. Auch wenn die Herrin der Drachen wenig geschätzt wird von des L'Arin Getreuen, so wünscht Johannes ihnen doch gern den Sieg ob den Titanen des Chaos.

Die ewigliche Macht des Lichtes mit Dir,
Dein Freund Johannes (1002)


Oktober 10

Hochverehrter Dr.Death.

In Ermangelung der tatsächlichen Existenz eines namens Yog-Sototh in Deinen Landen wird sich der Prinz der Nacht denn also an Deine Person halten, anstatt sich für diesen kleinen Scherz Deinerseits an Deinem Volk zu nähren. Wie dem auch sei, Farlokuur wünscht Dir Kunde Deiner Herrin und Göttin zu überbringen.

Die Macht der Weisheit Merls und die dunkle Macht Ilians, wie nahe liegen sie beieinander. Das Rätsel der Herrin hast Du getrachtet zu lösen. Du aber wähltest allein den Weg der Weisheit und so mußtest Du letztlich versagen. Nicht das Offensichtliche oder das, was Quellen fremden Wissens lehren ist es, was des Rätsels Lösung. Vielleicht wird einst Dein Rätsel einem anderen gestellt werden und diese oder dieser dann mag es lösen. Dies dann soll der Tag sein, da Dein Volk erfahre, was des Dir Rätselhaften Name.

Du aber, Dr.Death, wirst nunmehr nicht lange weiter existieren, geschweige denn Ilians Gabe erhalten, welche Dir und Deinem Volke hätte gehören können. So wirst Du im kommenden Mond daher eingehen in Ilians Leere. Farlokuur selbst darf Dich in ihre Umarmung führen, aus der es keine Rückkehr gibt.

Um dieses Ereignis gebührend zu feiern, erlaubt die Herrin Deinem Lande hiermit weiters, am Hochzeitsfest ihrer Schutzbefohlenen, der Prinzessin der Dunkelheit und ihres künftigen Gemahls Teddy größeren Anteil zu nehmen. Den Omnia Nihilia werde gestattet, einen Teil der göttlichen Mitgift zu leisten in Höhe von 500.000 Silber. Farlokuur dankt Dir bereits im Voraus für Deine Großzügigkeit, Dr.Death und er wünscht Dir dreißig weitere, angenehme, letzte Lebensnächte.

Im Namen der Herrin der Leere,

Farlokuur
der Sohn der Nacht (1003)


Oktober 10

Solina Sternenweber.

Du begehrst Wissen, mein Kind. Es sei. Der erhoffte Bund zwischen meiner Tochter Elea und dem Krieger Thorin fand die Zustimmung weder des Athos' noch meiner selbst. Sie beide widersetzten sich unserem Ratschluß. Wisse, Solina, tiefe Liebe ist mächtiger denn jeder Befehl, zuweilen neigt solche Liebe dazu, alles zu vergessen außer sich selbst. Und manchmal verändert sie die Dinge nachdrücklich. Wer sollte dies denn wohl besser wissen denn Rea.

Die Herrin des Lebens wird sehen, wieweit der Ungehorsam ihres leiblich Kindes geht. So wie der Gott der Helden seinerseits wird entscheiden müssen, ob und welche Konsequenzen er ziehen mag. Doch noch ist der Tag nicht nah und noch ist Zeit für die Irrenden.

Nun zu Dir, mein Kind. Dein Glaube ist stark geworden, Solina. Ich sah, was Du warst. Ich sehe ebenso, was Du wirst und ich beobachte Dich nun schon sehr lang. Gehe Deinen Weg fort. Zweifel ist keineswegs von Schade bei der Findung des Lichts, doch irre nicht ab in Seitenwegen, neigst Du nicht dazu?

Es ist wahr, viele auf Rorqual wanken heimlich und schmähen die Götter. Unheilige Allianzen gar viele gab es, gibt es, offen und versteckt. Ihnen allein ist zu verdanken, daß Dante wie auch die Titanen nahezu obsiegten auf Hovecan. Ist zu verdanken, daß die zweite Zeit des Chaos dräut. Verstecken tat sich gar mancher hinter weltlich Belangen, nicht auf Hovecan streiten zu müssen, das Chaos dankte es. Andere verweigerten sich den Göttern der Wankelmütigkeit und deren Wahl der Seite. Denn sie glauben in ihrem sterblichen Dünkel, daß sie weiser sind denn ihre Götter. Auch diese halfen dem Muttermörder sodenn mit ganzer Kraft.

Rea sieht, versteht und vergibt vieles. Noch. Andere zu verurteilen ist leicht. Einen Weg in Reinheit zu gehen ist schwer. Gehe Du ihn, Solina, dann erst urteile und ich werde an diesem Tag mit Dir urteilen. Treue und Glaube wird immer belohnt werden durch sich selbst allein, ebenso wie Untreue auf ihre Art ihren Lohn finden wird.

Rea (1006)


Oktober 10

Demiurgon

Oh ja, oh ja, trüb und schwach ist des gebrechlich Weisen Blick. Doch nicht beileibe trüb genug, in Deiner jüngsten Botschaft an den alten Merl die tödlich Drohung nicht zu erkennen.

So ist es Zeit, klares Wort zu finden. Wisse, uralter Vater des Landes, Merl fürchtet Dich nicht. Denn er sah, was all den anderen Unsterblichen verborgen bleiben mußte. Deine Macht - erschöpft. Einen Gott niederzuringen, eine Welt wie Hovecan zu formen, die Armee des Chaos zu besiegen, die Sterblichen allein heimzubringen. Wärest Du nicht beinahe gestorben an all dem? Wie verzweifelt mußt Du sein, oh Schöpfer. Wie allein mußt Du sein. Den Elf schlugst Du ein Schnippchen alles wagend, wolltest nicht ihr Spielball sein. Doch um so vieles zu früh, so unfertig Deine Werdung als Du Dich bereits mit Dante maßest. Und nun? Verbrannte nicht die Chaosmagie des Muttermörder viel von dem, was Du hättest werden können? Nahm er Dir nicht das Meiste von dem, was Dich sicher zum Herrn der Welt gemacht hätte? Welch grausam Wirken von Demnogonis, welch rächend Tat von Atara. Ihre Sterblichen weckten Dich, beide Göttlichen wohl genau wissend, daß ihre Intrige Dir nehmen würde, was Dir bestimmt gewesen.

Nur ein Sterblicher bist Du nun, ein Sterblicher mit der Seele eines Unsterblichen. Ein Sterblicher der das Land ist in einem Land, das zugleich Morloks Leib ist. Zwischen Dir und schneller Auslöschung durch wütende Sterbliche nur noch die gottgleich Kraft des ewig Stab des Gesetzes, Deine eigen Macht verbrannt in der Bannung Danturs. Dein Inneres zerrissen von den sterblich beschworen Mächten von Licht und Dunkel, Dein sterblich Leib gespalten von dunklem Hunger nach Grausamkeit und lichter Selbstlosigkeit. Scheint es nur denn Merl zu sein, der nicht vergaß, daß all die Prophezeiungen dem gelobten Kinde auch ein Schicksal voller Härten versprachen?

Höre, Morhlokëion. Deine Drohung weist der alte Merl lächelnd zurück. Du vermöchtest Merl vielleicht zu bezwingen, um zu erhalten, was Du begehrst. Vielleicht-aber auch nicht, doch ist dies nicht unbedeutend? Denn Dein Wollen, der Weise erkannte es als richtig und gut für die Welt der roten Wasser. So weist Merl Deinen Wunsch an sich nicht zurück, Gewalt ist nicht vonnöten, kriegerischer Demiurgon. Merl schaut Dein uralt Herz und erkennt darin die Sorge für die Welt der roten Wasser, wenn auch nicht für die Sterblichen und Unsterblichen darin. Deine Verzweiflung ist Legion, Deine Einsamkeit ebenso.

Merls Hand sei Dir heute geboten, die Quelle der alten Magie zu finden.

Lächelnd,
Merl
der wehrlose und schwache Gott der Weisheit (1009)


Oktober 10

Des Herrn der Höllen Sklaven aus dem Kalifate der Mahan mi Is'h'lah.

Gelobt ward euch, daß die Nacht kommen würde, da euer Herr und Meister einfordere, was sein. Dies mag der Tag sein, da die Hölle euer Volk verschlingen wird, so wie es geschrieben steht für den jüngsten Tag. Doch ist dieser Tag noch nicht nahe, denn Torgon ist gekommen, eine Aufgabe die eure zu nennen, die ihr zweifellos erfüllen werdet.

Euer Gott begehrt einen zu haben, der sein Wort in der Welt kündet. Den Hohepriester der Hölle werden die Sterblichen ihn rufen und verflucht soll er sein, seine Seele soll ihm genommen, erfüllt wird er werden ganz von des Demnosgonis Wollen und Sein.

So, sterbliche Sklaven, kündet Torgon heute von des Verderbten Gelüste. Ihr, Sterbliche zu Corwen, des Höllenfürsten Perle, sollt aus einem fremden Reiche eine sterblich Kreatur bestimmen, welche diese unvergleichliche Gnade des Demnogonis erfahren darf. Vollkommen vertrauen wird euch der Rea gefallen dunkel Bruder, doch erkennt, Sklaven:

Ein Versagen des erwählten Hohepriesters der Hölle wird auch euer Versagen bedeuten vor eurem Gotte, so wählt gut und wählt bald.

Torgon
Erster des Höllenkreises
Sohn des Gottes der Verderbnis (1011)


Oktober 10

Ha. Eolil, wer glaubst Du zu sein. Du Narr, Deine Tapferkeit ist ebensogroß wie Deine Torheit. In die Hochburg des alten Chaos schickst Du einige armselige hübsch glänzende Tausendschaften. Siehe denn, Prinz, wie sie dem Banne des Chaos unterliegen und mitansehen müssen, wie ihre sterbichen Freunde vor ihren Augen dahingeschlachtet werden, während die Deinen zuschauen.

Neras Tag der Rache rückt näher.

Hohnlachend, Alaron (1012)


Oktober 10

Teddy und Shannera.

Wie meine Erretter brachte ich auch euch heim, meine Kinder.

Im kommenden Mond denn werdet ihr erhalten, was gelobt. Es ist machtvoll und es ist einzigartig. Man wird trachten, es euch mißbrauchen zu lassen und man wird trachten, es euch zu entreißen, wenn andere seinen Wert erkannt. So hütet des Morlok Gabe.

Wohlergehen mit euch.

Morlok (1013)


September 10

Lejlas Kinder ringen auf Planken, doch Enayaks Hände sind ob des für den Frevel im Westen der Welt entrichteten Preises an Rea leer.

Kinder Lejlas, ihr sollt nicht ohne Beistand sein! Der Prinz der Ordnung wird an Eurer Seite stehen, als wäret ihr Kinder der Ordnung, wie das Licht es Lejla für Hovecan schulde. Die ersten Tausendschaften der Ordnung sind aufgebrochen, weitere werden folgen.

Johannes, mein Bruder. Ich weiß um den Haß Deines Vaters auf die Drachengöttin, doch, ich bitte Dich! Laß uns fechten, Seite an Seite wie in alter Zeit. Eile mit mir gen Planken. Die tapfren Sturmeskinder ringen im Osten Plankens um das Leben Rorquals, des Heroen Valeron Erben im Westen.

Der Feind ist mächtig und begründet bereits zu Imperial sein Reich, wahrhaft, es dräut ein neuer Sturm des Chaos, wie es die zweite Prophezeiung kündet. Fechte an meiner Seite, zu zerstören den zweiten, im Verborgenen liegenden Tempel des alten Chaos!

Prinz Eolil
Sohn der Ordnung
Heerführer der Legionen des Lichts (1005)


September 10

Elira Seldorin.

Die Tochter der Herrin des Lebens hörte das demütig erhobene Wort einer fast verloren geglaubten
Seele. Das Wort an unsere Mutter und Herrin. Wo die Mutter des Lebens sich beinahe schon abgewandt,
lausche Dir doch aber Elea nun aufmerksam. So sage mir, sterbliches Kind zu Nor Merrin. Sprich, was
hast Du erlernt. Hast Du etwas erlernt?

Sinne genau darüber nach, Elira, mein Kind. Dann erst sprich bedacht und ruhig, wie es einer
Priesterin Reas geziemlich sei.

Elea
Tochter der Erde (1006)


September 10

Sauron.

Den Heerwurm der Dunkelheit führtest Du zu meiner Hilfe, als Schwäche und Unschuld allein den werdend Morlok gürtete und dafür schuldet Dir der Morlok Dank. Wahrlich, auch des Chaos Leib ward von euch Sterblichen getreulich bezwungen, man wird euch besingen hierfür und gleiche Dankesmagie des Morlok wurde den Deinen gewirkt wie jedem anderen auf Hovecan, kommend Mond den Augen sichtbar werdend.

Doch was ist es, das Dich vermeinen läßt, Du entschiedest in Morloks Heim über Leben und Tode. Am Orte der Wiedergeburte Morloks wähnst Du töten oder bewahren zu können, wen Du erwünschst, etwas, was nicht einmal der unsterbliche Sohn Deines Herrn wagte?

IN MEINEM HAUSE!

Haß fühlst Du also, solch großen, daß Du im Heime Morloks zu richten geruhst. Auch jene getötet hast, denen Morlok sein Sein verdankt. Oh, der Demiurgon kann Dir diesen Haß auf den lichten Feind nehmen, Sauron. Dir und Deinem Volke, ihn auf alle Zeit in strahlende, lichte Liebe wandeln. "Herr der Erde" benennst Du Dich, ein heimlicher Freund der schönen Göttin der Liebe, der Herrin der Erde, scheint es. Wohlan. So ist denn Dein Wunsch, daß Deine Orks zu Elben gemacht, Deine Goblins zu Kyrri verwunschen, Deine Duergar als Hobbits wandeln? Ist Dein Wunsch, daß Dein Volke hernach lieben wird, was licht und gut, ewig fürchten muß nahende Banner der Finsternis?

Du allein wirst dies entscheiden, Sauron.

Sechs Monde Zeit seien Dir gewährt, Dich zur Buße zu sammeln und dafolgend dem Morlok Freude zu schenken, ihm lebend menschlich oder orkisch Opfer darzubieten. Zwei mal 4044 sei ihre Zahl, oh Sauron. Einmal in Liebe, einmal in Haß gegeben. Imperial soll der Ort sein, wo Du mich erfreuen darfst oder der Stab des Gesetzes Dein Gericht vollführen wird, Deinen Haß auf das Lichte dauerhaft heile.

Morlok, der Demiurgon (1013)


August 10

Yog Sothoth, Sklave meiner Herrin. Löse das Rätsel der Herrin der Nacht
bis zum kommenden Monde und eine Gabe mag sie Dir senden, eine nach der Art
Ilians. Löse es nicht und sie wird nehmen, auch nach der Art Ilians.

Im Namen der Herrin der Leere,
Farlokuur
Sohn der Nacht (1003)


August 10

Volk der Atani Vinyabareva.
Du und Dein Volk hat damalig Atara selbst gesucht zu täuschen und doch seid ihr gescheitert.

Anwaestel.
Ich habe Dir Gnade erwiesen, wo andere mich hießen, das Du keiner Gnade wert gewesen.

Die Täuschung durchschaut und doch angenommen, schufen die Göttin der Ordnung und die ewige Jägerin so ein Mahnmal, denn Unglauben dienet allein dem ewigen Feinde.

Höret Sterbliche. Die Atani Vinyabareva ließen einen Unschuldigen der ihren sterben, denn den Namen 'Anwaestel' gaben sie ihm, anstelle des wahren Ketzers und Chaosdieners desselben Volkes und überließen ihn Ataras Zorn, während der wahre Anwaestel sich unter dem Namen Hiniorim in Schande verbarg.

Lithe und Atara sahen damals, durchschauten und gewährten den Schnee-Elben doch den Glauben, Atara getäuscht zu haben.

Du, Anwaestel, ludest einst in vielfach Weise schrecklich Schuld auf Dich. Lithe berief Dich vor wenigen Monden zurück, einen neuen Beginn für Dich g'während. Dergestalt wird bald denn nun auch für Atara die Zeit nahen, einzufordern, was Du ihr schuldest.

Atara (1005)


August 10

Höre mich, mein sterblicher Bruder.

Übereifrige Söhne des Verheerers wurden geschlagen in einer Weise, welche nicht sein sollte. So wurde dem Zeichen der Schande auf den Bannern der Krieger Ataras eine weiteres Mal hinzugefügt. Gehe nun denn hin und tue das Werk der Verheerung, Quell des Blutes, Nacuatec, Kadir wird wachen über Dich.

Bringe ihnen die Gaben unseres Gottes, nach denen sie mit ihrer Tat so brüllten.

Im Zeichen der Verheerung

Kadir, die Hand (1008)
Sohn des Kriegsherrn der Finsternis


August 10

Sterbliches zu Hovecan.

Der Morlok dankt eurem Gehorsam, welchen ihr bezeigtet. Nur der Bannerträger des Chaos wie auch der Erzmagier des Chaos entkamen, doch auch deren Aufenthaltsort wird sich alsbald erweisen. Gejagt seien sie denn ebenso bald, in Übereinstimmung mit Wissen und Wollen der Elf.

Des Morlok Dank wird euch allen zu Hovecan im kommenden Monde gewirkt werden. Dank, der seinesgleichen sucht, ein unendlich machtvoller Zauber, welche alle zu Hovecan Weilenden umfangen wird. Ihr dientet. Ihr werdet belohnt werden, nichts ist lohnenswerter denn dem Worte seines Gottes zu folgen. Sodenn, ihr alle zu Hovecan folgtet, ihr alle sollt entlohnt werden. Die Tore aber zu meiner Welt sollen geschlossen sein fortan und auch ihr Sterblichen, die noch hier verweilt, werdet alsbald nach und nach rückgesandt werden in die Welt aller Magie.

Shogunat Yakuzama, Sultanat von Nashtar, Hueter des Ewigen Eiszapfens und Candor.

Aus Einfältigkeit oder gottloser Überheblichkeit erwähltet ihr den Weg, den Worten des Morlok nicht zu gehorchen für kurze Zeit die Waffe wider der anderen Seite im ewige Kriege ruhen zu lassen. Der Demiurgon macht euch alle denn bekannt mit den Dei Gnori, auch diese müssen sich dem Stabe des Gesetzes beugen. Schauet sie und lernet wohl, auf das ihr Weg nicht der eurige beim nächsten Male sei.

Machthortendes lichtes Volk Lilienroths. Von tiefstem Bösen durchdrungenes Volk des Shogunates Yakuzama.

Nahe war der Untergang aller der Welt, wie ihr sie kanntet. Sterbliches Tun allein gaben dem ew'gen alten Chaos wie auch des Muttermördern Gesindel solch große Macht, wie sie sie am Ende zu Hovecan bezeigt. So schufet ihr allein, was ihr ausgezogen zu bezwingen. War noch der Anbeginn des Feldzuges zu Hovecan allein unter dem Stern von Licht und Dunkel, dauerte es nicht lang, bis eure sterblichen Gefährten das Chaos dermaßen mächtig gemacht, wie es sich zuletzt im Massaker in des Mordors Feste erwies. Die Elf ohnmächtig ob der zahllos chaosfördernd Tat in den Reihen der Sterblichen, sie erkannten bald ihr mögliches Unterliegen. Fast beraubt der Möglichkeit ihren sterblichen Streitern zu behelfen, beraubt dem Ziele, des Demiurgon Macht für sich zu heischen, vollführten zuletzt des Morlok göttlich Kindeskinder Atara und Demnogonis mit Hilfe von Lilienroths und Yakuzamas Sterblichen die in den Prophezeiungen ungesehene Tat. Das vorzeitig Erwecken des Demiurgon durch Licht und Dunkelheit gleichzeitig.

So ist in mir, was ihr seid.

Die Gnade Ataras.
Die Liebe des Lichts.
Die endlose Grausamkeit des Herrn der Höllen.
Machtwille wie er einer Großmacht Lilienroth zueigen.
Die in Ehrbarkeit gefangene Bösartigkeit des Shogunates Yakuzama.

Prinz Teddarion, Vater der sterblichen Hülle des Morlok.
Prinzessin Shannera, Mutter der sterblichen Hülle des Morlok.

Die Prophezeiungen erfülltet ihr, Schlüssel des Schicksals seid ihr gewesen. Unerschrocken, wider jeden Widerstand, ginget ihr den bestimmten Weg. Der Morlok erkennt, verzeiht und lohnt gleichzeitens. Eure Unbeugsamkeit. Euren Stolz. Die Bereitschaft der Shannera, ihres Volkes Fehl zu bereuen.

...und eine Göttin des Dunkels wird sich erheben, im Leibe einer Sterblichen zu gebären in sterblichem Leibe den Schöpfer des Seins. Geboren wird er sein in Macht doch auch in Unschuld. Hütend die uralte Macht des Schöpfung wird er in eine feindliche Welt hinaustreten, zu verrichten, was getan werden muß. Zu erzwingen wider göttlich wider sterblich Willen, was ungeschehen und doch notwendig....

Die träge fließend Quelle aller Magie wird der Morlok denn suchen, finden und öffnen. Zu verändern abermals die Welt, so wie es geschrieben in den drei Prophezeiungen.

Ihr aber, Shannera und Teddarion,
ehemals meine Eltern und heute meine sterblichen Kinder, denen des Morlok erste Aufmerksamkeit gelte, werdet im kommenden Mond großen Lohn empfangen.

Morlok,
der Demiurgon (1013)


Juli 10

Morlok.

Dein unausgesprochener und doch gehegter Glaube, das der dunkle Alte sich unterwerfe, noch ein anderer Gott der Finsternis, er ist erheiternd. Allein das Du den Stab des Gesetzes führst, es sollte Dich nie wähnen lassen, die Finsternis an sich meistern zu können. Schluß nun mit den geduldigen und langmütigen Spielchen der Eiskönigin.

Mein Sohn Gwynion, bringe eilends Deine Mission zu einem Erfolge, dies wird dem Morlok jenen Respekt weisen, den er heute noch vermissen läßt wider seinen "Kindern".
Benutze hierzu die Sterblichen, wie ich es befahl.

ZATHUUR (1000)
Herr allen Übels

Gott des ewigen Dunkels,
Meister der dunklen Apostel


Juli 10

Der Herr der Himmel hörte einen Ruf, gen Rorqual zu eilen, ein Opfer solle dargebracht werden. Er hörte und Er sah in ein sterbliches Herz.

Der Vater des Lichts sandte den Wegbereiter darob aus, zu künden, das ER nach tausendundzehn Jahren erneut einen Hochinquisitor berufe, seinen sterblichen Vertreter auf Erden.
Theódoros Larionídaes ist sein Name und seine rechte Hand möge er nun laut benennen, wie es Brauch ist seit Alters her bei den Hohepriestern der Elf.

Gesegnet seiest Du, Theódoros, Hochinquisitor des Vaters des Lichts, der Wegbereiter erweist Dir in Deinen größten Stunde seinen Respekt.

Im Namen L'Arins,

Johannes der Wegbereiter (1002)


Juli 10

Hiermit sei verkündet, das Thorin, des Athos' Sohn, um die Hand Eleas, der schönsten Tochter der Göttin der Liebe freite. Wisset Sterbliche, die Schöne erhörte das Werben des mächtigen Kriegers und zu Ishtar soll im Mond des Panthers des Jahres Elf eine große Hochzeit begangen werden.

Auch der Segen einer alten Druidin sei Dir gegeben, Thorin, Sohn des Athos.
Mögen Merl, Rea und Athos euch stets wohlgesonnen sein, unsterbliche Kinder der Götter.

So spricht zu Ladean, der heiligen Stadt Merls,
Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


Juli 10

Morlok.

Die Kraft des alten Chaos, die gestohlene Macht Neras, sie hast Du befreit aus des Muttermörders fallendem Leibe.
Ich danke Dir, Erhabener. Wenig ist nun noch zu tun, Nera zurückzurufen in diese Welt.

Was unzweifelhaft auch Dein Ende wäre - 'Demiurgon'.

Das alte Chaos unterwirft sich niemandem: es unterwirft.

Ybal,
dankend für die Gabe der Unsterblichkeit (1012)


Juli 10

Sterbliche,

einige von euch verstießen gegen des Demiurgon Gebot.
Gnädig darf Kalimar künden:

Im kommenden Mond dürfen diese Weisen des Morloks unnachahmliche Fürsorge erfahren.

Die Hexe Kalimar (1013)


Juni 10

Demiurgon,
Morlok.

Der Rat der Götter überbringt der Reinkarnation des Schöpfers seinen Respekt und auch seinen Dank für die endgültige Bannung des Muttermörders in die Öden von Nichtwelt.

Du bist wiedererstanden. Nicht wie es die Elf erplanten, noch wie es einzelne von ihnen erhofften. Die Sterblichen aus dem Shogunat Yakuzama und der vereinigten Häuser von Lilienroth erreichten darob denn alles und zugleich nichts, ihren Preis sollen sie bald erhalten. Doch als Wechselbalg bist Du wiedererstanden und wagtest es nun, unseren Kindern zu drohen. Du wagtest es auch, ihnen, die wir halten und schützen, Befehle zu geben, beflügelt durch die eherne Macht des Stab des Gesetzes?

Ist Dein Glaube, das die Elf sich dem einfach beugen, Vater, so siehst Du Dich getäuscht.
Göttliches schuldet Sterblichem und Sterbliches schuldet Göttlichem.

Die Elf werden also nicht weichen.

Du beherrscht die alte Welt der Drachen vollkommen, dies ist wahr, dort ist es der Stab des Gesetzes, der Dich befähigt, das alte Gesetz brechen zu lassen. Doch das von Dir befohlene Tun der Sterblichen wird Chaos zu Rorqual, wenn auch nicht zu Hovecan hervorrufen. Licht vermag nicht an der Seite von Dunkelheit zu streiten, ohne Chaos zu in die Welt zu rufen.

Sprich, was Dein Wille, Morlok.
Denn die Elf wünschen nicht zu kämpfen gegen den, der die Welt gebar.

im Namen des gesamten Rates der Elf

Lithe, die Herrin des Eises (1007)


Juni 10

Titanen des alten Chaos, Ybal und Alaron.

Ihr habt euch erfrecht, gegen den Demiurgon die Hand zu erheben. Gab nicht etwa seine Hand euch einst das unsterbliche Leben? Gab nicht etwa er euch der Herrin des alten Chaos, seinem Weibe, zum Geschenke? Ihr saht das Schicksal des Muttermörders. Füget euch oder der Morlok wird Planken höchstpersönlich vom Antlitz der Welt entfernen.

Der Demiurgon erwartet euren Treueeid,
unterwerft euch oder vergeht.

Die Hexe Kalimar,
diesen Mond (1050), nächsten Mond 1013


Mai 10

Ihr kommt zu spät, räudige sterbliche Kriecher.

Macht, Leben und Stab des Prophezeiten nun meinem Herrn, ER selbst wird nehmen, was ihm bestimmt!

Dergestalt wird SEIN Triumph im kommenden Monde komplett sein.
Rorqual wird nun vergehen, in ewigem Wandel gefangen.

Dartayaon,
Bannerträger des Chaos (1001)


Mai 10

Weh, göttliche Gefährten, weh Sterbliche.
Sterbliches Licht und Dunkel erreichten den Prophezeiten gemeinsam.

So geschah, was niemals hätte geschehen dürfen. Sterblicher Glaube erweckte den Prophezeiten vor der Zeit, während durch des Chaos Macht die Elf gehindert, gen Mordos Feste zu gelangen. Zu bändigen, was so unendlich gefahrvoll für die Welt der roten Wasser. Die in letzter Sekunde und letzter Verzweiflung gewirkten Intrigen der Herrin der Ordnung und des Herrn der Höllen zwar auch wider das Chaos, doch auch zu eigenem Nutz waren denn also erfolgreich.

Der Prophezeite, er namens Morlok, seine göttliche Macht ist unkontrollierbar erwacht. Mehr noch, allein der Morlok gebietet nun über die fürchterliche Macht des Stab des Gesetzes.

Fürchtet euch, Sterbliche,
fürchtet auch ihr euch, ihr Götter.

Lithe (1007)


Mai 10

Alle Äonen Jahre einmal wird er wiedergeboren werden in einem sterblichen Leibe, der Schöpfer, der
Demiurgon. Dereinst-wenn seine Gefährtin lange gemordet, ihre Kinder und Kindeskinder die Welt aller
Magie nahe des Abgrunds gebracht, wird er rückkehren zu richten. In Licht wie in Dunkelheit, in
Grausamkeit wie in Gnade.

Prophezeiungen Kalimars

Sterblicher Glauben, er rief den Prophezeiten, rief ihn vor der Zeit.

Eure größte Macht, eure größte Schwäche, sterblicher Glauben ist zu großen Dingen fähig.

Eure Wahl ist getan, Sterbliche. In diesem Leben erstand Morlok in Licht wie in Finsternis. Er wird wie ihr wünschtet, zuweilen der Gerechte sein, zuweilen der euch Liebende. Doch er wird auch der Finstere, der Grausame und Gnadenlose sein. So wie ihr es wünschtet, da ihr ihn riefet.

Der Demiurgon ist geboren im Leib eines Sterblichen, wieder einmal erfüllten sich die Prophezeiungen. So kehre ich aus den Bergen am Ende der vergessenen Welt zurück, verdammt nicht sterben zu dürfen, zu erwachen, wenn der Morlok erwacht.

Zu ergreifen, was mein ist auf der Welt aller Magie.

MORLOK, ICH DIENE DIR ERNEUT!

Die Hexe Kalimar,
erwacht aus ewigem Schlafe (1050)


Mai 10

Höret den Willen des Prophezeiten.
Ihr riefet mich, ich kam, ich werde richten.
Ich werde lohnen, ich werde strafen.

Der Krieg auf Hovecan, der dorten brodelnd Krieg zwischen Licht und Dunkel, er ende sofort.
Wer zu widerstreben sich erdreiste, wisse um des Morlok Zorn ob solch Hinderlichkeit auf seinem Wege.

Vernichtet gemeinsam die Kreaturen meines Sohnes Dante zu Hovecan. Alle Kreaturen des Mörders meines Weibes, ohne jede Ausnahme.

Wisse, Dante, allein Morlok Macht erfüllt in dieser Stunde die alte Heimat der Drachen, alles andere göttlich' Wirken gehindert. Der Stab des Gesetzes bindet und beherrscht Licht und wie Finsternis gleichermaßen. So fürchtet euch nicht, geliebte und gehasste Sterbliche, kein Greuel des Chaos soll zu Hovecan euch widerfahren, wenn Licht und Dunkel Seite an Seite Morloks Willen Wahrheit werden lassen.

Ist es getan, will Morlok erneut sprechen.

Morlok (1050)


April 10

Diener der See.

Ihr bracht mit Athos und auch mit den Sterblichen, die ihm folgen und euch für eure Entscheidung vertrieben. Ihr suchtet Zuflucht bei der Drachengöttin und gnädig gewährte Ich sie. Gewährte euch gern auch Schutz vor dem nicht geringen Zorn und den Rachegelüsten Meines unseligen Bruders, des Kriegsgottes.

Doch was tatet ihr? Seite an Seite mit den Sterblichen aus Caladan, unter der Herrschaft des "Ehrenstreiters" des Athos', hab ihr Tausende von Reas sterblichen Dienern dem Tod überantwortet.

Und seht, Reas Zorn lodert heiß wie die Sonne wider die Drachengöttin.

Ihr habt einst Athos verraten, nun auch Mich.

Lejla wendet sich mit dem heutigen Tage von euch ab, treulose Sterbliche.

Im Mond der Stürme,
Lejla (1004)


März 10

Laevar Anduinar,

Selten geschieht, was geschah. Wisse das die heilige Rea der Bitte des Gottes der Weisheit und des hohen Göttervaters L'Arin entsprach. Ein zweites Leben wurde Dir gegeben, Dein Leib geheilt, Deine Seele zurückgeholt.

Die, die dienen.
Die, die treu sind.
Sie werden Gnade erfahren.

So spricht zu Ladean,
der heiligen Stadt Merls,

Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


Februar 10

Zu spät, göttliche Jägerin.

Der Bannerträger des Chaos betrat Hovecan und die Zeit der Rache an den Elf ist nah.

Ihr aber, ihr Sterblichen, Ritter und Prinzen von Licht und Dunkel. Könige, Imperatoren, Herren der Erde, Hohepriester oder welche noch ach so ganz und gar bedeutungslosen Titel ihr tragen mögt. Tapfer habt ihr gefochten, auch wenn ihr mißbraucht wurdet. Mutig habt ihr gegen meine Vorhut gekämpft, welche keine andere Aufgabe hatte, als euch aufzuhalten. Doch allein nur zu dem Zwecke, dem mächtigsten aller Götter die Zeit zu schenken, seinen Bannerträger hierher zu entsenden.

Nun wurden die Worte der dritten Prophezeiung erneut wahr, der Sieg ist nun zum Greifen nahe. Unterwerft euch nun, denn die Elf haben euch getäuscht. Nur die Macht des Kindes begehren sie, über eure Leichen hinweg.

Ihr könnt nicht siegen. Gebt auf! Ist doch die Wandlung ein geringer Preis, den ihr zu zahlen habt.

Lord Dartayeon,
im Feldlager der ersten Armee des Chaos zu Hovecan (1001)


Februar 10

Der Mond der Verheerung erblüht am Horizont und durch Kadir gerufen, kehrt des Verheerers leibliche Bosheit zurück nach Rorqual.

Der Kriegsherr der Finsternis, er selbst hat Kadir berufen, seine Wahl kundzutun. Einer der Euren wurde erwählt, des Verheerers Wort fortan auf Rorqual zu künden. Einer, der genug Vorbild gewesen, des Bösen genug erfüllt, um als des Jawas' hoher Kriegspriester dienlich zu sein. Macht werde ihm gegeben und das Recht, einen weiteren sterblichen Diener des Verheerers als seine rechte Hand zu benennen.

Wißt Sterbliche. Die Wahl des Verheerers fiel auf Nacuatec, den Quell des Blutes, seit langem gezeichntet mit dem Male Jawas', den Tlacateccatl der Jadeherzen. Du, Nacuatec, wirst im kommenden Monde Deinem Herrn und Gott ins ewige Antlitz schauen, zu Alt-Shuuma, der heiligen alten Stätte des Täuschers. Sprich nun, Nacuatec. Erwähle einen, der es würdig sei, wie auch Du Jawas' Wort auf Rorqual zu verbreiten. Nicht zögerlich wie so manch anderer Göttliche, Versagen zu bestrafen, war der Täuscher jemals, so wäge Dein Wahl denn also sehr wohl.

Kadir, die Hand (1008)
Sohn des Herrn der Verheerung


Februar 10

Enayak.

Hat der Stürmischen unbeständige Eitelkeit nun auch Dich erfüllt? Laß sofortig ab von Aphindera, die Sterblichen dort, sie wünschen es nicht anders, als es geschieht. Ihre Wahl ward getroffen und sie war rechtens, sogar ausdrücklich gewährt. Sie kämpfen Seite an Seite, genau so, wie es sich geziemt für Schildgefährten. Und ihr Gegner, Karandil, erwählter Feldherr Thorins, er ist ihnen ebenbürtig genug.

Du bist es allein, der sich in eine Ehrangelegenheit einmischt.

Thorin(1010)


Februar 10

Du ließest mich durch Deinen Lakaien ehren, Sauron - und so werde auch ich Dich ehren für Deine hehren Worte, persönlich, auch wenn Dir dieser Respekt noch abgeht.

Acair Chaosbringer erwählt heute den Boden Imperials als geeignet für die Gründung seines Reiches zu Rorqual.

Lord Acair Chaosbringer
Oberkommandierender der Streitkräfte des alten Chaos (1012)


Januar 10

Sterbliche Brüder zu Aphindera.

Ein Getreuer meiner Mutter Feindes, des Gottes der Helden, schlug sich Angesicht zu Angesicht mit jenem, der Athos verriet und nun Lejla zu huldigen bereit scheint.

Warum bereitet ihr Enayak Schande, es war eine Ehrensache, ihr machtet sie zu einem Vernichtungskrieg. Denn bloße politische Intention, denn Glauben leitete euch, mit einem Allianzheer den Feldherrn des Kriegers anzugreifen.

Seht, was geschah. Athos wird niemals dulden, das auf so schmähliche Art gefochten wird, soviele gegen einen. Mehr und mehr Geisterkrieger werden nach Aphindera stürmen, bis das ihr lerntet, doch kann dies Enayak dulden, das die Kinder seiner Mutter in solcher Weise hingeschlachtet werden, wenn auch in eigener Ungeschicklichkeit gefangen?

Ein Götterkrieg zu Aphindera steht unmittelbar bevor, Sterbliche. Ihr werdet letztlich entscheiden, ob es dazu gereichen wird.

Enayak der Uralte (1004)


Januar 10

Hört, Sterbliche. Dunkle wie Lichte, als auch Wechselhafte Götter fanden sich jeweils im geheimen Rate zusammen. Die Macht des Chaos wächst unaufhörlich und sie wächst immer schneller.

Die Avatare zu Hovecan sind nach wie vor fast bewegungsunfähig, gebannt durch den Muttermörder, der all seine ungeheure Kraft aufbietet, Licht als auch Dunkel genau solange aufzuhalten, bis die erste Armee des Chaos unter dem Bannerträger auf Hovecan eintreffen kann.

Es ist genug. Es kann nicht geduldet werden, das das Chaos siegt. Licht wie Dunkel folgten Reas und Lithes gemeinsamen Wunsche, den Sterblichen Hilfe zu entsenden. Jenen, die unsere Male tragen, jenen, die uns treu waren. Jenen, die glauben. Sie sollen unsere Heere zu Hovecan führen.

LITHE (1007)


Januar 10

Es ist getan.

Neras Magien sind gebrochen und die neue Zeit werde nun eine Rückkehr in die alte Zeit. Als Götter und Sterbliche nebeneinander wandeln konnten, Sterbliche die vergessene Welt und die wahren ewigen Städte schauten, Unsterbliche zu Rorqual wandelten.

Der erste Schritt getan und Merl ist nur der Erste, der für immer zurückkehrt. Dank, Aronus, dank auch Dir, meine Tochter Aradwhaen, für eure Demut und den Glauben, das eines Tages möglich werde, was heute geschah. Es wird euch vergolten werden eines Tages.

Die Götter werden zurückkehren. Wie in alter Zeit werden sie ihre Hohepriester benennen, diesen sie ihr Mal, auch Macht und Weisheit schenken, und wieder sei Merl der Erste.

Der erste in der neuen Linie von Merls Hohepriestern sei

Aronus, Hohepriester des Herrn des Waldes zu Ladean.

Du Aronus seist beauftragt, wie seit jeher üblich im kommenden Monde Deinen Vertreter auf Erden zu benennen.

Sie oder Er werden geringere Macht erhalten, als Dir alsbald gegeben werden wird und doch, sie werden ebenso wie Du Merls Wort und auf Erden künden.

Wähle nun wohl, Aronus. Entscheide nicht danach, wer machtvoll oder vorlaut, wer aufdringlich oder 'wichtig'.
Entscheide allein danach, wer es würdig sei, Merls Segen und Wort an Deiner Seite auf Rorqual zu verbreiten.

Merl, Gott des Waldes (1009)


Januar 10

Was ist Rorqual - ein ewiges Gedicht?
Göttlichkeit und Sterblichkeit zusamm' erglüht,
Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht,
und am Ende ward es immer LICHT.

Aradwhaen,
Hoch-Druidin zu Ladean,
in der der vergessenen Welt (1009)


Dezember 9

Valeron und Mordin Steinherz.

Es ist wahr. Einen Schwur sprachet ihr dem ewigen Krieger und Ich erwarte, das er gehalten werde. Doch vorerst werdet ihr euch damit bescheiden, Athos Willen wie auch den der vier Göttlichen der Dunkelheit zu erfüllen.

Der Muttermörder, mit der ungestümen chaotisch Kraft des Bruches zwischen den Welten, des Weltentores zu Panyu, bindet er noch immer die Macht der Avatare zu Hovecan. So bleibe es vorerst weiter hauptsächlich Aufgabe der Sterblichen zu kämpfen und zu sterben für Leben und Überleben. Das Chaos zu Hovecan erstarkt stündlich und nur sehr kurz steht es davor, zurückschlagen zu können wieder Licht und Dunkel.

Und wißt, ihr Sterblichen, zu Planken wurde ein neuer Tempel des alten Chaos errichtet. Nur noch wenige Monde, das ein weiterer Titan aus jahrtausendelangem Schlaf sich erheben wird, um zu greifen nach des Kindes ungeformter Macht.

Ernst steht es sodenn um Rorqual. Und nun - geht, errettet das Kind, sofort. Erst dann werdet ihr Athos beweisen, das euer Wort dauerhaft sei.

Athos (1010)


Dezember 9

Ybal, Ewiger.

Die Armeen des alten Chaos wie auch ich stehen bereit, oh Herr. Meine alten Feinde im Westen der Welt, das namenlos arrogante Imperium, wie auch meine alten Schuldner zu Mythagon sollen nun bald den eisigen Griff des Schreckens verspüren. Spüren, wie zu Chaos ward, was selbem immer bestimmt gewesen.

Lord Acair Chaosbringer

Zurückgekehrt zu rächen,
zurückgekehrt zu wandeln.

Im Namen des alten Chaos (1012)


November 9

Hiermit sei verkündet, daß Lord Acair Chaosbringer in den Rang des Oberkommandierenden des alten Chaos berufen wurde.
Möge ihm Erfolg beschieden sein und möge es ihm gelingen, alle alten, ausstehenden Rechnungen zu tilgen.

Im Namen Neras,

Ybal, Titan des alten Chaos (1012)


Oktober 9

Vereinigte Völker von Caleneya (700)

Mehr als vierzig Monde und noch immer Kinder meines Meisters Geiste seid ihr,
gottlos, in ewigem Zweifel gebunden. Das Chaos braucht solche, zu zehren von
ihren Kräften, zu erblühen, während sie langsam sterben.

Eure Wahl ist getroffen und sie wurde angenommen.

Im Namen DANTES.

Dartayaon,
Bannerträger des Chaos (1001)


Oktober 9

Meine wunderschöne, zornige Elea.

Ich sehe Deine neue Armee auf den Tempel von Ishtar zumarschieren und wirklich, sie ist sehr beeindruckend. Ich sehe Dich stolz an ihrer Spitze reiten und wahrlich, Du bist ebenso makellos schön wie tapfer. Ich sehe Deinen Mut, Dich Thorins weit überlegener Armee zu stellen und tatsächlich, er ist vorbildlich. Ein Jammer wäre es, die Geisterkrieger etwas so Vollkommenes auslöschen zu lassen. Deine Banner tragen das Zeichen der Göttin des Lebens; doch aber-fast ist es, als ob Athos' Geist Dich beflügelt.

So höre, Schönste der Priesterinnen Reas.

Isthar zu befreien, dafür vergossen meine sterblichen Kinder einstig ihr Blut. Zahllose von ihnen fielen im Namen Athos an diesem Orte. Für Rorqual, für das Leben von Licht wie von Dunkelheit, aber auch für den juwelengleichen Glanz eines in Selbstlosigkeit geführten Kampfes starben sie. Dieselben Sterblichen entschieden aus freien Stücken, Ishtars heilige Krume Athos zu weihen, bevor sie diesen seit Ewigkeiten heiligen Ort verließen und Thorin der neue Hüter zu Ishtar wurde.

Ich war niemals Dein Feind, Elea, doch werde ich erneut gegen Dich streiten, falls Deine Heere weiter vorrücken. Dieses Land, das dem Ewigen Krieger geweiht ist, betritt niemand mit erhobener Waffe, nicht einmal Du.

Kehre um, Elea. Oder aber betrete Thorins Heerlager als Weib und nicht als Kriegerin und Du weißt, Du wirst mehr denn nur willkommen sein.

Thorin, Sohn des Athos (1010)


September 9

Thorin, mein starker Krieger.

Diese Angelegenheit ist nicht zuende. Dieser eine Sieg gehörte vielleicht Dir, doch nur den Schlachtensieg, nicht den Tempel als solches beanspruchst Du zu Recht. Ishtar ist seit Ewigkeiten ein Ort der Elf, der einzige Ort, der immer dem ganzen Rate der Götter heilig war, bis er schließlich vom alten Chaos geraubt wurde.

Es gefiel einigen der unsterblichen Kinder der Götter oft, Elea zu unterschätzen, auch der mächtige Sohn des Kriegsgottes übte sich mehrfach in solcher lustiger Art von Geringschätzung. Verwechsele Großmut und Güte besser nicht mit Schwäche, Kriegsheld.

Elea wettet mit Dir, Du wünschst in Wahrheit nicht, sie je zornig zu erleben.

Elea (1006)


August 9

Meinem Befreier Karandil.

Du forderst den Erzmagier des Chaos heraus, kleiner Zauberer?

Ahz'Gor nimmt an, herzöglicher Narr. Bist Du erst gewandelt, wirst Du folgsamer sein.

Ahz'Gor,
Erzmagier des Chaos (1001)


August 9

Connor McConuilh,
Die Gunst Ilians genießt Du, Sterblicher. So erfreue ich mich, Dir gute Kunde zu bringen. Du wünscht zu streiten wider den Verheerer. Ich darf Dir stolz berichten, das meine Herrin und Mutter beschloß, Deinen Wunsch zu erfüllen. Behüte Deine Seele wohl.

Farlokuur, der Sohn der Nacht (1003)


Juli 9

Gibt es im Osten der Welt keine Helden des Lichtes?

Wehklage eines ganzen Leidenschors, ja gar Forderungen von Sterblichen erfüllen meine göttlichen Mutter Ohr. Gebiert Mut im Osten der Welt denn allein aus Siegesgewißheit? Woraus nur soll die Ordnung die Kraft schöpfen, euch beistehen zu können, wenn ihr wie junge Bäumlein im Winde taumelt, kaum das ein dunkler Krieger zu sehen ist. Und dies im Angesichte von einigen wenigen Kriegern Kadirs, der Hand!

Eolil, Prinz der Ordnung (1005)


Juli 9

Klaf, Sohn des Nevek.

In diesen Tagen, da das Licht uneinig und schwach, hörte der Kriegsherr des Dunkels Deine Worte.

Er wird sie nicht vergessen.

Jawas (1008)


Juli 9

Einer soll geprüft werden, ob er des Titels "Heerführer Thorins" gerecht werde.
Und so soll einer erwählt werden, dessen Wort überaus laut erschallte.

Karandil, einer der Renegaten bist Du und beschwerlich ist der Weg eines Renegaten zur Gunst der Götter.

Eine lange Zeit ist es her, seit Du den Herrn der Weisheit verrietest und dem Panther Treue gelobtest, viel Zeit, doch wahrlich nicht zulange, als das man in der vergessenen Welt vergessen könnte. Heute nun naht Deine Stunde, Deine vielbeschworene Treue zu beweisen. Im kommenden Mond schon wirst Du an der Spitze Deiner und Thorins stolzer Krieger wider jene ziehen, denen ein Gottesurteil großartige Schlachten gewährte.

Zeige Thorin, wer Du in Wahrheit bist,
Diener Merls vom Orden der Weisheit,
der zum Diener des Panthers von den Herren des Donnerhalls wurde.

Thorin, der Ältere (1010)
Herr der Geisterkrieger


Juli 9

Wald (73,67,Rorqual) in Planken: Botschaft von Bote (14504) an Vorhut
des alten Chaos (57745): Ihr bestimmt das Handeln der Sterblichen
mehr, als es je die Goetter gewollt haben können. Die Herrscher der
Sterblichen werden schwach ob der Ohnmacht gegenueber der Goetter.
Bald muesst Ihr Euch ueber die Sterblichen, die lieber den Freitod
waehln, keine Gedanken mehr machen.

Sterbliche aus dem Hause Girak.

Was in Neras Namen kann es Ybal scheren, was die Elfe begehren?

Es sind solche wie Du, die Ybal seine Macht schenkten. Solche, die nur sprachen, aber
nicht glaubten. Solche, die erkannten, das Licht und Dunkel nur Schwäche bedeutet im
Angesicht des Chaos, das unbedeutend ist, was die Elf fordern und erstreben.

Immer nahm das Chaos von denen, die ihm gewollt oder ungewollt dienen, um
allergrößte Macht zu erlangen. Denn es steht geschrieben in der dritten Prophezeiung im
Buche der Titanen.

"...und sie wyrden hören und dennoch wyrden sie nicht höhren. Und sieh, ihrig Glauben
werden sie bald verlieren und ihr Wort und insgeheyme Tat, sie werden zweyerlei seyn.
Den Elphe werden sie heucheln und am Ende so ihr sterblich Seyn der Wandlung des Chaos
anbestimmen. So geschehe es, das ein Titan den Tempel Neras in eynem Lande errichten
wyrd, welch Licht und Finsternis Seyte an Seyte in Chaos getauchet.

So wyrd kommen der Tag, da Titanen sollen wandeln und ihrer Mutters Ryckkehr Weg
bereiten."

So erfahre! Dein Zweifel ist gut und gerecht, Sterblicher. Die Ohnmacht der Götter. Ja, sie sind
ohnmächtig vor Neras alter Macht! So dient mir weiter, Sterbliche, bald wird der Tag nahen,
da Rorquals Antlitz neu gezeichnet wird.

Der Freitod? Wohl. Ein sehr guter Weg für jene, auf die das alte Chaos Anspruch erhebt.

Wählt den Freitod und Ybal wird zu hindern wissen, das der Muttermörder jene verlorenen Seelen
erlangt. All diese werden allein dem alten Chaos dienen.

Ybal
Titan der alten Welt
im Namen des alten Chaos (1012)


Juni 9

Lejla, meine Schwester.

Der Zweikampf der Alten wurde verhindert durch Meine Hand und Mein Wort. Die Alten beschlossen, ihren Fehler zu Terra Luciae nicht zu wiederholen, den Muttermörder zu stärken, in dem sie zuerst gemeinsam Dich bezwingen, dann gegeneinander fechten. Denn Licht gehöre nicht an die Seite von Finsternis und Finsternis gehört nicht an die Seite von Licht.

So sei es, Mythagon sei bewahrt.

Sind auch Sterbliche dortens, welche freiwillig oder unwillig dem Chaos dienen und somit keine göttliche Fürsprache benötigen, so gibt es auch genug andere, die es nicht tun. Andere, über denen die Hand der Götter ruhte und ruht.

Doch, Lejla, hitzige Schwester, wann nur wirst Du erkennen, das Deine ewige Dickköpfigkeit am Ende nicht der Weg zum Ziele sein kann. Ein weiteres Mal wurde Dein Wille Dir gegeben. Ein weiteres Mal schufst Du Dir Feinde, die nicht vergessen werden.

Lithe,
die Herrin des Eises (1007)


Juni 9

Ein Krieger mag fechten in Ehre um Sieg oder Niederlage. Doch
erst wenn der Kampf geschlagen, weise es sich, ob einer ein
schlechter oder ein guter Sieger, weist sich die Reinheit eines
Herzens.

So schwieg also der Sohn des ewigen Kriegers. Er schwieg, um zu erkennen, was für eine Art von Sieger Du seist, Melchom von Caladan und überaus rein war Dein Wille, den Besiegten nicht zu entehren.

Iranistan. Das Schicksal war willens, euch den Anblick großer Schlachten zu vergönnen, welche alsbald geschlagen werden sollen. Bereitet euch nun vor, denn im kommenden Monde werde jemand erwählt, der als Heerführer Thorins zu prüfen ist.

Thorin, der Ältere (1010)
Herr der Geisterkrieger


Juni 9

Getreuliche Sklaven, die ihr Mich riefet.

Das unheilige Sanktum ist nun zur Gänze erfüllt mit der Verderbnis schwarzer Macht. Zu unaufmerksam, zu abgelenkt meine eitle Schwester, dies zu hindern. Euch aber, ihr meine Diener aus den Wüsten des Kalifats der Mahan mi Is'h'lah und aus dem Shogunate Yakuzama, sei gesagt, das eure Wünsche erfüllt werden mögen. Reichlicher, denn erbeten.

Demnogonis, der Herr der Unterwelt (1011)


Juni 9

Morkaan, dem Grausamen aus dem Hause Shyzarr ka Funkenfaust.

Deinem Land scheint es genehm, "Dein" und "Mein" zu verwechseln, wenn ich Deine Worte im Boten Zuuls studiere. "Dein" Gebiet im Abyss, dem Abgrunde, der das Reich meines Herrn und Vaters ist? Sicher hast Du Dich nur versprochen, Sterblicher. Ich erwarte freudig Deine Kunde hierzu.

Der Dämonenprinz Torgon (1011)


Mai 9

L'Arin, mein Vater.

Der Drachengoettin ists genug an Worten.

Nicht nur, das Du es Dir erlaubst, Lejla als Intrigen Schmiedende darzustellen, Du wagst es, Mein Wort in selbstgefälligster Weise zu ignorieren.

Warst nicht Du der einzige, der gegen Lejla sprach, da Sie sich entschied, dem Lichte ihre Gunst zu schenken? Waren Deine damaligen Worte bereits beleidigend und wurden nur hingenommen, da Merl, der Weise so geschickt vermittelte, so so ist Dein heutiges Handeln nicht mehr entschuldbar. Verzeiht, respektabler Merl, verzeihe Rea, meine Schwester, auch eure guten Worte können nicht ungeschehen machen, was der Herr des Lichtes sprach.

Die Drachengöttin traf eine Entscheidung. Fechte zu Mythagon den Kampf, den Du ersehnst, Vater des Lichts. Doch erwarte nicht, das die Herrin der Drachen zuschauen wird.

So merke auf, mein Vater.

Der Sieger eures Kampfes wird fechten müssen gegen die Macht des Sturms.

Lejla (1004)


Mai 9

Lejla, Mutter und Herrin.

Du verlangst, das der Uralte zusieht, wenn Du kämpfen bereit bist?

Unsere Kinder sind bedroht und Enayak kann und wird nicht zusehen, auch so er nur ein Schatten ist vor der Wut und Macht eines der zwei Alten, denen Du entgegenstehst.

So rief ich, entgegen Deines Wortes, die Drachen! Überall verlassen in diesen Stunden die alten Drachen ihre Horte, lediglich die bronzenen Junglinge blieben zurück. Unser Flug wird uns nach Mythagon bringen und wir sind bereit für Dich zu kämpfen und auch für Dich zu sterben.

Dein Sohn wird nicht aus der Ferne des Schauspiels sich ergötzen, wenn jene die ihn schuf, für die Sterblichen ihr Sein zu riskieren bereit ist.

Enayak, der Uralte (1004)


Mai 9

Mein armer Bruder.

Du weißt, ich schätze es nicht, daß Du weilst auf dem grünen Angesichte von Rorqual. Was schon ist zu erhofffen vom Wirken Deines unheiligen Sanktums zu Zenmar, außer denn Leid für die Sterblichen. Ist es der verfluchte Weltenübelstein, nach dem Du so gierig trachtest?

Was auch Dein übles Sinnen ist, weiche sofort zurück in Dein finsteres Reich!

Rea (1006)


April 9

Lejla, meine Tochter.

Dies ist nicht die Stunde Deines Kampfes und Dein Haß auf Meinen dunklen Bruder ist nichts, was auch nur suchen sollte, sich mit der aönenalten Feindschaft des Herrn des Lichts mit seinem fehlgeleiteten Bruder zu messen. L'Arin ist den Seinen immer ein gütiger Gott gewesen, so wie sein Bruder den Seinen ein grausamer war. Doch nicht Güte treibt Dich. Deine Furcht ist es, an Macht zu verlieren, da die Kinder der Drachen geschwächt würden.

Das Spiel der Götter. Siehe, die Sterblichen sind nicht fähig, auch nur einen der Schlüssel zu erlangen, geschweige denn jene Dinge welche Rorquals Schicksal wirklich zu ändern vermöchten. Mag des dunklen Alten Wut darüber noch so groß sein, sein Haß auf die geschicklosen Sterblichen unendlich, so hat auch er sich dem Willen des Rates zu fügen, so dieser etwas gemeinsam beschließe.

Er hat ein Volk geschändet, welches Ich einst mit ihm gemeinsam erschuf und siehe welch blasphemische Kreaturen er aus ihnen erwachsen ließ..

Einst besiegte man L'Arin zu Shirasei und mehr als sechs Jahrzehnte vergingen, bevor Ich der war, der Ich gewesen. Vielleicht gar mehr als das, es wird sich zeigen. Der Vater des Lichts ist zurückgekehrt in all seiner alten Macht, Meine Tochter. Und niemand, auch nicht Du, wird Mich je dazu bringen, Meinem dunklen Bruder zu weichen.

Der Vater des Lichtes weiß um Deine heimlichen Pläne, die Geister der toten Drachen mit der Macht des Kindes zurückzurufen ins fleischliche Leben, Tochter. Ein Plan, den L'Arin nicht gutheißen kann, viel zu sehr ähnelt er manch dunklem Trachten der Fehlgeleiteten unter Deinen Brüdern. Würde es nicht den Drachen die Herrschaft zu Rorqual geben? Ein interessanter Plan. Auch weiß ich um Deine Pläne, Lithes Macht zu brechen, der Du den Winter noch immer nicht zu gönnen vermagst oder ihren Vorsitz im Rate der Elf.

Eiltest Du wegen dieser Ziele so eilfertig an die Seite des Lichts`? Und was sei mit Deinem Spielzeug, jenem neuen Imperator, über den Du Dich zeitweise so im Rate erfreutest, und dies allein, weil er Deinem gleichnamigen Spielzeug von vor tausend Jahren so ähnelt. Dies, obwohl dieser "Imperator" an der Seite der Finsternis steht!

Oh, achte Deiner Worte und Taten, Lejla, es genügt. Du gabst dem Lichte nach langem Zögern Dein Wort und Deine Sterblichen folgten Dir. Und doch. Nichts als Deine eigenen Ziele hast Du hierbei im Sinne gehabt. Du magst glauben, die Götter des Lichtes seien blind oder dumm. Betrüge mich nicht Tochter. Es könnte Dich und Deine sterblichen Kinder furchtbar reuen, Drachengöttin.

Nun aber weiche dem Vater des Lichts, Tochter, ich habe einen Kampf zu kämpfen.

L'ARIN (1002)


April 9

An einem heiligen Orte voller Macht riefet Ihr Mich, Sklaven.

In einem Monde der Dunkelheit.

Darunter einer, dessen Perle die Meinige ist. Ein weiterer, der mein
dunkles Reich vor des Lichtes Besudelung zu schützen bereit gewesen.

Der Gott der Verderbnis gewährt euch einen Wunsch, Sklaven, denn
er ist erfreut.

Sprecht. Doch achtet eures Wunsches genau, denn allzu freigebig sind
die Boten des Herrn der Fäulnis in ihren Geschenken, nicht selten
gewähren sie Unglücklichen mehr, als erwünscht.

Demnogonis (1011)


März 9

L'Arin, Vater

Ich bat Dich unlängst, Du schwiegst. So erhebe ich nun noch einmal das Wort, ein letztes Mal.

Ich bitte Dich, tue es nicht. Der dunkle Alte hat vor, die Regeln des Spiels der Götter zu brechen, welches einst Frieden bringen soll, dies ist wahr. Er ignoriert das Wort des Rates, dies ist ebenfalls wahr. Auch forderte er Dich maßlos heraus, indem er es wagt, so nahe Deinen Kindern zu erscheinen, dies ist ebenfalls die Wahrheit. Dein flammender Zorn ist es, den Lejla teilt, es ist nicht nur Zorn, es ist Haß nunmehr. Das Erbe der Drachen will der Alte schänden, es ist schier ungeheuerlich.

Doch stellt der Vater des Lichts Zathuur auf Mythagon Angesicht zu Angesicht zum Kampfe, hieße dies, viele meiner Kinder dort dem Tod zu überantworten. Das Land würde brechen, Vulkane ihre Lava dorthin speien, wo jetzt noch soviele der Kinder Lejlas leben. Das Land - es könnte solchem Kampf unmöglich standhalten. Dies kann ich nicht dulden.

Tu es nicht, Vater. Nicht so. Überlaß es der Drachengöttin.
So bittet Deine Tochter nicht nur, sie fordert.
Sprich zu mir, Vater, ein erneutes Schweigen ist nicht hinnehmbar.

Lejla,
Herrin der Drachen,
Göttin des Sturms (1004)


März 9

Bruder Aronus (46131) von der schillernden Bruderschaft der roten Wogen (504)

Dein Wunsch wurde erhört. Aradwhaens Druiden werden Dein Problem lösen und hoffentlich Erfolg erbringen. Wer als einziger Nekromori zu entdecken versteht, mag eventuell auch Meuchelmörder entdecken. Doch wisse, Aronus, dies sei nicht ohne Preis Deinerseits. Mächtige Avatare wie Eolil mögen über scharfe Schwerter verfügen, tausende und abertausende. Aradwhaens Schwert aber ist das Wissen. So forschte ich und heute ist der Tag gekommen zu handeln. Ein machtvoller Zauber wurde heute von Aradwhaen über Dich ausgesprochen, ein Zauber, der sich entladen wird allein nur zu Ladean oder bei Deinem Tode. Gerätst Du zu Tode, wird seine Macht äußerst zerstörend sein, für des Mörders Volk und auch für das Deine. Gelangst Du jedoch wohlbehalten nach Alt-Ladean, wird es ein Segen sein.

Aronus. Reise nach Alt-Ladean und dort rufe Merl an. Auf das der Ruf über Rorqual erschalle und Merl nach Äonen gestattet wird, dauerhaft herabsteige von den Himmeln, zum Segen Rorquals. Denn es steht geschrieben, das die Tore zur Vergessenen Welt sich erneut öffnen werden, Götter werden wie einst auf Rorqual wandeln und Sterbliche im Reich der Götter, wenn jener Zauber von einem Gläubigen an einem heiligen Orte gewirkt werde.

Öffne die Tore, Sterblicher, tue es. Vieles wird es ändern, vieles sich verbessern.

Aradwhaen, Hochdruidin zu Ladean in der vergessenen Welt (1009)


Februar 9

Ich hörte Deine Beichte, Connor, sterblicher Held.

Es ist nicht Deine Aufgabe, das Wort zu erheben gegen den, der am Scheideweg steht. Schrecklich groß ist der Zorn meines dunklen Oheims gegen ihn, schrecklich genug, ihn sogar abzulenken von Hovecan. Allein die Herrin der Drachen wütet und zürnt ob dieser Angelegenheit, dennoch gelte.

Es wird die Dunkelheit schwächen, egal, was derjenige nun tun wird, der am Scheideweg steht.

Atara (1005)


Februar 9

Zathuur.

Danke, oh dunkler Alter, schwarzer Vernichter.
Ich neige mein Haupt vor Deiner Gnade, Deiner Verzeihung, welche Du mir heuer erwiesen hast. Verbannt von Rorqual hatte mich Jawas, für den Tod den ich über Deine Kinder auf Terra Luciae brachte. Wenn es auch Fehl der Sterblichen war, ich hätte es besser wissen müssen.

Jawas.

Mein Herr und Vater. Das Kind wird durch meinen General wohl bewacht. Auch die anderen Heere sind alle gesammelt. Gebt das Zeichen und die Welt soll erneut das stampende Dröhnen der Armeen der Zerstörung erleben. Vorbei die Zeit, da Ataras Lustknabe Eolil oder seine Lakaien geschehen lassen konnten, was sie wünschten.

Kadir, die Hand
Feldherr des Verheerers (1008)


Februar 9

Dem Judikat Eridan.

Verheerung sätet ihr unter den jungen Kindern der Finsternis, habt im Osten der Welt soviele von ihnen lustvoll getötet, mehrere Völker der Finsternis für immer vertrieben. Ihr wollt spielen, Bewahrer der Ordnung. Gut. Spielen wir.

Kadir, die Hand
Feldherr des Verheerers (1008)


Januar 9

Eine Stimme schleicht sich in die Träume der Sehenden. Weltensweit erklingt sie, manchmal flüsternd unverständlich,
manchmal nahe, manchmal weit fort. Es ist die Stimme des Kindes, ein Sirenengesang, der die Welt verändern wird.

Bald.

Gesänge aus den drei Prophezeiungen zur Geburt des prophezeiten Kindes

Noch gefangen in einem Kindesleibe (vorerst parteilos)


Januar 9

TRAXXAR!

Mein Wort erhörtest Du nicht, Meinem Gebot hast Du Dich verweigert. Aber doch wieder und wieder erhebst Du Dein Wort, vorgeblich des Verderbers von Welten Sklave sein zu wollen. Dein Volk, Traxxar, ist vom Blute der Drachenabkömmlinge, noch nie war Finsternis in ihm. Doch Sterblicher, dessen Volk trotz Meines Verbotes solang um Meiner verfluchten Feindin Gunst gehurt hat. Da Du so dringlich wünscht, eine Wahl zu erhalten, sei Dein Wunsch erfüllt. Meine Aufmerksamkeit ist nun die Deine, sterblicher Wurm, bald findet sich, ob dies war, was Du wahrhaft gewünscht hast.

Bist Du bereit, alles zu opfern, was Du errungen zur Welt aller Magie, Sterblicher? Bist Du bereit, dem schwarzen Vernichter Leben und Seelen Deines ganzen Volkes zu opfern? Glaubst Du wirklich, das Dein Volk bereit ist, von Finsternis durchdrungen zu werden?

Bedenke Deine Antwort wohl, denn groß ist mein Hunger, Herr des Würmervolkes.

Du wirst nun entscheiden, Sterblicher. Noch diesen Mond.

Zathuur (1000)


Januar 9

Sord.

Was für ein schmaler Grat dies ist. Du gabst den Auftrag den zu schmaehen, der, fast toedlich verwundet durch Kämpfe wider das Chaos, nicht verdiene, geschmaeht zu werden. Huete Dich also vor des großen Helden Zorn, Sord. Der Wegbereiter gilt dem Kundigen der Geschichte als einer der furchtbarsten Raecher des Lichts, wenn erst seine unsterbliche Wut erweckt.

Ascan
Herr der Geisterrudel der Jaegerin (1007)


Januar 9

Treu und Ehre lohnt der ewige Krieger.

Der ewige Krieger schenkte mir, seinem Sohne, das Vorrecht zu erwählen, wer geprüft werden möge von den Kriegern, deren Stimme mutig erscholl.

Nun denn, heute entscheidet Thorin. Hört, Sterbliche zu Rorqual.

Thorins Wahl fiel auf Melchom von Caladan, den zweiköpfigen Oger. Möge er für den Panther streiten und weisen, ob die Stärke seines Herzes der Stärke seiner Worte entspricht. Jehungir Khan und Melchom werden in zwei Monden im Zweikampfe miteinander streiten. So nutzt die Zeit, Sterbliche, der ganze kommende Mond sei genug, euch zu rüsten, denn ist nicht ein Krieger immer bereit zum Kampf?

Siegt Melchom von Caladan, so wird Athos Sohn erneut wählen. Erwählen, welcher Sterbliche würdig sei, als Thorins Heerführer geprüft zu werden um gegen Iranistan und auch gegen alle, die dem Verräter beistehen, zur Freude Athos große Schlachten zu schlagen.

Siegt aber Jehungir Khan, so nehme Lejla, was der Lejla sei. Auch wenn es Athos dauern wird, das ein großer Krieger seinen Glauben verlor.

Zum Ruhme Donnerhalls!

Thorin der Ältere,
Herr der Geisterkrieger
Sohn des ewigen Kriegers (1010)


Januar 9

Schatten von Kash'dohr K'laam (146)!

Entspringen einzig nur Narren eurem Volk? An die Feigheit eines zu glauben,
der aller wahrer Krieger Herz im Sturm eroberte, als er bereit war, gegen den
Willen der Elf für Zion sein unsterbliches Leben in die Waagschale zu werfen?

Wie auch Lord Gwynion ist der unsterbliche Wegbereiter der einzge Avatar,
der allein erschlagen werden kann durch artefaktene Macht. Nur die ungefundene
Standarte der Finsternis oder selbstgewählter Tod vermag Lord Johannes' Leben
endgültig zu beenden. Doch verwundet werden kann er und wurde es letztens, da
er seiner Pflicht gehorchte, wider Chaos und wider dem Dunkel zu streiten.

Des Johannes Pflicht und Gehorsam gegenüber den Göttern, ihr Schatten zu
Kash'dohr K'laam, ist etwas, das besonders euch eigentlich Fanal sein sollte.
Sich zur Schlacht zu stellen, zu streiten zu Ehren dem Herrn des Krieges und
auch zu Ehren des dunklen Alten, wäre auch eurem Volke nicht schlecht
angestanden.

Möge Johannes euer Vorbild sein zu wie er Thorin eines ist.
Ihr vermögt viel zu lernen von ihm, Diener des Sord.

Thorin der Ältere,
Herr der Geisterkrieger Sohn des ewigen Kriegers (1010)


November 8

Ybal,
winselnde, erbärmliche und kränkliche Kreatur eines toten Gottes. Glaubst Du wirklich, den Herrn des Chaos schert Dein operettenhaftes Gegreine?

Niemals war die Macht des Chaos größer als heute, niemals seine Diener zahlreicher. Ganz Hovecan erbebt dieser Stunden unter meiner Macht und nicht mehr lange wird die die Dämonenberge beschützende Magie des dunklen Alten mich zu halten vermögen.

Dante (1001)


November 8

Oh Tarsilval.

Ach, wie unglücklich werde auch ich, wenn Du so klagst. Wie wahr sprachst Du,
erbärmlich ist, das die Götter die Essenz ihres Seins gaben und nur so ein
kläglicher Zauber als Geschenk herauskam.

Aber juble, kleiner Sterblicher, ich werde es einst sein, der Dein Volk "richtig"
beschenkt. Dann sollst Du Macht erlangen, so wie den Elben Vinyabarevas in den alten
Tagen versprochen wurde.

Dein Freund Dartayeon (1001)


November 8

Fellowaren.

Ihr riefet nach der Göttin des Lebens und sie hörte euren Ruf.
Ein Wunder will Ich euch wirken, neues Leben schenken,
wo Mörder alles auszulöschen trachteten.
Werde Liebe euch geben, wo Hass fast alles zerstörte.

Rea,
Göttin des Lebens (1006)


November 8

Es genügt, Chaotischer.

Sechsfach wirkt die Magie des Muttermörders auf Hovecan. So werde ich sie sechsfach im letzten Mond dieses Jahres brechen.
Du störtest meine kontemplative Ruhe, Schändlicher, nun erfahre bald, das noch immer Merl der Meister der Magie ist.

Schlechtwetter, die Störung der Weltentore, all dies, Dein hemmungsloses Mißbrauchen der göttlichen Gaben zu Hovecan soll enden.

Merl (1009)
Gott der Weisheit,
Meister der Magie


Oktober 8

Vermessen sind Deine Worte noch immer wie in alter Zeit, Mein eifersüchtiger lichter Bruder.

Das Kind wird niemals dem Lichte gehören. So wie Du über die Macht gebietest, den finstren Geist des Prophezeiten zu zerstören, so gebiete Ich über die Kraft, Dich zu hindern.

So laß uns kämpfen,.Törichter, kämpfen um das Schicksal der Welt, der alle Magie entstammt.

Zathuur, der dunkle Alte (1000)


Oktober 8

Tikunador (33).

Dieser Name ist Ahz'Gor unvergessen und heiß brennt der Hunger nach Rache. Auch gedenke ich zuweilen des Merl untertanen und ach so dummen Narren aus den Reihen des Ordens der Weisheit, der mich einst wieder erweckte in alter Zeit und heute gewandelt ist.

Thalna Frost, Du sollst einst mein läufig Weib und Sklavin werden und einen dem Erzmagier des Chaos würdigen Sohn gebären. Danach werde ich nun trachten! Tikunador selbst aber soll einst aus meiner Hand empfangen, was vor vielen tausend Jahren scheiterte durch das Wirken der verfluchten Wolfshexe.

Dies sei heute geschworen.

Ahz'Gor,Erzmagier des Chaos (1001)


Oktober 8

Gwynion, Born des Teufels.

Wieder einmal scheint es Zeit, Dich in die Knie zu zwingen. Komm nach Hovecan und stelle Dich dem Wegbereiter und seinen sterblichen Gefolgsleuten.

Die Inquisition wartet Deiner und diesesmal sollst Du brennen.

Johannes, der Wegbereiter
Herr der Hüter des Lichts (1002)


Oktober 8

Du scheinst es nicht zu lernen, Saraszener, das den Willen der Unsterblichen zu ignorieren schmerzvoll sein kann. Hrantor und Sita, die Goldene, fliegt noch heutigen Tags gen Süden und nährt euch von dem Mörder dessen, der Enayak einst Zuflucht gewährte.

Enayak, der Uralte (1004)


Oktober 8

Torgon, mein armer mißgestalteter Prinz.

Es ist schrecklich, was mein Bruder Dir einst angetan und mein Herz trauert um Dein großes Leid. Einst werde ich Deiner gequälten Seele sanften Frieden schenken, ich verspreche es Dir, armer Torgon. Doch heute sei ein anderer Tag.

Ich kann nicht dulden, was mein Bruder und Du geplant, so erschalle heute der Ruf der Mittagssonne.

Er erklinge vom kalten Norden bis herunter bis den tiefsten Süden. Ruft die Kriegerinnen und Krieger, Sterbliche. Ruft die Paladine, es ist soweit. Der Verderbte trachtet nach einer Macht, die nicht für ihn bestimmt ist. Hindert ihn, Rea wird mit euch sein.

Kinder des Lichts, eilt nach Hovecan und weiset den Dienern des Verderbten den Weg!

REA (1006)


Oktober 8

In diesen Zeiten des Krieges werden große Männer geboren.

Khethil, wunderschön und bezaubernd sind Deine Gesänge. Ich bitte Dich, erfreue weiter das Herz einer alten Frau.

Wisse, ich sehe einen Helden, der naht, Dein Leben zu erretten. Merls Segen mit ihm.

Aradwhaen,
Seherin zu Ladean in der vergessenen Welt (1009)


Oktober 8

Ehrenloses Volk aus den Reihen Iranistans.

Das Wort des Verrats erschallt nach so langer Zeit der Treue zum ewigen Krieger aus eurem Munde. Du sollst erlernen, das das Wort eines Kriegers des Panthers zu jeder Zeit sehr viel wiegen sollte. Sollst erlernen, das Treue bedeutet, dem Panther zu folgen, wohin er geht und nicht einem Schurken gleich zu wanken, so Dir der göttliche Wille Deines Herrn plötzlich politisch nicht genehm genug erscheint.

Thorin,
Herr der Geisterkrieger (1010)


Oktober 8

Hört Völker Rorquals.

Jehungir Khan hat meinen Herrn und Vater verraten. Welches dem Ewigen getreue Volk erwünscht zu erlangen die Achtung des Panthers, wünscht zu erlangen einen Namen, das Wohlwollen und den Dank des Gottes der Helden.

Sprecht, Diener des ewigen Kriegers und Athos selbst wird einen oder zwei erwählen, ihnen die Ehre schenken, als mutige Krieger des Verräters Lohn überbringen zu dürfen.

So spricht im Namen Athos,

Thorin,
Herr der Geisterkrieger (1010)


Oktober 8

Das alte Chaos ist erwacht und die Gesänge in den Tempeln der Göttermutter Nera erschallen wieder!

Hüte Dich Muttermörder, hüte Dich vor jenem Abschnitt der dritten Prophezeiung, den Du bist heute leugnest. Nera wird eines Tages auferstehen und das, was Dir alles ist, wird Dir genommen werden. Auch Du, Dartayeon, Bannerträger des Chaos. Vollen Stolzes blickst du auf Deine schier unbezwingliche erste Armee. Nun erfahre, hier ist jemand, der Macht und Willen hat, Dich zu lehren, Emporkömmling.

Zuletzt den Elf, die meine Herrin sterben ließen. Die größte aller Gottheiten verrieten.

Die restlichen Titanen werden erwachen. Wächst nicht unsere Macht nun fast ebenso eilends wie die des Dantur, da soviele Sterbliche das Chaos fördern? Fürchtet den Tag, da das Alte Chaos Rache an euch nehmen wird, denn es WIRD Rache nehmen!

YBAL, TITAN DES ALTEN CHAOS (1012)


September 8

Nur wenig, das eine alte Seherin dieser Zeit sieht, ist erfreulich, doch immer ist es wahr.

Hütet euch, all ihr Sterblichen, denn die Visionen zeigen deutlich, das das alte Chaos unweit bereit steht, seinen Anteil am Zwist um Rorqual beizutragen. Zum zweitenmal wurde einer der unsterblichen Titanen Neras befreit, diesmal durch den Bruch des Weltensiegels zu Panyu.

Doch - diesmal ist am Ort des Geschehens keine riesige Armee Sterblicher verfügbar, die Horden des alten Chaos zu stoppen. So wachet nun gut und sehr aufmerksam, lichte Kinder. Sichtet ihr das alte Chaos, ist der Chaostitan nicht weit. Enorm gewaltig ist seine Kraft, gewaltig genug, einem Avatare zu trotzen.

Aradwhaen, Seherin zu Ladean in der Vergessenen Welt (1009)


September 8

Lejla,
unbeständige Natter, diesmal wirst Du Deine ungetreuliche Wankelmütigkeit büßen.

Dein Wort gabst Du mir, nicht die Seite des Lichts zu ergreifen. Ich werde nicht vergessen, welch falsche Schlange Du erneuerlich gewesen.

Thorin, mein Sohn. Nimm sofortens die Geisterkrieger und eile nach Hovecan, der Wortbrüchigen Antwort zu erteilen.

Ergrimmt
Athos (1010)


September 8

Er, die Geißel der finstren Unterwelt, der Herr der Teufel und Dämonen, beschloß,
das es Zeit ist. Es ist Zeit aus den Schatten zu treten und Verzweiflung gleich einem
gischtenden Bade über die Welt auszuschütten. Pein, Krankheit und Verzweiflung
sollen nun über euch kommen, ihr willfährigen Opfer des Verderbers. Die Welt soll
spüren, das der Tag nah ist, da Demnogonis der Unterwelt verlassen und erneut
über den Boden Rorquals wandeln wird.

Hovecan aber soll der Ort werden, wo besonders ihr das Gefühl der Niederlage
schmecken sollt, Maden Reas. Geht, heimliche und offene Diener des Herrn der
Höllen des Abgrunds. Geht, Dämonen, niedere wie mächtige, Krieger der Hölle,
Boten des Verderbens.

Denn das finstere Kind ist zu hüten um jeden Preis.

Schlagt sie, wo es sie schmerzt.

Der Dämonenprinz Torgon
bald wiederkehrende Geißel Nor Merrins
Herr der Legionen der Hölle (1011)


September 8

Krieger des Lichts.

Hört die Kriegstrommeln des Lichts, denn der Prinz der Ordnung ruft euch zu den Waffen. Es gibt eine Zeit, wo Frieden alles ist. Und es gibt eine Zeit, wo gekämpft werden muß. Ataras Wille ist klar deutlich.

Bringt dem Göttervater L'Arin das finstre Kind!

Zerschlagt gleichermaßen Dunkelheit und Chaos, welches sich in den Weg stellt.

Hovecan wird eine Zeit der Prüfung werden und es wird die Spreu vom Weizen trennen. Ihr, brave Sterbliche, die der Herrin der rächenden Gerechtigkeit, der Göttin der Ordnung Treue geschworen habt. Ihr sollt wissen, das auch Atara nun sehr aufmerksam nach ihren Kindern schauen wird, zu sehen die Reinen und die Unreinen. Die Treuen und die Untreuen.

Im Namen der Ordnung,
Prinz Eolil, an der Spitze der marschbereiten Legionen der Ordnung (1005)


August 8

Der Tag ist gekommen, auf den ICH so lange gewartet habe. Das prophezeite Kind, sehr bald wird es geboren werden.

Jenseits seiner Bestimmung ist es ein Geschöpf mit reinster göttlicher Macht, welches alsbald dem berstend Leib seiner finstren Mutter entsteigen wird. Ein göttlich Funke wird sengendheiß in dem Kinde glühen. So heiß wird er sein, das Finsternis und Chaos ohne Unterlaß trachten werden, das Gleichgewicht der Kräfte für alle Zeit zu verschieben.

Doch L'Arin ist einer der Alten, sodenn, was glaubst Du, elender Muttermörder, wen Du zum Feind Dir erkoren hast.
Auch Du, Zathuur, schwarzer Weltenverschlinger, ICH werde nicht dulden, das Dir das Kind zufalle.

Der Welt sei heute L'Arins Macht offenbart, das dunkle Kind vor seiner Bestimmung zu bewahren, die Dunkelheit von ihm zu nehmen. Geht also ihr Avatare. Geht, brave Sterbliche. Bringt dem Vater des Lichts das unversehrte Kinde, bevor es zu alt werde für die Reinigung von dem Bösen, welches Ilian in es gepflanzt. Bringt den göttlich Sproß, welcher die Kraft einer der machtvollsten Göttinnen der Jüngeren in sich trägt.

Und das Licht soll erstrahlen heller denn je über Rorqual.

L'ARIN
Göttervater des Lichts (1002)


August 8

Sterbliche der Finsternis, erstmalig richtet die Göttin der Leere das Wort an all ihre Gläubigen.

Die vier Säulen der Dunkelheit haben im letzten Mond viel an gemeinsamer Kraft gegeben, um euch zu ermöglichen, der Finsternis angemessen zu diesen. Vielen Eurer Magiekundigen erschlossen sich neue Kenntnisse. Verwendet das magische Wort "Hovecan", die neue Magie zu wirken, wenn ihr sie erst beherrscht.

Rettet nun mein ungeborenes Kinde.

Im Schweigen liegt Macht. Im Nicht-Handeln liegt Versagen.

Ilian (1003)


August 8

Sterbliche

Einige von euch haben sich verborgen. Andere sich angepaßt. Doch nun ist es Zeit, für euch, die ihr den wechselhaften unter Rorquals Gottheiten folgt, zu handeln. Zahlreichen eurer Zauberer wurden diesen Mond neue Gaben geschenkt. Nutzt diese Gaben mit dem magischen Worte "Hovecan", so ihr sie beherrschen gelernt habt.

Wißt, Sterbliche, unermeßlich viel an göttlich Magie ward gegeben, diese Macht euch zu ermöglichen.

-

Kriegerinnen und Krieger der Welt. Folgt den Fanfaren der Finsternis, so wie es Athos einst beschied. Bewahrt das unheilige Kind und streitet ehrenvoll und tapfer, das ihm nach dem Willen seiner sterblichen wie auch seiner unsterblichen Mutter kein Leid widerfahre möge. Dies ist der Wille des Gottes der Helden (1010).

-

Sterbliche in aller Herren Lande,
die Herrin der Drachen wendet sich mit dem heutigen Tage dem Lichte zu.

Denn das Licht scheint es allein, welches Rorqual einst Frieden und Einigkeit bringen kann. So hört meinen Willen, Sturmes- und Drachenkinder. Geht hin, und entreißt Chaos und Finsternis das prophezeite Kinde. Denn der Tag scheint nah, das des Vater des Lichts Reinheit das Kind zu bewahren vermag vor seinem finstren Schicksal. Dies ist der Wille der Herrin der Stürme (1004).

-

Zuletzt ihr, Töchter und Söhne im Zeichen des Wolfs.
Wählt, welcher Seite ihr begierig seid ,den Sieg zu schenken. Doch niemals, niemals laßt zu, das Dante obsiegen kann.

Dies spricht die Herrin des Eises, Lithe, die Jägerin (1007)

-

Athos, der ewige Krieger (1010)
Lejla, die Herrin der Drachen (1004)

Lithe, Gebieterin der Wölfe (1007)


August 8

Die Stunde des Kampfes ist gekommen, Sterbliche. Der Lord des Chaos hat das prophezeite Kind entführt. Doch des dunklen Alten und Meinem magischen Wirken Dank hat es sein Ziel nicht exakt erreichen können. Das Kind darf der Finsternis um keinerlei Preis verloren gehen.

Gehorche nun, Kadir, mein Diener, gehorcht nun auch ihr, ihr Sterblichen, die ihr meinem Namen huldigt.

Laßt eure Heere aufmarschieren, sterbliche Sklaven, um im Namen des Herrn der Verheerung mit schwarzem Stahl über die Feinde von Licht und Chaos zu kommen.

Bewahrt dieses Kind.

Jawas, der Verheerer (1008)


August 8

Sterbliche Gefährten.

Die Zeit ist endgültig verstrichen, tatenlos mitansehen zu können, wie Finsternis und Chaos trachten, die Mächte des Lichts auszulöschen. Das prophezeite Kind wird in allen dreien der Prophezeiungen genannt, genannt als Schlüssel für die Erfüllung derselbigen.

So sind der Wege des Schicksals nun dreigeteilt. Merl zeigte mir eine Vision, das Shannera Rongvild noch wohlauf ist, denn die Mächte der Finsternis haben mächtige Magien gewirkt, um Danturs Versetzungsmagien zu beeinflussen. So ist sie wenig außerhalb des Muttermörders Hand gestrandet, doch nicht lange währt unsere Zeit. Finsternis und Chaos werden nun mit aller Kraft trachten, einen Triumph zu erringen.

Eilt, Kinder, nutzt das mit hohem Preis bezahlte neue Wissen, welches eure Zauberkundigen durch das Wirken des Herrn der Weisheit erlangen konnten. Verwendet das magische Wort "Hovecan", dem Lichte zu dienen, wie ihr es geschworen habt, sobald ihr das neue Wissen beherrscht.

Aradwhaen,
Tochter Merls,
Hochdruidin zu Ladean (1009)


Juli 8

Graffix, Du verlangtest nach mir und hier bin ich.

Komm zu mir, Sterblicher, ich habe große Pläne mit Dir.

Der Dämonenlord Gwynion
Herr der Crai
Herr der Untoten (1000)


Juli 8

Sklave zu Threndor.

Meine Gabe an die Klauen der Nacht wurde von Dir genommen auf eine Art, wie Ich sie im sechsten August der Jahre verlangte. Doch kann er nicht Dein bleiben. Paimons
Untergang ist bestimmt, denn er hat versagt.

Mein Diener Azrael jedoch soll passendere Daseinsform annehmen, dies ist Mein Wille.

Der Dunkle Alte
ZATHUUR (1000)


Juli 8

Die hochschwangere Halbdaimonidin schläft unruhig, Träume....fließende Farben, niemalsendende Wandlung, Macht jenseits jeder Vorstellung und Vernichtung allens, was die Elf für daseinswert halten. Die Macht des Chaos ist niemals wahrhaft fern. Heute nun ist der Tag, das sie nach Shannera Rongvild greift.

So wird die Passage der dritten Prophezeiung wahr.

...und Die Mutter Des Kyndes der Fynsternis, Sie wyrd unwyllig nahstehen Dem Chaotyschen. Denn Dero Weybe Volk und Dero Blut damyt trüget Freundesbande mit Lycht wie Dunkel in Ihrig Herze und Dies Sey Der Keim allen Chaos...und höret, es wyrd nahen Der Tag, da Der Chaotysche Der Mutter Fehl nutzen kann, das Kynd zu erlangen, solang es wyrd unschuldyg seyn -- bevor Die Fynsteris aller Vier Säulen Seinig Geyst verdunkle...das Kynd aber vermöget der Schlüssel zu seyn, yber die Elph zu tryumphieren...

Wirbel aus Schatten und Licht entstehen über der Frau Schlafstätte, umhüllen sie mit boshaft glitzernden Farbstrudeln. Der Meister der Dimensionen ist der Herr des Chaos und lange ersparte er seine von den Gottlosen geschenkte Macht für diese Stund des Sieges.

Mit einem schwachen Seufzen verblassen die Wirbel und es verbleibt ein leeres Schlafgemach.

Niedergeschrieben über eine erlebte Vision der Geschehnisse im August des Jahres 8 von

Ahz'Gor
Erzmagier des Chaos (1001)


Juli 8

Das Götter des Lichts sammeln verzweifelt ihre Macht für einen Streich nie dagewesener Kraft
gegen die Trägerin des prophezeiten Kindes. Die Dunkelheit schützt Selbiges mit göttlicher Magie.

Sucht nicht zuletzt gleichzeitig verzweifelt nach der Standarte der Finsternis im Lande des Lichts,
wo Johannes sie einst verbarg und sie schließlich verlorenging. Das alte Chaos. Bah, noch zu
zersplittert und schwach, wartend auf seine Stunde der Rache an Dante und den Elf.

So ist dies allein die Stunde meines Triumphes. Der Entweihung Zions ganze Kraft war Meinige und
heute wurde sie benutzt. In Panyu wurde das Weltensiegel Neras gebrochen und das Tor des
Chaos in die Welten hinter der Welt wird bald entstehen.

Das Kind, bald muß es mir allein gehören.

Wenn dieser Tag gekommen ist, niemals wieder wird Rorqual sein können, was es heute ist. Die Elf,
ich werde sie töten, einen nach dem anderen und mein Spielball soll die Welt sein.

Dante, Herr des Chaos (1001)


Juli 8

Rothar, Graffix, Ulfur, Lalaith und all ihr anderen Tapferen auf Nor Merrin.

Gelästert haben einige von euch den Unsterblichen, doch der Buße ist bereits mehr, als das Licht erdulden kann. Athos stärkt noch immer die Schwerter der Finsternis, doch laßt nicht nach in eurem Kampf. Ilians Bann wird baldig gebrochen sein und die Avatare des Lichts werden frei sein, Vergeltung zu üben.

Ihr aber, Lord Gwynion.
Ihr triumphiert zu früh, noch fandest Ihr nicht, was verschwunden.

Im Namen von
Johannes, der Wegbereiter (1002)
Eolil, Prinz der Ordnung (1005)
Aradwhaen, Hochdruidin von Ladean (1009)

Elea, Tochter der Erde (1006)


Juni 8

Der Tag ist gekommen. Im kommenden Mond wird der Herr der Untoten den Boden Rorquals erneut betreten.

Erwartet Gwynions Erscheinen in Grauen, Sterbliche.

Der Dämonenlord Gwynion
Herr der Crai
Herr der Untoten (1000)


Juni 8

Sterblicher namens Uigar Tairach.

Ja, bringe Verheerung und bringe Opfer. Verheere die, die dem Lichte dienen, das Dein und mein Gott verachtet. Die Feinde entstammen den Reihen der durch das Licht Verfluchten, nicht Deinem eigenen Volke. Wünscht der Verheerer das Opfer Tausender seiner Söhne, wird er es Dich wissen lassen.

Nun eile, mehre die Furcht vor unserem Herrn.

Kadir, die Hand (1008)


Juni 8

Eine Handvoll Panther sind ausgezogen. Und sie lachten der Mutter Rea.
Als wenn Alt-Torgard ein bedeutungsloses Dorf wäre wie tausend andere auch, gaben sie ihm einen nichtswürdigen neuen Namen.

Ist dies weise?

Aradwhaen, Hochdruidin im Tal der Weisheit nahe
Ladean in der verborgenen Welt (1009)


Mai 8

Sterblicher namens Lord Duncansby.

Du errichtest den Göttern aus taktischem Kalkül Tempel auf dem Boden von fremden Reichen?
Du wagst es, lauthals über "Ehrlosigkeit" von Göttern zu spekulieren? Verknüpfst eine "Verlegung"
der errichteten vorgeblich heiligen Tempel mit politischen Forderungen an Deine Nachbarn?

Kleiner Sterblicher, für wen nur hältst Du jämmerlicher Wurm Dich!

Erfahre:: kein Gott des Lichts nahm die Weihung dieser Deiner Tempel an. Du verfügst nun über einen
Mond Zeit, Dich Deine Frevel zu rechtfertigen. Danach wird Elea Deine Buße verkünden.

In lohender Wut,
Elea, Tochter der Erde (1006)


April 8

Sterbliche zu Nor Merrin. Glaubt ihr, die Götter seien Spielzeuge eurer kleinen politischen Heimtücken? Demnogonis' Zorn habt ihr willentlich herausgefordert, die Baumeistergilde wirkte dies. Gwynions Wut habt ihr beschworen, an die Unsterblichen das Wort zu erheben in bäurisch lockerer Rede, Lalaith wirkte dies und Graffix nun erneut. Athos göttliche Wahl habt ihr getrachtet öffentlich anzuzweifeln, die aufsässigen doch vorgeblich so getreuen Goblins aus Helgedad wirkten dies. Man möchte meinen, ein Gott vermag selbst zu entscheiden, was sein Weg ist.

Athos wird zum Lichte rückkehren, wie er es immer tat, wenn das Licht Helden aufwies, die grösser waren als die der Finsternis.

Doch sicher nicht dann, wenn sterbliche Paladine sich anmassen, den ewigen Krieger aufzuhetzen in spitzzüngiger Rede.

Enayak, ältester der Wyrme Rorquals (1004)


April 8

Ein Sterblicher von Rang erhebt sich aus der Masse und sein Name ist Connor McConuilh. Ascan ist erfreut, wie hier ein Sohn des Lichts viele ältere Reiche Rorquals durch sein Heldentum und seine gottesfürchtigen Worte beschämt.

Der Herrin des Eises Segen sei mit Dir, mein Sohn.

Ascan
Herr der Wölfe (1007)


April 8

Graffix,
wenn ich etwas mehr Zeit für Dich erübrigen kann, werde ich beim Herrn des Abyss erflehen,
das Dein Wunsch wahr werde. Das er Dir tatsächlich einen Feind entsende, wie Du ihn
beanspruchst. Einen mächtigen Feind, gar mächtiger als Torgon und dazu ein niemals weichender
oder gar aufgebender Feind.

Lass uns sehen, Graffix, wie die Baumeistergilde streiten wird, wenn mein Herr entscheiden sollte,
das es Zeit ist, der Welt die rote Fäulnis zu schenken.

Torgon,
Herr der Höllenlegionen (1011)


März 8

Lord Gwynion,

Hütet Eure Zunge.

So Helgedad auch dem Willen des ewigen Kriegers zuwiderhandelte,
steht Euch dieser arrogante Ton schlechtens an. Reizt mich nicht weiter.

Athos Krieger haben Euch nicht zu fürchten und Arroganz erhöht meine
Zuneigung zu Euch nicht.

Thorin der Ältere,
Herr der Geisterkrieger (1010)


Februar 8

Maden Reas und L'Arins zu Nor Merrin.

Es gelüstet euch scheinbar, die Unsterblichen durch lockere Rede herauszufordern. Wohlan, lächerliche Sterbliche namens Lalaith.

Der Dämonenlord Gwynion nimmt die Herausforderung Nor Merrins hiermit an.

So sei es wie in alter Zeit, da L'Arins niedere Kreaturen gegen den Herrn allen Übels stritten. Harrt meiner Ankunft, denn sie wird erfolgen in dunkler Macht, wie sie niemals zuvor auf Rorqual gesehen ward. Vergehen sollen eure Städte und Lande in meiner finstren Wut. Crai sollen kreisen, zu schlagen die Streiter des Lichts und die Toten sollen sich überall zu Nor Merrin aus ihren Gräbern erheben.

Erkennt denn endlich auch Ihr, Elea, Tochter der Erde, wie fruchtlos Eure Bemühungen sind, Zathuur selbst verhinderte den Schutz Nor Merrins durch Eure ehrwürdige Mutter Rea. Keinen Segen mehr für diese Brut, sie sind MEIN!

Im Namen des Herrn allen Übels,

Gwynion
Dämonenlord der untoten Horden Zathuurs (1000)


Februar 8

Thorin dem Älteren, dem Sohne des Krieges.

Die Söhne Athos wandten sich zu Nor Merrin gegen die dunklen Avatare, denn Helgedad focht an der Seite des Lichts gegen des Torgon Horden und trug zur Vernichtung von Xcu bei. Solch Verrat kann nicht geduldet werden. Lord Gwynion selbst erteilte diesen Mond Befehl, Rache zu üben und das Blut von Athos Söhnen zu Nor Merrin zu vergiessen.

Blut um Blut.

Gruulok, Heerführer Gwynions (1000)


Februar 8

Mutter,

Dein Wunder zu schauen zu Abeno harre ich nun in Demut. Lasse Deine Nekromori ihr Werk verrichen, Farlokuur steht bereit, das übrige zu tun.

Farlokuur,
der Sohn der Nacht (1003)


Februar 8

Sterbliche zu Nor Merrin.

Abzugehen scheint euch der Respekt vor den Unsterblichen. Seid gewarnt. Ihr werdet nur mehr Übel heraufbeschwören mit jener Art von lästerlich Rede, wie sie den Engsvanyali (197) gefiel zu halten, denn nichts als der dunklen Avatare Bande festigt ihr hiermit.

Enayak, Sohn Lejlas,
ältester der Wyrme Rorquals (1004)


Januar 8

Sklaven Merls, ihr Herren von Zor.

Ihr gefallt Euch so lange darin, Eure Söhne und Töchter in alle Welt als verdingte Sklaven zu verschenken. Fortwährend und immer wieder, so erlaubt sich Farlokuur seine Gelegenheit zu ergreifen, Euch eine Freude zu bereiten.

Der einschmeichelnde Fluch der Zwietracht sei heute über Eurige verdingten Sklaven gesprochen. Verflucht mit dem Mantel des warm umhüllenden Hasses seien all die Gaben, die Ihr so zahlreich gegeben. Bedacht mit dem Segen des Wahnsinns seien jene, die Ihr besonders still versklaven liesset, willfährige Opfer für Ilians Magien.

Ich danke Euch, Herren von Zor, denn die Pforten für das Wirken der Nacht gegenüber so mächtigen Dienern Merls habt ihr Farlokuur willigst geöffnet. Habt Freude mit jenem Fluch.

Farlokuur, Sohn der Nacht (1003)


Dezember 7

Der Atem des Todes spült erneut über die alte Welt. Sterbliche, tut, was ihr tun müsst, doch vergesst niemals die Worte, welche der grosse Alte des Dunkels euch im August des Jahres 6 sprach, da der Drakanienkrieg die Welt erschütterte.

Seid heute gewarnt. Keiner der Avatare des Dunkels, besonders Gwynion, wird keine Gnade kennen, sollte der Dunkle Alte bescheiden, das ein Reich der Finsternis zu strafen ist, weil es seinen Willen nicht achtete.

Und beachtet. Vassago hat sich dem Herrn aller Finsternis versprochen. Er mag planen, was er will, sein Leben ist nicht mehr das seine, es wird ihm genommen werden, wenn die Zeit gekommen ist.

Der Dämonenlord Gwynion,
Herr der Crai und der Untoten


Im Namen von Zathuur, dem Herrn allen Übels (1001)


Dezember 7

Shannera und Teddy.

Meines erfüllten Willen Preis sei euch nun gegeben, Sterbliche.

Die allererste Stunde des achten Jahres nehmet, euer sterblich Selbst zu vereinigen und die Königin der Nacht wird sein in ihrer gesegneten Tochter Leib, zu empfangen und zu nehmen vom Prinzen der Finsternis. Und sehet, es wird ihr Kind Shannera sein, welches alsbald den Prophezeiten empfangen soll.

Lasst entstehen, was das Licht in Grauen zu stürzen vermag, dies sei mein Wille.

Doch behütet euch vor Merls Jägern, sie nahen mit gewaltigem Schritte.

Ilian (1003)
Göttin der Endlosigkeit
Herrin der Nacht
Meisterin der Nekromori


Dezember 7

Sterbliche zu Terra Luciae.
Eolil mein Sohn, der Du meinem Willen nicht gehorchtest.

Einst habt ihr furchtbar gefehlt und Alt-Zions heiliger Boden wurde besudelt und keine Quelle der Kraft ist es seither mehr für das euch schützende Licht. Erstmals seit unbeschreiblich langer Zeit tagte der Rat der Elf erneut, ein Urteil wurde gesprochen. Johannes und Eolil, sie waren bereit wider der Elf Willen ihr Leben für euch Sterbliche zu opfern, das Chaos zu bezwingen.

Und Atara sah, wie des Wegbereiters Getreue, wie auch Eolil und ihr eindämmen konntet ihr Chaos Fluch. Und viele halfen euch. Des Muttermörders Bestrebung den Bannerträger und die furchtbare erste Armee des Chaos gegen Terra Luciae zu entsenden, habe ich diesen Mond nun gebannt mit der Ordnung Kraft, hätte doch auch niemand, weder Avatar noch Sterblicher, Dartayeon aufzuhalten vermocht. Gebannt habe ich sie, da Atara sah, daß ihr aus eigener Kraft errettet habet, was ihr zuvor aus eigener Kraft verderbtet.

Heute vergebe ich euch euer Tun, Sterbliche Terra Luciaes, selbst euch, freie Kinder Rorquals, welche einst Schande über Atara brachten. Atara ist nicht nur die Göttin der Rache, sie ist auch die Göttin der Gerechtigkeit und Gerechtigkeit soll euch allen widerfahren heute.

So segne ich euch, schenke euch den Schutz Ataras vor der Finsternis, doch vor allen anderen soll mein Segen meinen eigenen Kindern gelten, jenen aus den Reihen der Templer und der Gilde der Seefahrer. Selbst euch, Kinder Rorquals, denn Atara liebt die ihren, die am Ende doch den rechten Weg fanden. Ihr kamt, da der Wegbereiter und mein Sohn euch einst riefen, Ataras Güte erstrahle nun über euch, meine Töchter und Söhne. Nicht nur Athos' ist in der Lage Helden hervorzubringen, was Atara erfreut.

Atara (1005)


September 7

Freibürger von Bouillon (316),
Schatten der Vergangenheit (314),
Karu (294),
Soehne Oscuridanias (315),
Omnia Nihila (317).

Hört verkommene Sterbliche, Thorin der Ältere erhebt zu euch das Wort.

Schäbiges Gesindel, Ihr habt die Gesetze der Elf gebrochen. Wisst, das jeglicher der Elf seine Gnade vorerst von euch nahm.

Ihr habt über viele Monde hinweg die Freibürger von Bouillon (310) gemeinsam versklavt, heimlich und gierig ihre Besitztüner aufgeteilt. Ihr habt es gewagt, die Gesetze des Zuul zu verletzen und habt ganze Reichsbesitze übertragen, ohne dem Boten der Götter dies zu wissen zu bringen.

So hört denn, Athos Sohn ist herabgestiegen und wird euch lehren, was es bedeutet aufrecht zu herrschen. Was es bedeutet, die Gesetze der Elf zu achten. Jeden Mond werden nun welche der euren sterben. Thorin wird seinen Krieg gegen all euch Schurken nicht eher enden, bis ihr den Götter denn ein Opfer darbringt, euer Fehl zu begleichen.

Das Opfer belaufe sich auf 1.000.000 Silberstücke, dazu das öffentliche Erflehen des Athos Gnade, lästerliche Schurken.

Thorin ist gleich, ob ihr Gesindel sterbt oder lebt, denn ihr seid wahrlich eine Schande in der Götter Angesicht.

Thorin der Ältere
Herr der Geisterkrieger

Bringer von Athos Willen (1010)


August 7

König Pinak.

Du erhobst das Schwert gegen den Prinzen der Ordnung.

Erkenne, das dies nicht der Wille Enayaks noch der Herrin der Stürme sein kann. Zuviel steht auf dem Spiel, als das der Uralte zuschauen wird, wie Lejlas Kinder dem Chaos Beistande leisten, Terra Luciae in den Abgrund zu reissen. Besinne Dich also, Sohn der Kinder meiner Kinder. Das Chaos ist der Feind und nicht der lichten Paladine Leben sollst Du nehmen.

Enayak der Uralte,
ältester der Wyrme Rorquals (1004)


August 7

Herogrimm, Inquisitor des Wegbereiters.

Des Wegbereiters Wahl scheint schlechtens gewesen. Tausende kämpften
und starben zu Alt-Zion, dem vom Chaos verseuchten Lande und Du liessest
Eolil und seine treuen sterblichen Gefährten im Stiche? Wo warst Du, war nicht
Dein vom Göttervater L'Arin selbst getragener Auftrag, der Erzengel lichte Kraft
zur Richtung des Chaos zu verwenden?

Falls Du auch diesen Monde nicht dem Prinzen der Ordnung, so gnade Dir Johannes,
denn ich werde es nicht tun.

Im Namen Reas,
Elea, Tochter der Erde (1006)


August 7

Farlokuur,
welch schändliches Spiel spielst Du erneut. Die Hochdruidin Ladeans wird nicht dulden, das jene Zeugung zustande kommt. Hüte Dich, Sohn der Nacht, Deine Winkelzüge erzürnen Merl mehr und mehr und der Hochdruiden Macht ist ungebrochen, auf dem Gipfel ihrer Kraft. Die zweite Prophezeiung wird jene sein, welche erfüllt werden wird, nicht die dem Lichte Untergang verheissene erstere.

Die drei Sterblichen aber, welche imstande den Wendepunkt zu durchwandern und welche so strebsein scheinen, Furchtbares entstehen zu sehen-hört heute, Shannera, Dialecticus und Teddy. Die Macht der Wälder wird nicht mehr beschützen, was verflucht durch Ilian ist. Jagen wird man euch, auf das eure Seelen eingehen ins Licht, die Geburt von Schrecklichen zu verhindern.

Aradwhaen,
die Hochdruidin des Herrn der Wälder (1009)


August 7

Cogline,
eine Überraschung versprach ich Dir. So soll es denn sein, kleiner Sterblicher.

Heimlich und still brach mein Meister den Segen Nor Merrins und das dampfende Blut derer, die den König der Abyss verspotten, wird nun vergossen werden. Allein nur vergossen werden, einen Fluch zu wirken, allein, Dich mit Bösem zu erfüllen, oh mein Cogline.

Denn heute prophezeie ich. Cogline soll es sein, dessen geschunden Herz namenloses Böses freisetzen wird, so es einst aufhört zu schlagen. Er soll es sein, der der Welt Demnogonis' Geschenk bereiten wird, so sein Leben endet.

Verflucht nun bist Du, Cogline, und das zu Nor Merrin vergossene Blut wird diesem Fluche Macht und Inhalt verleihen,

Stets Dein Diener,
Torgon
Erster des Höllenkreises

im Namen des Herrn der Dämonen (1011)


August 7

Valeron, Entsandter der Elf.

Sterblicher Wurm, Du wagst es also wahrhaftig, einen der Erben des alten Chaos zu stören.

Jämmerlicher, was scheren mich die Götter, noch was scheren mich Sterbliche.
Bist denn Du wahrlich bereit, gegen altes Chaos zu streiten?

Hast Du akzeptiert, als mein Sklave zum ewigen Bewacher dieses Ortes zu werden,
so Du unterliegst? Bist Du wahrlich willens, einer derer, die noch immer die ewige Macht
reinen alten Chaos in sich tragen, herauszufordern?

Wir werden sehen, dreister Sterblicher. Es werde nun geprüft, was zu prüfen ist.

Im Namen Neras.

Jora, unsterblicher Wächter des Tempels von Isgard,
Fünfter der Titanen des reinen Chaos (1012)


Juli 7

Xcu, schwächlicher Wurm, weiche hinfort und krieche dorthin zuück wo Du kamst.
Dieser da namens Sisalasar vom Traumringe ist mein.

Dartayeon,
Bannerträger des Chaos (1001)


Juli 7

Herogrimm, Inquisitor des Wegbereiters.

Zum Inquisitor machte ich Dich, damit Du allein entscheidest, gab Dir wahre Macht dazu.
Dante greift nach Zion, so rede nicht lange, sondern greife ein.

Enttäusche mich nicht.

Übersandt aus Nichtwelt,
Johannes, der Wegbereiter (1002)


Juni 7

Teddy.

Du verrietest Deinen Herrn, meiner Herrin Feind Merl und wandtest Dich der Finsternis zu. Ich beobachtete Dich, sehr lange Zeit. Am Ende aber fand ich einen würdigen Werber für die von der Mutter der Nacht gesegnete Shannera.

Doch Farlokuur sieht, das ein anderes Kind der Nacht ebenfalls ihre Hand begehrt, es ist jener verlorene Prinz, den sie Dialecticus nannten, der doch alles andere als ein Spassmacher ist. Der der Finsternis ein grosses Opfer brachte, an Rang und Macht Dir in nichts nachsteht.

Shannera erwählte den Dienst für meine Herrin. So sei denn ihr Schicksal zu harren, wen Ilian für sie bestimme und die Wahl des Herzens bleibe ihr verwehrt. Denn die Finsternis weiss, Shannera, die Rose des Dunkels stehet ein für einen grossen Kreuzweg des Schicksals, so ihre Hand gegeben wird, denn es ward geschrieben in der ersten Prophezeiung:

"...und eine Prinzessin der Finsternis soll einen Prinz der Finsternis finden. Und die Mächtige der Leere wird ihnen ihren machtvollsten Segen geben, auf das eine Leibesfrucht ungeahnten Bösen entstehe und das Licht wird erzitteren bis in seine Grundfesten...."

Einst erfuhr ein Sterblicher namens Mrothyr der Herrin der Nacht Gnade. Er wurde errettet, ein Eiland ihm allein gegeben.

Dialecticus, Teddy. Im kommenden Monde sollt Ihr wettstreiten um der Shannera Hand und die Kraft soll Euch gegeben sein, den Willen Ilians zu erfüllen.

Geht hin nach, und tötet die, die nicht sind, wohin sie gehören. Tötet auf dem Eiland des Mrothyr alle der Theokratie des glühenden Vermächtnisses. Tötet jene vom Judikat Eridan. Reinigt jenes Eiland. Wem von von euch beiden hierbei aber gelinge, mehr Seelen einzufahren, dem gewähre meine Herrin und Mutter ihren Segen. Ihren Segen für eine Hochzeit der Finsternis, die einst grosse Ereignisse einleiten wird.

Farlokuur, der Sohn der Nacht (1003)


Juni 7

Schwester, Du riefest mich und ich folgte Deinem Rufe. Dieses Eiland gefällt mir, es ist still und
ruhig und des Fellowars Zuflucht erwähle ich nun vorerst als die meinige. Das allzu gierige Volk
der Saraszener aber, es sei erwählt, Enayak zu speisen, in Lagos und auch jeder darum herum
gelegenen Region.

Enayak, der Uralte (1004)


Juni 7

Sisalasar, Ketzer,
der Sohn der Nacht berichtet mir, das Du Dich erneut ergehst in Gerüchten, die Du in meines Herrn Namen zeichnest. So ist es also wahr. Beim Herrn der Fäulnis, Dantes Jünger bist Du wahrlich und Dich zu vernichten wird Spass und Freude uns beiden bringen.

Xcu, Herzog der Hölle (1011)


Mai 7

Herogrimm,

wage es nicht. Ich werde Deine Seele in Stücke reissen, wenn Du es wagst, meinen drei Dienern nachzuspüren.

Im Namen des Chaos,

Dartayeon,
Bannerträger des Chaos (1001)


Mai 7

Pinak, mein Diener.

Es wird Dir verweigert, Dein Volk im Stich zu lassen. Der Welt dräut grosse Gefahr und wahr, Du fehltest schrecklich, diese zu erkennen und ihr Entstehen zu verhindern. Doch wehre ich Dir treulos zurückzutreten, nun, da Dante nach meinen Kindern auf Terra Luciae greift. Stehe auf und gehe den Drakons als Beispiel voran, hilfe den Avataren des Lichts und ihrem Beauftragten Herogrimm, dem Treuen.

Lejla, Herrin von Sturm und See (1004)


Mai 7

König Sisalar,
erneut lästerst Du den Herrn des Abgrundes, wie fein, das Du nicht auf einmal zu einem wimmernden Etwas wird, kaum das ich komme, Deine Seele zu holen. So lass uns nach kleinen Aufwärmübungen an Deinen Nachbarn denn mit dem Spass beginnen, Ketzer.

Xcu, der Gerechte,
Herzog der Hölle,
in Diensten Torgons, dem Sohne des Gottes der Verderbnis (1011)


Mai 7

Ich höre Dich, Cogline, und eine grosse Überraschung harrt Deiner, mein scheinbar gelangweilter Sterblicher.

Lord Torgon,
Erster des Höllenkreises,
Sohn des Gottes der Verderbnis (1011)


April 7

Vater!

Höre mich an, oh Herr. Die Sterblichen kamen in Scharen, sie opferten Leben und Seelen im Kampfe um Zion, als ich, der Wegbereiter, sie rief. Sie erwiesen Dir damit Ehre und sie starben zu Tausenden für Dich, Herr des Lichts. Prinz Eolil werde ich helfen, die Mörder zu fassen, doch er wie auch ich sind voller Verzweiflung über den Entschluss des Rates der Götter.

Ja, der heilige Boden Zions ist nun verflucht und der Muttermörder Dante allein zehrt nun von seiner Kraft. Welche sich gar verelffacht hat für den Gott des Chaos. Ja, vielleicht ist neben dem Auffinden der drei Verfluchten die Vernichtung Terra Luciaes wirklich der einzige Weg, Dante nun noch aufzuhalten. Doch ich bitte Euch, mein Herr und Vater, nein, ich flehe Euch an, lasst es uns anders versuchen zuvor.

Sprecht mit Atara, denn nur sie vermag den Entschluss des Rates der Götter aufzuheben. Sowohl der Freitod von mehreren Avataren wie auch das Opfer eines Gottes könnte Dante ebenfalls stoppen, bevor er noch die Kraft erreicht hat, das Siegel von Neras Grab zu brechen und ganz Rorqual damit zu zerstören. Oder aber das Horn der Welten, doch ist dies nie gefunden worden von den Sterblichen nach Beginn des grossen Spiels und sein Platz seit Jahrtausenden auch uns verborgen.

Herr, Vater, ich kämpfte für Dich auf Shirasei, ich kämpfte für Dich auf Rorqual und ich werde überall für Dich kämpfen, wo man Licht durch Unheiliges entweiht. Doch heute, Vater, heute kann ich nicht gehorchen, nicht genauso, wie Du es willst.

Ich gehe nach Rorqual zurück und ich werde einen Sterblichen auswählen, ihm die Aufgabe der Untersuchungen übergeben, ihm grosse Macht geben dazu. Doch danach werde ich nicht in das versteckte Land zurückkehren. Sondern mich nach Nichtwelt zurückziehen, dort Kraft zu sammeln.

Falls das Jahr denn aber endet und die Mörder nicht gefunden werden, werde ich nach Alt-Zion gehen und den Tod erwarten, Vater. Mein engster Freund wird an meiner Seite in meiner letzten Stunde sein und ich an der seinigen, denn niemand war mir je ein engerer Freund als der Prinz der Ordnung. So mag unser gemeinsamer Tod Dantes Fluch vielleicht brechen, sollten wir scheitern bei der Jagd nach den Mördern.

Johannes, der Wegbereiter

Sohn L'Arins,
Bezwinger Gwynions,
Herr der Hüter des Lichts
Erster der Inquisitoren des Lichts (1002)


April 7

Herogrimm.von Lervir,

mit dem heutigen Tage berufe ich Dich zum Inquisitor des Wegbereiters und berechtige Dich, diesen Titel zu tragen. Meine Besten, die Erzengel, sie werden Dir kommenden Monde gegeben, die Mörder von Zion zu entdecken und zu finden. Eines wisse und begreife. Erzengel stehen bald an Deiner Seite und dies bedeutet normalerweise, das die Götter der Finsternis Dich zu vernichten trachten würden, wo immer ihnen dies gelänge.

Doch fürchte nichts und bleibe getreu, mein Kind, denn nur zum Nutzen des Muttermörders würden sie handeln damit und so werden die Dunklen sicher nicht eingreifen gegen Dich. Gehe hin, sobald die Erzengel angekommen und durchsuche das Land um Zion, Du wirst es wissen, wenn ein Mörder gefunden. Vollstrecke meinen Willen, Herogrimm von Lervir, Inquistor des Wegbereiters, denn die Zeit eilt, bevor gar grosses Unglück über die Welt hereinbrechen wird.

Johannes, der Wegbereiter

Sohn L'Arins,
Bezwinger Gwynions,
Herr der Hüter des Lichts
Erster der Inquisitoren des Lichts (1002)


April 7

Atara, Mutter.
L'Arin, Vater des Lichts.

So viele der Völker Terra Luciaes kämpften an meiner Seite. Die Paladine des Lichts gaben ihr Leben für sie und genauso opferten sie ihr Leben den meinen und damit auch Dir im Kampf gegen die Finsternis.

Ich weiss, welch furchtbarer Schlag die Entweihung einer ewigen Stadt für euch war, weiss auch, welch unglaubliche neue Macht Dante nun gegeben wurde. Gross ist die Wut und Verzweiflung aller Götter und ich weiss, ich werde scheitern, versuche ich mich ihnen allen zu widersetzen.

Ich werde folgen und aus dem versteckten Lande zurückkehren nach Terra Luciae, die drei Mörder zu jagen und zu töten.

Doch, oh Mutter, Atara, Du bist die Rache, doch bist Du auch die Gerechtigkeit und bist Du die Ordnung. Ich bitte Dich, lasse nicht zu, das zehntausende sterben, die treu für Dich um Zion fochten. Denn die Sterblichen wussten nicht, das sie ganz Rorqual verrieten, mit dem was sie getan, wussten doch nicht um die gewaltige neue Kraft, die sie nun Dante damit schenken würden.

L'Arin, Göttervater, Mächtigster neben Zathuur, dessen Sohn Johannes mir wie ein Bruder ist. Bitte, der einzigste bist Du, auf den Atara immer hörte. Ich flehe Dich an, Gnade walten zu lassen, Verzeihung bei ihr für die ungeschicklichen Sterblichen zu erlangen.

Ich werde nun gehen und Alt-Zion besetzen und dies mit aller Macht, die mir zu Gebote steht. Der Wegbereiter übersandte mir Nachricht, das er bereits einen Sterblichen auserkoren hat, die Untersuchungen durchzuführen, dieser mag mich unterstützen. Die Seherin Aradwhaen wird von Ferne nach den Mördern Ausschau halten und Elea, die Tochter der Erde, mir die Kraft und Ausdauer schenken, so lange mit so starken Armeen auf Rorqual zu verweilen.

Doch wisse, Mutter und wisse L'Arin, Göttervater. Der Prinz der Ordnung wird nicht zurückkehren, auch wenn wir versagen sollten, die Mörder zu entdecken. Ihr werdet mich an der Seite des tapferen Johannes gemeinsam mit den Sterblichen vernichten müssen, falls das Jahr ohne Erfolg endet.

Im Namen der Ordnung und des Lichts,

Prinz Eolil,
Sohn Ataras,
Bezwinger Thorins des Grösseren,
Heerführer der Legiones der Ordnung (1005)


April 7

König Sisalasar, Herrscher des Traumrings (631)

Du hast gerufen und hier bin ich also. Xcu ist mein Name und mein Meister wird genannt Torgon, der Schwarze, Herr des Verderbens und der Dämonen des Abgrunds, er lässt Dir seinen freundlichen Gruss übermitteln. Er erwählte mich, Dir eine kleine Vorfreude zu bereiten auf die Hölle, die Dich nach Deinem sterblichen Dasein erwartet.

Dank, Farlokuur, oh hoher Sohn der Nacht, dieser hier ist vielversprechend.

gez.
Xcu
Herzog der Hölle,
Schänder des Namens von Demnogonis über alles liebend
in Diensten Torgons, dem Sohne des Gottes der Verderbnis (1011)


März 7

Sterbliche Rorquals.

Die Herrin der Ordnung sprach im Runde der Götter überaus hehre und zornige Worte im letzten Monde. Vernichten wollte sie ganz Terra Luciae, zu rächen eine in dieser Form noch nie dagewesene Entweihung einer heiligen Stadt. Um ewige Städte wurde so oft gekämpft in den letzten Tausend Jahren, doch noch niemals wagte es ein Sterblicher den immerwährenden Schutz für jedwede Art von Gläubigen in Frage zu stellen und einen Mord wider einen der Pilger anzuordnen.

Vor zwei Monden wagte es ein Meuchelmörder, drei Pilger in Zion zu ermorden. Wie Merl sah und sprach, war der Mörder ein Anhänger des Lichts, sehr wahrscheinlich ein angeblicher Anhänger Ataras selbst. Drei Pilger, entstammend dunklen Nationen oder dunklen Machtblöcken, welche die Herrin der Ordnung allezeit geduldet hatte in ihrer ewigen Stadt, auf das sie dereinst bekehrt werden möchten. So wie es alle Götter hielten in ihren heiligen Stätten.

Es waren Pilger der Atani Vinyabareva, der Jünger der Leere und der Klauen der Nacht. Grosse Schande wurde über Atara mit jener Ermordung gebracht. Und so geschah es, das Atara, die Rächende, im letzten Monde vor den Rat der Götter trat. Dem Rate, der seit so vielen Jahren nicht mehr getagt hatte, denn es herrschte allezeit nur Krieg zwischen Dunkelheit und Finsternis. In diesem Monde gelang es dem Rate zu einer Entscheidung zu gelangen, welche alle der Elf gemeinsam tragen, nur der grimme Muttermörder tat jenes wie erwartet nicht, sondern pries den Erfolg seines Wirkens, den Erfolg des Meuchlers.

Hört also, ihr Sterblichen. Die heiligen Stätten Rorquals seien euch genommen und sollen im Lande der Götter neu errichtet werden. Auf das nur jene, die zu uns berufen werden, die ewigen Städte zu entdecken vermögen. Auf das niemals mehr Schande über sie gebracht werde, sie in solch unermesslich ketzerischen Weise entweiht werden.

Terra Luciae wurde der Segen aller Gottheiten genommen und den Avataren des Lichts wurde befohlen, Jagd auf den Mörder zu machen, stützt und helft ihnen, so ihr denn zu leben wünscht. Findet und tötet den Mörder binnen einem Jahr oder Terra Luciae soll als ganzes in den roten Fluten versinken.

So sprach zu euch Lithe, die Herrin des Eises als Stimme des Rates der Götter (1000,1002-1011)


Dezember 6

A-THEOS

Gut klingt dieser euer gottloser Name. Das Chaos ist in euch, ihr braven Sklaven.

Vater, Herr, so gib mir eine Vision, wo diese Unwürdigen sich verbergen.

Sie sind wie für uns geschaffen.

Dartayeon,
Bannerträger des Chaos (1001)


Dezember 6

Hört, ihr göttlichen Schwestern und Brüder der Jüngeren und hört ihr, die man Alte nennt.

Die Herrin der Wildnis sah, wie Unmengen an Leben in den letzten Monden verging. Zu Zion, zu Imperial, zum Kontinent zu Malville.

Lithe ist entschlossen, dies nun zu enden, dem Kampf ein neues Gesicht zu geben.

Ihr alle wurdet herausgefordert  von Mir und ihr alle nahmet die Herausforderung an, nur der grimmige Muttermörder hat den Regeln nicht zugestimmt. Doch ist dies unerheblich in diesen Tagen, da seine Macht geringer bemessen denn einst, denn der Glaube ist stark auf Rorqual.

So sei heute das Spiel begonnen und eure Avatare und Sterbliche mögen eure Schachfiguren sein, die euch Sieg oder Niederlage bringen werden. Wer von euch den Sieg davontrage, soll über den Götterhimmel herrschen und ein jeder der Elf wird sich ihm unterwerfen.

Derjenige Sterbliche aber, der den Sieg herbeiführt, soll selbst zu einem halbgöttlichen Wesen von urgewaltiger Macht werden. Dieses sterbliche Wesen soll Regent von ganz Rorqual werden, zu enden den ewgen Zwist und sie oder er sollen herrschen über Welt und Unterwelt und es werden ihm untertan sein.alle Sterblichen.

Den Göttern wird untersagt, für die Dauer des Spiels direkt einzugreifen, nur den Avataren wird solches in gestrengen Regeln erlaubt.

Möge die Beste siegen.

LITHE,
Göttin des Eises,
Herrin der Jagd (1007)


Dezember 6

Sterbliche.

Wisst, das die Zeit gekommen ist, zu entscheiden, da Rorquals ewiger Streit enden könnte.

Ein Spiel wurde begonnen und wer obsiege, wird Rorqual zu einen vermögen.

Ob die Zeit danach eine Zeit der Dunkelheit oder eine Zeit des Lichts oder etwas dazwischen sein werde, vermögt ihr selbst zu entscheiden, Sterbliche. Findet die elf Gaben der Götter und erlangt Gewalt über sie. Wer genug dieser Gaben besitze, dem möge ein Preis zuteil werden, wie es ihn niemals zuvor zu erringen gab auf der Welt der roten Wasser.

Weisheit mit euch. Geht nun, trachtet den Sieg zu erringen im Spiel der Götter.

Merl (1009)


Oktober 6

Hört Sterbliche.

Seht und erkennt, was zu Terra Luciae geschieht. Die Götter des Dunkels trachten eine der grossen Hochburgen des Lichts zu vernichten. Bereits gebrochen der göttliche Segen des Lichts zum Kontinent zu Zion und die furchtbare Ilian sprach weitere finsterste Magie, welche die Armeen des Lichts nun lähmt.

So ist das Tor weit geöffnet und zu Zion entscheide sich das Schicksal Rorquals, in eurer Hand nun liegt es, Sterbliche, was werden mag.

Gehet also, schenkt dem Lichte Glaube, schenkt ihm Liebe, euer Leben gar, gebt ihm Ergebenheit. Kämpft mit Feuers Geiste wie ihr niemals kämpftet, Sterbliche. Denn der Untergang Terra Luciaes ist gewisser denn als alles andere Ding, sollte Zion fallen. Der Kontinent würde bersten, denn Atara selbst würde erscheinen, zu kämpfen ob ihres Landes. Und höret, geschehe jenes, so wird auch Jawas herabsteigen, auf das er vernichte seine ewige Widersacherin und es werden sich auch erheben die beiden Alten, zu erheben ihre unermessliche Macht, die da spülen wird über die Lande Rorquals.

So fürchtet den Tag, da Götter werden über das Land wandeln, die Welt zerbrechen, versinken würd für lange, lange Zeit  in Chaos und Tod.

Stehet also auf, gebet hin, was ihr zu geben vermögt, denn nicht nur Terra Luciae ist das Opfer, sondern Rorqual gar selbst, seht das Ende der Welt zeichnet sich zum ersten Male ab gen Horizont.

Doch auch der Wegbereiter ist nicht machtlos verblieben.

Ich rufe Dich, Aradwhaen, Tochter Merls, Hochdruidin aus Ladean, brich den bösen Zauber zu Terra Luciae und entsende Deine Armeen des Waldes zur Hilfe von Zion.  Ich rufe auch Dich, Elea, Tochter der Mutter des Lebens. Gib Aradwhaen die Macht der Erde und der Sonne, und sodann lasse uns zu Zion beginnen, was wir vermögen, das Ende der Welt zu hindern.

Der Wegbereiter fordert Euer Erscheinen, folget nun dem Ruf dessen, den sie den grössten Heroen des Lichts benannten. Lasset uns bauen auf der Sterblichen Glaube und Opferbereitschaft, denn versagen diese, so wird die Finsternis obsiegen, die erste Propezeihung sich in ihrer ganzen Furchtbarkeit erfüllen.

Johannes der Wegbereiter
Sohn L'Arins
Bezwinger Gwynions zu Shirasei

Im Namen des Vaters des Lichts (1002)


September 6

Herr von Khazad-lith (689),
gern haben wir die Worte Eures Vaters vernommen. Das Chaos ist tief auch in Euch, eines Tages werden wir uns begegnen.

IM NAMEN DES CHAOS

Dartayeon, Bannerträger des Chaos (1001)


September 6

Reiter von Erimir.

Wohl getan ist Euer Wandel und gern höre ich Eure Worte zu Ehren der gestrengen Atara, der Herrin der Ordnung.

Prinz Eolil,
Sohn der Ordnung (1005)


September 6

Aavenie, the eternal seekers (569) und
Anadans Volk (550).

Musse hat die Herrin der Jagd in diesen Tagen und so sei euch meine Aufmerksamkeit geschenkt.

Ich sah, was ihr tatet, ihr hattet kleinlich Vergnügen daran, die Gesetze der Elf zu brechen und ein anderes Volk zu versklaven, die Pfeile des Lichts (546). Sicher war es nützlich, sicher tatet ihr es still und doch war es von Falsch. So sei euch eine Aufgabe gestellt, denn die Wolfsherrin hat Musse und wünscht Unterhaltung.

Hört Lithas Wunsch. Findet beide in euren Völkern den jeweils grössten Dichter und sodann verfasse jeder dieser ein Gedicht zu Ehren aller Götter. Ist die Verse schlecht oder gestohlen, so mögen euch Ascans Wolfsrudel reissen, sind sie nur gut, so mögt ihr euch nur einiger weniger wilder Tiere erfreuen, die ich euch senden will.

Sind eure Verse aber aussergewöhnlich, so soll kein Harm euch widerfahren von Lithes Hand.

LITHE (1007)


August 6

ES IST GENUG.

Klauen der Nacht, Jawas Diener, Anorien, Jünger der Leere, Druidya Noctis, Schattenmeister, Mordor, Kalifat der Mahan mi Is'h'lah, Kiril Threndor, Elianur, Zargesh, Naxxar, Schwarzes Dominion, Jadeherzen.

Ihr alle seid verwickelt in diese Scharade. Fast jeder von euch vermochte göttliche Gunst zu erringen, mancher nur gering, mancher gar ein göttlich Mal. Und doch hat ein jeder von euch auf die eine oder andere Art gefehlt.

Was wagt ihr euch anzumassen, sterbliche Brut. Ihr trachtet, scheints, die Götter selbst in eure jämmerlichen und kleinlichen Zwiste zu verwickeln, uns mit euren unbedeutenden Streitereien zu erzürnen.

Lauschet wohl nun des DUNKLEN ALTEN Wort, denn nur ein einzigmal werden sie gesprochen.

Führt euren unseligen Bruderkrieg, wie schon Legionen von Finsteren vor euch untereinander stritten. Kämpft, tötet, doch opfert der Finsternis die Seelen der Gegangenen. Macht der Dunkelheit Ehre und behandelt einander fortan mit Respekt, denn Schande habt ihr denen bereitet, die über euch wachen.

Mögen Jawas Diener nicht erneut knochenlos zu ihrem Herrn greinen, noch mögen sich Kiril Threndor und Elianur sich nicht neuerlich die Verstossung von Renegaten anmassen. Mag der Weg eines Renegaten zur göttlichen Gunst auch beschwerlicher sein, alleinig der Götter Vorrecht ist es, zu urteilen, ob die Finsternis solchen Heimat gewähre oder nicht, niemandes anderen.

Darob hinaus biedere sich kein Diener des Dunkels blakend bei der uns nicht wohlgesonnenen Hexe der Stürme an. Oder erfreche sich, im Schulterschlusse mit dem Lichte Krieger des Dunkels zu bekriegen oder unheilige Allianzen zu schmieden. Keine Ungeheuerlichkeiten mehr wie etwa andere Gläubige der Finsternis zu bannen. Geschieht solches erneut, soll dem Frevler ein Bann gegeben werden und er soll mit des Dunklen Alten Macht gesprochen sein.

Schluss sei mit solcher Art von Gewinsele und Fehl. Wer sich noch einmal dergestalt ergehe, dessen Schutz und Segen verfalle sofortig und Lord Gwynion, Kadir die Hand, der Sohn der Nacht und der Dämonenprinz Torgon werden Befehl erhalten, gnadenlos zu vernichten, was sich als unwert erwiesen. Weder eine neu erstarkte Drachengöttin, noch das Chaos, noch das Licht, noch irgendeine andere Macht auf Rorqual vermag derzeit der gesammelten Kraft der vier Söhne der Finsternis zu widerstehen, so hüte sich, wer erneut frevele.

Vernehmt der Finsternis unabänderlichen Willen. Die Götter des Dunkels gewähren eurem Versagen Gnade, Sklaven. Heute. Ein letztes Mal, ob eurer Verdienste in früheren Tagen.

Führt diesen Krieg, so er unbedingt geführt werden muss. Doch dann führt ihn, wie die dunklen Götter es von ihren jeweiligen Dienern erwarten, führt ihn, auf das ihr ihnen Ehre bereitet. Enttäuscht uns nicht weiter, denn auch das beste Werkzeug ist ersetzbar, vergesst dies nie.

Im Namen von

JAWAS (1008),
Kriegsherr der Dunkelheit,
Herr der Verheerung

ILIAN (1003),
Herrin der Leere,
Meisterin der Dimensionen

DEMNOGONIS (1011),
König des Abgrunds,
Herr der Dämonen


Ungnädig,
ZATHUUR (1000),
Herr des Untodes


August 6

Herrin der Stürme,
oh Drachengöttin.

Ich betrauere, das Ihr, trotzdem Ihr gegen die Finsternis zu streiten geruht, noch immer nicht auf die Seite der Götter des Lichts zu treten trachtet.

Doch, Ihr rieft nach dem Wegbereiter. Hier bin ich also, mein Wort und meine alte Schuld euch gegenüber einzulösen.
Ich werde tun, um was Ihr mich batet.

Johannes der Wegbereiter (1002)
Herr der Pilger des Lichts


August 6

Kadir, die Hand.
Der Verheerung Arroganz ist erfrischend wie immer. Du hast der Drachenmutter Diener zu Ekiem Alusru getötet. Es ist ein Fehler, die Macht der Drachen zu unterschätzen. Wir sehen uns zu Terra Luciae, Narr, kein Band hält die Drachen.

Der Drache Enayak (1004)


August 6

Dartayeon, sagt, gefiel Euch die sengende Kraft des Lichts? Ich gelobte, den gewandelten König Daijin zu töten und so geschah es nun. Das Ausgreifen des Chaos wurde verhindert, das verdorbene Land versiegelt. So scheiterte also Euer teuflischer Plan, das gesamte Eiland zur Bastion des Chaos zu weihen.

Heil Atara, der Ordnung Banner weht nun über den Leichen der gefallenen Sünder und Friede soll einkehren hier. So sei es Zeit, heimzukehren. Heimzukehren nach Zion, wo mein alter Feind Kadir meiner harrt.

Prinz Eolil
Herr der Legionen des Lichts (1005)


August 6

Lange schwieg ich, beobachtete euer Treiben, ihr Götter von Gutem und Bösen, ihr Sterblichen von Licht und Dunkel. Mal schenkte ich Heeren des Dunkels ungesehen meine Kraft im Kampfe, mal den Mächten des Lichtes. Viel Zeit verging so.

Doch im letzten Mond sah ich einen Kampf, der mein Herz angerührt.

Jener, der sich Valeron nennt, der mein Kind ist, er focht ehrenhaft gegen einen der grossen Streiter des Dunkels. Makellos und rein die Bereitschaft, einen guten Kampf zu geben. Bedeutend und wichtig, ehrbar zu streiten.

Der Herr des Krieges entscheidet: Der Dunkelheit werde heute ein Geschenk bereitet.

Athos Gunst und damit die seiner Getreuen gehört ab diesem Tage der Seite der Finsternis.

Mögen die kommenden Jahre erweisen, ob euer ehrbar Tun anhalten wird, ihr Sterblichen aus dunklen Landen. Ob ihr euch weiterhin verdienen könnt, das Kriegsglück und Athos Söhne auf eurer Seite zu wissen.

ATHOS
Herr von Blitz und Donner
Gott des Krieges (1010)


Juli 6

Sterbliche auf meinem Land!

Ich gewährte euch Gnade und Schutz. Ich verwies Eolils und Aradwhaens Einmischungen, wohin sie gehören. Ich gewährte euch die alte Hauptstadt der Welt und euer ach so stolzer Imperator erfreute mich. Er war eine amüsanter Ersatz für den Mann selben Namens, der von eintausendundsechs Jahren starb, als Imperial in den roten Fluten versank. Doch nun habt ihr Meinen Grund und Boden mit Blut besudelt, vergossen durch Meiner Schwester Lithas Hindin Thalna Frost.

Damit nicht genug. Meine Tochter durchreiste altes imperiales Land, Mein Land, das Land der Drachen seit jeher. Man hat ihr gedroht, Sterbliche wagten jenes und sie ergingen sich in einer Verhaltensweise, das man meint, euch Sterblichen gehöre jenes Land und nicht der Drachengöttin.

Hört nun Lejlas Willen, Sterbliche namens Thalna Frost und Sterblicher namens Toar.

Meine Geduld endet heute und euer Verdienst ist dies.

Der gesamte Imperialkontinent im Norden wie im Osten wird nun von Drachen heimgesucht werden, bis hin zu Merls heiligen Hainen. Blut soll nun fliessen zur Freude der Drachen wie in alter Zeit. Wo immer ein Drache sich entscheidet, seinen Hunger zu stillen, so möge sterblich Fleisch ihm willig dargeboten werden.

Ihr hattet die Wahl, Sterbliche. Ihr habt entschieden.

Lejla,
Herrin der Drachen und Herrin der Stürme (1004)


Juni 6

Lejla, Sturmhexe, Feindin.
Offen intrigiertest Du gegen den Herrn der Verheerung,. so fliesse nun das Herzblut Deiner Sklaven zu Terra Luciae.

JAWAS (1008)


März 6

Sauron, Mein säumiger Diener.

Erinnere Dich an Deine Worte, die im Oktober 2 Du sprachst.

Dort, wo Ihr der Welt zum ersten Male erschienen seid, soll ein dunkler Turm entstehen, der seinesgleichen in der Welt nicht finden wird.

So frage Ich Dich, saumseliger Sklave, wo ist, was Mir gehört. Lange sah die Verheerung auf Dein Tun herunter, wartete auf das, was Du gelobt.

Höher sind die Pflichten eines Malgezeichneten als jedes anderen, Du warst eines meiner Fanale im ewigen Kampfe. Doch siehe nun, Du hast Deinem Herrn mit Falsch wortreich Opfer angeboten und so konnten die Götter des Lichts Mein Zeichen Dir nehmen. Bevor Mordor nun ein Gleichnis flacher Erde werde, bevor Ich es der vollkommenen Verheerung anheim geben werde, sollst Du eine letzte Gelegenheit erhalten, Dich zu beweisen.

Tausend an der Zahl, Sauron, Menschenseelen. Bringe sie nach Barad Dur und Mein Hunger soll gestillt werden.
Eile Dich nun, zu Mordors eigenem Wohl.

JAWAS (1008)
Gott der Verheerung


März 6

Hüte Dich, Anonynicus von Synonyme, Sohn L'Arins zu Nor Merrin.

Hast Du Anwaestel vergessen? Einen Gott zu lästern stärkt nur den Muttermörder, so achte Deiner Worte. Der Herr der Verheerung mag Dein und mein Feind sein, mein sterblich Kind, doch der Herr des Chaos ist nun aufmerksam geworden, war dies es wert?

Aradwhaen,
Hochdruidin zu Ladean,
der ewigen Stadt Merls (1009)


Februar 6

Kadir, den man 'Die Hand' nennt.

Es ist wahr und unser aller Zorn ist gewaltig.

Der Sohn der Nacht begreift Eure schäumende Wut. Zwei Gezeichnete sind verloren, ein Teil der verfluchten zweiten Prophezeiung hat sich erfüllt, die Macht der Finsternis wurde schwer geschwächt. Wisst, das meine Herrin das Recht erwirkte, die Strafung dessen des Alten Jünger vorzunehmen, der Sein Mal trug und trotzdem versagte. Dieser wird das Schicksal annehmen, was ihm bestimmt ist oder er soll gnadenlos von der Macht der Dunkelheit davongespült werden. So will es der gemeinsame Wille der Götter der Finsternis und unabänderlich soll es so geschehen. So gehorcht, wie auch ich es tue, Kadir, lasst ab von ihm.

Ich ersuche Euch, geht gen Nordwesten, Kadir, mein Bruder im Geiste. Tut das, was nur Ihr vermögt. Geht und führt die Heere der Verheerung gegen Terra Luciae, brecht der Hure der Ordnung Rückgrat, solange dank Rothamon der Bannerträger des Chaos ihres Sohnes Streitkräfte bindet. Atara wird gewisslich nicht selbst erscheinen, denn nun würde ein Zweikampf wider Euren Vater das Land Terra Luciae selbst zerschmettern.
Solange die entfesselten Magien meiner Mutter und des verfluchten Merl über Terra Luciae sich also noch die Waage halten, handelt eilends, es sind nurmehr nur noch Sterbliche, welche Euch aufzuhalten vermögen.

Farlokuur
der Sohn der Nacht (1003)


Februar 6

Finstere Schwester, ihr dunklen Brüder und auch Du, Bruder meiner Mutter, Zathuur.

Habt obacht, wieweit Euer Handeln auf dem alten Kontinent reichen mag. Ich sehe euren geweckten Zorn über eure Niederlage, doch die Herrin der Stürme wird Einmischung jenseits gebührlicher Grenzen ohne jedes Zögern beantworten. Die Macht der Drachen ist auf ihrem Gipfel und geringer denn je ist meine Geduld mit den Spielen, die Licht und Dunkelheit treiben.

Lejla, Göttin der Drachen,
Herrin der Stürme (1004)


Februar 6

Ich bin gesundet und während ich ruhte, gesundete auch die Macht des Lebens. Die Mutter des Lebens aber segnete Nor Merrin und wenig Freude soll Demnogonis, der Furchtbare, nun an jenem Land noch haben.

Vassago, mein lieber, lieber Sohn,
ich danke Dir aus tiefem Herzen für das, was Dein Einfluss dem Lichte bescherte. Wisse, das die Götter über die Macht verfügen, jeweils drei ihrer Diener mit ihrem Male zu zeichnen, drei von euch Sterblichen zu den ersten Boten ihres Willens zu machen. All die Gezeichneten, sie wissen um ihre Berufung, denn immer erhalten sie Gaben, die sonst unmöglich zu erlangen sind. Nur selten ist die Zeichnung solcher Sterblichen möglich, so wie es der vergangenen Mutter des Chaos ewiger Zauber noch heute erzwingt.

Obwohl Du gezeichnet warst mit einem solchen Male, obwohl auch das bösartige Vieh zu Mordor dies war, erfüllt es mich nun mit Glück und Dankbarkeit, das Harmsens Volk, welches das Mal der Wälder trägt, letztendlich von Dir errettet wurde, Du erwiesen hast, eine Seele zu haben.

So hat sich heute also ein weiterer Teil der zweiten Prophezeiung,  wie auch die Aradwhaen entsandte Vision des Herrn der Weisheit, das dem Clan der Harmsens einst Grosses bevorstehe, erfüllt. Der Sieg des Lichts ist nähergerückt und die Finsternis verlor gleich zwei Träger ihrer Bestimmung.

Elea, Hohepriesterin der Göttin des Lebens (1006)


Januar 6

Vassago, Deinen Verrat wirst Du teuer bezahlen. Wir werden sehen, ob der Alte Dir wirklich eine neue Reinkarnation eines Vassago entsenden wird, nach dem, was Du getan.

Der Feldzug gegen Zion wird nächsten Mond abgebrochen, erfreue Dich, Eolil, nunmehr bin ich andersweitig beschäftigt.

Kadirs Hand für die Horden der Verheerung (1008)


Dezember 5

Wisst, ihr Götter, das unheilige Sanktum der Verderbnis ist nun errichtet zu Jharlom. Unzerstörbar und uneinnehmbar soll es von heute an Quell des Verderbens dieser Welt werden. Rea, Schlange, die Du Dich meine Schwester nennst, meiner Rache wird perfider sein, denn Du es je erträumt hast. Dein Fluch soll auf Dich zurückfallen, denn mit dem heutigen Tag gehört Demnogonis zu den mächtigesten Göttern Rorquals.
Die 1. Prophezeiung wird diejenige sein, welche Erfüllung finden wird.

DEMNOGONIS

Meister der Verderbnis,
Herr der Dämonen,
Gebieter der Unterwelt (1011)


November 5

Bürger des Reiches von Lilienroth!

Euer Herr enttäuschte die Herrin des Schwertes und der Ordnung, so sei nun meine Aufgabe, erneut Ordnung in dieses Land zu bringen.

Durch Rothamon konnte das Chaos im Sueden eures Reiches mit Macht Einzug halten. Der Bannertraeger des Chaos, Dartayeon, entsandte den gewandelten Koenig Daijin euch alle zu vernichten. Die ersten sterben, weitere werden in den naechsten Wochen fallen, die Vernichtung Rorquals wird nun vom Muttermoerder mit aller Macht vorangetrieben. Wisset, Lilienrother, Dantes Ziel ist die Vernichtung der Welt und so die Vorzeichen es fuegen, wird dies auch geschehen. Doch die 2.Prophezeiung spricht anderes, spricht vom Siege des Lichts, von der Vernichtung von Chaos und Finsternis und doch mehren sich die Zeichen zugunsten des Muttermoerders.

So hoert meinen Beschluss, ihr Diener Ataras.

Ihr werdet 450 Mannen in meinen Dienste stellen. Eilt euch damit, jeder Monat den ihr zoegert, wird die Macht des Chaos vergroessern. Dazu werdet ihr 5000 Silber an des Prinzen Eolils Gesandte uebergeben, das Geld soll verwendet werden, die Maechte des Lichtes zu bestaerken.

Du aber, Koenig Daijin, hoere die Worte vom Sohne Ataras. Ich werde Dich toeten, erbarmungswuerdige Kreatur, Dir endlich den Frieden bringen, der mit dem Untergange des legendaeren Reiches Beni Rurech laengst ueber Dich haette kommen sollen. Moegen die Lilienrother vergehen oder nicht - Du wirst Ataras Gericht kennenlernen.

Prinz Eolil,
Herr der Legionen des Lichts,
erster unter den Paladinen der Ordnung (1005)


September 5

Ich sah und ich sehe. Nicht immer ist das, was der Gott der Weisheit mir an Visionen schenkt, erfreulich. Doch immer ist es wahr.

Ich sehe - Versklavung.

Ich sehe Dich, stolzer Mann, oh wehe, was tatest Du.

Du warst das geliebte Kind Ataras, dem die strenge Herrin der Ordnung fast alles vergeben hätte. Du warst die Hoffnung des Helden Eolil, der grosse Pläne mit Dir hatte. Und doch bautest Du die Macht Deines Volkes auf der Versklavung des Clan Eshin auf. Nur halb so gross wäre Dein Volk, hättest Du es nicht solch verbotene Pfade geführt. Du hast wider allem gehandelt, wofür die Elf einstehen und nur Ataras Dich noch immer schützender Segen bewahrt Dich heute vor der schnellen Wandlung durch des Muttermörders verlogener Macht.

Stolzer Mann, erhöre das leise Wort einer alten Frau. Gehe und bereue, tue Buße und erkenne, was Du getan. Denn Atara war immer hart gegen Frevler, doch auch alle Zeit gerecht gegen die, die sie liebte.

Ich sehe - Krieg.

O stolzer Mann. Ein fremdes Volk mit der geraubten Macht zu bekriegen, dazu Athos Söhne. Kann dies Gutes erbringen?

Sei weise, mein Sohn.

Aradwhaen,
Hochdruidin zu Ladean (1009)


August 5

Rothamon, Du hast mich tief enttäuscht. Wie konntest Du nur aus schierer Habgier den Clan Eshin versklaven?

Ich werde denken. Dann werde ich Dein Urteil verkünden.
Prinz Eolil,
Herr der Legionen des Lichts (1005)


August 5

Ich trauere um meine Tochter Elea, welche nahe des Todes ist.

So spreche ich. Meine Tochter soll zu Nor Merrin gesunden, wo getreue Kinder Reas wachen und das Licht verehren.
Mein Bruder Demnogonis, dieser Sieg gehört Dir, der unheilige Ort, den Du begehrst, wird also auf Jharlom entstehen.

Doch die Kraft Reas ist ungebrochen, eine Niederlage ist kein verlorener Krieg. Fürchte mich, Herr der Dämonen, denn nun ist mein Zorn erwacht.

REA (1006)


Juli 5

Sankt Johannes Kapelle, zum Dome von Ilmarund.

...und in jenem Juli des Jahres 5 strömten sie alle, das Wunder zu schauen, denn übernatürlich erstrahlen in diesem Mond die Zeichen des Göttervaters in der Kapelle.

L'Arin
Vater des Lichts
Vernichter des Übels [1002]


Juni 5

Mein lieblicher Rothamon, wie glücklich hast Du mich gemacht, das Du dem Chaos nachgegeben, die Waagschale neigt sich wieder ein wenig mehr. Atara hast Du verraten, den Clan Enshin versklavt. Siehe nur, Hure der Ordnung, solch Abschaum diente Dir. Sie verraten Dich, denn immer wird schnelle Macht ihre Seelen wirksamer kaufen können, als die rächenden Legionen Deines geliebten Sohnes Eolil herbeieilen können.

Du gehörst nun Mir, mein braver Sterblicher, es gibt kein Entrinnen. Rutsche auf Deinen Knieen und erbebe vor Meiner Macht und Dein Ende soll schnell und angenehm sein, Deine Wandlung Dir Lust bereiten. Oder wähle zu Meinem Ergötzen Deine qualvolle und langsame Wandlung.

Dante,
Herr der Chaos,
mächtigster aller Götter (1001)


Juni 5

Athos, siehe Deine Verehrer aus Zjyorchias Reich.

Sie sind wenig mehr denn Jammervolle, welche nicht wagen, Unrecht selbst zu bekämpfen und ihre respektlose Art gereicht Dir, Ihrem Herrn, ebenso zur Schande, wie sie mich beleidigt.

Athos, lieber Bruder, wirke sofort auf Deine Kinder ein, oder Dich wie sie treffe meine Ungnade.

Atara (1005)
Herrin der Ordnung


Juni 5

Cogline, schmieriger und verlogener Sterblicher, Sklave Merls!

Du hast es also tatsächlich gewagt, meines Herrn Gesandte mit Deinem ach so machtvollen Heer und verdorbener Magie zu vernichten. Du sollst büssen, kriecherischer, selbsternannter Prediger der Lügen des Baumgottes. Ich werde das Blut der Deinen über das ganze Eiland verspritzen und der Tag ist nicht fern, da ich den Geschmack Deines noch schlagenden Herzens kosten werde. Zuerst die Seelen jener Selbstvergessenen, die mein Jharlom besudeln. dann die Deine!

Im Namen meines Herrn, meines Vaters, Demnogonis, des Herrn der Verderbnis.

Der Dämonenlord Torgon.
Erster des Höllenkreises (1011)


April 5

So ist also der Tag gekommen, Sterbliche.

Shuuma, die Unvergängliche, öffnet der Welt erneut ihre Tore, zu säen den Durst nach Finsternis und Verheerung in die Seelen der Pilger. Und sehet, erneut spricht die 1.Prophezeiung die Wahrheit, denn mit dem heutigen Tage, da Jawas' ewige Stadt ihre Tore öffnet, befahl der Herrn der Verheerung mir erneut die Heerscharen der Finsternis an. so wie prophezeit ward.

So höre mich, Eolil, Bastard Ataras, die Zeit des Friedens ist vorbei.

Kadir die Hand
General der schwarzen Flut (1008)


April 5

Euer Pfad ist gefährlich, meine Kinder aus Zjyorchias Reich. Nur dem Muttermörder und seinen Sklaven nützen solch lästerliche Anrufungen, wie sie einer der euren sprach. Kämpfet an gegen die Zweifel, die der Muttermörder in euren Herzen säte, denn wisst, verfallt ihr dem Chaos, so mag der Zorn der Alten und Jüngeren euch hinwegfegen wie welkes Herbstlaub vom Sturme ergriffen wird. Vergesst niemals, auch für die euren kämpft die Herrin der Ordnung ihren nimmerendenden Kampf gegen die Pest des Chaos, ganz so, wie auch ich es tue.

Jene aber, die wider meine Kinder streiten wollen, es sind Sterbliche wie ihr, so endet das Wehklagen und steht auf und kämpft, so wie es meine Töchter und Söhne seit jeher tun, und dankt eurem Feind für die Herausforderung.

Athos
der ewige Krieger (1010)


April 5

Herrin der Zwietracht, Meisterin der Intrige, Nachtbringerin!

Siehe, die Kreaturen Deines Feindes Merl belästigen meine Kinder, dies wird gestraft werden. Doch ein mächtiger Schutzzauber des selbsternannten Herrn der Weisheit schützt den ganzen Westen Terra Luciaes, so höre meine Bitte.

Ilian, Meisterin der Leere, brich diese Magie mit Deiner Macht und ich werde in Deiner Schuld stehen.

DEMNOGONIS (1011)


März 5

Die Mutter der Schöpfung ist erschlagen und wird niemals wiederkehren, sterbliches Gewürm, all euer jämmerliches Wehklages wird euch also nichts nutzen. Jenen aber, die dem Chaos huldigen, soll die Zeit bis zu eigenen Wandlung versüsst werden, alle anderen jedoch werden die Macht meines Herrn in grausiger Weise verspüren.

Im Namen des Chaos,

Dartayeon
Bannerträger des Chaos
Feldherr der grössten Armee Rorquals (1001)


Februar 5

Reiter des Lichts von Erimir (340)

Ein Rätsel, ihr Sterblichen, es ist wahrhaftig sehr leicht.

Wer nahm von Gier zerfressen all das Gold und Gelde jener Orks?

Löst das Rätsel und ihr dürfet den Geistern der Nacht, welche mit mir eilen, 8000 Silber opfern, zu übergeben bis Mai des Jahres 5. Löst ihr es nicht oder löst ihr es und opfert nicht, so sollt ihr erlernen, was Verzweiflung ist.

Farlokuur, der Sohn der Nacht (1003)


Dezember 4

Göttin des Eises, Herrin der Jagd, die Verpflichtung der Finsternis für Dein Eingreifen auf dem Schlachtfelde von Banlar soll nicht vergessen werden. Der dunkle Alte, Er ist erfreut über die Niederlage des Chaos zu Terra Luciae und übersendet Dir durch mich Seinen Dank.

Im Namen des Herrn der Finsternis, des dunklen Alten,

Gwynion, Lorddämon,
Herr der Crai,
Herr der untoten Legionen Zathuurs (1000)


Dezember 4

Lichtbringer (57)!

Pilger aus dem Norden, unterlasst diese Vertraulichkeiten.
Weitere Besiedlungsversuche zu Zion führen zur Entleibung der Frevler.

Prinz Eolil, Sohn der Ordnung,
Heerführer der Legionen des Lichts (1006)


Dezember 4

Dartayeon, Kreatur des Muttermörders, die Tore zur Rückkehr Deines Sklaven Daijin sind nunmehr zerstört, Terra Luciae wird nicht zu Deinem Spielballe werden. Weiche!

Ascan, Leitwolf der Rudel Lithas (1007)


Oktober 4

Johannes,
den größten Helden des Lichtes, nannte man Dich nicht einst so? So siehe denn, das Chaos raubt auch Dir Deine Macht. Sieh das schäbige Pack zu Khorsan, es handelt ganz in meinem Geiste, siehe wie es Dir den Respekt Deiner göttlichen Herkunft abspricht, so lerne, es ist die Zeit, da die Macht der Alten und Jüngeren vergeht.

So will ich euch zu Banlar denn mein Geschenk entsenden, auf das die Missgeburten des dunklen Alten wie auch Du verspüren die Wonnen der Wandlung des Chaos.

Im Namen des mächtigsten aller Götter,

Dartayeon
Bannertraeger des Chaos (1001)


August 4

Mhargks, den Pilgern L'Arins war es ein Vergnügen, Dir bei Deinen Selbstzweifeln zu helfen, was für ein wundervoller Exorzismus ...

Erleuchtet seiest Du im Namen des Vaters des Lichts,

Johannes,der Wegbereiter,
Herr der Hüter des Lichts,
Bezwinger Gwynions (1002)


August 4

Aradwhaen, Tochter des Schürzenjägers, dies ist MEIN Kontinent. Wenn Du dort Streitigkeiten ausfechten lassen willst, erwarte ich Deine Bitte, das dies meine Gunst findet. Dies geschah nicht, entferne die Deinen sofort oder Du wirst es bitter bereuen.

Lejla,
Herrin der Drachen (1004)


Juni 4

Sterbliche, ich höre Eure Worte und meine Aufmerksamkeit ist geweckt. Die Herrin der Drachen wird nicht erneut dulden, das Völker, die Ihr in tiefem Glauben ergeben sind, zerbrochen werden.

Lejla
Göttin von Sturm und See (1004)


Juni 4

Höret Sterbliche,
Zu den Feiern des Mondes der Ordnung haben sich die Legionen des Lichts in der heiligen Stadt Zion versammelt. Wir heissen auch die Streiter des Vater des Lichts willkommen, welche in diesem Jahre die heiligen Tage gemeinsam mit uns begehen. Pilger zu Zion, huldigt der Göttin der Ordnung.

Eolil
Heerführer der Legionen des Lichts (1005)


Juni 4

Druidya Noctis
Sterbliche, ihr erwähltet euren Weg und so soll in Weisheit Gericht gehalten werden über euch.

Was ihr erreicht habt, erreichtet ihr durch Meine Gnade, welche die Willkür Meiner göttlichen Schwestern und Brüder von euch fernhielt. Ich gab euch die Gabe der Magie und Ich gewährte euch den Schutz der Baumgeister. Dennoch habt ihr euren Herrn verraten, seid schamlos der Blutsaugerin, der schwarzen Schlange der Leere anheimgefallen.

Im Namen aller Mächte des Lichts, so lasse Ich euch nunmehr die Brandmarkung des Verräters zuteil werden, verstossen seiet ihr auf alle Zeit.

Die Töchter und Söhne des Vaters des Lichts mögen euch jagen und euch Erlösung bescheren.
Die Töchter und Söhne der Herrin des Lebens mögen euch die sengende Hitze der Mittagssonne verspüren lassen.
Die Töchter und Söhne der Herrin der Ordnung mögen ihre rächenden Schwerter gegen euch wenden.
Die Töchter und Söhne des Herrn der Weisheit aber mögen euch meiden, so ihr naht und sorgsam die Wälder von euren an die Finsternis verkauften Seelen freihalten.

Euer Auesseres werde wie euer Inneres, Euch ward genommen, was euch gegeben ward, Abtrünnige.

Dann ist da noch jener Sterbliche, der sich Herr der Juenger des Lichts und der Weisheit nennt, im kommenden Mond soll er mit Klugheit beschenkt werden. Er mag begreifen, was es bedeutet, vorgeblich im Namen der Weisheit zu handeln und dennoch Merls Kinder zu verderben.

MERL (1009)


Mai 4

Wegbereiter, so bist Du also endlich erschienen, meines Herrn khorsanische Diener zu belästigen. Der Tanz beginne...

Gruulok der Lich,
Heerführer der Finsternis in Diensten Lord Gwynions (1001)


April 4

Völker Rorquals,
wisst das die 2. Prophezeiung zutraf, der Herr der Weisheit kehrte zurück in SEINE heilige Stadt Ladean, wie es geschreiben stand. Und SEINE lichte Magie vertrieb den Fluch des Chaos über dem Volke der treuen Rufer, errettete SEINE treuen Kinder. Denen aber, die den Herrn der Weiheit riefen, prophezeie ich heute Grosses, denn dereinst wird auch Merl sie rufen, zu vollführen SEINEN Willen.

Ihr aber, die treu seid und waret und auch ihr, die IHN verrietet, seid gewiss, ER sah immer eure Taten im Heute und im Gestern und Gerechtigkeit wird euch widerfahren.

So spricht zu Ladean, der heiligen Stadt Merls,

Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


März 4

Verehrte Elfen der Atani Vinybareva,

es war mir ein Vergnügen, eure Wünsche zu erfüllen und pünktlich zu liefern. Viel Freude mit dem Geschenk, möge es Euch wie auch meinem Herrn zur Abwechslung gereichen. Im übrigen habt ihr es hier schön in euren Landen...

Untertänigst,
Euer Droghzuon, niederer Teufel,
in Diensten des Herrn der Verderbnis (1011)


Februar 4

Zu wenig Geschenke, Atani Vinyabareva?
So soll es sein, Elfen - Demnogonis wird euch ein Geschenk machen, eines, an dem ihr und auch er helle Freude haben werdet.

Demnognis,
Fürst des Abgrundes,
Herr der Dämonen,
Gott der Verderbnis (1011)


Februar 4

Besinne Dich, Herr von Quindiniar. Du plündert und vertreibst Arme aus Merls heiligen Wäldern, doch der Tag ist nahe, da die Welt die Rückkehr des Herrn der Wälder erleben soll. Denn ist prophezeit, er wird in Weisheit richten über die, die treu und über die, die untreu sind.

So spricht zu Ladean, der heiligen Stadt Merls,
Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


Januar 4

Vassago, Narr, Visionen der Herrin des Lebens entbehren nimmer der Wahrheit. Elea sprach wahr und auch mir ist bekannt, was geschehen oder nicht. Du tatest niemals solch Schändliches wie das seinen und meinen Gott verratende, betrügerische Geschmeiss aus Quindiniar (109), armes Bauernvolk zu quälen und zu plündern.

So spricht zu Ladean, der heiligen Stadt Merls,
Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


Januar 4

Jawas-Sal (26)

Ich erwarte umgehend Eure Bestätigung, das eure Pilger, welche sich derzeit in Malville aufhalten, sich sicherlich niemals erdreisten würden, Pilger aus der heiligen Stadt meiner Mutter, der Göttin der Leere, auszuweisen.
Es wäre bedauerlich, aber unvermeidbar, Jawas Söhne belehren zu müssen, sollte dies anders sein...

Farlokuur, der Sohn der Nacht (1003)


November 3

Vassago, Dunkler, der Du so viel menschlicher wurdest,

die Priesterschaft Reas dankt Dir im Namen der Göttin für Deine grosszügigen Gaben.
Höre, Dunkler mit dem Herzen aus Gold, die Göttin sandte mir eine Vision, die mich die Wahrheit sehen ließ, das Du in Wahrheit ihre Kinder nimmer ausgeplündert oder gar getötet habest, die frohen Mutes die Früchte des Landes für Dich ernten.

So sprach Dein Stolz jene kleine Lüge, tadeln oder gar strafen will ich Dich also nicht, bin erfreut, das Deine Schale zwar hart, doch Dein Inneres nicht verlassen von Liebe. Die Göttin selbst offenbarte sich mir, ihre Gnade wird in Bälde Dein Land erblühen lassen, dies sei der Lohn Deiner Güte.

Auf Wiedersehen, Vassago.

Möge Rea über Dich wachen,
Elea
Hohepriesterin der Herrin des Lebens (1006)


Oktober 3

Hört, räudige Köter aus Mordor, ihr habt nun das reinigende Schwert des Lichts verspürt.
Sklaven Jawas, belaestigt diesen Vorposten ein weiteres Mal und ihr sollt herausfinden, ob ihr wahrhaft bereit seid, euch mit der Ordnung zu messen.

Eolil,
Heerführer der Legionen des Lichts (1005)


Oktober 3

hhhhhh, wohlgetan, Harms, Zweifler und treuer Sklave unseres gemeinsamen Herrn!
Du hast recht getan, der Jüngeren Versuchung zu widerstehen, dies bringt Dich IHM erneut näher. Du hast recht getan, von Zwang zu sprechen, Merl, die vom Kriege zu Shirasei gezeichneten Alten und auch die anderen Jüngeren wollen Dich zwingen, ihrer zu huldigen, höre nicht auf diese. Zu zweifeln ist der Dir bestimmte Weg, mein Herr ist erfreut, Du sollst belohnt werden, Deine Wandlung schreite nunmehr schneller voran. Und bald, und bald soll sich das Tor öffnen, und Deinen wahren Lohn sollst Du erhalten. Denn Dunkelheit und Licht sollen dereinst vergehen, zu weichen dem allgegenwärtigen Chaos, so sagte es die dritte und einzig wahre der drei Prophezeiungen.

Rune-Scar,
Chaosmagier,
im Auftrage Dartayeons, des Bannerträger des Chaos (1002)


Oktober 3

Harm von Harms,

ich betete viele Male für Dich, doch ER schweigt wie so lange schon, weilt fernab von Rorqual. Dein Geist ist voller Zweifel, in Chaos gefangen, Du sprichst aus der Not geboren zu IHM, gezwungen, doch nur Dein Munde spricht, Deine Seele zweifelt noch immer.

Das Chaos greift bereits nach Dir, und mehr und mehr wird es Dich und all die Deinen zu des Muttermörders Sklaven wandeln und verschlingen, solcherart ist die Macht von Neras Sohn.

So nimm meinen Rat, Sterblicher, der Du Hilfe brauchst. Zeige, das Du meinst, was Du sprichst und erfülle diese Queste. Sie ist leicht zu erfüllen, doch nur für die, die reinen Herzens sind.

Eile nach Norden, pilgere zu den heiligen Hainen Merls, nach Ladean, in die ewige Stadt des Gottes der Weisheit. Dort bekenne erneut, von ganzem Herzen, denn die 2.Prophezeiung spricht:

...denn es steht geschrieben, das jener einsame Eremit in den Wäldern Simplons von göttlicher Abstammung sei. Denn ER, der dort wandelt, ist der Weise, der sich nach dem Ende des Krieges der grossen Alten auf die vergessene Welt zurückzog.
Und sehet, es werde geschehen, das der Gott der Waelder wird zurückkehren von Shirasei, der vergessenen Welt, so ihn in seinem heiligen Haine ein wahrhaft Gläubiger in Not anrufe. Und mit ihm erwachen soll die magische Macht seiner Druiden, erneut zu richten über die, die Finsternis und Chaos bringen...


Bist Du jener Prophezeite? Oder entstammt er einem anderen Volk? Die Zukunft liegt auch für uns nun oft im Nebel verborgen, seit der Bannerträger den Muttermörder befreite. Dein eigenes Schicksal, das Deines Landes und vielleicht das vieler anderer Völker liegt in Deiner Hand, mein Sohn. Handle weise.

So spricht zu Ladean, der heiligen Stadt Merls,
Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben,
Hochdruidin des Gottes der Weisheit (1009)


August 3

Lord Gwnyion, ich traf letzten Mond mit unserer Vorhut in Khorsan ein, wie Ihr es befahlt, der Empfang der Khorsaner war angemessen unterwürfig.
Möglicherweise aber scheint der Herr dieses Volkes unserem dunklen Herrn nicht wahrhaft treu zu dienen, denn wir entdeckten auch 12 stinkende Priester der Teufelin Rea und einige Betbrüder des Lichts unter den Untertanen Khorsans.

Bereit zur Vollstreckung Eures Willens,
Gruulok, der Lich
fuer den dunklen Alten (1000)


August 3

Harm von Harms (128),

es erfreut mich, welche Macht ihr gescheffelt habt und wie schnell Euer Volk wächst, heimlich und im Verborgenen, dies ist wohlgetan. Und meine Macht wächst jeden Tag mit euch, die ihr die Macht der Jüngeren leugnet, auf das das Chaos über die Welt komme. So will ich euch Gnade erweisen, ihr dürfet nun noch mehr geben denn blossen Unglauben, der Segen des Chaos soll euch zuteil werden, eure zuckenden Leiber sich drehen in der Wonne der Wandlung zu meinen Sklaven.

DANTE
Gott des Chaos,
Meister des Zweifels,
Machtvollster aller Götter (1001)


Juli 3

Ich gruesse Dich,
Mhargks von Mhorgan, Schrecken der Meere und skrupelloser Moerder aus Khorsan, der Insel im Herzen Shiraseis. Es dauert mich, das auch solch Verderbte wie Du den Weg nach Rorqual gefunden, und Deine letztlichen Anwandlungen, Dein ploetzliches Bekenntnis zu Zathuur, dem Verfluchten, verstärken meinen Wunsch, Dir endlich Erlösung zu bringen. 50 Jahre habe ich warten müssen, doch bald werden wir einige Gebete miteinander sprechen, mein missratener Sterblicher.

Im Namen L'Arins,
Johannes, der Wegbereiter,
Herr der Hüter des Lichts (1002)


Juli 3

Hohepriesterin Elea,
Meinen respektvollen Gruss Dir, die Du der machtvollen Tochter Neras so dienst, wie ich dem Panther diene.

Ich fühle mit Dir, die Du die Ehre Deiner Mutter Rea schützt, dennoch wäge meine Worte sorgfältig. Vassagos Seele ist nicht verloren, denn neben dummem Trotz höre ich die Fanfare des Mutes und der Tapferkeit zwischen seinen Worten erklingen, die in Wahrheit nicht die seinen, sondern nur der Widerhall des verfluchten dunklen Alten sind. Ich achte wie die anderen Deine Absicht, Vassago zu lehren, doch verfahre nicht in aller Härte mit ihm, er ist jung und der Geist des Panthers durchdringt ihn spürbar. So bitte ich Dich, seie gnädig und belasse es bei der auferlegten Busse.

Thorin der Grössere,
Athos Garde (1010)


Juni 3

Ganz wie Du es wünschst, Vassago.

Da Du nicht belehrbar bist und in Deinem Wahn eine nicht vorhandende Überlegenheit des grossen Alten beschwörst, soll Dir die Gnade zuteil werden, anders Buße zu tun.
Dir werde gestattet, im Oktober des Jahres 3 eine Summe von 2000 Silber an meine Boten zu übergeben, dieses Geld wird für die Hilfe an den Armen verwendet werden.
Du wirst meine Boten erkennen, es werden Golems sein, ausgestattet mit der Macht der Mutter Erde. Empfangen diese im Oktober nicht Deine grossherzige Spende, so sollst Du die Wut der Mittagssonne verspüren.

Kein Gott wird Dir helfen, wenn Du die Macht eines der Ihren bezweifelst, Wiederkehrer.

verfasst zu Torgard, der Stadt Reas,
Elea, Priesterin der grossen Mutter (1006)


April 3

Vassago von den Klauen der Nacht (146),

Mein Kind, ende alsbald dein verabscheuenswertes Tun. Selbsthass und Weltenzorn kann Ich dir nehmen, auf das Deine unsterbliche Seele das Licht finde und erneut zu lieben erlerne.

Rea
Die Mutter der Erde,
Göttin des Lebens (1006)


April 3

Demnogonis, Fürst des Abgrundes!
Aus altem Respekt erforder Ich von Dir den Verbleib jenes einen Fluches in der Tiefe. Den Atani Vinyabareva (4) den roten Tod Du zu senden wünscht, doch ist Mein Wunsche es nicht, das Ihnen Böses widerfahre.
Sieh ab von Deinem Zwiste mit dem Herrn der Weisheit, begleiche jene alte Schuld.

Litha
Herrin der Eises,
Göttin der Jagd (1007)


Februar 3

Ihr Sterblichen,
ihr wagtet es also wahrhaftig, Meine Ruhe zu stören.
Meinen Fluch sende Ich nun aus den Tiefen des Abyss, Rorqual soll von heute an von roter Fäule und der Pest heimgesucht werden, das Land selbst soll verderben und Meine Dämonen bei Tage wandeln. Die Kreaturen des Abgrundes werden an die Oberfläche dringen und unermessliches Leid euch lehren. Zahlt für eure Impertinenz, jämmerliche Kreaturen.

Demnogonis,
Herr der Dämonen des Abyss,
Gott der Verderbnis (1011)


Februar 3

Oh Rea, Du Herrin der Einfalt!
Hüte Dich, Deine gierigen Hände weiter nach den Klauen der Nacht(146) auszustrecken, sie gehören dem dunklen Alten und Mir, denn ihre Seelen sind nun verfault und verdorben, wie Ich es erstrebte. Weitere Einmischung bedeutet den Kampf zwischen uns, Schlange der Zwietracht!

Demnogonis,
Herr der Dämonen des Abyss,
Gott der Verderbnis (1011)


Januar 3

Kehret um, 'Klauen der Nacht (146)', noch ist es nicht zu spät!

Eine Vision wurde mir zuteil, sie betraf Euch.

Die Herrin des Lebens ist voller Zorn ob Eures finsteren Tuns.

Möge die Gnade der Göttin mit Euch sein.

verfasst zu Torgard, der heiligen Stadt
Elea, Priesterin Reas (1006)


Dezember 2

Hört, Sterbliche.

ZATHUUR hört Eure Gebete, und sieht mit Wohlgefallen die wachsende Macht der Finsternis.
Ich bin zufrieden mit Euch. Im neuen Jahr beginne der Krieg.

Johannes, hüte Dich vor mir.

Lord Gwnyion,
Dämonenlord des schwarzen Vernichters
Herr der CRAI und der Untoten (1000)


September 2

Atara,
was schert mich Dein kleinlich Geringe um 'Atani Vinyabareva (4)', war doch diese verkommene Brut nicht einmal wert, den Bannerträger selbst zu entsenden. Der Sieg ist bereits mein, Närrin. Während Du noch um einen ringst, fielen bereits zwei weitere dem Chaos anheim.
Sie glauben Eurer nicht mehr und werden nun vom Chaos gewandelt, des Bannerträgers Armee mehrt sich dort von Stunde zu Stunde.
Die Welt vergeht, zu Chaos wird sie sich wandeln und Licht und Finsternis ersterben!

DANTE
Gott des Chaos,
Meister des Zweifels,
Machtvollster aller Götter (1001)


September 2

Hört, Sterbliche aus 'Mordor (3)'!
Verheerung soll über das Land wehen wie die fauligen Winde von Shuuma.
Ich will euch erbärmliche Kreaturen lehren, was Furcht bedeutet,
was es heißt, der Finsternis seine Seele schenken zu dürfen.
Ihr habt mich gerufen, meine Sklaven, so bezeigt nun euren Respekt,
opfert mir frisches Leben, frisches Blut *).

Und hütet euch, das Geschenk des Nektars des Todes zu gering ausfallen zu lassen.

JAWAS
Gott der Verheerung,
Herr der schwarzen Legionen (1008)


* = GIB [FinsternisEinheit] x [Rassenangehoerige]


Juni 2

Sterbliche von 'Atani Vinyabereva (4)' !

Ihr seiet Mein! Ihr riefet Mich und euer Flehen soll erhört werden. Sodenn frohlocket und seiet demütig!

Fortan dürfet ihr Mich jeden Mond mit einem Opfer von zweien aus eurer Mitte* erfreuen - vorerst.
Widerstrebet Meinem göttlichen Willen - und euer Leben mag nie mehr das selbige sein.

DANTE
Gott des Chaos,
Meister des Zweifels,
Machtvollster aller Götter (1001)

* = (GIB <Chaoseinheitnr> 2 MENSCHEN)


Juni 2

DANTUR, es ist genug!

Ich vernehme überall die Kunde Deines Triumphes, sehe Dein grausam Wirken.

Die Völker Rorquals versinken in Unordnung. Den dauernswerten Kindern Rorquals trachtest Du den Glauben an ihre Erschaffer zu nehmen, säest Zweifel bei den Korrumpierbaren. Ich erkenne nun, das dies der Grund, das Deine auf Zerstörung und Umkehr beruhende Macht von Mond zu Mond zunimmt. So ist es erneut an der Zeit, das rächende Schwert der Ordnung zu ergreifen, auf das Rorqual nicht im Chaos versinke.

Mache Dich bereit, Mir zu widerstehen. Deine durch Muttermord erlangten Kräfte sollen Deine Rettung nicht sein, denn die Jägerin und der Vater der Lichts selbst streiten an Meiner Seite.

'Atani Vinyabareva (4)' nennt man den verdorbenen Ort, wo Deine Macht derzeit am größten?

So soll denn dieser Ort zum Schlachtfeld werden und Reinigung erfahren, zu brechen Deine Macht.

Im Namen der Ordnung und des Lichts,

ATARA
Göttin der Ordnung,
Herrin der Legionen des Lichts (1005)

LITHE
Göttin des Eises und der Jagd (1007)

L'ARIN
Gott des Lichts,
Herr der Erzengel,
Vernichter des Übels (1002)


April 2

Höret Sterbliche!

Die Stadt Torgard sei zu Meiner ewigen Stadt geweiht. Kein Leid und kein Harm sollen die erleiden, die Zuflucht hinter ihren Toren suchen. Blühen und gedeihen soll Natur und Leben an diesem Orte des Friedens , so ist Mein Wille, und so geschehe es.
Erbauet Mir also Tempel , preiset Meinen Namen und Meine Tempeldiener sollen allezeit Eurem Schutze dienen.

Rea,
Göttin des Lichts und des Lebens,
Herrin der Fruchtbarkeit (1006)


April 2

An den Dämonenlord Gwynion, Heerführer Zathuurs untoter Horden!

Keinen Zwist trug ich im Herzen gegen Euch. Und doch - kaum das der verhaßten Eisgöttin Fluch verblaßt - vernichtetet Ihr letzten Monat die Bastion Meines getreuen Dieners nahe Tikunador, welches heute Gorn genannt wird.
Wißt, das Mein Blick Euer Tun sah, denn Ahz'Gor entkam Eurem Morden und berichtete am Hof des Chaos.

Köter Zathuurs, die Macht des Chaos wird fortan zurückschlagen. Nicht eher will ich ruhen, bis für jedes getötete Kind des Chaos zehn Eurer unheiligen Kreaturen vernichtet wurden.

Im Namen Dantes,

Der Bannerträger des Chaos,
Dartayeon,
Herr der Armee des Chaos (1001)


März 2

Höret, Kinder Ladeans!

Er verkündet Euch seinen Willen, das die ewige Stadt Ladean Elben in alle Welt aussenden möge, zu suchen Wissen und Erleuchtung.  Denn der Herr des Waldes ist mit Euch, er wird Euch führen und leiten auf Eurem Weg zur Weisheit.

So seiet gesegnet in Merls Namen, ihr Elben des Waldes, und nehmet dieses Silber und jenes starke Ross. Nun reiset in die Ferne und findet Weisheit und Glück, und vergesset niemals, woher Ihr gekommen.

Und zweifelt nicht an IHM, auch wenn der Prüfungen viele sind, denn ER ist stets bei Euch und wird Euch schützen vor Dunkelheit und Chaos.

So spricht Aradwhaen aus dem Volke der Waldelben von Ladean (Parteilos)


Januar 2

Hört, Recken Rorquals!

Zu Ehren des Jahrestags der einen Welt und zu Ehren Athos, des Gott des Krieges, werde ein großer Wettstreit abgehalten, zu finden den besten Recken Rorquals.

Der Wettstreit soll im Juli des Jahres 2 beginnen.
Die Teilnehmer mögen sich in einem der in jeder Ansiedlung zu findenden Tempel des Panthers melden.
Athos Priester werden den Recken, so er denn 100 Silber opfere, mit Hilfe einer mächtigen Versetzungsmagie zum Orte des Turniers senden

Höret vom Preis des Siegers!
Des Siegers Preis sei der Titel GRÖSSTER RECKE RORQUALS, sowie ein mächtiges magisches Ross und ein Schwerte aus Mithril. Desweiterern erhalte er die gesamten Startgelder aller anderen Teilnehmer als verdiente Beute.

gez.
Orman,
Priester im Tempel des Leoparden in der Stadt Sinan (Parteilos)


Januar 2

Sterbliche, vernehmet die Fanfaren!

Die Tore der ewigen Stadt Zion öffnen sich einmal mehr der Außenwelt, zu geben den Schwachen Schutz vor der Verfolgung des Bösen.
Denn Mein ist die Rache und Mein ist das Schwert, zu fegen die Finsternis von der einen Welt.
Meine Kinder, Ich will euch schützen, Ich will euch leiten, der Kampf wäret schon zu lang. Euer Glaube sei wie Zion - ein Fels der Ordnung inmiitten der fortwährend dräuenden Pest des Bösen. Vertrauet auf das Licht, denn Ich will euch senden Meinen einzigen Sohn, den Halbgott EOLIL, mit und für euch zu streiten wider Chaos und Finsternis.

Bleibet getreu.

Atara,
Göttin der Ordnung,
Herrin der Legionen des Lichts (1005)


Dezember 1

Heil Dir, DARTAYEON, Bannerträger des Chaos!

Herr, endlich erlangte ich Freiheit und Leben zurück.
Die Ankunft der Narren des Reiches "Ritter der heiligen Flamme (21)" brach den unheiligen Bann der Eisgöttin über Ahe, welches heute Gorn genannt wird.

Ich lohnte meine Befreier, Herr. Ihre verkommenen Seelen wurden geschmiedet zu SEINEM Wohlgefallen. Ihre Körper wurden gewandelt vom Chaos, zu tragen das Zeichen Deiner Streitkräfte, oh Bannerträger. Sie marschieren nun mit uns, zu strafen die, die den Gott der Chaos schmähen.

Ahz'Gor,
Erzmagier des Chaos (1001)


November 1

Gegrüßt seiet Ihr, oh ihr Wanderer, in der ewgen Stadt Malville. Wisset, das Malville unter dem Schutze der Herrin der Leere steht.
ILIANS Segen ist mit uns, und so ist Malville ein Ort der Ruhe und des Friedens seit alter Zeit.
Alles neue Leben entstehet in Dunkelheit, erst im Lichte wird es den häßlichen Dingen dieser Welt begegnen. Drum, Ihr Wanderer, besinnet Euch, bevor Ihr auf ILIANs heiligem Grunde Freveltum erwägt. Gar zu schnell endet ein Leben von selbst und die Tempelwächter der EINEN sind allgegenwärtig.

gepriesen sei die Herrin der Nacht,
Urgol Azarach, Oberhaupt der schwarzen Mönche Malvilles (Parteilos)


Oktober 1

Wegbereiter, vernimm' denn Meine Entscheidung!

Der Handel sei geschlossen. Nach tausend Jahren möge sich die alte Hauptstadt und ihr Umland erneut aus den roten Fluten erheben.

Ich will der ewigen Stadt Imperial Meinen Segen geben, möge sie erblühen und gedeihen.
Tempel zu Meinen Ehren werden dereinst die Straßen der Stadt schmücken, Meine Tempelwachen Imperials Gastlichkeit bewahren.

Jedoch, vergiß nicht, Johannes, wenn die Zeit gekommen, werde Ich Meinen Preis von Dir einfordern.

Lejla,
Gebieterin der Drachen,
Schutzherrin der Wege,
Göttin von Sturm und See (1004)


April 1

Wohlan, meine Kinder !

Eine Schlacht ward verloren, doch der Krieg währet. Doch des kleinen Dämons Triumph nur von kurzer Dauer war:
Johannes, Mein Wegbereiter, Träger des heiligen Schwerts "L'Arins Donner", schleuderte Gwynion zurück in die finsteren Abgründe der Hölle, derer er einst entkrochen kam. Die verfluchte Standarte der Finsternis ist nun wohlverborgen und stark behütet, sodenn fürchtet nichts, meine Getreuen.

Ich bin zurückgekehrt ins Zentrum der Dinge, zur Quelle aller Magie, zu bringen Euch Erleuchtung und Frieden, zu erfüllen Eure Herzen mit Hoffnung und Kraft. Nicht nachgeben sollet Ihr den Verlockungen der Finsternis, nicht zögern noch zagen bei der Austilgung von Übel.

Ihr sollet keine anderen Götter haben neben Mir. So bleibet getreu und findet Kraft im Gebet, errichtet Mir denn Tempel des Lichts, Oasen des Friedens, die Ich segnen will.

Oder - gebet nach dem Drängen des Bösen und erzittert beim Nahen Meines Gerichts.

Wählet alsdann.

L'ARIN
Gott des Lichts
Herr der Erzengel
Vernichter des Übels (1003)


März 1

Endlich FREI dank eines törichten Sterblichen! Lohnen will Ich Dich, oh Betrogener, treuer Sklave, Mein Bannerträger sollst Du sein,
Dein Name fürderhin: Dartayeon vom Chaos.
Die vereinten Mühen der JÜNGEREN waren denn vergeblich, Ich habe die Welt des Inneren erneut erreicht. Bah, und was schert es Mich, wenn die ALTEN Ihren ewgen Zwist nicht enden können!
Diesesmal sollen Licht und Finsternis verenden in Bedeutungslosigkeit, im Chaos mögen Sie vergehen, aus dem Sie hervorgingen. Macht will ich geben denen, wie Mich ehren, Sie zeichnen mit dem Male des Chaos, auf das sie nicht verschlungen werden im Mahlstrom fortwährender Erschaffung und Vernichtung.
Nur Macht ist es, die zählet, mit Ihr lasset Leben und Tod sich meistern.

Ihr sollet keine anderen Götter haben neben Mir. So rutschet auf Euren Knien und rühmt Meinen Namen, erbauet Mir denn Chaostempel und erzittert in Hingabe. Oder - lästert Meiner - und Euer Leben mag nie mehr dasselbige sein.

Wählet alsdann.

DANTE
Gott des Chaos,
Herr der Dimensionen,
Meister der Veränderung (1001)


Februar 1

Sterbliche!
Mein Erzfeind, der schwache Gott L'Arin, außer Mir der Letzte der ALTEN, hat Seine Niederlage gegen den Dämonenlord Gwynion, den Träger der Standarte der Finsternis, überwunden und ist auf dem Weg hierher, ins Zentrum aller Magie. Bald mag Er diese Welt betreten und Ich werde Ihn endgültig vernichten.
Ihr sollet keine anderen Götter haben neben Mir. So huldigt Mir denn, betet zu Mir und bringet Mir Brandopfer dar und Mein Zorn mag euch verschonen. Bauet Mir Schädel-Tempel, opfert gar manche unschuldge Jungfrau, bringet Mir Tierblut dar.
Oder  - frevelt - und lernet Zorn und Vernichtung kennen.
Wählet alsdann.

ZATHUUR
Gott des ewigen Dunkels,
Herr der dunklen Apostel,
Vernichter des Lichts (1000)




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